Unternehmensbilanz interpretieren?

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2 Antworten

Das Unternehmen steht schlecht da.

Zwar wurde das letzte Jahr mit einem Jahresüberschuss abgeschlossen (8.449,87), aber die ahben aus vorangegangenen Jahren ja einen Verlustvortrag von über 120.000,- und insgesamt ein negatives Eigenkapital von 25.188,88.

Das Unternehmen ist eine GmbH also eine Kapitalgesellschaft (sieht man daran, das sie ein Stammkapital hat), also wäre sie eigentlich Pleite.

Somit gibt es nur zwei Möglichkeiten, dass die Überschuldung lt. Bilanz (eben das negative Eigenkapital nicht zum Konkurs führt.

Entweder in dem Anlagevermögen sind bei den Sachanlagen große stille Reserven enthalten (z. B. eine Maschine die abgeschrieben ist, aber noch einen Marktwert hat, der das ausgleiht, oder ein Gesellschafter bürgt für die Schulden (sind ja auf der Passivseite nur in einer Summe und nicht aufgeschlüsselt.

Auf jeden Fall steht das Unternehmen nicht gut da.

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Kommentar von linuxmaverick
03.11.2015, 17:27

Vielen Dank für deine Antwort. Das war auch mein erster Eindruck als absoluter Laie. Ich habe nur noch eine Frage: Ist das nicht eigentlich Insolvenzverschleppung? Oder lässt sich das aus der Bilanz nicht sicher ableiten, da wie du sagtest unter Umständen verwertbare Maschinen vorhanden sind. Liege ich weiterhin richtig, dass ein Verlustvortrag bei späteren Gewinnen ein Vorteil ist?

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Interessant ist der Gewinn Vortrag

Das sind möglicherweise Luftbuchungen, oder oder auch in Zukunft offene Verbindlichkeiten, wenn der Auftraggeber nicht zahlen sollte oder nicht zahlen kann.

Kann alles sein, muss aber nicht.

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