Untermiete- wie viel % mehr als man selber zahlt ist noch ok?

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2 Antworten

Als Anhaltspunkt würde ich Euren Mietpreis auf den qm umrechnen, sowie  letzten Nebenkosten-, Stromabrechnungen ebenfalls auf den qm umrechnen. Dann wisst ihr schon mal wie viel ihr für den qm warm zahlt. Für die Möbelierung könnt ihr mMn ca. 2,-€ pro qm aufschlagen. Bezüglich der Möbelierung und Ausstattung der Wohnung solltet ihr eine Inventarliste erstellen.

Allerdings würde ich nicht warm vermieten, sondern bei Ein- und Auszug des Untermieters jeweils ein Übergabeprotokoll erstellen und darin die Zählerstände (Strom, Heizung, Wasser) vermerken und insoweit eine monatliche Nebenkostenvorauszahlung verlangen.

Telefon und Internet würde ich gar nicht zur Nutzung anbieten. Fast jeder ist mittlerweile per Handy erreichbar und als Anschlußinhaber haftet ihr bezüglich des Internets (Störerhaftung).

Weiter ist es aus meiner Sicht auch erforderlich den Untermietvertrag wirksam zu befristen. Falls nämlich im Untermietvertrag der Befristungsgrund, wie hier wohl Eigenbedarf nicht eingetragen wurde, wäre die Befristung unwirksam und der Untermietvertrag schlußendlich unbefristet. Dann müßtest Du wenn Du wieder in die Wohnung willst, dem Untermieter schriftlich kündigen und gegen diesen falls er nicht auszieht, sogar eine Räumungsklage erheben.

Noch erwähnt sei, daß ihr als Hauptmieter weiter gegenüber dem Vermieter in vollem Umfang haftet, also auch für Schäden, die evtl. der Untermieter verursacht.

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Kommentar von testwiegehtdas
15.04.2016, 14:02

Unser Problem ist, dass wir noch nicht genau sagen können, was für Nebenkosten anfallen.

Wir können nur ein mal im Jahr die Abrechnung bekommen und beim letzten Mal waren wir nicht da, weshalb damals vereinbart wurde "dann eben erst ein Jahr später".

Hatte zwischenzeitlich mal angefragt, wir könnten zwar die Stände melden, aber Abrechnung würde trotzdem erst Ende Herbst kommen. Und so lange können wir ja niemanden warten lassen, der nur für 2 Monate in der Wohnung ist.

Wir zahlen jetzt den Wert den die Vormieter hatten, wobei sie noch ein Kleinkind dazu hatten (also vermutlich höheren Verbrauch).

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Ich würde nur Untervermieten, wenn ich meinen Untermieter "im Blick" hätte und ggf. die Notbremse ziehen könnte.

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Kommentar von testwiegehtdas
15.04.2016, 14:04

Theoretisch ist meine Mitbewohnerin (und mitlerweile Freundin) ja da. Nur am Anfang leider nicht.

Und untervermieten ist dann doch noch besser als sämtliches Erspartes nutzen und extrem sparen zu müssen um zwei Wohnungen zu zahlen für die Zeit...

Finde die Vorstellung auch komisch, aber naja...

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