Frage von sunrise222, 257

Kann / darf ich ein Unterrichtsthema verweigern?

Hallo, ich besuche die 11. klasse eines Gymnasiums und habe folgendes Problem: wir haben das Thema Evolutionstheorie (Entstehung der Erde) dennoch glaube ich nicht daran, da ich sehr christlich bin. Davor besuchte ich eine christliche Schule und hatte dieses Thema nie. Ich fühle mich sehr unwohl wenn wir über das Thema gelehrt werden, obwohl es nur mögliche Vermutungen sind und keine Fakten, die bewiesen werden konnten. Ich habe wirklich ein sehr großes Problem damit, mich mit dem Thema im Unterricht zu befassen, da es mich "verletzt" wenn man mit etwas beibringen möchte, dass meinen Glauben widersprecht. Ich habe nichts dagegen, die andere Seiten und Perspektiven kennen zu lernen. Aber diese auswenig zu lernen und sie bei Klausuren als richtig zu bestrichenen, das kann ich nicht. Darf ich das Thema theoretisch auch verweigern? Ich meine, das ist so ähnlich wie wenn ein Muslim im Unterricht über zB. Den christlichen Glauben "gezwungen" wird als einen Fakt zu sehen.  Versteht ihr was ich meine? Bitte keine Argumente über die Schöpfung oder Evolution. Meine Frage ist lediglich, ob ich dieses Thema verweigern darf, wenn es mich "verletzt" (finde kein anderes Wort dafür)  

Antwort
von uteausmuenchen, 257

Hallo sunrise222,

warum fragst Du denn überhaupt? Wenn ich mir Deine Frage durchlese scheint mir, Deine Entscheidung ist längst gefallen. Auch scheint mir, Du hast Deine Bildungsverweigerung längst so durchgezogen, denn Du schreibst

Thema Evolutionstheorie (Entstehung der Erde)

Falsch. Darüber sagt die Evolutionstheorie nichts aus. Die Entstehung der Erde ist ein Thema der Physik

obwohl es nur mögliche Vermutungen sind und keine Fakten, die bewiesen werden konnten.

Falsch. Nur in der Umgangssprache bedeutet Theorie "Vermutung". In der Naturwissenschaft bedeutet es "Erklärungsmodell". Es stellt einzelne Beobachtungen in der Natur in einen logischen Zusammenhang; Theorien beschreiben in der Natur ablaufende Prozesse. Erst so verstehen wir, warum wir diese Beobachtungen machen und nicht ganz andere.

Naturwissenschaftler testen ihre Erklärungsmodelle scharf. Liefert es falsche Vorhersagen - also wenn wir etwas anderes beobachten als das Modell erwarten lässt - wird es verworfen. Passen die Beobachtungen, gilt das Modell als bestätigt.

Die Evolutionstheorie ist mit das am besten bestätigte Modell der Naturwissenschaften überhaupt. Zahllose unabhängige Befunde haben es wieder und wieder bestätigt. Es hat einen phänomenalen Erklärwert. "Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution" (Dobzhansky).

da es mich "verletzt" wenn man mit etwas beibringen möchte, dass meinen Glauben widersprecht.

Falsch. Naturwissenschaft sagt über Gott nichts aus. Weder die Evolution noch die Newtonsche Mechanik oder das Periodensystem der Elemente.

Du folgst hier allein der kreationistischen Sichtweise, die auch dem Glauben nicht gerecht wird. Ich habe das hier einmal ausführlich erklärt:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-ist-die-evolution-mit-der-lehre-der-grossen-...

Also: Man kann festhalten: Du ziehst das bereits konsequent durch. Du gehst an eine Bildungseinrichtung (Schule) und verweigerst dort Bildung. Das heißt also: Du verweigerst Dich mit den Gedanken, Ideen, Überlegungen und Beobachtungen der Menschen auseinanderzusetzen.

Das ist ungefährt so, wie das kleine Kind, das sich die Decke über den Kopf zieht, wenn die Mutter es am Morgen aufwecken kommt. Es glaubt auch dadurch ändern zu können, dass es schon wieder Tag ist.

Schlimmer noch: Du gehst auf ein Gymnasium und planst das Abitur zu machen, den höchsten deutschen Schulabschluss. Womoglich studierst Du hinterher noch ein in Deinen Augen unverfängliches Fach, Germanistik oder so.

Als Akademiker wärst Du dann Teil der deutschen Bildungselite. Und das mit der inneren Grundhaltung, Dich unangenehmen Gedanken schlicht zu verweigern - also nicht denken zu wollen. Und natürlich mit wahrlich grandiosen Bildungslücken auf allen(!) naturwissenschaftlichen Gebieten. Kurz: Du würdest einen Titel tragen, ohne zu sein, wofür er steht -

gebildet

.

Der Physiker Florian Aigner hat es neulich einmal sehr schön gesagt:

""Eine aufgeklärte, demokratische Gesellschaft funktioniert nur dann, wenn man sich darauf einigt, welche Argumente für den demokratischen Diskurs akzeptabel sind. Seit der Aufklärung hat sich der Standpunkt entwickelt, dass wir basierend auf Fakten argumentieren sollen, die man im Popper‘schen Sinn überprüfen kann: Wenn ich Behauptungen aufstelle, muss ich auch angeben, unter welchen Bedingungen ich bereit wäre, diese fallen zu lassen. ""

Religiöser Fundamentalismus verweigert mit der Bildung auch die Klärung einer Streitfrage auf der Sachebene und widerspricht daher unserem demokratischen Grundverständnis. Eine aufgeklärte Gesellschaft diskutiert Sachfragen auf der Sachebene. Und diese Haltung verweigerst Du.

Und dann stellst Du die Frage:

Darf ich das?

Was ist eigentlich dürfen? Meinst Du damit, "Muss ich da mit unangenehmen Konsequenzen rechnen?"

Ja. Musst Du.

Der Lehrer, der sieht, dass Du Bildung verwéigerst hat das Recht, Dir das in den vergebenen Noten auch mitzuteilen - er hat sogar die Pflicht dazu.

Es hat die Konsequenz, dass Du Argumente, die Deine "Verletztheit" verhindern würden schlicht nie kennenlernst. Es hat für Dich die Konsequenz, dass Du ungebildet bleibst, selbst wenn Du das mit einem (wohl nicht so guten Abizeugnis Dir und anderen vorgaukeln wirst.

Und wenn viele so handeln (kategorischer Imperativ), dann hat es die Konsequenz, dass wir als Gesellschaft nicht länger auf der Basis von Sachargumenten diskutieren können, weil wir genau das verweigert haben. Wenn Gesellschaften aufhören, Probleme nicht mehr auf der Sachebene zu klären, dann wird es schlimm.

Ja. Ein Verhalten wie das Deine hat ernste Konsequenzen. Mangelnde Bildung war noch nie gut - weder für den Einzelnen, noch für die Gesellschaft als Ganzes.

Grüße

Kommentar von danhof ,

Eine gute Antwort, finde ich - als Christ wohlgemerkt :-)

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Danhof,

Nicht alle religiösen Menschen sind Fundamentalisten. Hatte selbst einen Klassenkameraden, mit dem ich mich sehr gut verstand und mit dem ich die interessantesten Gespräche führen konnte.

Irgendwann ist mir aufgefallen, dass er immer irgenso eine Anstecknadel am Hemd oder Pullover trug. Eines Tages fiel ihm etwas herunter, und beim Versuch es aufzufangen, bin ich dieser Anstecknadel sehr nahe gekommen. Darauf stand: "Jesus lebt". Wir waren auf einer Technisch orientierten Schule. An seinem Verhalten merkte man, dass er seinen Glauben lebte. Aber er war tolerant und aufgeschlossen. Das ist ein großer Unterschied zu sunrise.

LG

Expertenantwort
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Evolution, 242

Was im Lehrplan steht, muss vom Lehrer behandelt und abgefragt werden. Wie in jedem Fach steht es dir völlig frei, das Thema nicht zu lernen. In dem Fall musst du allerdings mit den Konsequenzen leben;  0 Punkte, eine glatte 6. Eventuell musst du dann das Schuljahr wiederholen, das hängt von deinen übrigen Noten ab. Du kannst dich von dem Fach Biologie nicht beurlauben lassen und das ist auch nicht der Sinn eines Gymnasiums.

Wenn ich dir einen Rat geben darf: Versuche, deine persönlichen Dogmen und Denkblockaden zu überwinden und beschäftige dich damit, was du da eigentlich verdammst und wieso. Aus deiner Frage lese ich heraus, dass du -Entschuldigung - nicht mal im Ansatz eine Ahnung hast, wovon du eigentlich redest. Ein paar Irrtümer über Evolution sind mir in deinem Text sofort aufgefallen:

  1. Die Evolutionstheorie hat rein gar nichts mit der Entstehung der Erde zu tun, so wenig, wie die Atomtheorie mit dem Bau von Flugzeugen zu tun hat. Die Evolutionstheorie hat die Aufgabe, die Evolution zu beschreiben, und Evolution ist die Veränderung von Lebewesen, und sonst nichts.
  2. Es handelt sich dabei nicht bloß um Vermutungen, sondern um eine wissenschaftliche Theorie. Eine wissenschaftliche Theorie ist etwas anderes als eine Alltagstheorie und muss gewissen Ansprüchen genügen, um so genannt werden zu dürfen. Dazu zählt auch die Stichhaltigkeit der Belege, die für eine Theorie sprechen (Beweise als solche gibt es in der Naturwissenschaft nicht, nur in der Mathematik). Und für die Evolution gibt es zahlreiche Belege. Abgesehen davon, dass man sie direkt beobachten kann, wird die ET auch durch Fossilfunde und Rudimente gestützt. Eine vollständige Liste der Evolutionsbelege will ich hier nicht aufführen, die kannst du auch alleine finden, etwa auf meinem Profil, ich hab sie mehr als einmal ganz ausführlich wiedergegeben.
  3. Evolution, oder Wissenschaft allgemein, widerspricht sich nicht unbedingt mit einer religiösen Lehre. Wie ich bereits beim ersten Punkt geschrieben habe, beschäftigt sich die ET ausschließlich mit der Entwicklung von Lebewesen, aus ihr kann man keine Aussage über die Existenz von Göttern ableiten, und auch nicht darüber, wie das Leben überhaupt entstanden ist. Es gibt viele Gläubige, die Tatsachen als solche akzeptieren und sie mit ihrem Glauben vereinen, einige davon sind sogar selbst in der Wissenschaft tätig. Und es gibt viele Gläubige, die die Augen vor der Welt verschließen und auf der absoluten Wahrheit ihres Glaubens beharren, einige davon wenden sogar Gewalt an, um ihr Dogma zu vertreten, wie etwa die Terroristen vom IS. Ich hoffe, du gehörst nicht zu letzterer Sorte. Also zusammenfassend: Evolution ist ein vielfach belegtes reales Phänomen, die Existenz eines Gottes ist davon unabhängig eine reine Glaubenssache, über die jeder selbst entscheiden muss und darf. Es gibt auch keinen Grund, sich verletzt zu fühlen, wenn das Thema im Unterricht dran kommt.

Du bestätigst mit deinem Unwissen die Aussage, dass die Evolutionstheorie vorrangig von Leuten abgelehnt wird, die sie nicht verstehen, weil sie sich nie mit ihr beschäftigt haben. Hältst du das für vernünftig? Wieso willst du dich nicht zuerst unvoreingenommen informieren und dir dann ein Urteil bilden? Das ist auf jeden Fall besser, als eine vermeidbare schlechte Note zu kassieren und mit Scheuklappen durch die Welt zu gehen. Für Fragen stehe ich übrigens jederzeit offen.

Kommentar von danhof ,

Auch eine gute Antwort, finde ich - als Christ wohlgemerkt :-)

Ich bin in letzter Zeit härtere Auseinandersetzungen und Wortgefechte gewohnt. Von daher empfinde ich die beiden letzten Antworten als sehr erfrischend.

Es gibt noch Hoffnung auf eine vernünftige, friedliche aber angeregte Diskussionskultur zwischen Atheisten und Christen (so die Poster denn Atheisten sind).

Vielen Dank!

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Schön, dass dir meine Antwort gefallen hat. Ja, ich bin tatsächlich Atheist, aber ich respektiere den Glauben anderer - solange sie den Unterschied zwischen Glauben und Wissen verstehen.

Kommentar von MoBruinne ,

"solange sie den Unterschied zwischen Glauben und Wissen verstehen."

DAS wünsch ich mir für viele Atheisten auch :-)

Antwort
von Hyperhaes, 219

Nein, darfst du nicht, wie andere bereits geschrieben haben...

Aber was kommt als nächstes? Physik, Geschichte, Biologie etc. ablehnen, weil die z.B. die  Sintflutgeschichte widerlegen? Hättest du dich mal mit der Evolutionstheorie beschäftigt, wüsstest du, dass die das Thema "Gott" kein Stück tangiert und vor allem auch nichts mit der Entstehung des Universums, der Erde oder des Lebens an sich zu tun hat... 

Kann ich als Atheist auch verlangen, dass Religion in egal welcher Form (also auch die historischen Aspekte) aus dem Schulunterricht verbannt wird, weil das atheistische Gefühle verletzt? *kopfschüttel*

Kommentar von scrutinize ,

wüsstest du, dass die das Thema "Gott" kein Stück tangiert und vor allem auch nichts mit der Entstehung des Universums, der Erde oder des Lebens an sich zu tun hat... 

Du hast die Bibel noch nie in der Hand gehabt, oder?

Kommentar von Hyperhaes ,

Doch, habe ich sogar mehrfach in verschiedenen Übersetzungen gelesen... im Gegensatz zu gewissen anderen Leuten *räusper* äussere ich mich auch nur zu gewissen Punkten, wenn ich mich auch damit mal auseinandergesetzt habe...

Aber Gegenfrage: Hast du überhaupt ein nicht kreationistisches Fachbuch zum Thema Evolution gelesen, oder zumindest mal Darwins Bücher, damit du überhaupt weisst worüber du redest? Nach deinen bisherigen Auslassungen zu dem Thema, bekommt man nämlich den Eindruck, dass du dein "Wissen" um die Evolution (oder was dir als ET vorgegaukelt wird) nur von einschlägigen Kreationisten-Texten übernommen hast...

Antwort
von MoBruinne, 122

Ich glaube nicht, dass du das verweigern kannst. Es ist einfach Teil des Lehrplans.

Zwar kann ich nachvollziehen, dass es dich verletzt - aber es ist nun mal die gängige Theorie zur Entstehung der Welt (auch wenn ich sie selbst auch nicht in allen Punkten teile). Deshalb ist es kein Fehler, sich das mal durchzulesen. Und du kannst ja in den Klausuren dann sowas schreiben wie: "Es könnte sein, dass..." oder "Wahrscheinlich war es so, dass..." da gibt es ja durchaus formulierungsmäßig Möglichkeiten ;-)

Antwort
von retzi1, 227

Klar kannst du es verweigern, Aber allerdings musst du dann mit einer 6 rechnen.

Aber du kannst bei der Klausur die gewünschte Antwort hinschreiben, aber auch erwähnen, dass du persönlich anderer Meinung bist.

Schließlich ist es nur eine Theorie, die immer als erwiesen galt und gilt, aber trotzdem mehrmals komplett geändert wurde und das was vorher als erwiesen galt ist heute nun nachweislich wieder legt. Also ist vieles meiner Meinung keine Fakten sondern nur Vermutungen.

Kommentar von retzi1 ,

PS:

So ein ähnliches Problem hatte mal ein Mädchen aus unserer Gemeinde gehabt. Sie hatte auch dieses Thema gehabt, war jedoch einer anderer Meinung. Und bei der Klausur hatte sie sich Zeit genommen, um bei jeder Antwort oder am Ende der Klausur hinzuschreiben, dass sie Persönlich anderer Meinung ist.

Antwort
von Herb3472, 248

Ich verstehe das insofern nicht, weil mir nicht klar ist, was die Evolutionstheorie mit dem christlichen Glauben zu tun haben soll. Die Evolutionstheorie ist ja ein naturwissenschaftlicher Erklärungsversuch, eine naturwissenschaftliche These über die Entstehung des Universums, der Welt und des Lebens, und hat mit der biblischen Schöpfungsgeschichte überhaupt nichts zu tun - eher das Gegenteil ist der Fall.

Verweigern darfst Du ein Unterrichtsthema nicht, wohl aber sicher deine gegensätzliche Meinung darüber kundtun.

Antwort
von hertajess, 170

Ich habe keine Ahnung Was genau Du unter christlich verstehst. Aber schaue doch mal hier welche Ergebnisse ich gefunden habe mit der Suchabfrage 

papst benedict evolution

https://www.google.de/search?q=vatikan+evolutionstheorie&oq=vatikan+evolutio...

Das Christentum beruft sich auf den Juden Jesus von Nazareth. Für diesen war es selbstverständlich sich mit den Originalen zu befassen. Nachplappern lehnte ER auf das schärfste ab. Mir scheint Du plapperst nur nach ohne auch nur verstehen zu wollen. In diesem Fall wärst Du eine Anhängerin / ein Anhänger der Pharisäer und Schriftgelehrten die von eben jenem Jesus von Nazareth abgelehnt wurden. Und, tatsächlich, wie es scheint werden sie auch von den höchsten Vertretern der kath. Kirche abgelehnt. 

Was nun Evolutionstheorie angeht: 

1. ist es eine Theorie. 

2. ist es eine Theorie die mit zunehmendem Wissen verändert wird. 

3. dient diese Theorie tatsächlich dazu uns an göttliche Regeln heran zu führen, zu lehren diese verstehen und nachvollziehen zu können. 

Denn nirgendwo in der Bibel steht auf der Welt herrsche Stillstand. Das Gegenteil ist der Fall wenn Du sie mal vom ersten bis zum letzten Buchstaben durchgelesen und durchgearbeitet hast. Stillstand ist Tod, Veränderung Leben. Wäre es anders könnte es kein Christentum geben. 

Antwort
von Matzko, 138

Die Frage sollte nicht sein, ob du das darfst oder nicht die Beschäftigung mit diesem Thema zu verweigern, sondern ob es sinnvoll ist, das zu tun. Meinst du im ernst, dein Glauben könnte Schaden nehmen, wenn du dich mit diesem Thema befasst? Dann stände er auf schwachen Füßen. Ich werde auch kein Nazi, wenn ich mich mit der Ideologie des Dritten Reiches auseinander setze. Ich bin auch aktiver Christ und wenn man die Evolution mit der Schöpfungsgeschichte der Bibel vergleicht, findet man erstaunliche Gemeinsamkeiten. Außerdem wer kann beweisen oder abstreiten, auf jeden Fall aber nicht wissen, ob Gott sich für seine Schöpfung der Evolution bedient? Denk mal darüber nach!

Antwort
von Eselspur, 120

Also Schule funktioniert im Wesentlichen so, dass die Lehrer unterrichten und die Schüler das lernen. Das hat nichts damit zu tun, dass die Schüler das so glauben, richtig oder schön finden.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es akzeptiert wird, wenn du eine eigene Auswahl treffen möchtest.

Antwort
von Barney123, 18

Hallo sunrise,

Du kannst an diesem Thema weitaus mehr lernen, als nur die Reine Evolutionstheorie. Du kannst da richtig was für Dein Leben und das soziale Zusammenleben mit anderen Menchen lernen. Und das sind ganz wichtige, grundlegende Dinge!

Wir leben in einer Welt, die ist sehr komplex und kompliziert geworden. Die einfachen Modelle der Jahrtausendealten Religionen funktionieren Heute nicht mehr. Sie führen zu dem, was Du in Deiner Frage beschreibst: Es macht Dir große Probleme, dass es da Menschen gibt, die die Dinge anders sehen als Du und Deine Religionsgemeinschaft.

Du schreibst, es verletze Dich, wenn Du Dir andere Ansichten anhören musst. Du verdrehst die Dinge. Du glaubst, Du wüsstest die reine Wahrheit. Die kannst weder Du noch die Wissenschaftler kennen. Ich empfinbde es als arrogant, wenn jemand von sich behauptet, er wisse die Reine Wahrheit und möchte sich etwas anderes nicht anhören. Du kommst dir als besserer Mensch vor. Das bist Du definitiv nicht. Auch wenn Deine Religionsgemainschaft das so sieht. Auch Hitler hat dem Deutschen Volk gesagt, dass es etwas besonderes sei und deshalb das Recht habe, anderen Völkern ihren angestammten Lebensraum wegzunehmen und andere Völker (Juden) zu ermorden. Diese Sichtweise ist ganz sicher falsch.

Da wird andersherum ein Schuh draus: Du kannst gerne glauben, dass die Schöpfungsgeschichte der Bibel die Richtige ist. Es gibt Religionsfreiheit, und da darfst Du das gerne glauben. Damit habe ich kein Problem! Überheblich wird es aber, wenn Du der Meinung bist, alle Anderen lägen falsch! Das kannst du im Moment nämlich noch nicht wissen. Wenn das, was die Religionen sagen stimmt, dann wirst du es frühestens mit dem tod erfahren und dann - vielleicht - Gewissheit erlangen. Aber noch lebst Du, und da kannst Du es zwar glauben, aber wissen tust Du es deshalb noch lange nicht. Und deshalb ist Deine Einstellung überheblich!

Die Wissenschaft ist da ganz anders! Die meisten Wissenschaftler wissen, dass sie nicht die endgültige Wahrheit kennen. Sie wissen, dass sich alle Theorien ändern können und sich das Wissen der Menschehti weiterentwickeln wird. Deshalb wird Dir auch kein Wissenschaftler sagen, dass die Evolutionstheorei so für alle Zeiten als Richtig angesehen werden wird. Sie sagen lediglich: "Im Moment deutet alles darauf hin, dass es sich so zugetragen hat!" Da ist Raum für Veränderungen, für Neuinterpretationen und für ganz neue Entdeckungen. Deshalb kann sich die Wissenschaft weiterentwickeln, die Religionen aber hängen starr an ihren Jahrtausendealten Überlieferungen und viele ihrer Mitglieder können es nicht ertragen, wenn es Menschen gibt, die die Dinge anders sehen als die Gläubigen. Die Religionen schaffen damit Intoleranz und eine ganze Menge Gewalt - Schau einfach einmal in die Arabischen Länder, wie sich dort selbst Muslime gegenseitig bekriegen. Das ist das, was die Religionen der Menschheit gebracht haben: Gewalt und Krieg.

Die Wissenscahft dagegen hat Wege aufgezeigt und Methoden entwickelt, wie Konflikte ohne Gewalt gelöst werden können. Durch gegenseitigen Respekt und Achtung. Und Kompromissbereitschaft. Das können die Religionen nicht. Sie können nur 100 Prozent  akzeptieren. Der Weg der Religionen führt über ein Meer von Blut.- sinnlos vergossenes Blut. Da ist kein Platz für Überheblichkeit.

LG

Antwort
von omikron, 234

Natürlich kannst du es verweigern, nicht in dem Sinn, dass du am Unterricht nicht teilnimmst, aber in dem Sinn, dass du nicht aufpasst. Es kann dich ja niemand zwingen, etwas zu lernen. 

Allerdings kann es passieren, dass ihr über das Thema eine Klassenarbeit schreibt, und dann wärs doch gut, wenn du aufgepasst hättest. Und die Frage: "Erkläre die Evolutionstheorie" ist ja keine Glaubenssache, sondern eine ganz sachliche Frage. Ob du daran glaubst oder nicht, ist hier nicht gefragt, du sollst ja nur die Theorie darstellen.

Du wirst in deinem Leben noch öfter mit Dingen in Berührung kommen, die deinem Glauben widersprechen. "Augen zu und durch" hilft da nichts. Abgesehen davon ist es keine christliche Haltung. Du Kunst ist, wie Jesus sagt, "in der Welt zu sein, aber nicht von der Welt zu sein."

Antwort
von BerthaDieBaer, 234

Nein, darauf hast du kein Recht. Ich verstehe aber auch das Problem nicht recht, schließlich ist es eine Theorie, du musst ihr ja nicht zustimmen. Lern sie einfach wie eine Theorie. Ich muss schließlich im Religionsunterricht auch Texte von Theologen lesen und lernen, denen ich in ihrem Gottes- und Menschenbild nicht zustimme, trotzdem fühle ich mich dabei nicht in meinem Glauben verletzt. Wir müssen im Unterricht auch Reden von Bush analysieren und lernen, auch wenn ich den Inhalt für den größten Schwachsinn halte. Wie du schon in deiner Frage gesagt hast: es geht hier um eine Theorie, nicht deine eigene Meinung oder deinen Glauben. Die Schule hat auch die Aufgabe, dich mit Meinungen vertraut zu machen, die deiner widersprechen. Das nennt sich letztendlich Allgemeinbildung. Viel Erfolg! :-)

Kommentar von Herb3472 ,

Sehr gut argumentiert und kommentiert! :-)

Kommentar von Mark1616 ,

Wissenschaftliche Theorien sind etwas komplett anderes als die Theorien von normalen Menschen.

Wissenschaftliche Theorien sind durch Fakten und Beobachtungen untermauerte Thesen, welche bereits durch getroffene Vorraussagen als richtig eingestuft werden können.

Der Computer auf dem du hier mit uns schreibst basiert ebenfalls auf wissenschaftlichen Theorien, seltsamerweise funktioniert er aber einwandfrei, fast so als würden diese Theorien stimmen. Erstaunlich, nicht wahr?

Fliegst du eigentlich zur Arbeit? Die Gravitationstheorie ist ebenfalls "nur" eine Theorie. Ich kann mir aber zu 100 % sicher sein das du genauso wie ich mit den Füßen an diesem Planeten klebst.

Die Evolutionstheorie ist im übrigen eine der am besten bewiesenen und nachprüfbaren wissenschaftlichen Theorien überhaupt. Rede nur einmal mit einem Mikrobiologen. Aufgrund der rasanten Fortpflanzungsrate von Mikrolebewesen kann man die ET und deren Aussagen über die Entwicklung von Lebewesen innerhalb kürzester Zeit nachprüfen.

Kommentar von scrutinize ,

Wissenschaftliche Theorien sind etwas komplett anderes als die Theorien von normalen Menschen.

o_O

So eine Vergötterung der Wissenschaftler habe ich selten gelesen.

Auch Wissenschaftler sind ganz normale Menschen, die ihre Theorien und Thesen genauso wie auch ein Laie bekräftigen und argumentieren müssen. Was die Beweislast angeht, gibt es zwischen den beiden keinen Unterschied. Es gibt für sie auch keinen Freifahrtschein für irgendwelche absurden Behauptungen, nur weil sie "Wissenschaftler" sind. Jede Theorie muss denselben Prüfungen standhalten. Und niemand hat da irgendeinen Bonus nur aufgrund seines Titels.



Kommentar von kayo1548 ,

"So eine Vergötterung der Wissenschaftler habe ich selten gelesen."

Das ist doch keine Vergötterung;

Das was man im Alltag unter Theorie verstehst ist nunmal mitunter etwas völlig anderes als eine wissenschaftliche Theorie.

An letztere sind genaue Bedingungen geknüpft, an erstere nicht.

Das ist sogar so weit, dass man in wissenschaftlichen Studiengängen einen Großteil der Zeit damit verbringt erstmal zu lernen, was Wissenschaft ist, wie wissenschaftliches Arbeiten aussieht und was Theorien, Hypothesen, Aussagen usw sind.

Das hat mit "Freifahrtschein" nichts zu tun..

Aber die Form hat sich halt für gewisse Gebiete als durchaus vorteilhaft erwiesen und das man da eben auf eine gewisse Art und Weise arbeitet ist mitunter sogar wichtiger als das eigentliche Fachwissen.

Denn nur diese Form ermögicht größtmögliche Transparenz und gemeinschaftliches Arbeiten und Prüfen.

Kommentar von BerthaDieBaer ,

Mark1616, das bezweifle ich gar nicht. Ich halte die Evolutionstheorie für äußerst plausibel. Aber es ging hierbei ja gar nicht darum, jemanden von dieser Theorie zu überzeugen. Ich habe lediglich versucht, einer Schülerin zu erklären, warum sie diese lernen muss und wie sie am besten damit umgehen kann, wenn sie sich wirklich in ihrem Glauben verletzt fühlt. Wissenschaftliche Genauigkeit stand hier für mich zumindest nicht im Vordergrund :-)

Antwort
von Nora987, 241

Nein kannst du leider nicht da ich auch sehr gläubig bin und ich kann es verstehen wenn die da so welche Vermutungen das die Erde eine Explosion und so ein Mist aber muss du halt ein Auge zudrücken was die von dir wollen es geht ja um deine Zukunft . Nur dein Wissen deine glaube zählt lass sie doch hören was die von dir wollen theoretisches ist  ja noch nichts bewiesen was die da erzählen also Kopf hoch 

Kommentar von Herb3472 ,

Dass die Biblische Schöpfungsgeschichte lediglich symbolisch gemeint und nichts anderes als ein Paradigma ist, das einer naturwissenschaftlicher Überprüfung nicht standhält, weiß aber heute schon jedes Kind!

Kommentar von uteausmuenchen ,
ich kann es verstehen wenn die da so welche Vermutungen das die Erde eine Explosion und so ein Mist aber

1) Die Entstehung der Erde hat nichts mit der Evolutionstheorie zu tun

2) Kein Wissenschaftler behauptet, die Erde sei explodiert

theoretisches ist  ja noch nichts bewiesen

Das ist eine vollkommen falsche Vorstellung von Naturwissenschaft. Kommt vom Nicht-Hören-Wollen....

Antwort
von youarewelcome, 209

Alleine die Evolutionstheorie verstehen zu lernen, ist nicht zu vergleichen mit der Zwangskonvertierung zum Atheisten oder so.

Tut mir leid, auch ich bin gläubige Christin. Dennoch musste ich mich, wie jeder andere auch der eine weiterführende Schule besuchte, mal mit der Evolutionstheorie befassen. Niemand will Dich zwingen, die Evolutionstheorie zu glauben, sondern Du sollst sie verstehen und natürlich auch ggf. darüber geschriebene Klausuren, bestehen können.,

Im Übrigen gibt es sehr gute Webseiten, welche die Evolutionstherorie absolut im Einklang mit dem Glauben an Jesus Christus sehen. Ich sehe auch nicht, dass das Eine das Andere ausschliesst.

Und NEIN; du hast kein Recht, Dich dem Thema zu verweigern, denn es ist Bestandteil des Lehrplans.

Antwort
von legpuska, 209

Nein du kannst es nicht verweigern, aber vielleicht kannst du es als Chance nutzen deinen Glauben zu bekennen, falls andere Christen und meinetwegen Muslime in der Klasse sind, könnt ihr ja versuchen euch zusammen zu tun. Es gibt auch christliche Lehrer die die Evolutionslehre lehren müssen, aber sie weisen dann auf die vielen Unzulänglichkeiten dieser Lehre hin und lehren es als das was es ist, eine bloße Theorie, vielleicht kannst du dich ja darüber schlau machen und den Lehrer mit den vielen Unzulänglichkeiten dieser Lehre konfrontieren.

Kommentar von uteausmuenchen ,

Na, ich hoffe derart kreationistische Lehrer sind in Deutschland selten.

Kommentar von kayo1548 ,

"aber sie weisen dann auf die vielen Unzulänglichkeiten dieser Lehre hin "

die da wären?

"und lehren es als das was es ist, eine bloße Theorie"

in der Wissenschaft gibt es nur Theorien, d.h. aber nicht das es eine Vermutung oder Überlegung ist, sondern in einer Theorie werden Gesetzmäßigkeiten festgehalten, die natürlich aus Beobachung und Funden hergeleitet werden, also niemals 100% der Wahrheit entsprechen, sondern nur beliebig genau.

"velleicht kannst du dich ja darüber schlau machen und den Lehrer mit den vielen Unzulänglichkeiten dieser Lehre konfrontieren."

absolut, das ist ja das tolle an der Wissenschaft.

Bisher kam mir da zwar keine Unzulänglichkeit über den Weg, die nicht hätte widerlegt werden können bzw auf falschen Annahmen bassierte.

Aber so oder kann man da ja was dabei lernen - also die meisten Wissenschaftler freuen sich über solche Konfrontationen

Kommentar von legpuska ,

Bin kein Wissenschaftler um mir sowas zu merken, aber hier ein Link z.B.: https://www.cai.org/de/bibelstudien/der-schwindel-mit-der-evolution

Kommentar von kayo1548 ,

" und daß sie nicht einen einzigen Beweis hätte, der sie stützen könnte."

wenn das wirklich so ist, dann stelle ich in Frage ob diese Person überhaupt ein Studium absolviert hat.

Um mal einige Anhaltspunkte zu nennen: Funde, Anatomie, Genetik.

Damit ist durchaus eine gewissene Reskonstruktion und Einordnung bzw Relation zu anderen Tierarten möglich.

"Aus der kleinsten Kapitalanlage in Fakten lassen sich da Riesenprofite in Mutmaßungen herausholen"

Genau das ist in der Alltagswissenschaft aber keineswegs in der "klassischen" Wissenschaft so.

Man versucht hier meist ein möglichst geringes, dafür aber umso tiefgreifenderes Spektrum abzudecken.

"sondern versucht, die Glaubwürdigkeit gegenüber der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten, indem das Hinterfragen unterlassen und Problemstellungen ausgeschlossen werden."

mag es geben (gerade wenn es um Profit geht) ist aber keineswegs Wissenschaft.

Wissenschaft lebt davon, dass Dinge hinterfragt und sogar widerlegt werden, denn jede gute Theorie die widerlegt odr verbessert wird bedeutet Fortschritt.

Es geht gar nicht daurm das plötzlich eine richtige Theorie da ist, sondern es ist eine Gemeinschaftsarbeit bei der man eben immer wieder falsche Dinge aussortiert.

 

"Die Evolution verwirft Gott und damit jeden Sinn und Zweck."

Nein tut sie nicht;

die Frage ist nur welches Gottesbild man hat;  in dem Artikel wird ja getan als ob das ganze eindeutig wäre und vor allen Dingen als ob der Artikelschreiber da die ultimative Antwort kennt.

Das Gott sich durchaus mit Evolution und Naturwissenschaften vereinen lässt erkennt man daran, dass viele Wissenschaftler gläubig sind und heutzutage sogar die großen Religionen die Evolutionstheorie u.ä. anerkennen.

"Obwohl ein Auge einen Zweck zu haben scheint, hat es für den Evolutionisten eigentlich keinen, denn alles ist bloß Zufall."

Natürlich hat es einen Zweck.

Was die Evolutionstheorie allerdings sagt ist, dass die Enstehtung des Auges nicht von vorneherein vorgesehen war, sondern durch Entwicklungsprozesse (die sich eben positiv im Rahmen des Sekektionsdrucks ausgewirkt haben) entstanden ist.

Das das so ist sieht man gut daran, wie kompliziert der Sehnerv läuft ("Blinder Fleck") oder das es viele verschiedene Augen gibt und das keines davon "alles" kann sondern jedes eben ganz unterschiedliche "Fähigkeiten" hat.

"Und wenn es für den Evolutionisten keinen Zweck gibt, dann gibt es auch keinen Wert"

Das ist überhaupt keine Frage der Evolutionstheorie - damit hat diese nicht das geringste zu tun.

Außerhalb davon lässt sich aber sagen, dass Wert keine Eigenschaft ist, sondern etwas subjektives, das wir einem Objekt oder einem Lebewesen zuweisen;

das sieht man gut daran, dass die Wertvorstellungen doch sehr unterschiedlich sein können.

"Die Wahrheit ist, daß es einen Schöpfer gibt, der uns geschaffen hat"

Das kann der Artikelschreiber ja sicher belegen?

Prinzipiell kann jeder an das glauben was er will und vllt wurde unser Universum tatsächlich so erschaffen? Das ist aber keine Frage der Natuwissenschaften (die sich nur mit dem beschäftigen können was im Universum stattfindet).

Und geschaffen im kreationistischen Sinne sind wir nicht.

Wir haben so viele unnötig komplizierten Dinge und so viele kleine Macken, dass das nur auf einen Entwicklungsprozess schließen kann.

Wenn wir z.b. mal unser Kniegelenk anschauen: das hätte man erheblich stabiler machen können und jemand der uns direkt entworfen hat hätte das wohl auch so gemacht.

Ich meine: kein Mensch würde solche Fehler machen, wieso dann ein "allmächtiger" Gott?

Und wie passen teilweise interessante und hochkomplexe Strukturen zu solchen Fehlern? Einem "Erschaffer" wäre das nicht passiert.

Ansonsten findet sich in dem Artikel zwar jede Mensche Anschuldigungen, Behauptungen das jeder weiß das es eine Lüge ist usw. aber einen konkreten Kritikpunkt was genau denn konkret falsch sein soll steht da nicht, somit widerlegt dieser Artikel auch keinesfalls die Evolutionstheorie.

Antwort
von josef050153, 134

Wenn der Lehrplan etwas vorschreibt, muss es der Lehrer behandeln und auch abprüfen. Du darfst dann grne deine Gegenargumente vorbringen, aber verweigern kannst du ein vorgeschriebenes Unterrichtsthema nicht.

Antwort
von Whitekliffs, 142

Hallo

ich kann dich verstehen. 

Aber sieh es als intellektuelle Herausforderung. Wenn du Gymnasium machst, willst du ja vermutlich mal studieren. Es ist wirklich keine Sünde, wenn man sich etwas auskennt in den Themen, die die 'Welt' glaubt.  

Es könnte dich sogar festigen in deinem Glauben, wenn du dich gleichzeitig auf die Suche machst nach wissenschaftlichen (ich höre den Aufschrei der evolutionsgläubigen Gemeinde bis hier :-) Antworten von christlicher Seite her. Wort und Wissen, Genesis.net oder answersingenesis.org/de usw. Und dann sowohl die vom Lehrer gefragte Antwort gibst, als auch die schöpfungsgemässe Antwort. Du arbeitest ja dann doppelt soviel wie deine Mitschüler, und das sollte dir ja auch einen gewissen Respekt einbringen.

Wenn es sich hier om Unterricht handeln würde mit eindeutig pornographischem Inhalt, der deine Gedankenwelt beschmutzt und es dir schwer macht, ein reines Leben zu führen, dann würde ich sagen: "lauf weg davon!" Gottes Wort ruft uns auf, uns von solchen Dingen fern zu halten und wenn nötig, 'zu fliehen'!

Antwort
von DerSchokokeks64, 192

http://waz.m.derwesten.de/dw/staedte/nachrichten-aus-meschede-eslohe-bestwig-und...
Ähnlich wie das hier. Das Problem ist, das du eben eher in der Minderheit bist. Du hast darauf also kein Recht. Du hast aber immer noch das recht, die Schule zu wechseln.

Kommentar von Barney123 ,

In den Lehrplänen der Länder sind gewisse Themen zur Behandlung im Unterricht vorgesehen. Ein Schulwechsel innerhalb Deutschlands, Österrecich oder der Schweiz wird da also nicht weiterhelfen. Da steht die Evolutionstheorie überall auf dem Lehrplan.

LG

Antwort
von musso, 172

Du wirst dich damit auseinander setzen müssen, dass mindestens 99% deiner christlichen MItbürger das anders sehen als du.

Kommentar von Herb3472 ,

Naja, so viele christliche Mitbürger, die das anders sehen, wird's ja wohl heutzutage nicht mehr geben, denke ich. Immer mehr Menschen setzen ihre Vernunft und ihren Verstand ein und plappern nicht mehr unreflektiert nach, was ihnen die Kirche vorbetet.

Kommentar von musso ,

ein Christ kann sehr wohl die Schöpfungsgeschichte als Metapher sehen.

Kommentar von Waldfrosch4 ,

So kann man das auch nicht sagen ...

Es ist Eher so das die Schöpfungsgeschichte schlicht und einfach ein anderes Thema hat .

Diese Geschichten ,diese 2 Geschichten die sich dazu noch wiedersprechen,  hat nun mal nicht den Anspruch ein NW Raport  der Entstehung der Erde zu sein .

Kommentar von BibelGeschichte ,

Wo liegt dabei die Metapher ? erläutere doch mal bitte.

Kommentar von musso ,

die Metapher leigt darin, dass ein Jahrmillionen andauernder Vorgang als Geschichte dargestellt wird, die in nur 7 Tagen geschehen sein soll.

Antwort
von warehouse14, 205

Statt Dich dem Thema einfach zu verweigern solltest Du eher die andere Schiene fahren: Finde essentielle Lücken und trage so zur Aufklärung bei.

Meine Lehrer haben ziemlich schnell aufgegeben, mich zu dieser "Theorie" zu befragen, weil ich immer Fragen hatte, die sie in Erklärungsnot brachte.

Auswendiglernen ist natürlich ein einfaches Mittel. Dabei hinterfragt niemand und gut ist's.

Schon allein deshalb solltest Du Dich ernsthafter mit all dem Kram beschäftigen. Weil es eben einen Unterschied macht, ob man nur was auswendig runterleiern kann oder tatsächlich begreift, was man da gelernt hat.

warehouse14

Kommentar von uteausmuenchen ,
Meine Lehrer haben ziemlich schnell aufgegeben, mich zu dieser "Theorie" zu befragen, weil ich immer Fragen hatte, die sie in Erklärungsnot brachte.

Für wahrscheinlicher würde ich halten, dass sie ihre Unterrichtszeit nicht damit verschwenden wollten, kreationistischen Behauptungen eine Plattform zu bieten.

Ansonsten findest Du Antworten auf Deine Fragen auf Seiten wie diesen hier:

http://argumentevonkreationisten.de.tl/

Ich trage gerne zur Aufklärung bei.

Liebe Grüße

Kommentar von warehouse14 ,

@uteausmuenchen:

Du hast meine Antwort anscheinend durch die Brille Deiner Überheblichkeit gelesen.

Schade.

Du gehst einfach mal so davon aus, daß meine Fragen kreationistischer Natur waren. Wieso eigentlich? Etwa nur deshalb, weil Du bereits weißt, daß ich ein Christ bin? Das klingt sehr nach einem oberflächlichen Vorurteil.

Hast Du den wahren Kern meiner Antwort etwa auch nicht begriffen?

Dein Link verbreitet übrigens erst kreationistisches Gedankengut. Etwa mit Absicht? Darf ich auch mal raten, welcher Natur diese ist?

;)

warehouse14

Kommentar von uteausmuenchen ,

warehouse14,

Du irrst Dich. :-)

Du gehst einfach mal so davon aus, daß meine Fragen kreationistischer Natur waren. Wieso eigentlich?

Auf der Basis Deiner Formulierung.

In Deiner Antwort schreibst Du: "Finde essentielle Lücken und trage so zur Aufklärung bei. Meine Lehrer haben ziemlich schnell aufgegeben, mich zu dieser "Theorie" zu befragen, weil ich immer Fragen hatte, die sie in Erklärungsnot brachte."

Diese Formulierung suggeriert doch sehr, es gäbe viele Befunde, die die ET nicht zu erklären vermag - und Biologen würden es verschweigen oder ausblenden. Oder verstehe ich Dich da falsch?

Selbst wenn Du den Lehrer in eine Wissenslücke gebracht hättest, so dagt dies schlicht gar nichts über die Erklärkraft der ET aus - sondern nur etwas über die Wissenslücken des Lehrers.

Etwa nur deshalb, weil Du bereits weißt, daß ich ein Christ bin?

Nein. Erstens wusste ich das nicht, zweitens ist es für die Sachfrage vollkommen irrelevant.

Dein Link verbreitet übrigens erst kreationistisches Gedankengut. Etwa mit Absicht? Darf ich auch mal raten, welcher Natur diese ist?

:-)

Vielleicht solltest Du ihn Dir doch noch einmal genauer ansehen. Du findest auf dem Link zu jedem einzelnen der oft zu lesenden kreationistischen Einwände die korrekte biologische Antwort.

Und ja, ich verbreite naturwissenschaftlich fundierte Aussagen sogar mit voller Absicht. Die Absicht ist, Wissen zu verbreiten.

Kommentar von warehouse14 ,

@uteausmuenchen:

Du hast wahrlich nicht viel Ahnung von Pädagogik. :)

Deshalb hast Du den eigentlichen Sinn meiner Antwort auch nicht erkannt.

Was ist so schlimm daran, einen Schüler, der sich um so ein Thema lieber drücken will, zu motivieren, sich erstmal mit dem Thema zu befassen?

Der Satz: "Finde essentielle Lücken..." sagt nicht zwangsläufig, daß es welche gibt... ;)

Allerdings muss man sich mit einer Sache erst intensivst beschäftigen, um eventuell vorhandene Lücken überhaupt finden zu können. XD

Und wenn nun einer zufällig dabei eine solche Lücke findet und man sie schließen kann ist es ja auch nicht wirklich schlecht, oder? Wissenschaft ist aktive Forschung... ;)

Statt einem Schüler, der sich der Evolutionstheorie am liebsten entziehen möchte, seinen Glauben madig zu reden ist es doch wesentlich konstruktiver, seine wissenschaftliche Neugier zu wecken.

Und das ganz ohne kreationistische Argumentationen aus egal welchem Blickwinkel.

Und es ist doch klar, daß man sich besser selbst von einer Sache überzeugen sollte statt nur vorgekautes Zeug einfach hinzunehmen.

Deshalb bin ich auch gegen stures Auswendiglernen mit anschließender Vergessensgarantie, sobald die gewünschte Note erreicht ist.

Und letztendlich ist es kontraproduktiv, immer so direkt angreifend auf die Weltsicht anderer zu reagieren, wie Du es durch solche Links tust... Aber das ist jetzt nicht mehr so wichtig.

warehouse14

Kommentar von MoBruinne ,

@uteausmuenchen  - ich vermute mal, dass du nicht behaupten würdest, dass die Evolutionstheorie keine Lücken hätte? Dann hättest du nämlich mehr Wissen als jeder Wissenschaftler dieser Welt :-)

Es geht nicht darum, kreationistische Argumente anzuführen, sondern ganz im Bereich der Evolution zu bleiben und da Fragen zu stellen. Zum Beispiel: es gibt die Aussage: "Zellen entstehen nur durch Zellen" - also nur durch Zellteilung. Jeder Wissenschaftler stimmt da zu. Aber wo kam denn dann die erste her? Und wenn die entstanden ist, ohne dass es vorher eine gab, weshalb passiert das dann heute nicht mehr? Und wie komme ich dazu, einfach zu behaupten, dass das halt früher mal ging - wenn es ja noch nie jemand beobachtet oder belegt hat?

Oder: Die DNA besteht aus relativ einfachen Molekülen, die sich immer und immer wieder wiederholen. Warum enthalten die auf einmal Informationen? Wo kommen diese Informationen her? Woher weiß ein Basenpaar auf einmal, was es kodiert? Und auch: woher hat die DNA ihre "Intelligenz", wann welches Gen aktiv sein muss? Und wann nicht? Woher weiß sie, wann sie sich vermehren / teilen muss? Die Materie, aus der sie besteht, beinhaltet das ja nicht - das ist nur Zucker, Phosphor und ein paar Basen.

Oder: wie viele Gene müssten spontan mutieren, damit aus Kiemen funktionstüchtige Lungen werden? Und in wie vielen Tieren müsste das gleichzeitig passieren, damit eine Population an Land eine Überlebenschance hätte? Und wenn man jetzt argumentiert, dass die erforderlichen Mutationen eben additiv sind, dann bleibt die Frage, weshalb das früher so gewesen sein soll, wenn es heute nur in äußerst seltenen Fällen noch additive Mutationen gibt, die hinterher auch noch was sinnvolles kodieren? Die allerallerallermeisten Mutationen werden ja ausselektiert, nicht bevorzugt.

Du siehst: es gibt viele Fragen, die man stellen kann, ohne gleich kreationstisch zu sein. Einfach neugierig trifft es wohl eher :-)

Kommentar von Mark1616 ,

Diese Fragen sind aber zum Teil kreationistisch. Gerade deine letzte Frage ist die übliche "aber Makroevolution!!111" Argumentation der Kreationisten. Nur leider gibt und gab es die Makroevolution noch nie, das ist nur eine Erfindung der Kreationisten damit sie einen von ihnen erfunden Fehler bemängeln können. Das einzige was man im weitesten Makroevolution nennen kann, ist Mikroevolution über Jahre hinweg. Und Mikroevolution ist bereits dutzendfach bewiesen und beobachtet.

Zur ersten Zelle: Woher weist du, dass es heutzutage nicht mehr passiert? Können wir jeden Quadratpicometer dieser Erde beobachten und das ausschließen? Du magst damit recht haben, dass die Chance das aus den grundlegenden Bausteinen des Lebens tatsächlich Leben entsteht erstaunlich gering ist, aber du vergisst wie groß unser Universum ist. Die Chance das in einem mindestens 28 Mrd Lichtjahre großen Universum, auf einem von ca. 10^1000 (geringe Schätzung) Planeten aus den nötigen Bausteinen Leben entsteht ist dann schon deutlich höher. Wir Menschen versuchen außerdem erst seit ein paar Jahren künstlich Leben zu erzeugen, willst du uns nicht etwas länger dafür Zeit geben?

Kommentar von MoBruinne ,

Ich gebe euch Zeit, so lange ihr wollt. Es wäre einfach nur schön, wenn bis dahin nicht von "Fakten" und "Tatsachen" gesprochen würde, sondern schlicht von "Möglichkeiten" und "Wahrscheinlichkeiten".
Ich rede auch nicht von Mikro- und Makroevolution. Oder steht das da? Ich spreche von evolutiven Veränderungen, die sich summieren, um hinterher was Sinnvolles rauszubekommen. Soweit ich weiß, wurde bis heute noch NIE gezeigt, dass ein Genom wächst (rein materiell) und dann Sinnvolles codiert. Täusche ich mich da? 

Natürlich sind die Abläufe denkbar. Aber bis heute nicht beweisbar. Deshalb würde ich mich einfach freuen, wenn von "Theorie" und "Wahrscheinlichkeiten" gesprochen würde.

Und wo wir bei Wahrscheinlichkeiten sind (die du ja für unser Universum auch anführst):

ein klitzekleines Computerprogramm in Java-Script besteht zum Beispiel aus nur 200 Bytes (ein Programm wie Word ist ungefähr 50.000 x so groß). Das bedeutet 256^200 (das sind 4,4 x 10^481!!!!!!) verschiedene Möglichkeiten, die Bits zu setzen. Ein einziger Fehler würde dazu führen, dass das Programm nicht läuft. Wie hoch ist also die Wahrscheinlichkeit, dass etwas derart komplexes wie eine Zelle "zufällig" entsteht? Da hilft auch die Zeit nicht mehr wirklich weiter ;-)

Deine Zahl von 10^1000 Planeten ist übrigens das, was Kosmologen ANNEHMEN. Nicht wissen oder gar beweisen können :-) Ein Glaube also :-)

Kommentar von Barney123 ,

Nein MoBruinne,

die Wissenschaft unterscheidet sich vom Glauben dadurch, dass die Wissenschaft nicht ewige Weisheiten verbreitet, sondern Dinge überprüft und zur Diskussion stellt. So lange die Beobachtungen mit der Theorie zusammenpassen, ist alles in Ordnung (für die Wissenschaft). Wenn neue Beobachtungen auftauchen, werden die Theorien angepasst. Die Wissenschaftliche Sichtweise ist also bis zun einem gewissen Grad flexibel, Entwicklungsfähig. Es gibt viele Beispiele, wie wissenschaftliche Theorien mit der Zeit, mit zunehmendem Wissen und besseren Beobachtungen immer weiter angepasst werden. Das trifft sogar auf die Mathematik zu (Beispiel John Nash). Die Naturwissenschaften halten es sogar aus, dass es Theorien gibt, die sich scheinbar wiederprechen: Die Relativitätstheorie liefert gute Ergebnisse im Universum, die Quantentheorie im Kleinsten Bereich. Noch haben die Menschen noch nicht verstanden, wie das zusammengeht. Aber es gibt Wissenschaftler die arbeiten daran, und es gibt Lösungsansätze. Es kann also fdurchaus sein, dass es einmal eine Theorie geben wird, die beides unter einen Hut bringt.

Genau dazu sind die Religionen und der Glauzbe aber nicht in der Lage! Es werden Jahrtausendealte Dinge behauptet, die Heute nicht mehr haltbar sind. Die Religionen und damit der Glaube verhindert somit eine Weiterentwicklung. Da ist ein großer Unterschied!

LG

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Mo'Bruinne,

Zu den von Dir gestellten Fragen,d ie Deiner Meinung nach Schwachpunkte der Evolutionstheorie sind, gibt es praktische Versuche mit Ergebnissen, die die Evolutionstheorie nicht in Frage stellen sondern bestätigen!

LG

Kommentar von Barney123 ,

Hallo warehaus,

glaube Du träumst. Der Gedanke, dass sich sunrise mit der Thematik kritisch auseinandersetzen soll ist erst einmal gut. Nur, wenn Du diese Frage richtig verstehst, dann weißt Du automatisch, dass sich sunrise gar nicht mit der ET auseinadersetzen will. Sie wird also in erster Linie das lesen, was ihre Ansichten zu bestätigen scheint. Und dann diese Argumente auswendig lernen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sunrise sich wirklich mit der ET auseinandrsetzen wird. Ihre Art der Fragestellung zeigt nämlich, dass sie andere Meinungen gar nicht hören möchte. Es verletzt sie! Sie hält es also gar nicht aus, etwas anderes zu lesen! Um sich mit einer Sache aber kritisch auseinanderzusetzen bedeutet abetr, dass man alle Seiten lesen muss! Das können durchaus auch mehr als zwei sein. Um sich da ein wirklich eigenes Bild zu machen, ist mehr nötig, als jemand in der 11. Klasse eines Gymnasiums können kann. Aus diesem Grunde ist Deine Idee zum scheitern verurteilt. War gut gemeint. Aber das Ergebnis wird sein, genau so wie Du es in Deiner Antwort beschreibst: Der Lehrer wird vom Thema zu sehr abgelentk werden und deshalb bleibt ihm nichts anderes übrig, als Deine Redezeit zu begrenzen in dem er Dir nicht mehr zuhört.

Sunrise muss erst einmal lernen, wie man sich mit einem Thema kritisch auseinandersetzt. Noch ist sie in einer Phase, wo sie sich eine andere Meinung gar nicht anhören möchte, und sie ist bereits so weit von der Realität weg, dass sie sich verlletzt fühlt, wenn jemand eine andere Meinung hat und diese ihr mitteilt. Sie ist also Lichtjahrtausende davon entfernt sich kritisch mit dem Thema befassen zu können!

So viel zu Deinem pädagogischen Sachverstand!

LG

Antwort
von mychrissie, 93

Die Evolution steht auf dem Lehrplan, weil wir ein aufgeklärtes Land sind und pseudoreligiöse Konstrukte bei uns glücklicherweise nicht gelehrt werden. Das gilt auch für Dich. Morgen bringt einer einen Riesenteddy mit und verweigert den Unterricht, weil er der Ansicht ist, dass Gott darin wohnt und die ganze Klasse erst mal zu dem Teddy beten müsste.

Übrigens beweist man christliche Gesinnung nicht dadurch, dass man die Bibel wortwörtlich nimmt (oder bestehst du aus Lehm oder Rippe?), sondern indem  man die in ihre Gleichnisse verpackten ethischen und moralischen Grundsätze befolgt. Und die "beißen" sich in keiner Weise mit der Evolutionstheorie.

Antwort
von dadita, 121

Das darfst du natürlich nicht. Die Evolution ist ein Fakt. Im Gegensatz zu den abstrusen Märchen denen du anhängst, ist sie ein bestätigter und tausendfach bewiesener Fakt.

Die Schule lehrt Tatsachen und Fakten, keine Märchen, damit müssen sich auch Menschen wie du abfinden. Wenn deine Märchen, dein persönlicher imaginärer Freund, diesen Fakten widersprechen, dann sollstst du sie fallenlassen.

Kommentar von MoBruinne ,

Die Evolutionstheorie heißt THEORIE und nicht Evolutionsfakt. Also Vorsicht mit solchen Behauptungen. Sie ist in Teilen belegt - aber das ganze Konstrukt ist nicht bewiesen - und das ist auch rein logisch überhaupt nicht möglich. Da müssten wir ja mit denselben Bedingungen eine Parallelwelt aufbauen, die identisch ist. Unmöglich. Es gibt Erklärungsmöglichkeiten, die immer auch Mut zur Lücke haben und falsch sein können. Je mehr man wissenschaftlich belegen kann, desto mehr Fragen tauchen auf. Und manche Dinge sind einfach überhaupt nicht beweisbar / belegbar.

So gesehen ist jeder, der der Evolutionstheorie blind glaubt (so wie es bei dir rüberkommt) auch ein sehr Gläubiger :-)

Kommentar von dadita ,

Seufz, derartige Ignoranz ist doch einfach nicht zu glauben. Die Evolution ist Fakt, über jeden Zweifel hinaus belegt. Sie ist eine WISSENSCHAFTLICHE Theorie, also ein belegbares und BELEGTES Modell zur Erklärung eines natürlichen Phänomens. 

Entweder man versteht die zahlreichen Belege für diese wissenschaftliche Tjeorie, sowohl auf molekularbiologischer als auch anatomischer, embryologischer und histologischer Ebene...oder, wie du, eben nicht. 

Kommentar von Barney123 ,

Hallo dadita,

Im Religionsunterricht wird die Schöpfungsgechichte durchaus gelehrt. Religion ist für die jeweiligen Religionsangehörigen jedoch Pflicht! Die Themen der Religionslehre unterliegen auch den jeweiligen Religionen. Ganz im gegensatz zum staatlich verordneten Unterricht!

Antwort
von tinimini, 133

Hat dich das Fahrradfahren nicht auch verletzt und du hast es trotzdem gelernt, auch wenn du damals vielleicht lieber zu Fuß weiter gelaufen wärst.Hat es dir geschadet, die Welt aus anderer Sicht zu sehen, über den Lenker hinweg.So lernst du jetzt auch eine andere Sicht, anderer und lernst zu akzeptieren, das es auch weitergeht, wenn nicht alle deine Ansicht teilen. Die Welt dreht sich auch weiter.Du kannst noch gar nicht wissen, was in 10 oder 20 Jahren ist. wie sich dein Kindlicher Glaube bis dahin weiterentwickelt hat,Die Denkweise anderer zu kennen hat noch keinen geschadet. dir auch nicht.

Antwort
von Micromanson, 187

Kirche und Staat sind getrennt, Schule gehört zum Staat. Ich muss mir auch den ganzen Mist im Religionsunterricht anhören, den ich für Schwachsinn halte. Dann sieh es als Information, was andere leute so glauben, du musst es ja nicht annehmen. Die Augen vor sowas zu verschließen und es nicht hören zu wollen, nur weil man an Gott glaubt, ist peinlich.

Kommentar von sunrise222 ,

Ich will es natürlich hören! Mich interessiert das Thema sogar sehr. Mein Lehrer meint aber, mich davon überzeugen zu müssen.

Kommentar von Herb3472 ,

Dann schießt Dein Lehrer über das Ziel hinaus, und das kannst Du ihm durchaus (höflich!) sagen. Die Schule ist kein Ort, um die Schüler mit irgend einer Glaubenslehre zu indoktrinieren. Das kann er in einer Missionsschule machen, aber nicht in einer öffentlich rechtlichen Lehranstalt in Europa.

Antwort
von JakobBusch,

nun wenn du etwas verweigern möchtest, weil es gegen dein glauben ist, kannst du dich auf die Glaubens und gewissensfreihit  die uns das Grundgestz zusichert berufen

Antwort
von Nordseefan, 160

Nein, darfst du nicht. Das haben schon andere versucht - und sind gescheitert.

Und wie du schon sagst, es ist eine THEORIE!

Lern sie auswendig, schreib sie bei einer Klausur auf - und vergiss sie wieder. Wie so vieles andere auch.

Kommentar von warehouse14 ,

"Lern sie auswendig, schreib sie bei einer Klausur auf - und vergiss sie wieder. Wie so vieles andere auch."

Was für ein intelligenter Rat!

Und wieso beschweren sich manche Leute, daß unsere Jugend so ungebildet ist? Es ist doch offensichtlich Zweck des Schulbesuchs, ihn möglichst ohne bleibende Schäden wie Wissen zu überstehen.

Oder versteh ich da was falsch? o.O

In welcher Welt leb ich eigentlich????

warehouse14

Kommentar von Nordseefan ,

Oh ja, klar du weißt ALLES noch was du in der Schule gelernt hast. ist mir völlig klar. Es gibt halt nun mal Themen die einen mehr oder weniger Interessieren. Und manches gehört sicherlich zur Allgemeinbildung. Das weiß man dann eben, ob mit oder ohne Schule. Aber es ist nun wirklich nicht unbedingt nötig, zu wissen wo in Afrika welche Bodenschätze lagern.

Kommentar von warehouse14 ,

Wenn man irgendwas einfach stur auswendig lernt macht man sich schneller zum Gespött als Du glaubst.

Man sollte wenigstens begriffen haben, was man da lernt, auch wenn man es irgendwann mal wieder (ohne Absicht) vergisst.

Nur zu "lernen" unter dem Vorsatz, das sowieso wieder zu vergessen ist absolut kontraproduktiv!

Das wäre Dir bei meinen Lehrern schnell aufgefallen, die es tatsächlich drauf hatten, gewisse Formulierungen so umzustellen, daß man nur die eingebauten Fehler finden konnte, wenn man das Thema wirklich begriffen hat statt nur stur irgendwelche Floskeln gebetsmühlenartig runterleiern zu können, ohne den Inhalt geprüft zu haben.

Was nützt es denn, für eine Klausur Fehler zu lernen???????

Und was hat es denn mit persönlichen Vorlieben zu tun, wenn man den Lehrstoff begreift statt an sich abprallen zu lassen?

Sind wir echt schon soweit in unserer heißgeliebten Dummkultur, daß "lernen" nur noch ein hohles Wort ist?

Kein Wunder, daß wir Leute aus anderen Ländern für qualifizierte Jobs importieren müssen!

Kommentar von Nordseefan ,

Sicher sollte man im Allgemeinen begreifen was man lernt. Ob das nun in Erdkunde, Geschichte, Kunst oder Musik oder sonstwas ist.

Aber ich denke mal es gibt schon auf Fälle, in denen stures Auswendiglernen "legitim" ist. 

Kommentar von warehouse14 ,

Auswendiglernen macht durchaus Sinn beim Alphabet und dem kleinen Einmaleins... Nachdem man geprüft hat, ob es auch stimmt. ;)

Die höheren Wissenssphären bleiben einem jedoch nur verschlossen, wenn man da nur hübsche "Gedichte rezitiert".

warehouse14

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Nordseefan,

Ja, manche Menschen können gar nicht anders als nurt auswendiglernen. Nur leider ist das halt reine Zeitverschwendung. Und wir lernen in der Schule verschiedene Dinge. Da sind einerseits die Fakten, die kann man nur auswendiglernen. Das geht einfach nicht anders. Die kann man Heute immer wieder schnell nachschlagen. Die Denkmodelle dahinter sind schon schwerer zu begreifen. Sie erfordern Mühe, und die meisten Schüler verweigern sich da. Deshalb tun sich ja so viele Schüler mit den Naturwissenschaften, besonders Methematik, so schwer. Da geht es dann also durchaus um Durchhaltevermögen und Disziplin. Das sind dann alles Dinge, die man fürs Leben lernt!

Du siehst, ganz so einfach ist das nicht. Und wenn sich jemand verletzt fühlt, weil er sich eine andere Meinung anhören muss, dann begreift er nicht, was Toleranz ist. Du siehst, auch das kann man in der Schule lernen. Und mit Deiner Einstellung bleibt halt nicht viel fürs Leben übrig. Und die Auswendig gelernten Fakten sind auch schnell vergessen. Mit dieser Einstellung ist Schule reine Zeitverschwendung.

LG

Kommentar von Barney123 ,

Hallo warehouse,

hier muss ich Dir uneingeschränkt Recht geben. Ich würde es sogar noch ergänzen: Wenn jemand etwas versteht, dann begreift er auch die Denkmodelle die dahinter stehen. Denkmodelle sind flexibel, und können im Leben helfen Probleme zu lösen. Sie werden auch nicht so leicht vergessen wie Fakten. Fakten kann man zur Not immer wieder nachschlagen, ist ja Heute kein Problem mehr mit Tante Google und Onkel Wikipedia. Das hat noch einen weiteren Vorteil: Die Erinnerung kann trügen. Fakten werden verzerrt oder jemand glaubt, etwas zu wissen, verwechselt es aber mit irgenetwas anderem. Fakten immer mal wieder nachzuschlagen ist also durchausn sinnvoll. Aber die Denkmodelle halte ich für sehr wichtig. Und deshalb lernt jemand, der nur Fakten auswendig lernt und wie ein Rindvieh widerkäut eben genau nicht fürs Leben. Wer versucht eine Theorie zu verstehen also durchaus schon!

LG

Antwort
von TheChaosjoker, 93

Nein du darfst es nicht verweigern

Antwort
von scrutinize, 127

Ich kann deinen Wunsch, sich von dieser staatlichen Gehirnwäsche zu lösen, sehr gut nachvollziehen. Da sie jedoch bei den meisten fruchtet, wirst du wohl auf Widerstand stoßen. So ist es immer in dieser Gesellschaft: Wer gegen den Strom schwimmt und der Wahrheit folgt, wird auf feindseligen Widerstand stoßen, auch wenn es noch so viele Beweise gegen die Evolution. Mach dir nichts daraus. Jesus hatte auch viele Feinde. Und dennoch behält er bis heute in allem Recht, auch wenn sich viele Gemüter gegen ihn erhitzen.

Leider kann ich dir nicht sagen, ob du dieses Propagandafach abwählen kannst. Vielleicht wäre ein direktes Gespräch mit dem Schuldirektor der beste Weg. Mache ihm klar, dass es dein ausdrücklicher Wunsch ist, nicht mit dieser Lehre konfrontiert zu werden, schon alleine deshalb nicht, weil sie nachweislich Lügen als Beweise verwendet (die schon vor Jahrzehnten nachweislich widerlegt wurden), um die Schüler dazu zu bringen, an die Evolution zu glauben.


Es ist dein gutes Recht, darüber zu entscheiden, ob du dieser Ideologie ausgesetzt werden willst oder nicht. Es ist überhaupt schon ein Verbrechen des Staates, dass sie diese perverse Ideologie von den Steuern finanziert und täglich unzählige Kinder damit indoktriniert.

Ich wünsche dir gutes Gelingen darin!
Und sag uns Bescheid, ob es geklappt hat ;)


Kommentar von kayo1548 ,

"sich von dieser staatlichen Gehirnwäsche zu lösen,"

worin siehst du da Gehirnwäsche?

Ich finde ein gewisses Fächerreportoire sehr wichtig, damit man in der Lage ist ein grundlegendes Allgemeinwissen zu erwerben und sich daraufhin auch seine eigene Meinung bilden zu können.

Es geht nicht darum irgendetwas blind zu glauben - sowohl bei Mathematik, als auch Geschichte, Naturwissenschaften usw. sind alle Aussagen und Belege nachvollziehbar und auch kritikfähig.

Das empfinde ich als das genaue Gegenteil von Gehirnwäsche; niemand sagt man soll das glauben (was ich auch weniger gut finde), sondern viele gehen vllt hin und lernen da etwas auswendig weil es einfacher ist.

Aber notwendig ist das nicht.

"auch wenn es noch so viele Beweise gegen die Evolution."

die da wären?

"Leider kann ich dir nicht sagen, ob du dieses Propagandafach abwählen kannst. Vielleicht wäre ein direktes Gespräch mit dem Schuldirektor der beste Weg."

Nein, das geht nicht.

Der Unterricht ist Pflicht.

Und auch wenn man da negaitv eingestellt ist: warum sich nicht damit auseinandersetzen? Woher will man wissen was plausibel ist und was nicht, wenn man sich das nichtmal überhaupt angehört hat.

Das empfinde ich persönlich als Gehirnwäsche - etwas abzulehnen ohne sich überhaupt ein Bild davon gemacht zu haben.

Warum also sich nicht sein eigenes Bild machen?

"schon alleine deshalb nicht, weil sie nachweislich Lügen als Beweise verwendet"

das hört man immer wieder nur schafft es niemand tatsächlich so eine Widerlegung zu erbringen

" dass sie diese perverse Ideologie "

Wissenschaft ist keine Ideologie - es soll niemand daran glauben.

Es darf gar niemand daran glauben, denn das ist keine Wissenschaft.  In der Wissenschaft will man unvoreingenommen an die Sache rangehen, man will Theorien sogar widerlegen, denn das bringt einen weiter

Kommentar von scrutinize ,

...sowohl bei Mathematik, als auch Geschichte, Naturwissenschaften usw. sind alle Aussagen und Belege nachvollziehbar und auch kritikfähig.


Nur habe ich weder von Geschichte noch von Mathematik gesprochen, sondern von einer der objektiven Wirklichkeit widersprechenden Weltsicht, die vom Staat den Kindern aufzwungen wird. Um die Kritikfähigkeit ist es deutlich schlechter bestellt, wie du dir einredest, denn bei der Evolution scheint sie plötzlich aufzuhören.

Woher will man wissen was plausibel ist und was nicht, wenn man sich das nichtmal überhaupt angehört hat.

Warum unterstellst du eigentlich einem gläubigen Menschen von vornherein, dass er sich nicht nicht plausiblen Dingen beschäftigt, bloß weil er einer offiziellen Sicht widerspricht?

Scheinbar kannst du dir nicht einmal vorstellen, dass jemand zum biblischen Glauben gekommen ist, gerade WEIL er die Dinge untersucht und geprüft hat. Es gibt etliche ehemalige Evolutionisten, die von dieser Weltsicht abgelassen haben, gerade weil sie außerhalb dieser Indoktrination angefangen haben, selbst zu forschen. Warum hinterfragst du nicht mal deine Theorie, bevor du solche, die nicht an sie glauben, als Ungebildete und Unwissende brandmarkst?

das hört man immer wieder nur schafft es niemand tatsächlich so eine Widerlegung zu erbringen

Also erstens liegt die Beweislast bei den Evolutionisten, denn sie sind es, die behaupten, sie hätten Beweise für sie. Das ist der erste Punkt.

Zweitens habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass sie es sind, die keine vorweisen können, während viele Gläubige, die ihr als Kreationisten bezeichnet, oftmals fundierte und systematische Argumente vorgebracht haben, dass die Naturgesetze in völligem Einklang mit dem biblischen Schöpfungsbericht liegen.

Also, wenn du willst, können wir gerne Argumente auf den Tisch legen. Deal?

Fangen wir am besten ganz von Anfang an:

Frage Nr 1) Welche Beweise gibt es für den Urknall?

der Wissenschaft will man unvoreingenommen an die Sache rangehen, man will Theorien sogar widerlegen, denn das bringt einen weiter

Genau das ist der Punkt: Die offizielle Wissenschaft ist weder gewillt, UNVOREINGENOMMEN vorzugehen, noch tut sie das in der Praxis. Stattdessen läuft sie einem Weltbild hinterher, für das man permanent Beweise zu finden sucht, und weil man keine findet, Lügen an ihre Stelle setzt. Das ist es, was in der Realität wirklich da draußen vor sich geht, unabhängig, was man auf dem Papier "will".



Kommentar von Hyperhaes ,
Frage Nr 1) Welche Beweise gibt es für den Urknall?

Naja, ein schönes Eigentor...lol... Du weisst schon, dass der Urknall rein garnichts mit der Evolutionstheorie zu tun hat, oder? Nur weil Leute wie Kent Hovind (der ja sooo ehrlich ist... lach) es gerne so hätten, hat das rein gar nichts mit dem Thema zu tun... Genau so wenig wie die Entstehung des Lebens. Lerne erstmal die einfachsten Grundlagen zum Thema Evolution und Biologie, bevor du hier so großspurig auftrittst. Hast du überhaupt mal einen Blick in Darwins Bücher geworfen oder dich mit dem aktuellen Stand der Forschung beschäftigt?

Zweitens habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass sie es sind, die keine vorweisen können, während viele Gläubige, die ihr als Kreationisten bezeichnet, oftmals fundierte und systematische Argumente vorgebracht haben, dass die Naturgesetze in völligem Einklang mit dem biblischen Schöpfungsbericht liegen.

So wie du schreibst, bekommt man eher den Eindruck, dass du dich noch nie ernsthaft damit auseinandergesetzt hast, sondern immer nur schön einfach das nachkaust, was du auf Kreationisten-Seiten findest. In jedem halbwegs guten Biologie-Buch findet man schon etliches, was jedem halbwegs logisch denkenden Menschen in die LAge versetzen sollte die fadenscheinigen und haltlosen Argumente der Kreationisten zu widerlegen... dazu gibt es dann auch jede Menge Bücher zum Thema Evolution, die von "für totale Laien" gedacht bis extrem wissenschaftlich alles abdecken (Ernst Mayr, Dawkins, Stephen J. Gould, Kutschera & Neukamm, Waschke etc.)... und natürlich abertausende wissenschaftliche Facharbeiten, die auch allesamt die Befunde der ET bestätigen.

Also erstens liegt die Beweislast bei den Evolutionisten, denn sie sind es, die behaupten, sie hätten Beweise für sie.

Kein Problem, es gibt graduell nachweisbare Entwicklungen der Arten, die sich in Gesteinsschichten wiederfinden lassen, jede Menge Ringspezies, Übergangsformen, Mosaikformen etc. Auch Co-evolutive Vorgänge lassen sich direkt beobachten (google: newt snake coevolution). Art- und sogar Gattungshybride sind mehrfach bekannt und beschrieben, genetische Analysen bestätigen die ET täglich aufs Neue (mtDNA-Analysen z.B.), im Labor lassen sich evolutive Vorgänge direkt beobachten (LTEE -> Lenski et al.)... nichts davon deutet auch nur im Ansatz auf eine perfekte Schöpfung o.ä.... von solchen Ammenmärchen wie der Sintflut oder einer 6000 Jahre alten Erde oder Geschichte des LEbens will ich erst garnicht anfangen.

Da jetzt aber wohl das "Argument" der angeblich fehlenden "Missing-Links" kommen wird, greife ich mal vor und frage nach einer expliziten Definition für diese "Makroevolution" (also welche Charakteristika etc.) und im allgemeinen des "Artbegriffs", da Kreationisten diesen immer wieder passend umdeuten, damit sie ja auch keine Zugeständnisse machen müssen.

Es gibt etliche ehemalige Evolutionisten, die von dieser Weltsicht abgelassen haben, gerade weil sie außerhalb dieser Indoktrination angefangen haben, selbst zu forschen

Es gibt auch etliche ehemalige Kreationisten, die angefangen haben, die so schön manipulativ aufgearbeiteten Texte, die man möglichst einfach so hinnehmen soll, zu hinterfragen und dann entsetzt festgestellt haben, dass sie sich die ganze Zeit vorher zum Gespött gemacht haben. Aber nur mal aus Interesse... welche "Evolutionisten" (was ja schon ein nettes Kunstwort ist) genau meinst du?

Leider kann ich dir nicht sagen, ob du dieses Propagandafach abwählen kannst. 

Biologie ist also ein Propagandafach? Sollen es vielleicht noch ein paar mehr heftige Schlagwörter sein? 

... und schon kommen sie:

Es ist überhaupt schon ein Verbrechen des Staates, dass sie diese perverse Ideologie von den Steuern finanziert und täglich unzählige Kinder damit indoktriniert.

Natürlich... perverse Ideologie... Naja, für manche Leute ist die Vorstellung doch nur ein Teil der Natur zu sein sicher pervers... Lustig finde ich aber, dass man als Anhänger der Religion, die Jahrhunderte lang die Menschen versklavt und Wissen aktiv unterdrückt hat, der Evolutionstheorie unterstellt, sie sei pervers... 

Stattdessen läuft sie einem Weltbild hinterher, für das man permanent Beweise zu finden sucht, und weil man keine findet, Lügen an ihre Stelle setzt. Das ist es, was in der Realität wirklich da draußen vor sich geht, unabhängig, was man auf dem Papier "will".

Man hat ja schon Beweise und Hinweise, ohne Ende... Kein Problem damit... Gehe doch mal in eine Universität und sprich mit Biologen, Biochemikern etc. vielleicht kannst du dir mal ein Bild davon machen, wie Wissenschaft wirklich funktioniert, bevor du einer ganzen Gruppe von deutlich intelligenteren Menschen als du es offensichtlich bist, Lüge und Betrug unterstellst.

In der Hoffnung, dass du evtl. auch noch etwas lernst:

http://www.ag-evolutionsbiologie.de/

Kommentar von kayo1548 ,

"die vom Staat den Kindern aufzwungen wird"

nichts wird da aufgezwungen;  es mag vielleicht Lehrer geben die sagen "es ist so weil ich es sage", aber das ist keineswegs im Sinne der Wissenschaft.

Wissenschaftlich müsste man Dinge belegen oder eben im Zweifelsfall sagen können, dass man es nicht weiß.

Wissenschaft ist halt nichts für Leute die dadurch ihr Ego "pushen" wollen.

"denn bei der Evolution scheint sie plötzlich aufzuhören."

also ich kenne kaum jemanden der da nicht gewillt ist auf Kritik einzugehen, wenn diese eben in einer From dagebracht wird, die es überhaupt ermöglicht darauf einzugehen.

"Warum unterstellst du eigentlich einem gläubigen Menschen von vornherein, dass er sich nicht nicht plausiblen Dingen beschäftigt, bloß weil er einer offiziellen Sicht widerspricht?"

tue ich doch überhaupt nicht, das war auf diese konkrete Situaiton bezogen.

Wenn man sich nicht mit Evolutionstheorie beschäftigt, entsprechend Veranstaltungen vermeidet - wie will man sich dann überhaupt ein Bild davon machen?

 

"oftmals fundierte und systematische Argumente vorgebracht haben, dass die Naturgesetze in völligem Einklang mit dem biblischen Schöpfungsbericht liegen"

wieso bringst du dann nichtmal ein solches Argument?

"Frage Nr 1) Welche Beweise gibt es für den Urknall?"

nur zur Ergängzung: mit der Evolutionstheorie hat das nichts zu tun

Physikalisch wissen wir, dass unser Universum sich ausdehnt (Rot-Verschiebung) und anhand dessen, was wir beobachten und schlussfolgern können (Gesetze zur Bewegung, Enstehtung von Sternen, atomare Bindungen etc) können wir das ganze rekonstruieren, natürlich nicht bis zum Zeitpunkt 0 sondern nur beliebig genau danch.

Das diese physkalischen Gesetze offenbar relativ nah an der "Wahrheit" dran sein müssen merkst du jeden Tag: Computer, Medizin, Strom und auch Planetenbewegungen die wir vorhersagen können.

"Die offizielle Wissenschaft ist weder gewillt, UNVOREINGENOMMEN vorzugehen, noch tut sie das in der Praxis"

was ist die "offiziele Wissenschaft"?  Es mag zwar manche geben die das nicht tun und wiederum welche die für Geld jeden möglichen Mist reden und veröffentlichen.

Aber das ist nur ein Bruchtel davon, von demher sollte man da nicht pauschalisieren..

"Stattdessen läuft sie einem Weltbild hinterher, für das man permanent Beweise zu finden sucht, und weil man keine findet"

Genetik, Funde, Anatomie, Rudimente, Analogien, Brückentiere, auch Ansätze der Evolutionspsychologie.

Also man findet da relativ viele Dinge die da ins Bild passen.

Aber wie gesagt: wenn du da etwas hast, dass das widerlegen kann - nur zu ;)

Kommentar von scrutinize ,

@ kayo1548:

Die Tatsache, dass du nicht einmal auf meine einfache Frage eingehst, sondern stattdessen einen Haufen Müll daherredest mit einzelnen Stichworten und irgendwelchen Links, zeigt einfach zu deutlich, dass Anhänger dieser Theorie unwillig (oder unfähig) sind, ihre Märchenideologie plausibel und mit einfachen Worten darzulegen (oder gar Beweise vorzulegen). Es driftet immer in die persönlich beleidigende Richtung ab.

Aber Argumente? Erklärungen? Fehlanzeige!

Die Evolutionstheorie ist alles andere als unvoreingenommene Wissenschaft; sie ist eine Ideologie, und eine höchst gefährliche noch dazu, wie sie in der Geschichte durch die Blutvergießung von Millionen unschuldiger, angeblich "mindertiger" Menschen gezeigt hat (z.B. Faschismus). Diese Ideologie ist es, die Hitler und  andere zu seinen Taten bewegte, denn er war Evolutionist. Und in seinen Fußstapfen befindet ihr euch auch, weil ihr dasselbe Welt- und Menschenbild habt wie auch er.

Thema beendet.


Kommentar von kayo1548 ,

"Die Tatsache, dass du nicht einmal auf meine einfache Frage eingehst"

Auf die Frage bzgl des Urknalls bin ich doch eingegangen oder kannst du nicht lesen?

"und mit einfachen Worten darzulegen"

najs so einfach wie es halt möglich ist; wenn du das nicht verstehst musst du halt die Begriffe nachschlagen, da kann ich ja nichts dafür.

Aber nochmal stark vereinfacht:  Der Urknall hat mit der Evolutionstheorie null komma gar nichts zu tun.

Die Entstehung des Universums können wir aufgrund der geltenden Gesetzmäßigkeiten nachvollziehen - wo ist da jetzt das Problem bzgl der Verständnis?

Wenn du das natürlich selber genau nachvollziehen können willst musst du dich schon sehr intensiv mit Physik beschäftigen, das ist nicht so einfach.

"Aber Argumente? Erklärungen? Fehlanzeige!"

so langsam bezweifle ich, dass du meine Antwort überhaupt gelesen hast

"Es driftet immer in die persönlich beleidigende Richtung ab. "

bei dir möglicherweise; bei mir jedenfalls nicht. was haben Naturwissenschaften mit meinen persönlichen Werten zu tun? nicht sonderlich viel.

"Die Evolutionstheorie ist alles andere als unvoreingenommene Wissenschaft; sie ist eine Ideologie, und eine höchst gefährliche noch dazu,"

ach ja und weshalb? Kannst du das auch belegen?

"we sie in der Geschichte durch die Blutvergießung von Millionen unschuldiger, angeblich "mindertiger" Menschen gezeigt hat "

und was hat das mit Evolutionstheorie zu tun?

Weißt du überhaupt was die Evolutionstheorie ist? Du zählst nämlich alle möglichen Dinge auf, aber bisher überhaupt nichts, was mit der Evolutionstheorie auch nur das geringste zu tun hätte.

 

Und die Evolution hat auch nicht das geringste mit "hochwertig", "minderwertig" und sonstetwas zu tun - ich würde mal gerne wissen, wo du das her hast.

"Diese Ideologie ist es, die Hitler und  andere zu seinen Taten bewegte, denn er war Evolutionist. "

Und Hittler hatte auch einen Hund - vllt ist er auch dafür verantwortlich?

Und die ganzen Kriege die im Namen Gottes geführt wurden - vllt ist also doch Religion schuld?

Merkst du, was für ein Unsinn deine Aussage ist?

Nur weil jemand sein Handeln vllt mit irgendwas rechtfertigt (auch wenn das was Hitler gesagt hat wieder 0,0 mit der Evolutionstheorie zu tun), sagt das kaum etwas über die Sache an sich aus.

"Und in seinen Fußstapfen befindet ihr euch auch, weil ihr dasselbe Welt- und Menschenbild habt wie auch er."

Achso ich habe das selbe Menschenbild wie Hittler - interessant;

ich bin mal gespannt auf deine Ausführungen warum das so sein sollte und wie du darauf gekommen bist (Hellseherei? Magie?)

Und das nochmal zum Thema "persönlich werden" - der einzige, der solche lächerlichen Anschuldigungen bringt bist doch du;  aber ich tippe mal darauf, dass du es mit Selbstreflektion und Selbstkritik nicht so hast.

Kommentar von scrutinize ,

Da jetzt aber wohl das "Argument" der angeblich fehlenden "Missing-Links" kommen wird...

Dieses "Argument", wie du es nennst, ist eines der gewichtigsten Beweise, dass noch nie eine Übergangsform zwischen einem Tier und einem Menschen je gefunden wurde und die Evolution allein schon aus diesem niemals wahr sein kann. Kein Evolutionist konnte diese Missing Links je vorweisen. Das ist zunächst einmal FAKT, eine offensichtliche Tatsache, eine Realität, verstehst du? Es existieren zwar hunderte von willkürlichen DEUTUNGEN in diese Richtungen (die du fälschlicherweise als Beweis interpretierst) und Annahmen, was diese Missing Links sein KÖNNTEN, aber wirklich beweisen konnte bisher niemand. Und das ist auch nicht möglich, sie zu beweisen, aus dem einfachen Grund, weil es sie nie gab. ALLE bisher gefundenen Fossilien sind entweder menschlichen oder tierischen Ursprungs. Das heißt nicht, dass sie sich wie ein Ei dem anderen gleichen, denn wie jeder ehrliche Biologe weiß, ist eine Vielfalt bzw. Variation innerhalb einer Art problemlos möglich und auch natürlich. Das ist Mikroevolution. Das hat NICHTS mit irgendeiner Höherentwicklung zu tun, sondern ist eine Artenvielfalt. Schließlich gibt es ja ganz verschiedene Katzen, ganz verschiedene Pferde, ganz verschiedene Hunde, ganz verschiedene Vögel usw.

Ihr aber lehrt, dass sich ein Tier zu einem ANDEREN Tier entwickelt (Makroevolution), und genau DAS ist genetisch unmöglich und konnte daher bis heute nie bewiesen werden. Aber verkauft wird es überall als wissenschaftliche Tatsache. Man kann sich keine Tierdoku anschauen, in der diese Lüge nicht wie ein Mantra permanent wiederholt wird: "entwickelten sich... entwickelten sich..." Und dazwischen immer "vor Millionen von Jahren... "vor Millionen von Jahren..."

Nur: WAHR wird es dadurch nicht!

Auf die Frage nach dem Urknall (der übrigens zur kosmischen Evolution gehört, wie du eigentlich wissen solltest) bist du nicht eingegangen. Hatte dich gebeten, es mit eigenen Worten zu erklären. Wollte wissen, wie du es mir mir erklären würdest, wenn ich als fünfjähriger Junge mit dieser Frage vor dir stünde.

Stattdessen bist du dieser Frage nur aus dem Weg gegangen und hast versucht, den Fragesteller lächerlich zu machen bzw. als uniwissend darzustelen. Dieses Verhalten ist auch typisch bei Sekten. Auch sie hassen es, wenn man ihre Lehre einer kritischen Prüfung unterziehen will und würden lieber den Rest der Welt verdammen, bevor sie ihre eigene Lehre hinterfragen. So ist es bei der Evolutionstheorie auch.

Die Entstehung des Universums können wir aufgrund der geltenden Gesetzmäßigkeiten nachvollziehen...

Wo? Am PC?

Computersimulationen sind keine physikalischen Realitäten!

P.S.:

Wo du schon passender Weise Kent Hovind ansprichst:

Er ist  ein Mann von vielen, der klar und vor allem mit tatsächlichen Beweisen aufgezeigt hat, dass die Evolutionstheorie Naturgesetzen widerspricht. Dazu führt er eine Menge gut dokumentierter Inhalte an, die heute totgeschwiegen werden, z.B. Haeckel's Embryonenfälschungen, die bis heute als Beweis für die Evolution gebraucht werden, obwohl sie vor Jahrzehnten eindeutig widerlegt wurden. Hovind selbst ist nur Informationssammler dieser Widerlege. Aber der stärkste Widerleger sind die geltenden Naturgesetze selbst, ob nun die biologischen oder die physischen.

Es gibt eine Menge guter Vorträge von ihm auf Youtube. Zur Evolutionstheorie kann ich diesen hier sehr empfehlen. Darin geht er auf sehr amüsante Weise die angeblichen "Beweise" an, die von Evolutionisten gebraucht werden:

https://www.youtube.com/watch?v=KslDctBao0Q

Versteh mich nicht falsch:

Ich bin nicht hier, um DICH von irgendwas zu überzeugen, mir ist egal, was du glaubst. Ich weiß auch, dass die Anhänger dieser Lehre nicht aufgrund der Wissenschaft an sie glauben, sondern aus Feindschaft gegenüber Gott, und weil sie die einzige Alternative zur biblischen Schöpfung ist. Und traurigerweise ist es die Evolutionstheorie, die die meisten Menschen davon abhält, der alten inspirierten Bibel zu glauben und sie vorurteilsfrei zu studieren.

Mir geht es darum, suchenden Leuten, denen ihr Leben lang diese Evolutionstheorie in die Ohren gebohrt wurde, eine Motivation zu geben, selbstständig auf die Suche nach der Wahrheit zu gehen und alles zu prüfen, was sie sehen und hören. Ganz nach dem Vorschlag des Apostels Paulus: Prüfet aber alles, und das Gute behaltet (1. Thessalonicher 5,21)

Kommentar von Hyperhaes ,
Dieses "Argument", wie du es nennst, ist eines der gewichtigsten Beweise, dass noch nie eine Übergangsform zwischen einem Tier und einem Menschen je gefunden wurde und die Evolution allein schon aus diesem niemals wahr sein kann

Es gibt jede Menge Übergangsformen... Die Frage ist nur, was du genau darunter verstehst oder verstehen willst. 

www.evolution-mensch.de

Da findest du einige Beispiele, andere Fachbücher wo das Thema ausführlich behandelt wird habe ich dir genannt. Zwar existieren für den Menschen relativ gesehen wenig Fossilien, aber dafür bei einigen Tierarten sehr viele sehr gut dokumentierte (die Reihe Ichthyostega, Acanthostega, Tiktaalik etc.)

Ihr aber lehrt, dass sich ein Tier zu einem ANDEREN Tier entwickelt ( Makroevolution), und genau DAS ist genetisch unmöglich und konnte daher bis heute nie bewiesen werden. 

Nein, das behauptet die ET nicht. Meine Güte... Die ET sagt, dass durch graduelle Anpassungen (deine "Mikroevolution") neue Arten entstehen, die sich mit der ursprünglichen nicht mehr paaren können. Des weiteren entstehen durch ebenfalls graduelle Anpassungen (Mutationen) größere Veränderungen... Die ET sagt nicht aus, dass sich zwei beliebige Tiere paaren können und dabei plötzlich etwas völlig neues oder sogar eine bestehende Art/Gattung entstehen würde. Beispiele für deine Makroevolution findest auf talkorigins. Also: ist ein Hybrid Makro- oder Mikroevolution (wohlgemerkt es gibt Art- und Gattungshybride)?

Auf die Frage nach dem Urknall (der übrigens zur  kosmischen Evolution gehört, wie du eigentlich wissen solltest) bist du nicht eingegangen

kosmische Evolution? Ihr lasst euch immer wieder was neues einfallen. Kent Hovind ist natürlich so seriös, dass du offenbar alles glaubst, was dir erzählt wird... klar man glaubt einem, der inzwischen mehrfach betrogen hat (ich erinnere da an seine angebliche "Doktorarbeit") natürlich alles, solange er nur "Gott" toll findet... Nochmals in Kürze: Ich bin darauf eingegangen, habe dir sogar gesagt, dass bereits Darwin klipp und klar darauf eingegangen ist, was seine Theorie beinhaltet und was nicht... seltsamerweise bist du kein Stück darauf eingeganen, sondern wiederholst nur dir gleichen Behauptungen... ein kurzer Blick auf Wikipedia würde schon helfen, wenigstens darüber Bescheid zu wissen, was die ET aussagt und was nicht... und das verstehen sogar 5. Klässler...

Ach ja zum Thema Hovind: Da du dich ja offenbar weigerst auch nur ein Wort von deinem Heiligen zu hinterfragen, hier mal ein Link, der aufzeigt wie unglaublich absurd dessen Thesen und Ausflüchte sind:

youtube.com/watch?v=BS5vid4GkEY&list=PLAC3481305829426D

Als Alternative dazu könntest du dich natürlich auch in eine Bibliothek begeben und dir ein gutes Biologiebuch ausleihen und es mal selber lesen.

 Ich weiß auch, dass die Anhänger dieser Lehre nicht aufgrund der Wissenschaft an sie glauben, sondern aus Feindschaft gegenüber Gott, und weil sie die einzige Alternative zur biblischen Schöpfung ist

So ein Schwachsinn habe ich selten gelesen... Aber man braucht ja sein Feindbild, nicht wahr? Es gibt abertausende von Schöpfungsmythen und du willst hier die ET als einzige Alternative verkaufen? Weisst du eigentlich was du da von dir gibst? Du hast es offenbar immer noch nicht kapiert:

Es ist der ET völlig egal, ob das Universum, die Erde, oder das LEben von einem Gott erschaffen worden ist, oder nicht. Das ändert nichts an der ET. Es tangiert sie schlicht und einfach nicht. 

Auch mir ist es egal, ob Gott oder nicht, ich folge den Beweisen und Funden und die sprechen nunmal eindeutig für eine Evolution (wie gesagt der Term "Evolution" in dem Sinne, in dem er sich auch überall findet: Entwicklung biologischer Systeme und nicht was solche Leute wie Hovind daraus machen, weil sie sonst nicht mehr massig Geld mit ihrer Masche machen können)

Prüfet aber alles, und das Gute behaltet (1. Thessalonicher 5,21)

... und wieso machst du es dann nicht? Ich meine mal ernsthaft... wer wirklich mit Hovinds netten Geschichten argumentiert kann wohl kaum von sich behaupten, dass er irgendwas davon auch nur im Ansatz geprüft hat.

Haeckel's Embryonenfälschungen, die bis heute als Beweis für die Evolution gebraucht werden, obwohl sie vor Jahrzehnten eindeutig widerlegt wurden

Ähm, nein Häckels Embryonen werden heute nicht mehr genutzt... wo hast du denn diesen abstrusen Blödsinn her? Inzwischen ist man durch z.B. eine sehr gute pränatale Bildgebung und durch Untersuchung von Feten verschiedener Stadien sehr gut in der LAge sich selbst ein gutes Bild zu machen. Ich würde dich ja gerne mal in die anatomische Sammlung meiner Uni einladen, um dir selbst ein Bild zu machen... 

Der Rest kommt später oder morgen. Im übrigen mache ich darauf aufmerksam, dass du scheinbar einige meiner Passagen mit denen von kayo1548 vermischt hast.

Kommentar von scrutinize ,

Meine Güte... Die ET sagt, dass durch graduelle Anpassungen (deine "Mikroevolution") neue Arten entstehen,

Genau DAS ist, wie ich bereits gesagt habe, biologisch UNMÖGLICH.

Es entstehen eben KEINE neuen Arten aus einer alten Art, wie es uns unsere ganze Tier- und Pflanzewelt ununterbrochen zeigen, weil die genetischen Informationen einer Art absolut individuell und eben nur für diese Art bestimmt ist. Aus diesen für diese Tierart geschaffenen Geninformationen kommt niemals, auch nicht in 100 Millionen Jahren, etwas anderes hervor als das, was es ist.

Das ist ein unüberwindbares, biologisches Gesetz der Natur.

Meine Definitionen zur Mikro- und Makroevolution waren übrigens völlig korrekt. Wenn du mir nicht glauben willst, schlag selbst nochmal nach. Aber vorher empfehle ich dir, die Grundlagen der Biologie nochmal nachzuschlagen und mal zur Abwechslung etwas an die frische Luft zu gehen, um dir deine Umwelt genauer anzuschauen.

Kommentar von Hyperhaes ,
Genau DAS ist, wie ich bereits gesagt habe, biologisch UNMÖGLICH.

Und wie ich dir bereits gesagt habe ist es das nicht, und Quellen wo du das nachschlagen könntest habe ich dir zu genüge genannt. Ich würde aber gerne mal die wissenschaftlichen Quellen dazu sehen, die diese Unmöglichkeit auch fachlich belegen. 

Wenn das jetzt hier das übliche hin und her Gehüpfe wird und du dir die Quellen nicht einmal ansehen willst, dann sehe ich wenig Sinn darin mit dir weiter zu reden... schlicht mangels Masse...

Es entstehen eben KEINE neuen Arten aus einer alten Art, wie es uns unsere ganze Tier- und Pflanzewelt ununterbrochen zeigen, weil die genetischen Informationen einer Art absolut individuell und eben nur für diese Art bestimmt ist.

Wie gesagt... Hybride.... ordne die doch mal in deinen Satz ein, dann sehen wir weiter. Im Übrigen zeigen die genetischen Informationen eben das NICHT, wie ich dir anhand eines Beispiels (mtDNA-Analysen) bereits aufgezeigt habe.

Meine Definitionen zur Mikro- und Makroevolution waren übrigens völlig korrekt. Wenn du mir nicht glauben willst, schlag selbst nochmal nach. Aber vorher empfehle ich dir, die Grundlagen der Biologie nochmal nachzuschlagen und mal zur Abwechslung etwas an die frische Luft zu gehen, um dir deine Umwelt genauer anzuschauen.

Interessant, du rätst mir die Grundlagen der Biologie nachzuschlagen? Weisst du, ich studiere Medizin und promoviere dabei im Bereich Pathobiochemie, ich denke mal, dass ich schon ausreichend über biologische Grundlagen verfüge, um mir ein Urteil bilden zu können. Deine sog. Definition war übrigens keineswegs korrekt, u.a. da du der Frage nach der Artdefinition und den Charakteristika einer von dir auch akzeptablen Übergangsform/Mosaikform geschickt aus dem Weg gegangen bist.

Zu meiner eigenen Überraschung schweigt sogar Wikipedia nicht darüber. Es heißt darin:

Habe ich behauptet, dass Häckel nicht gefälscht hat? Nein. Wenn du dir das was ich geschrieben habe nochmals durchliest, wirst du feststellen, dass ich von aktuellen Methoden gesprochen habe, die ein viel deutlicheres Bild zeigen, als die Häckelschen Zeichnungen. Evtl. solltest du dir dazu mal die beiden Links näher ansehen:

http://ag-evolutionsbiologie.net/pdf/2007/ernst-haeckels-biogenetisches-grundges...

talkorigins.org/faqs/wells/haeckel.html

Kommentar von scrutinize ,

Nachtrag:

Ähm, nein Häckels Embryonen werden heute nicht mehr genutzt... wo hast du denn diesen abstrusen Blödsinn her?

Zu meiner eigenen Überraschung schweigt sogar Wikipedia nicht darüber. Es heißt darin:

Ernst Haeckel publizierte erstmals 1868 im Buch „Natürliche Schöpfungsgeschichte“ und dann erneut 1874 in „Anthropogenie und Entwicklungsgeschichte des Menschen“ Bildtafeln, auf denen Embryonen unterschiedlicher Tierarten und des Menschen dargestellt und miteinander verglichen wurden. Alle Embryonen waren gleich groß und stark stilisiert gezeichnet und sollten das von Haeckel so genannte Biogenetische Grundgesetz belegen, dem zufolge die Ontogenie die Phylogenie rekapituliert, oder anders formuliert: Die Embryonalentwicklung sei eine verkürzte Wiederholung der Stammesgeschichte. Der Würzburger Anatomieprofessor Carl Semper bezeichnete diese Abbildungen bereits 1875 in einer Publikation als „Fälschungen“, ähnlich äußerte sich zur gleichen Zeit der Anatom und Embryonenforscher Wilhelm His, später der Biologiedidaktiker und Fachbuchautor Arnold Braß, und zuletzt 1998 wies der britische Entwicklungsbiologe Michael Richardson anhand von Vergleichsfotos der von Haeckel ausgewählten Arten in der Fachzeitschrift Science[15] auf erhebliche Unterschiede zwischen Haeckels Zeichnungen und den tatsächlichen anatomischen Gegebenheiten der Embryonen hin und veröffentlichte eine Vergleichsstudie.[16] Auch die Embryologin und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard sagte 2003 in einem Gespräch mit der „Zeit“: „Ernst Haeckel hat gefälscht. Viele seiner Bilder von Organismen sind schlicht erfunden, um seine Theorie zu bestätigen.“[17] Dennoch werden die Haeckel’schen Vergleiche bis in die Gegenwart hinein in Fachbüchern nachgedruckt, u. a. noch 2003 in Ernst Mayrs „Das ist Evolution“.[18] Siehe hierzu auch den Artikel Embryonenkontroverse.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Betrug_und_F%C3%A4lschung_in_der_Wissenschaft

Kommentar von Hyperhaes ,

Ach ja, noch ganz kurz dazu:

  Dennoch werden die Haeckel’schen Vergleiche bis in die Gegenwart hinein in Fachbüchern nachgedruckt, u. a. noch 2003 in Ernst Mayrs „Das ist Evolution“.

Richtig, sie werden darin abgebildet, was aber natürlich nicht erwähnt wird ist, dass direkt unter der Abbildung steht, dass seine Zeichnungen manipuliert waren und Häckel Fälschung vorgeworfen wurde.

Also scheinbar ist es wohl egal wie man es macht falsch, nicht wahr? Erwähnt man es nicht, bekommt man vorgeworfen, man würde unangenehmen Sachen verschweigen, erwähnt man sie, kommt irgendeiner um die Ecke, verschweigt die Hälfte und/oder reisst es aus dem Zusammenhang. Im übrigen hast du dir damit ein sehr schönes Eigentor geschossen, wo du doch behauptet hast, dass sowas totgeschwiegen würde... wie du bemerkt hast, wird es das nicht, sondern es wird sich aktiv damit auseinandergesetzt... und jetzt vergleiche das doch mal mit deinem Hovind... Soweit ich weiss hat er bis heute seine angebliche Doktorarbeit nicht veröffentlicht und auch keine Stellung dazu genommen, wieso er dies nicht getan hat und sich dennoch als Dr. tituliert hat... von seiner langen Haftstrafe (immerhin 10 Jahre) mal ganz zu schweigen

Kommentar von Mark1616 ,

Wie man nur so verblendet sein kann. Du behauptest hier:

  • Das die ET falsch ist, ohne überhaupt nur die geringste Ahnung von deren Aussagen zu haben. (Urknall? Das fällt unter Physik, nicht unter Biologie; "Höher- oder Minderwertig"? Dazu gibt die ET keinerlei Aussage).
  • Du tust alle Beweise für die ET mit dem üblichen kreationistischen Geschwafel ab.
  • Du bezeichnest die ET als "schädliche Ideologie", ignorierst dabei aber die Millionen von Toten die es aufgrund von religiös motivierter Gewalt auf dieser Welt gegeben hat.
  • Du schwafelst etwas von "Staatspropaganda", die in einem christlichen Staat seltsamerweise antichristlich sein soll?! Gleichzeitig ignorierst du die Indoktrination unserer Kinder, durch religiöse Märchengeschichten, von kleinauf.
  • Du wirfst, vom religiösen Standpunkt aus, anderen Ideologien "mangelnde Unvoreingenommenheit" vor. Soviel Bigotterie ist mir selbst hier noch nie begegnet.


Ich finde es erstaunlich woher deine beiden Gesprächspartner überhaupt die Motivation hernehmen mit einem verbohrten und inflexiblen Kreationisten wie dir zu diskutieren. An deiner Stelle würde ich mir einmal hochwertigere Bücher als die Bibel hernehmen, also solche, aus denen du tatsächlich noch etwas lernen kannst. Du kannst natürlich weiterhin auf deiner engstirnigen Meinung beharren, dann solltest du aber deinen Weg auch konsequent weiterverfolgen und sämtliche Errungenschaften der Wissenschaft, welche auf der ET oder der modernen Biologie beruhen, boykottieren. Anders gesagt, ein Großteil der modernen Medizin müsste für dich doch Teufelszeug sein, welches "buchstäblich Hitler ist". ;)

Kommentar von Hyperhaes ,
Die Tatsache, dass du nicht einmal auf meine einfache Frage eingehst, sondern stattdessen einen Haufen Müll daherredest mit einzelnen Stichworten und irgendwelchen Links, zeigt einfach zu deutlich, dass Anhänger dieser Theorie unwillig (oder unfähig) sind, ihre Märchenideologie plausibel und mit einfachen Worten darzulegen (oder gar Beweise vorzulegen). Es driftet immer in die persönlich beleidigende Richtung ab. 

Dass du nicht ein Stück auf die Argumente eingehst und dann noch sowas schreibst, erweckt den Eindruck, dass du hier nur rumtrollen willst... Sonst nichts besseres zu tun? Mein Beileid...

Diese Ideologie ist es, die Hitler und  andere zu seinen Taten bewegte, denn er war Evolutionist. Und in seinen Fußstapfen befindet ihr euch auch, weil ihr dasselbe Welt- und Menschenbild habt wie auch er.

Du unterstellst also, dass man als "Anhänger" der ET in den Fußstapfen Hitlers wanderst? Nett... dass du dich an der Grenze zu einer Strafanzeige damit bewegst ist dir klar, oder? 

Des weiteren solltest du mal etwas selber überlegen, was damals wirklich so passiert ist, denn der Sozialdarwinismus hat nur am Rande mit der ET zu tun und selbst dann nur, wenn man die ET absichtlich falsch auslegt... aber natürlich müsste man dazu erstmal wissen, was die ET aussagt, was aber bei dir offensichtlich nichtmal im Ansatz der Fall ist. Ausserdem solltest du dir auch vor Augen führen, dass Hitler seine Gräueltaten u.a. damit gerechtfertigt hat, dass er im Auftrage Gottes gehandelt hat, was natürlich genauso Schwachsinn ist, wie die Story bzgl. der ET.

Thema beendet.

Also kurz gefasst: Keine Argumente mehr, deshalb möglichst aggressiv beleidigend und beleidigt zurückziehen... Nette Strategie... lol...

Kommentar von kayo1548 ,

"

Auf die Frage nach dem Urknall (der übrigens zur kosmischen Evolution gehört, wie du eigentlich wissen solltest) "

Nein, der Urknall gehört nicht zur Evolutionstheorie, das ist Quatsch.

Hatte dich gebeten, es mit eigenen Worten zu erklären.

Das sind eigene Worte, wenn du das nicht verstehst ist das nicht mein Problem, du kannst es ja nachschlagen oder nachfragen

Wollte wissen, wie du es mir mir erklären würdest, wenn ich als fünfjähriger Junge mit dieser Frage vor dir stünde.

So ähnllich - das ein fünfjähriger das nicht völlig versteht und in aller Tiefe ist ja logisch.

Aber sollen wir lieber Erklärungen suchen die richtig sind oder Erlärungen die einfach sind?

Wenn es halt so umfangreich ist, ist es halt so, das kann man nicht ändern.

Und was ich geschrieben habe war im Vergleich dazu wie Tief man da eindringen kann sehr sehr sehr einfach geschrieben

Stattdessen bist du dieser Frage nur aus dem Weg gegangen

ich hab die Frage 2x beantwortet,

und hast versucht, den Fragesteller lächerlich zu machen bzw. als uniwissend darzustelen.

Das ist doch das, was du dauernd machst - wieso schließt du von dir auf andere?

Dieses Verhalten ist auch typisch bei Sekten.

Sprichst du da aus Erfahrung?

Auch sie hassen es, wenn man ihre Lehre einer kritischen Prüfung unterziehen will

dann tue das doch, aber dann muss halt auch ein kritisches prüfbares Argument kommen und nicht "Wollte wissen, wie du es mir mir erklären würdest, wenn ich als fünfjähriger Junge mit dieser Frage vor dir stünde."

Das ist kein prüfbares Argument.

und würden lieber den Rest der Welt verdammen, bevor sie ihre eigene Lehre hinterfragen. So ist es bei der Evolutionstheorie auch.

das ist Blödsinn - Wissenschaft hinterfragt sich ständig selber, dsa ist der Kern der Sache.

In der Vergangenheit wurden bereits viele Modelle verworfen; das die heutigen Modelle aber durchaus nicht ganz falsch sein können wissen wir daraus, dass wir einfach Beobachtungen vorhersagen konnten und diese auch entsprechend eingetreten sind und auch praktischere Dinge konnte man daraus herleiten.

Also kann es nicht ganz falsch sein

Wo? Am PC?

Computersimulationen sind keine physikalischen Realitäten!

Das nicht, aber die Modelle die man zur Berechnung nehmen kann schon (besser gesagt bilden sie die Realität ab)

Wie gesagt: das das funktioniert wissen wir, weil Dinge sich genauso verhalten wie berechnet und das in starker Präzision und in vielen Fällen.

Daher kann das nicht alles quatsch sein, sonst wäre das ja nicht so eingetreten.

"Ich weiß auch, dass die Anhänger dieser Lehre nicht aufgrund der Wissenschaft an sie glauben, sondern aus Feindschaft gegenüber Gott"

und wie erklärst du dir dann, dass viele Wissenschaftler auch gläubig sind?

Damit ist deine Überlegung widerlegt.

"und weil sie die einzige Alternative zur biblischen Schöpfung ist. "

Auch das ist falsch - es gibt zig Schöpfungsmythen und damit auch zig Alternativen

Und traurigerweise ist es die Evolutionstheorie, die die meisten Menschen davon abhält, der alten inspirierten Bibel zu glauben und sie vorurteilsfrei zu studieren.

Vorurteilsfrei heißt doch, dass ich diese Aussagen auch prüfen muss (neben der subjkektiven interpretation) oder geht vorurteilsfrei nur soweit, das man das alles wörtlich nehmen muss?

"Mir geht es darum, suchenden Leuten, denen ihr Leben lang diese Evolutionstheorie in die Ohren gebohrt wurde, eine Motivation zu geben, selbstständig auf die Suche nach der Wahrheit zu gehen"

Und dafür ist es wichtig, sich auch mit der Evolutionstheorie zu beschätigen oder meinst du nicht?

Zu den anderen Punkten wurde ja schon einiges geschrieben

Kommentar von Barney123 ,

Hallo scrutinize,

Ich zitiere einmal aus Deinem Kommentar im Ersten Absatz:

sondern stattdessen einen Haufen Müll daherredest

Wenn Du das schreibst, soll das wohl ein sachliches Argument sein. aha!

Die Evolutionstheorie ist alles andere als unvoreingenommene Wissenschaft;

Aha, die Evolutionstheorie ist also eine Wissenschaft und keine Theorie, auch wenn sie Theorie heißt. Die Biologie, zu der die Evolutionsthorie gehört ist dann also die dazugehörige Theorie.

sie ist eine Ideologie, und eine höchst gefährliche noch dazu, wie sie in der Geschichte durch die Blutvergießung von Millionen
unschuldiger, angeblich "mindertiger" Menschen gezeigt hat (z.B. Faschismus). Diese Ideologie ist es, die Hitler und  andere zu seinen Taten bewegte, denn er war Evolutionist.

Hier verzerrst Du die Tatsachen! Und Du verstehst manches falsch! Ich will argumentieren, ob Du das verstehen kannst weiß ich nicht. wir werden sehen: Richtig ist, dass die Nazis, und mit ihnen natürlich Hitler, sich auf die Evolutionstheorie beriefen und diese für ihre Zwecke missbrauchten.

Wer sich etwas mit der Evolutionstheorei auskennt, weiß aber, dass die Ideen, die die Nazis der Evolutionstheorie entnommen und krass verzerrt haben, so nicht stimmen, denn: Hitler und seine Schergen haben behauptet, dass der Stärkere das Recht hat, den Schwächeren auszumerzen. Die Evolutionstheorie sagt, dass sich die besser angepasse Variante der Gene auf lange sicht halten wird und die Arten verändern wird. In unterschiedlichen Lebensrüumen können dies durchaus unterschiedliche Eigenschaften sein, so dass verschiedene Arten entstehen und sich dadurch die Vielfalt der Lebewesen erhöhen wird. Es geht also nicht um das Recht des Stärkeren, wie es Hitler verstand, sondern um die bessere Anpassung an einen Lebensraum.

Weiter hat Hitler postuliert, dass es Rassen gibt, die nicht das Recht hätten zu leben. Das geht aus der Evolutionstheorie nirgends hervor. Die sagt sogar das Gegenteil, und das wird Heute in vielen anderen Wissenschaften auch angewandt: Wir wissen Heute, dass wenn die Anzahl der Individuen einer Art zu gering wird, wird sie genetisch verarmen, und das verringert ihre Überlebenschancen, weil sie z.B. anfälliger werden für Krankheiten. Ein schönes Beispiel ist hier die Entdeckung Amerikas: Viele Ureinwohner Amerikas starben an Krankheiten, gegen die sie keine Abwehr entwickeln konnten, weil ihnen die entsprechenden Gene fehlten. In Europa litten die Menschen Jahrhunderte an Syphillis, die bei den Amerikanischen Ureinwohnern nur eine Kinderkrankheit war. Diese Erkenntnisse stehen doch im krassen Widerspruch zu dem, was Hitler daraus gemacht hat. Kannst Du das erkennen?

Nun zu den Religionen: Schau doch einmal in den Nahen Osten, wie sich die Menschen dort wegen ein paar Unterschiede in Ihrer Religionen abschlachten. Wie war das denn im Jugoslawienkrieg, als sich Katholiken (Kroaten), Serben (Orthodoxe) und Muslims gegenüberstanden und sich gegenseitig abschlachteten? Schau mal in die Jahrtausende zurück, in welchem Ozean von Blut die Religionen stehen! Steht nicht schon in der Bibel (Salomon): "Ein jedes hat seine Zeit .... Eine Zeit für Krieg, eine Zeit für Frieden ...." Das singen ja die Byrds (Musikgruppe) in Ihrem Lied turn, turn, turn, dort haben sie nämlich genau dieseBibelstelle vertont!

Warum also wendesat Du Dich nicht angewiedert von der Religion ab? Weil Du mit zweierlei Maß misst? Oder weil Du so verblendet bist, dass Du das nicht erkennen kannst?

LG

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Scrutinize,

Geh mal auf Youtube, suche nach "die Mondverschwörung" und schau Dir an, was die Leute so glauben. Beachte besonders den Dr Stoll. Der Doktortitel ist Echt. Was er labert, totaler Quark. Der ist auch ausgebildeter und promovierter Naturwissenschaftler. Und was redet er für einen Unsinn? Die zum Kreationismus konvertierten Evolutionisten beweisen gar nichts! Und gerne kannst Du glauben, was Du willst. Wenn Du Dich noch weiter von den Naturwissenaschaften entfernen willst, empfehle ich Dir alle Vidos der Mondverschwörung zu glauben und die anderen Verschwörungstheorien die Durchs Internet geistern auch. Vor allem glaube auch den Impfgegenern. 'Es gibt da ja so viel Unsinn, den du als Kontreinstellung zu den Naturwissenschaften noch einnehmen kannst. Viel Spaß, und keine Langeweile aufkommen lassen. Mir platzt beid em Unsinnn der Schädel, da kann ich nicht mal drüber lachen!

LG

Antwort
von 1988Ritter, 98

Das Christentum ist eine lebendige und wachsende Religion. Hat man Dich dies nicht gelehrt ? Lebendig und wachsend kann man nur sein, wenn man nach allen Seiten offen ist, und sich alles zumindest mal angehört hat.

Kommentar von sunrise222 ,

Wie gesagt: ich interessiere mich sehr für das Thema, auch wenn ich absolut nichts davon halte. Mir geht es nur darum, dass mein Lehrer es so darstellt, als ob das zu 100% die Wahrheit ist, und andere Ansichten nicht akzeptieren möchte

Kommentar von 1988Ritter ,

In diesem Themenbereich geht es in der Benotung hauptsächlich um eine Beteiligung. Du wirst also keine Nachteile erhalten, nur weil der Lehrer eine andere Meinung hat als Du.

Kommentar von Waldfrosch4 ,

Das könnte sein ...aber theologisch gesehen soll dort die Aussage gemacht werden ,dass Gott nicht Teil der Schöpfung ist ,wie das etwa in Babylonischem Kult der Fall war ,sondern das Gott Schöpfer ist der der Schöpfung gegenüber steht..

Kommentar von Barney123 ,

Hallo sunrise,

Und Du kannst ander Ansichtenakzeptieren? Dein Lehrer ist halt von seiner Ansicht genauso überzeugt wie Du von Deiner. Du darfst dann also verletzt sein, er nicht? Daran erkennt man wieder Deine Überheblichkeit.

Vielleicht hat Dein Lehrer genau die erkannt und hält Dir aus pädagogischen Gründen einfach den Spiegel vor. Kannst Du das sicher ausschließen?

LG

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community