Frage von LuiCalibreFan, 65

Unterschied und Gemeinsamkeit zwischen Bakterien und Viren?

Danke für alle Antworten.

Antwort
von Pramidenzelle, 26

Viren und Bakterien sind ausgesprochen unterschiedlich und davon Mal abgesehen, dass es bei beiden sowohl welche gibt, die Menschen oder Tiere krank machen können und die, bei denen das nicht so ist, und dass beide im vergleich zu uns sehr klein sind, fallen mir nicht viele Gemeinsamkeiten ein.

Unterschiede: Viren sind (im Allgemeinen) nochmal viel kleiner als Bakterien. Bakterien sind richtige Lebewesen, die einen Stoffwechsel haben und sich vermehren können. Viren brauchen dazu die Zellbestandteile ihrer Wirte (z.B. Ribosomen). Außerdem haben Viren eine sogenannte "Eclipse-Phase" in der sind sie ganz weg, nur die DNA liegt in der infizierten Zelle vor und dann werden neue Viren zusammengebaut.
Bakterien hingegen teilen sich und werden im Laufe der Zeit immer mehr, wenn es genügend Nahrung gibt.

Gegen Bakterien helfen Antibiotika, bei Viren gibt es nur sehr wenige Medikamente, die man benutzen kann, da sie für viele Funktionen eben die infizierten Zellen benutzen, statt diese selbst auszuführen.

Antwort
von RMHaus, 36

Baktieren sind die kleinsten Lebensformen,die wir kennen. Sie bestehen aus einer Zelle, die Erbstubstanz ist in der Zelle verteilt und nicht in einem Kern konzentriert.
Viren werden nicht den Lebewesen zugerechnet. Sie bestehen praktisch nur aus Erbsubstanz, die meist von einer Eiweißhülle geschützt ist.
Krankheitsverursachende Bakterien produzieren durch ihren Stoffwechsel Giftstoffe, die die Krankheitssymptome hervorrufen.
Viren können eigentlich gar nichts. Sie haben keinen Stoffwechsel, und sie können sich nicht mehreren. Das besorgt für sie die befallene Zelle. Die Erbsubstanz des Virus wird in die Erbsubstanz der Zelle eingeschleust, die Zelle wird dadurch umprogrammiert und produziert neue Viren, die ihrerseits dann weitere Zellen befallen.
Gegen Bakterien helfen Antibiotika, wie Penicillin, welche die Bakterien abtöten. Bei Viren kennt man Medikamente, die den Virus an der Vermehrung hindern, aber diese Medikamente wirken nur gegen wenige Viren.
Ein anderes Unterscheidungsmerkmal ist die Größe. Die Existenz von Viren wurde schon Ende des 19. Jahrhunderts vermutet, weil es Krankheitserreger geben musste, welche bakteriendichte Filter durchqueren. Erstmals entdeckt wurden sie in den 30er Jahren mit dem damals erfundenen Elektronenmikroskop, dass Vergrößerungen von weit über 10000 bis zu einer Million ermöglicht.
In Lichtmikroskopen sind Viren (noch) nicht sichbar. Es gibt eine neue Generation von Lichtmikroskopen, die in den Vergrößerungsbereich vordringen, in dem Viren sichtbar gemacht werden können. In den Anschaffungskosten dürften sie sich allerdings von einem Elektronenmikroskop kaum unterscheiden.

Quelle: Fuciflora

Kommentar von BellaBoo ,

"Erbstubstanz" Ersubstanz

"und sie können sich nicht mehreren" sie können sich nicht vermehren.

Die Medikamente bei Viren heißen Virostatika.

Kommentar von RMHaus ,

Tut mit leid aber ich habe diesen Text nicht geschrieben, weshalb auch eine Quellenangabe drunter steht.

Antwort
von CheGuevara5, 30

Bakterien sind primitive Lebewesen.

Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel. Zur Vermehrung brauchen sie eine Wirtszelle. Viren erfüllen nicht alle Kriterien des Lebens.

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