Unterdrückung von negativen menschlichen Eigenschaften
Hallo ich bin jetzt schon mehrere internet Seiten durchstöbert, aber letztendlich ist es wohl das beste wenn ich gezielt fragen stelle und gezielte antworten bekomme falls ihr mir helfen könnt oder etwas was mir einen Gedankenstoß vermitteln würde,würde mich das sehr freuen :) Ich bin Schülerin 18 Jahre und habe mich besonders das letzte Jahr mit mir selbst und meiner Umgebung beschäftigt. ich bin ein mensch der sich versucht menschlichen Charaktereigeschaften zu entziehen, so versuche ich mir zu verbieten egoistisch zu sein,verbiete ich mir schlechte(böse) Gedanken zu haben.ich versuche mir ein konstantes Gefühl von Glückseelichkeit aufzuzwingen um mir somit eigentlich alle negativen Eigenschaften vom mensch sein abzugewöhnen. ich habe mit einer guten freudin gesprochen die eig. komplett das Gegenteil von mir ist und sie meinte natürlich das dass Schwachsinn sei mann kann nicht erwarten mensch sein zu unterdrücken aber wenn ich dies nicht tuhe geht es mir damit noch schlechter ich leide regelrecht unter allem negativen dingen. ich denke mein Bewusstsein hat sich soweit gewandelt das ich alles negative verdränge aber das problem ist das das nicht viel besser ist da das momentan erhebliche Auswirkungen auf mein wohlbefinden hat ich weiß nicht ob ich meine Gedanken und Gefühle wirklich richtig interpretiere, es gibt eig mehr Momente bei denen ich ein Gefühl empfinde es aber nicht zuordnen kann das macht mir angst erst letztens habe ich komplett die Kontrolle über mich verloren. vielleicht habt ihr ja was dazu zu sagen. viele grüße Adlerauge
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hallööchen,
vielleicht hilft dir folgendes...
in uns menschen sind alle eigenschaften angelegt...
und das eine gehört zum anderen, es entspringt der gleichen energie, nur mit einer anderen frequenz/schwingung...
beispiel: die liebe hat eine aufbauende schwingung und der hass hat eine abbauende schwingung...
beide gehören jedoch zusammen wie die zwei seiten einer medaille, und jetzt komt´s...
wenn du das eine ablehnst und wegschieben willst, dann schiebst du gleichzeitig auch das weg, was du anstrebst...
wenn du weiterhin unterdrückst, dann entsteht in dir immer mehr druck, und der macht dich krank...
die lösung ist, du beginnst sofort dich so zu lieben und zu akzeptieren, wie du bis...
und wenn du es schaffst auch alles abgelehnte zu lieben, dann kann sich das verwandeln...
meine umkehr zu mir begann mit einem satz, den ich davor so noch nie wahrgenommen hatte, da sagte jemand zu mir:
jeder hat das recht, so zu sein, wie er ist, das war mein startschuss, zu lernen, mich zu lieben und zu akzeptieren und meine vorher "negativen" eigenschaften haben sie wie von selbst verwandelt...
alles gute
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Gib die Beziehung zu dir selbst auf, dann mußt du dich nicht andauernd selbst erklären. Du sprichst nicht von dir, sondern Jemand erzählt etwas über dich. Du bist gar nicht da. Das Ego-Bewußtsein hat die Kontrolle über die Wahrnehmung übernommen, und nun sagt es dir, was du wahrzunehmen hast. Deine Welt ist somit auf das Niveau des Verstandes abgesunken.
Du bist noch dem Raster von Gut und Böse verhaftet. Du übst noch Gewalt gegen dich selbst aus, indem du dich zwingst, dem natürlichen Lauf des Lebens, Scheuklappen anzulegen. Wer bewußt das Gute erschafft – erschafft unbewußt das Böse. Zudem hast du die menschlichen Eigenschaften bereits in erwünschenswert und unerwünscht eingeteilt. Du hast Gericht gehalten, und dabei dich selbst verurteilt.
Da ist ein Bild von dir, welches der Verstand mit allerlei schönen Eigenschaften garniert hat – also alles nur erdachte Konzepte ohne Grundlage – und aus diesem Sammelsurium hast du ein Ideal gebastelt, dem du nun nachstrebst. Laufend sagt dir dann diese Stimme im Kopf, daß diese Erfüllung in der Zukunft liegen würde. Gleichzeitig trennst du dich immer mehr von Menschen ab, welche du kritisierst.
Woher willst du wissen, ob eine Eigenschaft nun eher positiv oder negativ ist? Woher weißt du, was relativ gut, und was relativ schlecht für dich sei? Wer ist diese Autorität, die dir dieses erzählt hat über Richtig und Falsch? Glaubst du etwa, daß du denken würdest? Wer willst du sein, wenn alle diese Vorstellungen in Erfüllung gegangen sein sollten? Wer glaubst du, bist du im Augenblick?
Wer oder was interpretiert deine Gefühle und Gedanken? Glaubst du wirklich, daß sich Gefühle nur mit dem Verstand alleine jemals erklären ließen? Glaubst du, daß ein Sprechen über Gefühle das Gleiche sei, wie eine Erfahrung selbst zu erleben? Glaubst du, daß das Wort Banane die Banane sei? Möchtest du dich selbst finden – irgendwann in der Zukunft einmal?
Beantworte dir diese Fragen in aller Ruhe selbst – wenn du willst. Wenn nicht, dann lasse es sein. Du mußt nichts tun. Doch solltest du diese Stimme im Kopf einmal nur in Ruhe beobachten und ihr zuhören, dann könnte es sein, daß dir bewußt wird, daß du nicht denken kannst, und gleichzeitig dieser Stimme im Kopf zuhören. Aber wenn du dieser Stimme im Kopf nur zuhörst, wer denkt dann in dir?
All diese Wünsche und Urteile über dich und deine Eigenschaften, all das sind Betrachtungen auf gedanklicher Ebene, also ein Gedankenkonstrukt und keine absolute Wahrheit – eher nur eine Relative. Dein Verstand versucht, ein unerklärbares Wesen in Worte zu fassen – und das ist Wahnsinn. So entsteht eine Gedankenkonstruktion, die mit dir nichts mehr zu tun hat.
Du fühlst dich nicht mehr als Mensch, so, wie du es als Kind gefühlt hast. Ein Wahrnehmen ohne Gedanken, und ein Erleben in unmittelbarer Gegenwärtigkeit. Damals war deine Wahrnehmung unvoreingenommen – also direkt. Heute ist sie vermutlich nur noch indirekt – also über den Verstand. Als Kind fand man dich nur in der Gegenwart, da es keine Vergangenheit und keine Zukunft gab.
Vergangenheit und Zukunft sind Räume, die das Ego-Bewußtsein erschaffen, und dann mit Zeit angefüllt hat – also imaginäre Zeiträume. Es existiert nur diese ewige Gegenwart – ein einziger Augenblick von Geburt bis zum Tod. Somit ist das Gegenteil von Tod nicht das Leben, sondern die Geburt. Aber solche Dinge lernt man nicht in der Schule. Dort wird Wissen verlangt, welches verhindert, daß der Verstand einmal zur Ruhe kommen kann.
Wissen erschafft kein Bewußtsein. Denken ohne Bewußtsein ist unmöglich – jedoch existiert Bewußtsein auch ohne Denken. Pflanzen und Tiere denken nicht, und doch existieren sie im ewigen Augenblick. Mit dem Verstand alleine läst sich das niemals verstehen – es ist unverständlich. Der Verstand kann nur sehr viel darüber reden und schreiben – das ist alles.
Das Ego-Bewußtsein verhält sich wie Sonne und Mond. Es hat kein eigenes Bewußtsein, genauso, wie der Mond kein eigenes Licht besitzt und doch strahlen kann mit dem geborgten Licht der Sonne. Doch der Mond kennt seinen Lichterzeuger – das Ego hat seine Quelle vergessen. Und nun hat sich das Ego-Bewußtsein zum Meister aufgespielt und behauptet – ICH bin DU.
Du hast kein Bewußtsein, da es nichts Physisches ist. Du bist Bewußtsein, welches gerade in dieser Form – Körper – sich selbst bewußt wird durch all deine Erfahrungen. Erzeuge keinen Widerstand gegen das, was gerade sich ereignet, denn es ist bereits geschehen, und dein Widerstand kann es niemals verändern. Es gibt nur diesen einen Augenblick – das Jetzt.
Und genau dort ist der Körper zuhause, da nur im Körper Leben stattfinden kann. Also sei bewußt im Körper und fühle das Leben im Körper. Du kannst nichts ändern, nur dich selbst, aber nur dann, wenn dir bewußt ist, wer oder was da in dir denkt. Der Gedanke erschafft die Realität. Übernimm die Verantwortung für diesen Körper, und du wirst zum bewußten Denker.
Herzliche Grüße
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Hey, ist bissle schwer auf deine Erzählung jetzt eine konkrete Antwort zu finden. Ich kann dir nur soviel sagen: Du machst dir viel viel zu viele Gedanken. Das was du dir da im wahresten Sinne des Wortes einredest, das ist bisschen zu viel des guten. Es ist auch nicht so, dass es dich wirklich "kontrolliert" sondern du redest es dir zum gegenwärtigen Zeitpunkt "nur" ordentlich ein. Du solltest vielleicht mal ein bisschen "runterkommen" und dich selbst nicht mehr so verrückt machen. Wenn du etwas "objektiver" an deine Gedanken (bzw. die Bewertung deiner Gedanken) gehen möchtest, dann kann ich dir empfehlen einfach mal für dich selbst eine Liste zu erstellen. Da schreibst du es immer auf, wenn dir etwas "auffällt". Dann legst die Liste mal zur Seite und schaust sie nach einiger Zeit nochmal an. Oft entstehen solche extremen Gedankengänge im Zuge von Emotionen oder anderen Situation die "klares" Denken nicht mehr oder nur noch in eingeschränkter Weise zulassen.
Ansonsten solltest du wissen, dass man sich nur sehr sehr schwer ändern kann. Gerade sich selbst "negative" Seiten abzugewöhnen klappt nicht wirklich und ist in 99% aller Fälle glatter Selbstbetrug. Man ist nun mal so wie man ist. Das krampfhafte verändern fällt deinem Umfeld so und so auf und wird dir selbst nur schaden. Das hast du ja selbst auch schon festgestellt. Und selbst wenn es einem gelingt ein "Loch zu stopfen" so tut sich dafür an anderer Stelle ein neues auf. Jeder Mensch hat eine eigene Art und die zu verändern das ist eine Sache die man nur mit ernsthafte Psychatrik verändern kann. Wir sprechen hier aber von ernsthaften klinischen Maßnahmen etc. Das was du hast, ist für eine gewisse Sorte von Mensch und dein Alter nicht unbedingt ungewöhnlich. Das kann man mit der "Weltbessermacher-Nummer" einiger Menschen vergleichen. Früher oder später erkennen auch diese Menschen, dass sie die Welt wenn überhaupt nur ein klitzekleines Stückchen besser machen können. Sie spüren aber sehr bald, dass ihre "Nummer" sie nur angreifbar und weniger akzeptiert in der Gesellschaft macht. Sieh es als einen vorrübergehenden "Tick" deinerseits an und bemühe dich mal etwas cooler zu bleiben. Sie mal so wie du es eigentlich bist (egal ob das in deinen Augen gut oder schlecht ist), dann wirst du merken, dass es sich so erheblich leichter, freier und "wahrheitsgemäßer" Lebt. Niemand aus deinem Umfeld hat Lust auf einen Menschen der sich ständig verstellt, sie kennen dich so und so so wie du bist und mögen dich auch so. Es fällt jedem auf, wenn sich jemand verstellt. Vielleicht merkt man es nicht bei einem oberflächlichen Treffen in der Disko mit Unbekannten, aber sobald man besser mit dir befreundet ist bemerkt man es so und so. Nicht weil man dich kennt, sondern weil man es einem Menschen anmerkt ob er "natürlich" ist oder ob er sich "künstlich" selbst etwas auferlegt.
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Bewusstsein hat was mit zulassen, annehmen bzw. akzeptieren zu tun. Wenn du den Dingen, die du nicht möchtest einen Namen gibst und beschließt, diese nicht haben zu wollen, dann bringst du nur noch mehr Energie in sie hinein, wenn du verdrängst, kommt es schneller wieder zurück als du denkst, sobald du mal nicht dran denkst... Wenn du die Dinge so beobachtest wie sie sind, d.h. ohne bewerten sondern einfach nur annehmen und umarmen, den Gedanken nicht interpretierst und dir keine Zukunft drauf ausmalst, dann wird dieser Gedanke keine Kontrolle mehr über dich haben.
Ich hatte damals mal das positive Denken für mich entdeckt und dann versucht überall das positive zu sehen und habe mich im Endeffekt durch die ständige Identifikation mit meinen Gedanken eigentlich komplett verarscht, da ich negative Dinge wie verrückt von mir abgeschoben habe und meine Emotionen nicht fühlen wollte.
Fazit:
Das Jetzt akzeptieren und alle aufkommenden Gedanken umarmen, schließlich haben diese nichts mit dir selbst zu tun, mit dem was du jenseits von Zukunft und Vergangenheit bist, katapultiert dich in andere, friedvollere Seins-Ebenen.
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Verdrängen und Unterdrücken ist nicht gleichbedeutend mit Bewältigen. So funktioniert das sicher nicht. Du mußt lernen mit deinen Eigenschaften richtig umzugehen,sie bei Bedarf sehr dosiert einzusetzen und sie als Gegeben anzunehmen. Abgewöhnen kannst du sie dir nicht .
Man kann sich weder umkrempeln. noch sein Ich total unterdrücken Wo sollte es hinführen,wenn du dich als Mensch mit deinen div.Eigenschaften nicht mehr akzeptierst. Dann verzweifelst du eines Tages noch an dir,dein letzter Satz geht ohnehin schon in diese Richtung !
Vergleiche deine Eigenschaften mit dem Äußeren eines Menschen. Da läßt sich doch auch einges "feilen " . Man kann Schönes betonen und weniger Schönes etwas kaschieren .Aber wegzaubern läßt sich nichts .Wünsch dir einen schönen Tag
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JA nur das Gute sehen wollen ist ungesund,wiel so ist die Welt leider nicht.Du nimmst die schlechtigkeit der anderen auf deine Schultern,du kannst dir ja vorstellen je mehr Gewicht auf den Schultern lasstet um so mehr gehst du in die Knie.Du brauchst hilfe deine Art ,richtig ein zusetzten.Wenn du so weiter machst ist der nächste Kontrollverlust vorprogrammiert,Wünsch dir das du gute Hilfe findest
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Sich etwas zu verbieten halte ich für genauso schlecht, wie anderen etwas zu verbieten.
Ebenso das Auferzwingen eines ständigen Glücksgefühls. Das ist für mich keine echtes Glücksgefühl. Wie willst du wissen, ob du Glück empfindest, wenn du nicht (etwas) Unangenehmeres zulässt. Ständig etwas essen oder trinken macht satt bzw. löscht den Durst. Aber nur, wenn du davor hungrig oder durstig warst. Ansonsten sorgt es für sehr unangenehme, schmerzhaftes Völlegefühl.
Ja, Glücklichsein ist ein schönes Gefühl, dass ich umso mehr genießen kann, wenn ich davor eine "Negativphase" hatte.
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.. " so versuche ich mir zu verbieten egoistisch zu sein " :
ein gesunder Egoismus ist wichtig und notwendig. Besser wäre, wenn du versuchst, hilfsbereiter, netter, freundlicher zu sein. Das kannst du üben. z.B. gehst du durch die Stadt und suchst Leute, die Hilfe brauchen. (Dabei aber nicht Hilfe aufdrängen, also jetzt nicht einer alten Dame gewaltsam ihre schwere Einkaufstasche entreißen) Oder du sitzt zu Hause und überlegst dir, wem könntest du jetzt was Gutes tun, eine kleine Freude machen. (z.B. bringst du deiner Mutter einen Kaffee oder Tee)
.. " ich versuche mir ein konstantes Gefühl von Glückseelichkeit aufzuzwingen " :
das kannst du vergessen. Zwang und Glück passen nicht zusammen. Freu dich stattdessen über kleine alltägl. Dinge, wie ein schöner Sonnenuntergang, oder wie jemand aufmerksam zu dir war, ... Oder mach dir schöne Momente, wie z.B. ein Bad mit Kerzen und Rosenblätter, und genieße. Genießen und Glück paßt besser zusammen.
Manchmal vielleicht auch bei gutefrage.net vorbeigucken und sehen, was andere Leute für Probleme haben, vielleicht kannst du ja da auch irgendwo helfen.
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ich glaube du versuchsft herauszufinden wer du eigentlich bist was du für ein mensch sein willst und werden möchtest
geh mal tief in dir und überleg ob das vlt stimmt hatte nämlich mal auch mal so eine phase wie du sie beschrieben hast hat bei mir auch lang gedauert
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Mich würde mal interesieren, was du als negative Eigenschaften ansiehst! Du scheinst dir für dein ganzes Leben einen "Gutdenk" Vorschriftenkatalog angelegt zu haben oder hat das jemand in der Erziehung für dich getan, wahrscheinlich beides! Stell doch diese Dinge mal auf den Prüfstand und lege dir eine eigene Ansicht darüber zu! Viele Gedanken oder Wünsche, die man hat, lassen sich gar nicht in das Schema Gut-altruistisch -- böse, egoistisch einordnen. Sie fallen unter die Kategorie des freinen Willens! Schon mal was davon gehört?
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Antwort von adlerauge18 20.06.2012
also erst mal vielen lieben dank an die ganzen antworten :) -Snanifo -Mich würde mal interesieren, was du als negative Eigenschaften ansiehst! : negative ist für mich das, was anderen schadet. ich verstelle mich nicht das weiß ich, sowie ich jetzt handle, so handle ich weil ich mich so fühle und weil ich merke das es meiner Moral entspricht. nur ist es nicht so leicht nach solchen Leitkegeln die ich mir selbst gelegt habe zu leben und deshalb habe ich mich gefragt ob ich das nicht auf einem falschen weg ansteuere. ich habe mal eine Geschichte gehört in der es darum geht das Mönche sich darauf trainiert haben sich schlechte Gedanken abzugewöhnen darum ging es sich schlechte Gedanken bewusst zu machen und mit diesen abschließen zu können dafür haben sie jedes mal wenn sie einen schlechten Gedanken hatten einen schwarzen stein auf eine schale gelegt und jedes mal wenn sie einen selbstlosen guten Gedanken hatten einen weißen in die schale gelegt. irgendwann war ihnen schlecht und gut so bewusst das sie die Kontrolle hatten aus freiem willen negatives denken abzuschaffen und die schale nur mit weißen steinen füllen zu können. das hat mich beeindruckt nicht das ich jetzt denke ich mach das so einfach aber es ist ein schöner Gedanke so was erreichen zu können wenn man nur will. ich beobachte einfach zu viel menschen die sich kein bisschen über deren handeln Gedanken machen und meinen es gibt nur SIE wenn man nur sich sieht und nicht UNS dann strebt man meiner Meinung nach einen falschen Lebensweg an und so möchte ich nicht leben. deshalb versuche ich glücklich zu sein und negatives zu unterdrücken und auf eine bestimmte art und weise macht mich das auch glücklich auch wenn ich mir es zum teil oft auch aufgezwungen habe ja das sollte ich vielleicht nicht ...
Die Schwierigkeit liegt darin, dass du kein konkretes Beispiel für "negative Eigenschaften" angibst. Ich denke nämlich, dass Eigenschaften zunächst einmal nur solche sind, die weder gut noch böse sind. Es sind einfach Verhaltensweisen, die du dir angewöhnt hast oder Dinge, die du willst und die haben zunächst mal überhaupt nichts mit negativ und positiv zu tun, sondern nur mit deinen Eigenheiten und vielleicht auch Schrullen. Ich gehe mal davon aus, dass du nicht rumläufst und Leute ärgerst, nur weil es dir Spaß macht. Negativ bzw. positv kommt eigentlich nur dann in Frage, wenn du einen Maßstab angibst, also z. B. die öffentliche bzw. eigene Moral, oder du bist gerne mit anderen zusammen, oder du willst beliebt sein......usw. Wenn du so einen Maßstab hast, und du hast ihn ja in abstrakter Form (soll keinem anderen schaden, meine Moral) angegeben, und du verstellst dich nicht bei deinem Handeln, du handelst, so wie du dich fühlst, ja dann würdest du auf diese Frage gar nicht kommen! Wieso sollte es denn schwer sein, wenn du mit allem übereinstimmst, so zu handeln, wie du es denkst! Aber da scheint der Hase im Pfeffer zu liegen: Deine Geschichte mit dem Abgewöhnen schlechter Gedanken weist darauf hin, dass du in deinem Innern und deinen Gedanken doch oft nicht einverstanden bist mit den Regeln, die du dir selbst gegeben hast oder die dir gegeben wurden und du sie übernommen hast! Du hast "schlechte" Gedanken!
Ich seh das so, dass du dabei bist, die Regeln und Vorschriften deines bisherigen Lebens wie auch immer zustande gekommen an der Realität und deinen Wünschen zu messen und bekommst dadurch ein schlechtes Gewissen. Das will ich dir ausreden! Du versuchst, deine eigene Stellung zur Welt, wie du sie erlebst, zu finden. Vielleicht ist die Welt ja auch nicht so, wie du sie dir, festgelegt in Moral, bisher vorgestellt hast! Da gehört auch dein eigenes Selbst dazu, das sich ev. geändert hat. Du wirst deine Vorstellungen noch öfters ändern, wenn du neue Informationen bekommst, die mit der alten Vorstellung nicht übereinstimmen und dich dazu zwingen, ev. anders zu handeln.
Zugegebenermaßen ist das, was ich da vermute, nicht so konkret, was du daran siehst, dass ich einige Male "eventuell" eingefügt habe. Wie schon oben gesagt, ließe sich das an einem Beispiel besser besprechen. Trau dich einfach, deine Gedanken, entweder hier oder bei den Eltern oder einem Freund, einer Freundin auszusprechen. Manchmal ist es ja anomym sogar einfacher. Hoffentlich gerätst du dann an jemand, der dich versteht und dir nicht nur neue Vorschriften machen will!