Frage von ultraslan4, 40

Unterschied Selbstbewusstsein und Selbstgefühl?

Hallo,

kann mir einer erklären, wo der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstgefühl ist?

Würde mich auf alle Antworten freuen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Herb3472, 40

Den Begriff Selbst"gefühl" kenne ich nicht. Meinst Du vielleicht "Selbstwertgefühl"?

Selbstbewusstsein bedeutet, dass man sich seiner Stärken und seiner Schwächen bewusst ist und zu sich steht, so wie man eben ist. Mit Wertung hat das eigentlich nichts zu tun.

Selbstwertgefühl beinhaltet die Wertschätzung der eigenen Person, ist also wertend.

Kommentar von Herb3472 ,

Danke, freut mich! :-)

Antwort
von CocoKiki2, 23

das selbstwertgefühl ist ein gefühl über den wert und die positive bzw negative einschätzung von sich selbst.

das selbstbewußtsein ist das bewußtsein über seine stärken und schwächen und man damit hürden mit selbstsicherheit überwindet.

Antwort
von EgonL, 21

Hallo,

Du meinst sicherlich Selbstbweusstsein und Selbstvertrauen?
Und gibt es einen Unterschied ?
Das legt jeder für sich sowieso ein bisschen anders aus. Prinzipiell kann man sagen, dass es aber enorme Unterschiede zwischen 2 Bewusstseinszuständen dieser Art gibt. 
Ich habe mal eine Definition gelesen, die ich ganz treffend fand: 
Wer Selbstvertrauen hat, geht davon aus, dass er Hilfe bekommt, er weiß, dass er etwas wert ist, auch wenn er Fehler macht.
Wer Selbstbewusstsein hat, muss nicht unbedingt Selbstvertrauen haben, jemand mit Selbstbewusstsein geht sogar evtl. davon aus, dass er keine Hilfe bekommt und alles alleine machen muss, in diesem Falle hat er gar kein (Selbst)Vertrauen. 
Grundsätzlich ist für mich Selbstbewusstsein situationsabhängig (ich kenne die Situation, weiß, wie ich mich richtig verhalte, und wenn ich weiß, dass ich es richtig mache, bin ich auch sicher). 
Selbstvertrauen ist ein grundsätzlicher Zustand, Selbstbewusstsein eher das Auftreten. 
Ich weiß nicht, ob man das grundsätzlich mit diesen Begriffen so benennt, aber es geht v.a. darum, festzustellen, dass es einen Unterschied gibt zwischen selbstsicherer Wirkung und einem in-sich-ruhenden Vertrauens-Zustand (der i.Ü. sich auch dadurch auszeichnen kann, dass man dieses selbstsichere Auftreten gar nicht nötig hat). 

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