Frage von Nub123, 46

Unterhaltskosten für ein Gebrauchtwagen?

Ich habe vor, mir ein Gebrauchtwagen zu leisten (bin M/18 Jahre). Was muss ich, wenn ich den Gebrauchtwagen gekauft habe, an Unterhaltskosten Zahlen und stimmt es, dass ich bei der Versicherung sehr hoch eingestuft werde, da die meisten Unfälle männlichen Fahranfängern passieren?

Expertenantwort
von ronnyarmin, Community-Experte für Auto, 18

Die Fixkosten, also Steuer und Versicherung, hängen vom Fahrzeug ab. Bei der Versicherung zusätzlich vom Schadensfreiheitsrabatt und vom Versicherungsumfang.

Wenn du dir ein konkretes Autos ausgesucht hast, kannst du in den Versicherungsrechnern, die du im Internet findest, nachschauen, was du zahlen musst.

Die weiteren Unhaltskosten hängen von deiner Fahrleistung und dem Auto ab. Beides ist unbekannt.

Antwort
von Othetaler, 31

Die Unterhaltskosten hängen natürlich stark von dem Fahrzeugmodell ab.

Und deine Vermutung bezüglich der Versicherung stimmt. Diese Kosten kannst du bei den Online-Rechner der Versicherung sehr genau herausbekommen.

Antwort
von heide2012, 27

Das stimmt bedingt und du solltest einfach die Angebote der Versicherer (selbst!!!) vergleichen,  bevor du eine abschließt.

Ich kenne es eigentlich so, dass man, um Versicherung zu sparen, den Wagen als Zweitwagen eines Elternteils anmeldet und später dann die Prozente auch auf sich selbst übertragen lässt.

Antwort
von Vando, 16

Die Kosten hängen natürlich stark von der Einstufung der Typklassen, Voll/Teilkasko, Fahrleistung, der Motorleistung und etc. ab. Für Fahranfänger kann da die Range von 1500 bis 4000€ pro Jahr für Teilkasko (und Haftpflicht) liegen. Und ja es stimmt, Fahranfänger fangen mit extremen Prozenten an (ich glaub ich bin anno mit 140% eingestiegen). Wie die Fahrzeuge da eingestuft sind, solltest du mal erfragen.

Du kannst das aber durch ein Fahrsicherheitstraining um 5 - 10% runterschrauben. Das bringt auch gleich in dreifacher Hinsicht was: Ermäßigung, Fahrzeugbeherschung und Spaß. Eventuell gewährt auch die Versicherung Rabatt, wenn deine Eltern bei dieser Versichert sind.

Hinzu kommt dann noch die KFZ Steuer die von 50€ bis 400€ und mehr kosten kann. Das hängt ab von Benzin/Dieselmotor, Hubraum und Euronorm.

Dann kommt noch die Reparatur und Wartungskosten. Da ist die Streuung ebenfalls sehr groß. Wartungsfreundliche Fahrzeuge können da nur 200€ pro Jahr kosten, andere gehen in die 1000€. Je mehr Leistung ein Wagen hat und je teurer der Ursprungspreis lag desto höher. Und 70€ für den Ölwechsel sollte man alle 2 Jahre einplanen.

Unterm Strich kannst du da mit Kosten von 40ct pro gefahrenem Km bishin zu über einem Euro pro Km rechnen.

Expertenantwort
von Skinman, Community-Experte für Auto, 3

Wenn du noch gar keinen Schadenfreiheitsrabatt hast, und auch keinen Auftreiben kannst oder eine zeit lang das Auto von jemand anderem zulassen, kann es sehr teuer werden.

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1_20iehymlICky8_S5_qmKeHIwwBYk7PaPTkmuRLI...

Es bringt in dem Fall schon was, auf die Typklasse des Autos zu achten, aber es ist halt mehr so der Unterschied zwischen >2200 Euro für Typklasse 19 und 1500 bis 1600 für das Erste Jahr bei Typklasse 14, 15.

http://www.autoampel.de/typklassen/liste

Darunter finden sich kaum Autos, die man normalen Einsteigern seriös empfehlen kann.

Hier mal eine grobe überschlägige Minimalkostenrechnung:

https://www.gutefrage.net/frage/was-kostet-eigetlich-ein-auto?foundIn=list-answe...

Antwort
von katarofuma, 15

Naja es kommt drauf an unter 21 wird es sehr teuer ich habe damals 165€ im Monat für meinen 3er gezahlt ... Mein Bruder hat auch gerade seinen Führerschein gemacht und ein Mazda mx5 für 30€ im Monat als fahranfänger mit 18 also suchst du dir besser Autos mit niedriger typenklasse raus (10 wäre optimal zum Vergleich mein BMW hat 17) was im oberen Mittelfeld ist

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten