Frage von Ronja2794, 80

Unterhaltspflichtig dem Vater gegenüber?

Hallo zusammen,

mein (halb-)Bruder und ich haben gestern eine kleine Diskussion geführt. Wenn unser Vater im Alter finanzielle Hilfe braucht, müssen wir ihn unterstützen?

Verkurzte Vorgeschichte:

  • Ich habe meinen Vater nie wirklich kennengelernt. Als meine Mutter im Krankenhaus in den Wehen lag, hat sich mein feiner Daddy mit anderen Frauen im Hotelzimmer vergnügt. Meine Mutter hat ihn daraufhin verlassen
  • Drei Jahre später sind beide wieder zusammengekommen. Diese Beziehung hat nur paar Monate lang gehalten.** Ich war somit 3 Jahre alt als ich meinen Vater das letzte Mal gesehen habe.**
  • Als es hieß er muss Unterhalt zahlen, hat er plötzlich die Vaterschaft angezweifelt. Das Gericht hat einen Vaterschaft veranlasst - er ist nicht erschienen. Er musste mit der Polizei "geholt werden". Nach seinem Verhalten vor Gericht hat meine Mutter das alleinige Sorgerecht (was sie eigentlich gar nicht wollte) vom Richter zugesprochen bekommen.
  • Als er gearbeitet hat, hat er nie Unterhalt gezahlt. Trotz mehrerer Gerichtsverfahren und Schulden von über 15 000 Euro.
  • Nun ist er bereits 10 Jahre arbeitslos. War Alkoholiker, sein Leben hat er überhaupt nicht in Griff.
  • Als ich 14 Jahre alt war, hab ich eigenständig Kontakt versucht aufzubauen. Irgendwann hat er angefangen mich zu beschimpfen und beleidigen. Kontakt wieder abgebrochen.
  • Als ich mein Studium angefangen habe und den Bafög- Antrag stellen musste, kam heraus, dass der Herr doch plötzlich arbeit aufgenommen hat. Er verdient zuviel - er muss mich unterstützen - ich hab kein Bafög gekriegt. Zwei Monate hat er mir Unterhalt gezahlt...anschließend habe ich keinen Cent mehr gesehen. Seiner Aussage zufolge ist er wieder arbeitslos (was ich allerdings nicht glaube- er hat die Bestätigung trotz abgelaufener Frist nicht eingereicht). Wegen ihm muss ich sogar mein Studium unterbrechen. Ich hoffe nur, dass ich das langsam klärt/ er die Papiere einreicht und ich zum Sommersemester wieder studieren kann. Die Bafög- Papiere von meinem Bruder hat er erst gar nicht ausgefüllt und leer zurückgeschickt.

Mein Bruder und ich sind und fast sicher, dass das irgendwann auf uns zurückfällt und wir ihn später "Unterstützen" müssen.

Wenn es um meine Mutter geht- die immer für mich da war- würde ich ihr mein letztes Hemd geben. Aber dieser Mann hat nichts verdient.

Ist es schon unsittliches Verhalten was er da macht/ gemacht hat? Gibt es irgendwie die Möglichkeit ihn als meinen Vater wieder abzuerkennen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von petrapetra64, 8

Ich kann deine Gedanken verstehen, meinen Kindern ging es auch nicht anders. Aber man kann seinen Vater nicht aberkennen, das geht so nicht. 

Rechtlich ist es so, so lange er nur H4 oder so bekommt, kann man erst auf die Kinder zurück greifen, wenn sie über 100 000 Euro im Jahr verdienen, vorher nicht. 

Wenn er allerdings in ein Pflegeheim muss, dann wird das Sozialamt an die Kinder herantreten und Einkommensnachweise fordern. Derzeit hat man selbst 1800 Euro frei, für evtl. vorhandene Kinder noch mehr und ein eigenes Haus bzw. ein gewisses Vermögen ist auch frei. Alles über dem Freibetrag, da muss man 50 % zuzahlen. 

Du kannst deine Vorbehalte einwenden, vielleicht liegst du dann aber auch unter dem Freibetrag zu der Zeit. Wahrscheinlich müßtest du aber beim Sozialgericht klagen, um nicht zahlen zu müssen, bei ungewissem Ausgang. 

Es gibt einen Fall, die Frau musste für ihre Mutter nicht zahlen, sie hatte sie als Kleinkind im Heim abgegeben und sich danach nie mehr gekümmert. Aber jeder Fall ist ein Einzelfall. 

Geht es einmal um die Beerdigungskosten, da musst du zahlen, so lange du nicht total mittellos bist, da kommt man nicht drum herum. Wer wirklich gar nichts hat, kann seinen Anteil vom Sozialamt übernommen bekommen. 

Antwort
von shannaragm, 7

Ja, theoretisch muss man seinen Eltern Unterhalt zahlen. Unabhängig Davon ob diese einen zuvor unterstützt haben oder nicht. Jedoch sind die Regeln hier wesentlich strenger.

Bzgl. BAföG: hier habe ich gehört kann man das Formblatt 8 ausfüllen und die BAföG Behörde verklagt dann deine Eltern.

Viel Erfolg beim Studium.

Kommentar von Ronja2794 ,

Vielen Dank für die Antwort :) 
Ja, mein Bruder hat dies gemacht. Bei mir sieht es leider anders aus. Er zahl total unregelmäßig. Zwei Monate zahlt er - im dritten Monat wieder nicht und ich muss plötzlich schauen wie ich klar komme. Wenn er gar nichts zahlen würde, hätte ich mehr Chancen. 
Dankeschön

Kommentar von shannaragm ,

Dann wird dir leider nur der Klageweg bleiben. Dann bekommst du einen Titel und kannst einen Gerichtsvollzieher losschicken der dann bei ihm Pfändungen vornimmt.

Antwort
von DerHans, 35

Verwandte 1. Grades in auf- und absteigender Linie sind einander zum Unterhalt verpflichtet. So das BGB

Der Staat verzichtet aber auf die Beitreibung wenn der "Versorger" weniger als 100.000 € Jahreseinkommen hat.

Nur bei einer Heimunterbringung können die leiblichen Kinder heran gezogen werden. Dabei gelten dann aber relativ hohe Freibeträge.

Antwort
von xmoepx, 40

Kurz und knapp: Ja, es gibt sowas wie Elternunterhalt und auch eine schlechte Beziehung bzw. gar keine ist erst Mal pauschal kein Grund, dass man diesen nicht zahlen muss. Im letzten Jahr wurde sogar jemand verurteilt, der nie Kontakt zu seinem Vater hatte.

Du musst aber nur zahlen, wenn du mehr verdienst als du selber brauchst. Dafür gibt es gesetzliche Grenzen. Mit Familie sind die nahezu astronomisch hoch für den Durchschnittsverdiener. Hier ist eine gute Zusammenfassung zu dem ganzen Thema:

http://www.finanztip.de/elternunterhalt/

Antwort
von passaufdichauf, 12

Schau mal hier

BGB, § 1611
 (1) Ist der Unterhaltsberechtigte durch sein sittliches Verschulden bedürftig geworden, hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen gröblich vernachlässigt oder sich vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen nahen Angehörigen des Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht, so braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der Höhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht. Die Verpflichtung fällt ganz weg, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten grob unbillig wäre.

Das heißt, du wärest unterhaltspflichtig, aber nur zu einem Minimalbetrag.

Ich würde das anwaltlich klären lassen, sollte es einmal dazu kommen (das werde ich mit meinem Pflegesohn auch so machen, sollte jemals ein Amt auf die Idee kommen, von ihm Elternunterhalt einzufordern).

Antwort
von Huflattich, 21

Mein Bruder und ich sind und fast sicher, dass das irgendwann auf uns zurückfällt und wir ihn später "Unterstützen" müssen.

Davon geh mal lieber aus, denn der Staat wird keine Chance ungenutzt lassen, keinen Unterhalt zu zahlen, oder sich zumindest den gesetzlich vorgeschriebenen von Euch (als Kinder) zu fordern .Dabei ist es unerheblich wie gut der Kontakt war etc. Besonders wenn die Vaterschaft  auch noch zweifelsfrei erwiesen wurde.


Antwort
von Zumverzweifeln, 40

Vermutlich musst du ihn unterstützen.

Aber, hier kommen ja gleich noch die Juristen und die wissen das dann ganz genau!

Antwort
von gnarr, 25

mensch deine mutter hat ja wirklich alles dafür getan, dass du völlig manipuliert wirst.

1. was deine mutter in den wehen machte und dein vater während dessen ist eine geschichte die dich nicht betrifft und völlig uninteresseant ist für dich.

2. warum sie sich getrennt haben, wieder zusammen waren ist immer noch uninteressant für dich. interessant ist warum mutti den umgang nicht gefördert hat.

3. wenn er die vaterschaft anzweifelt, dann ist das sein recht und wenn er dann vor gericht geholt wird, ist das immer noch nicht deine sache und hat mit dir nix zu tun. das sind immer wieder die eingeimpften worte deiner mutter. was er zahlt, wieviel und wann in der vergangenheit - geht dich nichts an und hat mit dir nix zu tun.

4 wenn deine eltern nie verheiratet waren, hat deine mutter von hause aus schon immer das alleinige sorgerecht gehabt. da hast du wohl etwas falsch verstanden. ohne antrag wird dem vater nicht das sorgerecht entzogen. das ist unsinn und nicht korrekt.

5. wenn er trotz verfahren nicht zahlt, dann hat er wohl nicht zahlen müssen. wenn er zu wenig verdient. hätte es titel gegeben, dann einfach pfänden.

6 wenn er dann wieder zahlen musste und es nicht mehr kann, dann musst du pfänden. warum tust du das nicht? dafür musst du dein studium nicht unterbrechen, denn er ist ja nicht alleinig unterhaltspflichtig, sondern mutti auch.

zusammenfassend: lasst das bafögamt in vorleistung gehen und sich mit eurem vater befassen.

natürlich kannst du einen vater nicht wieder aberkennen. er ist eben so und das wirst du auf die alten tage nicht mehr ändern. wenn er irgendwann mal bedürftig ist, seit ihr oder du eben unterhaltspflichtig als leibliche kinder. unsittlich verhalten hat er sich ja nicht euch gegenüber.

Kommentar von Ronja2794 ,

Untersteh dich irgendwas zu behaupten wovon du keine Ahnung hast! Meine Mutter hat über meinen Vater kein einziges Mal ein schlechtes Wort verloren. 
Er wollte kein Kontakt mit mir haben als ich ein Kleinkind war- was hätte meine Mutter tun sollen? Mich vor seiner Haustür aussetzen ihn dazu zwingen mit mir Zeit zu verbringen? 
Ich hab mir mein eigenes Bild von ihm machen können als ich versucht habe, Kontakt mit ihm aufzunehmen. 

"wenn er trotz Verfahren nicht zahlt, dann hat er wohl nicht zahlen müssen". Hier widersprichst du dir selbst - hätte er nicht zahlen können, dann hätte es nichtmal ein Verfahren gegeben. 

Deine anderen unproduktiven Aussagen will ich erst gar nicht Kommentieren. Dafür sind mir meine Nerven zu schade.

Wenn man keine Ahnung hat und unsinniges Zeug unterstellt, einfach bitte in Zukunft lieber den Mund halten.

Kommentar von petrapetra64 ,

gnarr: ich finde deine Aussagen auch vollkommen daneben. Wie bitte kommst du darauf, dass er nicht zahlen musste, nur weil er nicht gezahlt hat. Es geht tausenden von Müttern so, ich gehöre auch dazu, ich habe 2 Titel für meine Kinder, dass die Väter zahlen müssen, trotzdem haben sie es erfolgreich nicht getan. Pfändungen muss man erst mal selbst finanzieren und das kann sich eine Mutter nicht dauernd leisten, das Geld braucht man für seine Kinder. 

Und wenn nichts zu holen ist, ist nichts zu holen. Manch einer arbeitet halt einfach nichts und es ist nichts pfändbar. Ich bin auch trotz Titel ohne Unterhalt geblieben und das ist schon eine Sauerei, wenn alles an der Mutter alleine hängen bleibt, Arbeit, Kinder, Haushalt, Erziehung, alles regeln und auch noch für den Unterhalt alleine zu sorgen. 

Und einen Vater, der nicht Vater sein will, den kann man nicht dazu zwingen. Und keine vernünftige Mutter gibt ihr Kind gern an jemanden, der trinkt und das Kind einfach nicht bei sich haben will. 

Und es ist neben den ganzen Aufgaben, die eine Mutter eh schon hat, sicher nicht deren Aufgabe, beim Vater darum zu betteln, dass er sich um das Kind kümmert, ein bisschen was kann man von Vätern doch auch erwarten, wenigstens, dass sie sich selbst um ihre kinder bemühen und diese nicht noch auf dem Silbertablett hinterhergetragen werden müssen. Das verdient auch kein Kind, das auch Gefühle hat. 

Und natürlich hat ein Kind auch das Recht, die Wahrheit zu erfahren, wenn es danach fragt. Und die Mutter muss ihr Kind nicht anlügen, nur damit der Vater besser dasteht, als er ist. 

Ich habe meinen Kindern nicht sehr viel über ihre Väter gesagt, einfach, weil ich nichts negatives sagen wollte und das ist wirklich nicht immer einfach, wenn man so alleine und sitzen gelassen wird. Das prägt einem natürlich für das ganze Leben negativ. Trotzdem muss man ja auch seine Verantwortung als Mutter tragen und für die Kinder da sein. Das alles zu bewältigen, ist schon schwer.

Und wenn man sich dann auch noch positive Lügengeschichten und Entschuldigungen für den Vater ausdenken soll, dann ist das einfach zu viel verlangt. 

Klar gibt es Mütter, die den Vater schlecht machen und den Kontakt zwischen Vater und Kind zu unterbinden versuchen, aber das gibt dir nicht das Recht, jeden und alles über einen Kamm zu scheren und jeder Frau eine Mitschuld am negativen Verhalten des Vaters zu geben. 

Ich kann von mir jedenfalls sagen, dass ich immer versucht habe, nicht negativ von den Vätern meiner Kinder zu sprechen und als mein Ex nach mehreren Jahren plötzlich doch wieder Lust bekam, sein Kind mal wieder zu sehen, habe ich das ohne Vorwürfe gefördert, das Interesse lies dann aber bald wieder nach und er holte ihn dann nur noch einmal im Jahr 2 Wochen in den Ferien auf Hinarbeiten seiner Frau, zwischendrin mal angerufen hat er nie, auch nicht an Geburtstag oder Weihnachten. 

Als es dann schief ging mit den 2 Wochen, klar, da war ich schuld, weil das Kind sich in dem Jahr verändert hätte und ich ihn schlecht erzogen hätte. Klar Vorwürfe machen ist einfach, wenn man selbst gar nichts tut. 

Es ist also voll daneben, zu behaupten, dass die Mutter ihren Kindern Worte eingeimpft hat, die Kinder sind ja jetzt alt genug, um sich selbst ein Bild vom Vater zu machen, das ist mit 14 Jahren ja wohl auch passiert. Da hat sich ja wohl rausgestellt, dass die Mutter die Wahrheit gesagt hat und gar nichts eingeimpft, wie du behauptest. 

Meine Hochachtung gilt der Mutter, die sich alleine um ihre Kinder gekümmert hat und immer für sie da war und allen anderen Müttern, den es so ergangen ist. Und sicher nicht dem Vater, dem seine Kinder einfach "egal" sind. 

Aber natürlich ist es ebenso nicht okay, den Kindern den Vater vorzuenthalten, wenn dieser Interesse an seinem Kind hat. Das ist aber eben ein anderer Fall, der heute schon besser über das Jugendamt bearbeitet wird als früher, aber es immer noch nicht zufriedenstellende Lösungen gibt. 

Kommentar von gnarr ,

es ist überhaupt nicht daneben. wenn ich einen titel habe an den vater, dann gebe ich das in die lohnpfändung oder ich lasse seine konten pfänden oder gebe es in die ämter ab. nebenbei gibts eine beistandschaft die sich um genau derartiges kümmert.

was geht diese ganze sache allerdings das kind an? garnichts. es ist sachen der eltern. kind wird so schön manipuliert.

den umgang zu fördern ist natürlich sache der betreuenden elternteile. wenn der andere sich nicht zuckt ist es auch nicht änderbar. deswegen musst du doch nicht in ein seitenlanges lamento ausbrechen. aber es ist nun mal immer wieder so: getroffene hunde bellen.

Kommentar von Ronja2794 ,

petrapetra64:
Vielen Dank für deine Antwort und dein Kommentar :) 

Aber ich glaube diese/r gnarr wird seine Ansichten nicht überdenken. Alle Mütter sind manipulierende Hexen/ alle Väter die armen Opfer. 
Wenn ich nur sowas lesen muss, dann stockt mir der Atem. 


Alleinerziehende Elternteile verdienen den größten Respekt - keine hasserfüllten Kommentare!


Kommentar von gnarr ,

nein du musst einfach nur verstehend lesen. wenn er verklagt wurde unterhalt zu zahlen um seine einkünfte zu öffnen und nicht zahlen musste, dann konnte er nicht zahlen, weil er nicht leistungsfähig war. hätte er zahlen müssen, hätte deine mutter pfänden müssen. wenn sie das nicht tut oder tat, muss sie sich nicht beschweren.

ob es deinen nerven zu schade ist oder nicht ist völlig unerheblich.

zusammenfassend lässt sich sagen, es ist egal ob er zahlte oder nicht, wenn du leistungsfähig bist und der vater bedarf hat, musst du eines tages zahlen.

Kommentar von Ronja2794 ,

Er konnte zahlen - wurde verklagt - hat verloren. Da es sich um mehrere tausend Euro gehandelt hat die man nicht gerade unter dem Kopfkissen hat, hat man eine "Ratenzahlung" vereinbart. Er musste somit Unterhalt + eben Ratenzahlung für seine Schulden zahlen. Dies hat er gemacht für genau 4 Monate (!!!). Danach aufgehört ohne Vorwarnung. So ging es sehr lange. Brief von Anwalt bekommen - angefangen zu zahlen - nach wenigen Monaten aufgehört. Irgendwann sind die Anwaltskosten höher als alles andere.

Bist du alleinerziehend? Weißt du wie es ist ohne Hilfe Kinder groß zu ziehen? Vollzeit arbeiten zu gehen damit sich die Familie auch was "leisten" kann? 
Ich habe mitbekommen wie schwer meine Mutter es in den ganzen Jahren hatte, und weil sie keine Kraft mehr auf ein Gerichtsverfahren nach dem nächsten hatte, wird ihr es es jetzt genau von DIR vorgeworfen? Hab ich irgendwo geschrieben sie würde sich beschweren? Vielleicht solltest genau DU verstehend lesen erlernen. 
Wer gibt dir das Recht über meine Mutter und ihre Erziehung zu urteilen? 
Sind jetzt plötzlich alle alleinerziehenden Mütter Kinder- manipulierende- Hexen? Und alle Väter- die einfach kein Interesse am eigenen Kind haben- die armen unschuldigen Opfer? Deiner Ansicht nach JA

Antwort
von Omikron6, 34

Es gibt eine Unterhaltspflicht der Eltern gegenüber den Kindern und eine Unterhaltspflicht der Kinder gegenüber den Eltern. In welchem Umfang man gegenseitigen Kontakt hatte, ist unerheblich!

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