Frage von Grinseebackee,

Unterschied Psychater / Psychologe?

Was ist denn der Unterschied zwischen den beiden ?

Hilfreichste Antwort von babypuppe,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ein Psychiater hat eine ärztliche Ausbildung und darf Medikamente verschreiben.

Ein Psycholge therapiert auf Gesprächsbasis.

Kommentar von babypuppe,

Vielen Dank für´s Sternchen!

Antwort von Jeanne10365,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Psychiater ist von der Grundausbildung Allgemeinmediziner und hat die Facharztweiterbildung "Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie" absolviert.

Der Psychologe hat Psychologie studiert und nicht zwangsläufig eine Therapeuten-Ausbildung angehängt.

Mit entsprechender Ausbildung bieten beide Berufsgruppen Psychotherapie unterschiedlicher Schulen (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, ...) an, wobei der Arzt (Psychiater) darüber hinaus mit Medikamenten behandeln kann, der Psychologe nicht!

Antwort von Pernambucano,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  • der Psychiater ist der Arzt in der geschlossenen Anstalt, der sich mit den "harten" Fällen von Psychosen, Schizophrenie ... beschäfigt. Er verordnet in erster Linie die Mittel zur Behandlung schwerer "Gemütserkrankungen"
  • der Psychologe ist der Mann fürs Gespräch, weil er typischerweise keine ärztliche Approbation hat, also auch gar keine Pharma verordnen kann. Das Berufsbild ist immer noch von Siegmund Freud beeinflußt: der Patient liegt auf einer bequemen und erzählt und wird "analysiert".
Antwort von Igitta,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ein Psychiater muss ein medizinisches Studium abgeschlossen haben, ein Psychologe nicht.

Kommentar von Igitta,

Noch einen Unterschied: Psychiatrische Behandlungen werden von den Krankenkassen anerkannt und auch bezahlt, psychologischische Behandlungen aber nicht.

Kommentar von redbrodi,

So ganz stimmt das nicht. Psychologische Behandlungen (u. a. Verhaltenstherapie, Tiefenpsychotherapie) werden sehr wohl auch von den Kassen übernommen, sobald der Leidensdruck des Patienten seine Lebensqualität einschränkt. Dieser Leidensdruck wird in Vorgesprächen vom Psychologen herausgestellt und in einem Bericht verfasst, so dass die Krankenkasse die entsprechende fachliche Rechtfertigung für die Bewilligung der Finanzierung bekommt.

Antwort von Mondhexe,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ein Psychiater kennt sich auch mit organischen Krankheiten aus, die das Nervensystem betreffen. Er würde aus "ernsthaftere" Nervenkrankheiten behandeln, so z.B. Schizophrenie, Borderline usw. Ein Psychologe ist der Mensch, bei dem Du Dich auf die Couch legst und redest. Das ist jetzt natürlich eine grobe Vereinfachung...;-)

Antwort von DanielB,

der psychiater darf medikamente verschreiben (und arbeitet auch haptsächlich damit)... der psychologe nicht (dafür arbeitet er mit gesprächstherapie usw...)

Antwort von mineralixx,

Psychologe ist richtig, Psychiater falsch geschrieben! Das ist ein Unterschied.

Kommentar von Gizmo,

quark

Kommentar von DanielB,

:-)

Kommentar von Grinseebackee,

Tut mir leid Herr Duden

Antwort von solange,

Der Psychiater darf Medikamente verschreiben, der Psychologe dagegen macht Therapien und darf keine Medikamente verschreiben. Der Psychiater macht auch Therapien wenn es seine Zeit zu lässt.

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