Frage von forbiddenalaska, 63

Unterkunft für eine Freundin?

Hey, eine gute Freundin von mir ist sozusagen obdachlos. Sie hat schwere psychische Probleme wegen ihrer Eltern. Sie ist 20 Jahre alt, hat keine beendete Ausbildung und niemanden der sie finanziell unterstützt. Sie wohnt derzeit bei einem Bekannten von ihr, jedoch treibt sie dieses Umfeld immer weiter in den Selbstmord. Gibt es außerhalb der Geschlossenen (was die aller letzte Option wäre) noch etwas wo sie unterkommen könnte? Vielleicht sogar kostenlos? Sowas wie Frauenhäuser oder so

Antwort
von verquert, 6

Hallo  ihr beide,

je nachdem, wo Deine Freundin wohnt, gibt es vielleicht Anlaufstellen für wohnungslose 'junge Erwachsene'. Außerdem ist bis zum 21. Lebensjahr noch unter Umständen das Jugendamt für sie zuständig.

Ebenso gibt es betreute Wohngruppen für erwachsene Menschen (ab 18 Jahren). Die Kosten hierfür trägt entweder das Jugendamt oder die Grundsicherung / dasSozialamt. Hierfür gebe "betreutes Wohnen psychisch Kranke + 'Stadt der Freundin'" ein. Da sollte etwas zu finden sein. Die Träger bieten auch stationäre Wohnformen an. Eventuell ist aber ein Klinikaufenthalt für die Erststabilisation trotzdem sinnvoll. Und über die Klinik kann auch alles Weitere abgeklärt werden. Es braucht auch keine geschlossene Station werden, wenn Deine Freundin kooperativ ist. Also sich an Regeln halten kann und ihren Impulsen (noch) etwas 'entgegenstellen' kann. Hierfür sollte sie aber nicht zu lange warten.

Außerdem fällt mir "Neuhland" ein. Der Sitz ist zwar in Berlin (vielleicht wohnt Deine Freundin dort)... aber auch wenn nicht, ganz vielleicht wissen sie geeignete Anlaufstellen. Leider auch hier eher bis 18 Jahren (höchstens 21 Jahre). Aber wie gesagt, ein Versuch kann es wert sein.

http://www.neuhland.net/index.php/angebote-von-neuhland

Frauenhäuser sind eher weniger geeignet. Weil Deine Freundin auch mehr Unterstützung benötigen wird (langfristig gesehen).

Ebenso werden "Notunterkünfte" kaum in Betracht kommen.

Hoffentlich wird Deine Freundin etwas geeignetes finden.

Lieben Gruß an euch Beide.

Antwort
von Seanna, 13

Sie soll sich bitte an den sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt wenden.

Die sind für derartige psychosoziale Notlagen zuständig. NICHT ihr selbst zu helfen, aber zu beraten, wo sie Hilfe bekommt, ob stationäre Behandlung nötig ist (gibt ja noch mehr als Geschlossene - Außerdem ist das der richtige Ort für Suizidale..), wo man ggf finanzielle Hilfe beantragt, wie die Umstände Zuhause sind usw.

Und die Aussage "sie ist ja nur wg der Umstände suizidal" ist Unsinn. Entweder man ist suizidal oder nicht. Und wenn ja, gehört man auf die geschützte Station. Ganz einfach.

Wenn nicht, ist ggf trotzdem eine Behandlung indiziert... Kommt auf die "psychischen Probleme" an (die inzwischen jedes 2. Kiddie glaubt zu haben..).

Kommentar von Seanna ,

Achja und Frauenhäuser sind nicht für Obdachlosigkeit und auch nicht für psychisch Kranke gedacht, sondern für Frauen und Kinder denen akut Gewalt droht. Das scheint hier nicht der Fall. // annähernd kostenlose Unterkunft gibt es im Obdachlosenheim.

Antwort
von MrMacgyver, 6

Die Freundin braucht Hilfe, nicht nur Ärztliche sondern auch von İhrem Umfeld. Eine Instabile Person Schaft es nicht allein, selbst Arzt besuche sind da schwierig Sie braucht eine führende Hand, eine Person die es sanft angeht und Sie ermutigt und evtl. auch zum Arzt begleitet usw.

Wichtig: Instabile Leute suchen zuneigung, leider neigen die dazu sich schnell zu verlieben und viele Nutzen das aus. Was zur Folge hat das es zu einem negativ Strudel kommt. Umso tiefer sie im Strudel singt umso größer wird das Verlangen nach einen Suizid und zur Umsetzung fehlt dann nicht viel. Hat Sie bereits einen Suizid versucht, ist die meist die Hemmschwelle überwunden um sich das Leben Zunehmen.

Am besten im Internet erkundigen über Kliniken mit guter Bewertung. Falls sie nicht weg gehen kann oder will aus dem Ort, bei der Örtlichen Klinik evtl. über die Notaufnahme stationär in der Klinik bleiben. Dort dann die Möglichkeiten durchgehen.

Sie sollte sich nicht dort in einen Patienten verlieben, da Sie sonst noch mehr Probleme bekommen würde und eine Beziehung mit einem aus der Klinik nicht gut wäre für sie.

Antwort
von justfxckit, 28

Hallo forbiddenalaska,

an deiner Stelle würde ich mit ihr reden und sie davon überzeugen sich psychologische Hilfe zu suchen. Sie würde vielleicht ohne eingewiesen werden direkt in sowas wie Frauenhäusern unter kommen, wenn sie wissen, dass sie sich bessern möchte und nicht vor hat, sich umzubringen, sondern weiter zu leben.

LG 

Antwort
von auchmama, 15

Wer hat denn die psychischen Probleme Deiner Freundin diagnostiziert? Ist sie bei der Arbeitsagentur gemeldet? Befindet sie sich in ärztlicher Behandlung?

Wenn diese Frage alle mit "nein" zu beantworten sind, dann bekommt diese Freundin auch keine Unterstützung und muss sich selber einen Job suchen und arbeiten gehen!

Ich weiß das sich das vielleicht etwas hart liest, aber Deine Freundin muss schon selbst begreifen, dass man nicht einfach nur irgendwelche Probleme vorschieben kann, vielleicht noch selbst diagnostiziert und dann auf Unterstützung hoffen. Mit 20 Jahren ist man kein kleines Kind mehr und wenn man krank ist, dann sollte man sich behandeln lassen - oder man steht, wie in diesem Fall, mittellos auf der Straße!

Alles Gute für die Freundin

Antwort
von Wonnepoppen, 17

so viel ich weiß sind Frauenhäuser für Gewalt gegen Frauen zuständig!

sie müßte sich mal erkundigen!

Was macht sie gegen die psychischen Probleme, ist sie in Behandlung?

Kann sie nicht bei dir unterkommen, wenigstens vorüber gehend?

Antwort
von Ravenwings, 12

Sie müsste erstmal beim Jobcenter Hartz IV beantragen. Oder - falls ihre Probleme so schlimm sind, dass sie nicht arbeiten könnte - sich erkundigen, wo man bei euch Sozialhilfe beantragt. Meistens bei der Stadt, Kommune, etc., dafür muss sie dann aber ein Attest einreichen, aus dem hervorgeht, dass sie länger als 6 Monate krank und nicht fähig zu arbeiten sein wird. Wenn es voraussichtlich in weniger als 6 Monaten wieder okay sein wird, ist das Jobcenter zuständig (Hartz IV).

Frauenhäuser sind hier der falsche Anlaufpunkt. Es gäbe höchstens noch Obdachlosenheime, aber die gibt es auch nicht überall. 

Antwort
von Beutelkind, 9

Wenn sich Deine Freundin mit Selbstmordgedanken trägt, sollte sie sich auf jeden Fall an die psychiatrische Notaufnahme eines Krankenhauses wenden! Es ist keineswegs gesagt, dass sie dann dort auch auf der Geschlossenen verbleiben muss! Diese Stationen haben einen Sozialdienst, welcher Deine Freundin bei weiteren Schritten nach der Entlassung unterstützen könnte.

Antwort
von Himbeere1978, 28

wenn die im Frauenhaus mitbekommen, dass sie suizidgefährdet ist, dann werden die bestimmt auch handeln und sie einweisen lassen

Kommentar von forbiddenalaska ,

sie ist ja nur suizidgefährdet wegen diesen Umständen

Kommentar von Himbeere1978 ,

aber die psychischen Probleme sollten trotzdem nicht ausser acht gelassen werden, und die hatte sie ja schon vor diesem Umfeld oder ?

Antwort
von Strolchi2014, 20

Sie sollte sich mal an das Jobcenter wenden. Frauenhäuser sind Häuser in die Frauen sich flüchten können, wenn sie daheim misshandelt werden.

Kommentar von forbiddenalaska ,

hat sie schon da wurde sie immer nur weitergeschickt

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community