Unterschied Truppenärztliche Versorgung und freie Heilfürsorge (Bundesbeihilfe)?

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2 Antworten

Soldaten der Bundeswehr genießen die "Truppenärztliche Versorgung", d.h., sie werden unentgeltlich von den Ärzten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr medizinisch versorgt. ABER: Im Gegensatz zu Bundesbeamten (bzw. auch Landesbeamten) haben Soldaten eine Einschränkung bei der freien Arztwahl - sie sind nämlich verpflichtet, im Krankheitsfall zunächst einen Bundeswehrarzt aufzusuchen bzw. zu informieren. Dieser kann dann z.B. auch zu einem zivilen Spezialisten überweisen, der erste Ansprechpartner muss aber ein Mlitärarzt sein.

Freie Heilfürsorge bedeutet, dass ein Beamter (z.B. ein Bundespolizist) wie ein Privatversicherter jederzeit einen (zivilen) Arzt seiner Wahl aufsuchen kann und dabei keinen Beschränkungen unterliegt wie der Soldat. Er erhält dabei vollständige Erstattung seiner Kosten durch die staatliche Beihilfe. 

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Kommentar von grubenschmalz
07.05.2016, 07:48

Ist nicht so ganz genau bei Polizeibeamten. Die bekommen freie Heilfürsorge UND Beihilfe. Die freie Heilfürsorge deckt quasi eine Grundversorgung ab, für den Rest gibt es Beihilfe + private Zusatzversicherung. 


(Beispiel: Ein Schwangerschaftsabbruch wird durch die freie Heilfürsorge nicht übernommen, aber durch die Beihilfe. Hier aber auch nur zu einem Teil, je nach Familienstand. Den Rest übernimmt die PKV)

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Freie Heilfürsorge ist was anderes als Beihilfe.

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