Harterkampfer am 01.06.2009 um 0:40 Uhr
Evolution ist bekanntlich die Fähigkeit, durch Anpassungsleistungen das Überleben zu sichern. Ist das Christentum dazu in der Lage? Manchmal denke ich das, denn ich sehe, beide Konfessionen verzichten auf einige zentrale Tragesäulen des Christentums: zum Beispiel die Aussagen zur Strafe in der Hölle. Oder: die Missionierung ist nur noch Hilfe, selten nur noch der Anspruch, die Menschen der eigenen Partei einzuverleiben. Auch die Sünde wird heute abgeschwächt dargelegt: dem Sünder entgeht lediglich die Gemeinschaft mit Gott... Selbst die früher im Mittelpunkt stehende Reglementierung der Lust, des Genusses und der Sexualität wird nur noch selten verkündigt.
Andererseits: all diese grässlichen Kernaussagen der christlichen Religion verbleiben in den "heiligen Schriften" und in den Köpfen, wie "Schläfer", die jederzeit wieder auferstehen und ihr Unwesen wieder entfalten können. Ich habe niemals ernsthaft aus Gläubigenkreisen gehört, dass sie eingefleischten Unfug, sagen wir die Demutsforderung, oder die Vorstellung der Dreifaltigkeit als Fehler oder Lüge bezeichnen wollten. Bei solchen Erlebnissen denke ich dann, nein, es findet doch keine Evolution in der Ideologie statt sondern nur eine zeitlich befristete äußere Anbiederung.
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Definitiv. Zumindest im übertragenen Sinne. Was das Christentum vollzieht, ist eine kulturevolutionäre Entwicklung, um sich der immer stärker werdenden Säkularisierung anzupassen bzw. um mit ihr mitzuhalten. Heutzutage kann sich das Christentum, aufgrund der immer zahlreicher werdenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, nicht mehr erlauben, so zu tun, als hätte es den Schlüssel zum ultimativen und universellen Wissen. Ganz offensichtlich ist ein Trend zur Religion Light zu beobachten. Die wissenschaftliche Abteilung des Vatikan hat inzwischen die Evolution als Fakt akzeptiert. Auch der Evolutionstheorie steht der Vatikan nicht mehr gänzlich verschlossen gegenüber. Leider wird Bsw. im Gegensatz dazu, nach wie vor der Gebrauch von Kondomen in Afrika verurteilt, was unzählige jedes Jahr an AIDS erkranken und sterben lässt. Während demnach das Christentum einerseits im Mittelalter feststeckt, ist andererseits eine deutliche evolutionäre Entwicklung erkennbar. Ebenso verfolgen gewisse radikale Gruppen, wie die Evangelikalen, die Kreationisten oder die Anhänger des Intelligent Design, einen Trend, der Teile des Christentums in die Bronzezeit zurückkatapultiert, was einer evolutionären Rückartung gleicht. Es sieht ganz so aus, als stünde das Christentum kurz vor einer gewaltigen Spaltung, welche dessen Machteinfluss ziemlichen Schaden zufügen könnte und hoffentlich wird. Die Zeit ist reif, dass der Mensch endlich einen Sprung nach vorne macht. Die großen Religionen haben die Entwicklung und den Fortschritt lange genug aufgehalten.

Nennst Du das Evolution? Wenn Menschen Dinge einfach nicht mehr ernst nehmen, dann such halt eine Gemeinschaft von Christen, die nach der Bibel leben. Ich bin in solch einer Gemeinschaft.
gottesanbeterin am 1. Juni 2009 12:01 ????
Harterkampfer am 2. Juni 2009 08:40 Ich habe Verständnis dafür, dass du dich als Teil einer Gemeinschaft wohl fühlst. Allerdings ist mir der Preis in religiösen Gemeinschaften zu hoch: eine Ideologie, also ein Gedankengebäude der abenteuerlichen Art, hochzuhalten. Nein, danke, ich bleibe in der Realität!
Azizamasrya am 2. Juni 2009 08:57 Gott sei Dank hat jeder die Freiheit, so zu leben und zu denken, wie er will. Gott sei Dank fand ich Menschen, die so denken, wie ich, mit denen ich mich austauschen kann.
Religion ist nix anderes als ein Platzhalter für das was man einfach nicht kapiert. Früher war das die Erde die Wolken heute ist es das Universum ...
Der christliche Glaube hoffentlich nicht!!
Es wäre doch merkwürdig, wenn sich Gott an unsere kleinen menschlichen Begebenheiten anpassen würde, oder?
Lediglich verstehen wir nach und nach mehr, weil die Forschung weiter ist - und dadurch ändert sich unsere Vorstellungswelt (etwa, dass die Erde keine cheibe ist ;-); aber die Wahrheiten der Bibel bleiben.

JA. In der Lehre der katholischen Kirche heißt das: Der Heilige Geist leitet und begleitet die Kirche. In der Lehre zeigt sich dies auch darin, dass nicht nur die Bibel, sondern auch die Tradition eine wichtige Rolle spielt.
Ich denke bereits der Ansatz ist falsch, da das Christentum als Religionsgemeinschaft kein Individuum darstellt sondern eine Zusammensetzung unterschiedliche Individuen und Interessenskonflikten. Auf biologischer Ebene ist daher eine Evolution im Darwin'schen Sinne nicht möglich, allein aufgrund der Tatsache, dass für Evolution immer ein Selektionsprozess vorliegen muss.
sehr gut formuliert dh!
Harterkampfer am 1. Juni 2009 00:57 Widerspruch! Evolutionsprozesse finden auch in Kulturen statt. Zum Beispiel erlebten wir in den letzten Jahrzehnten das Verschwinden der des Traditionsautorität. An ihre Stelle ist die Autorität aufgund der Berühmtheit, oder Prominenz getreten... Oder die Frauen haben öffentliche Positionen erobert. Oder: der Familienbegriff hat sich erweitert, sie schließt auch die Kinder der Partner aus erster Ehe zum Beispiel ein.
Das hilft der Kultur und den Kulturangehörigen, sich den veränderten Bedingungen anzupassen.
Gegenbeispiele sind die religiösen Gruppen, z.B. Russlandaussiedler, die ihren Kindern im Heimuntericht ein Weltbild ohne Sexualaufklärung, mit einer flachen Scheiben-Erde, und natürlich mit der Siebentage-Schöpfung beibringen. Oder der Islam, der realitätsresistent bleibt. Diese Kulturen stemmen sich gegen die Veränderungen und beanspruchen, die Realität müsse sich ihren Regeln anpassen. Sie sind bereits am Aussterben.
Evolution existiert für mich persönlich nur im Darwin'schen Sinne - und eine Kultur kann laut Darwin aus den bereits genannten Gründen keiner Evolution unterliegen.
Beziehst du dich jedoch auf die Evolutionstheorie laut Lewontin, so sollte dir auch bekannt sein, dass diese mittlerweile als revidiert gilt.

Weißt du ich erzähl dir mal was, einmal kam die Bundeswehrkapelle und hat ein Lied gesungen und jeder hat Geld reingeworfen in so ein Hut, und dann hat die Bundeswehrkapelle der Kirche gesagt: Nimmt das, das ist eine Spende, und die Kirche hat es nicht angenommen, weil es von der Bundeswehr war. krass oder? -.-
LOL ... naja Kirche ist so oder so doof
Libellenmann am 1. Juni 2009 00:44 DEINER MEINUNG
JA ist aber logisch ...
JA ist aber logisch ...
gottesanbeterin am 1. Juni 2009 12:02 Dafür werden aber die Waffen gesegnet!
gottesanbeterin am 1. Juni 2009 12:03 Dafür werden aber die Waffen gesegnet!
Und trotzdem verstehe ich nicht, was diese Antwort mit der gestellten Frage zu tun hat.

Ich glaube: Ja, zum Teil. Ich glaube, dass Meinungen einer früheren Epoche von den jeweils aktuell lebenden Menschen dauerhaft nur übernommen werden, wenn sie sich jeweils anpassen. Meinungen, die dauerhaft nicht angenommen werden, weil sie sich praktisch nicht an die jeweilige Realität anpassen können, werden irgendwann verschwinden. Die Erde ist keine Scheibe mehr, und irgendwann ist Maria auch keine Jungfrau mehr.

Bei den Großkirchen trifft das leider zu. Resultat ist ein Wischiwaschi-Evangelium, das keinen mehr überzeugt.
Ansonsten besinnen sich Gottseidank immer mehr Christen auf die biblischen Wahrheiten und das unverfälschte, kraftvolle Evangelium eines Gottes, der immer derselbe ist und sich nicht menschlichen Moden anpassen muss. Der es nicht nötig hat, "politisch korrekt" zu sein, weil er über allem steht.
morus am 1. Juni 2009 20:05 Wenn Jesus die Christen nicht allein gelassen hat nach seinem Heimgang zum Vater, nach der "Fertigstellung" der Bibel, sondern wenn er - wie auch Du glaubst - er uns den Heiligen Geist gesandt hat, dann kann uns dieser Geist Gottes auch leiten und zu einer vertieften Erkenntnis des Willens Gottes führen.
Dies durfte in der Apostelgeschichte schon Petrus erfahren, dem gesagt wurde,er solle nichts für unrein erklären, was Gott für rein erklärt habe (Apg 10,15).
Wenn also der Geist Gottes die Kirche führt und leitet, dann kann es für Christen auch zu einem "Erkenntnisfortschritt" kommen. Und dies kann man im übertragenen Sinn auch als Evolution bezeichnen.
Harterkampfer am 2. Juni 2009 08:43 Gut morus, der letzte Satz lässt hoffen! Dann kann der Geist auch zu der Erkenntnis führen, dass die Menschen den schwankenden und widerspruchserfüllten Charakter der Schöpfungsintelligenz erkennen! Dann wären auch Christen weiter!
morus am 2. Juni 2009 21:12 Hallo harterkampfer, entnehme ich also Deinem Kommentar, dass Du von Anfang an eine Antwort für Dich parat hattest, Du aber GF nicht als Ratgeberforum, sondern als Diskussionsforum nutzt?
daddysdearest am 2. Juni 2009 10:15 Da geht es aber immer um die persönliche Erkenntnis.

Gott ist vollkommen,heilig,rein,Schöpfer Himmels und der Erden. Er hat ,damit wir etwas in unserem 3 dimensionalen Denken und Begreifen haben die Heilige Schrift gegeben. Die dort angegebenen Maßstäbe sind auch heute noch SEIN Maßstab .ER kann es sich leisten für einige Zeit mal solche eingebildeten Menschen laufen zu lassen,die mit ihrem verstandesmäßigen Horizont IHN beurteilen wollen und meinen darüber bestimmen ob es IHN gibt oder nicht. Aber: wir werden nach dem Tod nach seinen unveränderten Maßstäben beurteilt und an den dafür entsprechenden Platz geschickt.
Harterkampfer am 3. Juni 2009 11:09 Hallo Falbe, das ist wieder mal eine "aufschiebende" Antwort! Diese Erklärung, Gott könnte eigentlich auch anders..., kenne ich noch aus meiner Kirchenzeit. Aber irgendwann wurde es mir zu unglaubwürdig mit diesem Gott, der ständig auf der Flucht sein soll! Nein, nein, die ständige Aufforderung trotz entgegenstehender Realität an einen Gott zu glauben, der nur Gutes will...
Seitdem halte ich mir an die vorgefundene Wirklichkeit.
Es gibt keine größere Autorität, als die Wirklichkeit! Und unser Werkzeug zum Umgang mit der Wirklichkeit ist die Erkenntnis - nicht der Glaube!
Harterkampfer am 3. Juni 2009 11:30 Hallo Falbe, seit ich deine letzte Zeile gelesen habe, bin ich um den Schlaf gebracht! Oh, bei welchem Strafbatallion werde im Jenseits landen.
Mein einziger Trost ist ein Witz: Nach dem Tod kommt der Sünder in die Hölle. Paradiesische Landschaft, leise Musik, milde Brise, jede Menge zu essen steht auf Tabletts herum. Da kommt ein freundlicher Herr zu ihm: Gestatten, ich bin der Teufel! Was? Der Teufel? Bin ich etwa in der Hölle? Na klar, das ist die Hölle, ich zeige Ihnen jetzt Ihr künftiges Leben. Sie gehen weiter, auf einer Wiese eine tanzende Gesellschaft, schöne Frauen mit einem erotischen Augenaufschlag... Und meine Sünden? fragt der Mann. Ach, das interessiert hier keinen! Unglaublich, denkt der Mann, was ist für ein Mist auf Erden erzählt worden! Dann kommen sie an eine Wand mit einem Loch, der Mann schaut durch: Feuer brennnen, Kinder schreien, vierköpfige Ungeheuer zerreissen Menschen bei lebendigem Leib. Oh, das ist grässlich! Was ist das denn? Das hier, erwidert der Teufel, ist für die Katholiken. Die wollen das so!

Nein, die meisten sind gänzlich unlebendig, erstarrt und somit tot und wirkungslos.
Hallo zusammen, vielleicht sollten wir uns doch mal um eine gewisse Sachlichkeit bemühen.
Selbstverständlich entwickeln sich Religionen und somit auch das Christentum. Das kann doch gar keine Frage sein. Das trifft nicht nur bei den Aussagen über Mission und Hölle zu, sondern war von Anfang an schon so, wenn ich daran erinnern darf, dass der monothistische Glaube, sich aus poliytheistischen Kulten entwickelt hat.
Nun zu Hölle und Mission.
Ich bin Protestant und davon überzeugt, dass Furcht nicht in der Liebe ist, wie es im Römerbrief heißt. Darum kann auch kein Glaube aus der Furcht vor der Hölle entstehen. Glaube ist ein Geschenk Gottes, das der Mensch annehmen kann oder eben nicht.
Vielleicht ein Tipp zum Thema Missionierung. da arbeite ich sehr viel daran und kann es hier nur kurz machen. Immer wieder wird Matthäus 28, der Missionsbefehl als Grundlage zur Missionierung und wie der Frage schreibt "Vereinnahmung" benutzt.
Moderne Theologen und Theologinnen, die vor allem im
interreligiösen Dialog beschäftigt sind, verweisen aber und meines Erachtesn zu Recht, auf den viel ursprünglicheren Missionbesgriff des Kukasevangeliums Lukas 4.18, wo Jesus selbst sagt er sei gesandt zu den Armen. Dies scheint mir in einer Welt der Globalisierung, in der keine Religion, auch der Islam übrigens nicht, auf Dauer einen Absolutheitsanspruch mit Monopolchrakter hat,der richtige Weg zu sein.
Statt einer Dognmatisierung unseres Glaubens sollten wir über eine Theologie der Versöhnung zwischen Religionen nachdenken, die zumindest in einem ethischen Miteinander mündet, der gerechtigkeit auch auf Erden verpflichtet zu sein.
Viele Grüße
Kurt Johann
Hallo zusammen, vielleicht sollten wir uns doch mal um eine gewisse Sachlichkeit bemühen.
Selbstverständlich entwickeln sich Religionen und somit auch das Christentum. Das kann doch gar keine Frage sein. Das trifft nicht nur bei den Aussagen über Mission und Hölle zu, sondern war von Anfang an schon so, wenn ich daran erinnern darf, dass der monothistische Glaube, sich aus poliytheistischen Kulten entwickelt hat.
Nun zu Hölle und Mission.
Ich bin Protestant und davon überzeugt, dass Furcht nicht in der Liebe ist, wie es im Römerbrief heißt. Darum kann auch kein Glaube aus der Furcht vor der Hölle entstehen. Glaube ist ein Geschenk Gottes, das der Mensch annehmen kann oder eben nicht.
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Moderne Theologen und Theologinnen, die vor allem im
interreligiösen Dialog beschäftigt sind, verweisen aber und meines Erachtesn zu Recht, auf den viel ursprünglicheren Missionbesgriff des Kukasevangeliums Lukas 4.18, wo Jesus selbst sagt er sei gesandt zu den Armen. Dies scheint mir in einer Welt der Globalisierung, in der keine Religion, auch der Islam übrigens nicht, auf Dauer einen Absolutheitsanspruch mit Monopolchrakter hat,der richtige Weg zu sein.
Statt einer Dognmatisierung unseres Glaubens sollten wir über eine Theologie der Versöhnung zwischen Religionen nachdenken, die zumindest in einem ethischen Miteinander mündet, der gerechtigkeit auch auf Erden verpflichtet zu sein.
Viele Grüße
Kurt Johann
Hallo zusammen, vielleicht sollten wir uns doch mal um eine gewisse Sachlichkeit bemühen.
Selbstverständlich entwickeln sich Religionen und somit auch das Christentum. Das kann doch gar keine Frage sein. Das trifft nicht nur bei den Aussagen über Mission und Hölle zu, sondern war von Anfang an schon so, wenn ich daran erinnern darf, dass der monothistische Glaube, sich aus poliytheistischen Kulten entwickelt hat.
Nun zu Hölle und Mission.
Ich bin Protestant und davon überzeugt, dass Furcht nicht in der Liebe ist, wie es im Römerbrief heißt. Darum kann auch kein Glaube aus der Furcht vor der Hölle entstehen. Glaube ist ein Geschenk Gottes, das der Mensch annehmen kann oder eben nicht.
Vielleicht ein Tipp zum Thema Missionierung. da arbeite ich sehr viel daran und kann es hier nur kurz machen. Immer wieder wird Matthäus 28, der Missionsbefehl als Grundlage zur Missionierung und wie der Frage schreibt "Vereinnahmung" benutzt.
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Statt einer Dognmatisierung unseres Glaubens sollten wir über eine Theologie der Versöhnung zwischen Religionen nachdenken, die zumindest in einem ethischen Miteinander mündet, der gerechtigkeit auch auf Erden verpflichtet zu sein.
Viele Grüße
Kurt Johann
Hallo zusammen, vielleicht sollten wir uns doch mal um eine gewisse Sachlichkeit bemühen.
Selbstverständlich entwickeln sich Religionen und somit auch das Christentum. Das kann doch gar keine Frage sein. Das trifft nicht nur bei den Aussagen über Mission und Hölle zu, sondern war von Anfang an schon so, wenn ich daran erinnern darf, dass der monothistische Glaube, sich aus poliytheistischen Kulten entwickelt hat.
Nun zu Hölle und Mission.
Ich bin Protestant und davon überzeugt, dass Furcht nicht in der Liebe ist, wie es im Römerbrief heißt. Darum kann auch kein Glaube aus der Furcht vor der Hölle entstehen. Glaube ist ein Geschenk Gottes, das der Mensch annehmen kann oder eben nicht.
Vielleicht ein Tipp zum Thema Missionierung. da arbeite ich sehr viel daran und kann es hier nur kurz machen. Immer wieder wird Matthäus 28, der Missionsbefehl als Grundlage zur Missionierung und wie der Frage schreibt "Vereinnahmung" benutzt.
Moderne Theologen und Theologinnen, die vor allem im
interreligiösen Dialog beschäftigt sind, verweisen aber und meines Erachtesn zu Recht, auf den viel ursprünglicheren Missionbesgriff des Kukasevangeliums Lukas 4.18, wo Jesus selbst sagt er sei gesandt zu den Armen. Dies scheint mir in einer Welt der Globalisierung, in der keine Religion, auch der Islam übrigens nicht, auf Dauer einen Absolutheitsanspruch mit Monopolchrakter hat,der richtige Weg zu sein.
Statt einer Dognmatisierung unseres Glaubens sollten wir über eine Theologie der Versöhnung zwischen Religionen nachdenken, die zumindest in einem ethischen Miteinander mündet, der gerechtigkeit auch auf Erden verpflichtet zu sein.
Viele Grüße
Kurt Johann
Ich seh in deiner Frage einfach nur Hass auf Religion.Evolution könnte genau dieses Problem beheben.Es gibt Gründe warum Menschen sich an Gott halten.Und da es auch heute noch Religion gibt, kann fehlende Wissenschaft nicht mehr der Grund sein.Im Gegenteil:Viele Wissenschaftler sind religiös.Evolution könnte das Verständnis der Menschen erweitern.Wenn sich dein Verständnis erweitern würde, dann würde die Hoffnung das die bekloppten Christen endlich vernünftig werden, vielleicht doch noch der Toleranz weichen.
DH! Dem kann ich nur zustimmen! :-)
Hey!
Und du glaubst wirklich, dass Kondome 100%-igen Schutz bitten??? Jeder, der das behauptet, der befindet sich selbst mit seinen Gedanken im Mittelalter.
Wenn der Mensch sich für eine Richtung entscheidet, und kurz vorm Ziel feststellt, daß dieser Weg, der falsche war, dann muß man umkehren und den richtigen suchen.
Prominente besitzen viel Geld, sind gesund und sind alles andere als glücklich. Was macht wirklich glücklich? Wo soll man das Glück suchen?
Wenn die einzelnen Konfessionen, den Wünschen der gläubigen ständig nachgeben, werden sie am Ende selbst abgeschafft.
Man soll Gott mehr gehorchen, als den niezufriedenen und verwirrten Menschen, denn Gott weiß besser, was für uns gut ist. Wie ein guter Vater, der immer besser weiß was seine Kinder brauchen.
JESUS Segen und Liebe.
Wo bitte steht in meiner Antwort, dass ich glaube, Kondome bieten 100%igen Schutz? Was für eine schwachsinnige Denkweise legst du an den Tag, wenn du der Meinung bist, Kondome sollten gar nicht verwendet werden, wenn sie nicht 100%ig sicher sind? Sollten Airbags in Autos auch verschwinden, da trotz ihrer Verwendung Menschen bei Unfällen sterben? Selbst wenn Kondome nur zu 10% eine Krankheitsübertragung verhindern würden (obwohl statistisch eher das Gegenteil der Fall ist), ist es immer noch besser, als überhaupt kein Schutz. Was die Kirche in Afrika betreibt, ist inhumane, grausame und verabscheuungswürdige Populationskontrolle. Religion, Glaube, Bibel und Gott sind Grundpfosten für Moral und Ethik? Dass ich nicht lache!!!
Der Papst hat gesgt, dass Kondome das Problem AIDS nicht lösen. Lösung brigt Monogamie und Treue. Selbstverständlich leht der Papst die Kondome nicht ab, wenn man sich schon nicht an das hält, was er sagt, dann MUSS man sie nehmen. das ist auch in seinem Sinn. Aber er ist doch kein Werbefachmann für Kondome! - Immer wieder die falschen Auslegungen seiner Absichten! Schade!
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,613964,00.html