Frage von Nisha 12.09.2011

Unterlassene Hilfeleistung des Arztes - was tun?

  • Antwort von Djoser 12.09.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Erstens handelt es sich hierbei keineswegs um unterlassene Hilfeleistung (§ 323c StGB), zweitens entscheidet einzig und alleine der Arzt, ob und welche Medikamente er verordnet. Kein Arzt ist gezwungen, die von einem anderen Arzt eingeleitete Medikation zu übernehmen. Und drittens kannst du den Arzt nicht durch die Vorlage eines, wie auch immer gearteten Schreibens davon befreien, dass deine Medikation sein Budget belastet.

    Dir bleibt wohl leider nichts anderes übriug, als den Arzt zu wechseln.

  • Antwort von Johnnybln 12.09.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auch wenn Du Erfahrungen mit Medikamenten zu haben scheinst, steht es immer noch dem Arzt zu, in Einschätzung Deiner gesundheitlichen Gesamtsituation, Deine Medimentation zu bestimmen.

    Er kann durchaus Gründe haben, die Medikamente nicht zu verschreiben. was irgendeine Patientin meint ist dabei weniger von Belang.

    Probier es mit einem anderen Hausarzt.

    Bedenke aber auch ruhig einmal, daß es auch Gründe für ein Absetzen eines Medikamentes geben kann.

    MfG.

  • Antwort von amdros 12.09.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du kannst Dich an die Ärztekammer wenden..er hat immerhin einen Eid abgelegt!!

  • Antwort von Arjiroula 12.09.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Woher weißt du, daß die Medikamente, die du für wichtig hältst, auch gut für dich sind? Vielleicht hat der Arzt völlig recht, sie dir nicht zu verschreiben!

    Wechsle den Arzt. Vielleicht tut der Nächste was du sagst!

  • Antwort von Reling 12.09.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Soso, der ARZT weigert sich, die Medikamente zu verschrieben, die DU für erforderlich hältst. Da kann ich nur sagen:prima Arzt! Einer mit Eiern in den Hosen, der nicht jedem Patienten allen Mist verschreibt, bloß um viele Patienten zu haben.

  • Antwort von Smillaaa 12.09.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Frag ihn mal, ob er gesundheitliche Gründe hat, dir die Medikamente nicht zu geben. Wenn nicht, such dir schnell einen neuen Arzt! Er kann dich mit einem Tumor und Schmerzen nicht einfach hängen lassen. Außerdem sollte er verständnisvoller mit dir umgehen und nicht so, wie du es beschrieben hast!

  • Antwort von sk1982 15.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    beschwer dich bei der politik.

    wieso sollte ein arzt etwas verschreiben, das dazu führt, dass er dafür zahlt dich zu behandeln? das ist als würde ich anbieten, dass du meine wohnung putzen darfst, wenn du dafür, dass du es tun darfst 50€ zahlst.

  • Antwort von MottiKarotti37 12.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gar nichts... das müsste Jeder für sich selbst klären weil jeder Jeck ist anders...

    im Übrigen hört sich das etwas hahnebüschen an...

  • Antwort von imager761 12.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der Arzt entscheidet allein, welche Patienten er aufnimmt.

    Natürlich spielen kaufmännische Überlegungen da auch eine Rolle. Warum soll er deine Formulare ausfüllen und vor allem deren Bearbeitung ohne Kostenersatz, aber mit bezahlten Überstunden seiner Angestellten einreichen, wenn er in der Zeit Patienten behandeln kann? Auch als Arzt würde ich lieber zwei Patienten helfen als einem Rezepte zu verschreiben.

    Das entscheidet er als Unternehmer allein, eine Beschwerde an die Ärztekammer bringt in der Sache nichts.

    Du kannst dich nur mit deiner Krankenkasse verständigen, wie sie dir helfen kann. Es gibt Programme für chronische Patienten und Ärzte, die daran teilnehmen - frage danach.

    G imager761

  • Antwort von LondonerNebel 12.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Abgesehen davon, dass Dein Arzt ein Vollidiot ist, ist er zusätzlich sehr schlecht informiert! Er könnte nämlich bei seiner Kassenärztlichen Vereinigung beantragen, dass seine chronisch kranken Patienten aus der Budgetierung herausgenommen werden. Gut informierten Ärzten sind chronisch kranke Patienten aus diesem Grund sehr willkommen...

  • Antwort von Terezza 12.09.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    melde es der ärztekammer und der krankenkasse. es gibt auch bewertungsportale für ärzte im netz, (mußt ein bischen googlen,vielleicht wisssen andere user da mehr), da kannst du auch vor dem arzt warnen.

  • Antwort von ayla500 06.10.2011

    Du solltest für deinen Arzt einen guten Psychiater auftreiben, er braucht Hilfe. Das geht aber nur, wenn du dem Psychiater diese Probleme zuerst selber beschreibst. Am besten machst du gleich morgen früh einen Termin.

  • Antwort von Sadinio 12.09.2011

    es sind Menschen wie du die dafür gesorgt haben das unser Gesundheitssystem immer unbezahlbarer wird.

  • Antwort von Liesche 12.09.2011

    Ich würde den Arzt wechseln! Wenn die Kasse das Medikament befürwortet, laß Dir von dort die Notwendigkeit bestätigen, dann wird der neue Arzt es Dir sicher ohne Schwierigkeiten auch aufschreiben.

  • Antwort von Dackelmann888 12.09.2011

    Nein Du kannst nur einen Arzt finden,( gehe einfach einen Arzt weiter.)der Dir hilft.Du kannst Dich aber bei der Kassrnärtzlichen Vereinigung beschweren.Außerdem Einen brief an die Krankenkasse.

  • Antwort von V23872 12.09.2011

    Im Falle eines Notfalles da Krankenhaus aufsuchen Mit deiner Krankenkasse in Verbindung bleiben (Berichterstattung) Die Ärztekammer schriftlich informieren Fachanwalt aufsuchen Das fällt mir spontan dazu ein. Das würde aber auch den "Stein" ins Rollen bringen!

  • Antwort von Anducar 12.09.2011

    Droh ihm an, ihn zu verklagen, ich wette, er ist plötzlich gleich viel freundlicher. Bei solchen Menschen geht das oft leider nicht anders.

Du kennst die Antwort? Frage beantworten
Bitte noch eine Antwort ... Frage erneut stellen

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!