Unterschied Beweislastumkehr und Mängelansprüche?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Was viele falsch verstehen: Die Garantieansprüche gelten, wenn der Mangel schon bei Gefahrenübergang bestand. Und es liegt normaler Weise am Kunden, dies zu beweisen. Es liegt grundsätzlich immer an dem, der Ansprüche geltend machen will, daß er diese Ansprüche auch hat. Eine besonderheit gibt es für die ersten 6 Monate. Da sagt der Gesetzgeber, daß es wahrscheinlich ist, daß der Mangel schon vorher vorlag. Deshalb wird die Beweislast dort umgekehrt. Dann muß der Verkäufer nachweisen, daß der Mangel vom Verbraucher verursacht wurde. Also wenn jemand ein Gerät sachgemäß benutzt und trotzdem bricht etwas ab, hat er innerhalb der Garantiezeit immer Anspruch auf Nachbesserung. Denn dann lag wohl ein Materialfehler vor oder so etwas. Nur der Verkäufer kann auch Argumentieren, daß kein Materialfehler vorliegt, sondern man man einfach nicht schonend mit der Sache umgegangen ist. Und der Unterschied mit den 6 Monaten besagt nur, wer in der Beweispflicht ist.


(Ich habe jetzt mal deine Terminologie übernommen und auch von Garantie gesprochen. Das ist auch allgemein so üblich. Aber an sich sprichst du da von der Gewährleistungspflicht. Eine Garantie ist immer eine freiwillige Leistung das Händlers oder Herstellers)


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Samy7
28.05.2016, 13:07

Danke aber ich habe auch von einer Gewährleistung gesprochen :)

0

Was möchtest Du wissen?