Frage von GRUENLINGALEX, 74

Unterhalts Anspruch nach ehe?

Hallo liebe GF Gemeinde.

Eine sehr gute Freundin von mir ist in ein Dilemma.

Sie selber ist sozusagen Frau von einem Chefarzt Und war sozusagen von Anfang an Hausfrau seit der Ehe nun geht der man fremd und sie will sich nun nach 16 Jahre scheiden lassen.

Die Frage ist wie viel unterhalt hat sie Anspruch.

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Expertenantwort
von DFgen, Community-Experte für Unterhalt, 44

Während des Trennungsjahres - also bis zur Scheidung -wird die Frau hier "Trennungsunterhalt" von ihrem Mann einfordern können.

Das "Trennungsjahr" muss einer Scheidung vorausgehen. Dieser Zeitraum soll beiden Ehepartnern u. a. die Möglichkeit geben, sich auf die neuen Bedingungen nach der Ehe - auch die finanziellen - vorzubereiten bzw. einzustellen....

Ab der Scheidung besteht in der Regel kein Anspruch mehr auf "nachehelichen Unterhalt", dann sind beide Ehepartner für ihren eigenen Lebensunterhalt selbst verantwortlich.

Nur in Ausnahmefällen wird vom Scheidungsrichter noch ein (zumindest befristeter) Anspruch auf nachehelichen Unterhalt zugesprochen...

Antwort
von haufenzeugs, 43

sie hat erstmal anspruch auf unterhalt bis das trennungsjahr vorbei ist. sie ist doch aber in keinem dilemma, denn sie ist ja wohl in der lage sich zügig arbeit zu suchen und sich selbst zu unterhalten. hilfsweise kann sie das jobcenter und arbeitsamt zu rate ziehen und sich dort vermittlungsvorschläge machen lassen.

es ist immer schwer nach 16 jahren faulenzen und nichtstun, irgendwas vernünftiges zu finden. dann auch noch ungelernt, denn selbst wenn sie eine ausbildung irgendwann hatte, ist die heute nichts wert. dann noch arbeitgeber, die sehen, dass deine freundin ihr leben lang noch nie gearbeitet hat und nichts drauf hat, das wird schwer. aber jobs für putzen, einkaufshilfe, park- und gartenpflege, hausmeistertätigkeiten gibts immer.

Antwort
von FeeGoToCof, 52

Im Trennungsjahr muss der Lebensstandard für den Partner unverändert weiterlaufen können.

Nach der Scheidung ist jede, der Parteien für sich selbst verantwortlich.

Lediglich das Vermögen, der Besitz und der Versorgungsausgleich (mit den Rentenanwartschaften) wird noch geregelt.

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