geheim am 26.05.2007 um 13:14 Uhr
Die Polizei kann ja selbst verbrannte oder mit nem Hammer bearbeitete Festplatte rekonstruieren lassen (apropos: wie teuer ist soetwas? Kann jeder mit entsprechendem Budget eine Festplatte, dessen Besitz er nicht beweisen kann, rekonstruieren lassen?) ... ich kann mir fast vorstellen, dass die Spezialleute aus einer mit einer Axt zerhackten Festplatte noch etwas lesen können.... aber wo ist die Grenze auch von diesen Cracks? (g ich hab ne Festplatte voller illegaler Dateien und überlege, wie ich am Besten alles beseitige;-) nein, Scherz ;-P )

Warum so brutal.Das geht auch Softwaremässig. http://www.cbltech.de/daten-schredder.html

Ich habe einen Kumpel, der ist Schmelzer am Hochofen ...

Leg sie ein paar Tage auf den Magnet von einem starken Lautsprecher (am besten 'nen professionelles 500W Bassbin), dann d�rfte sich das erledigt haben.
Also, will man rekonstruieren, oder Daten vernichten? Man kann Daten restaurieren. Das liegt daran, weil die handelsüblichen HDDs Köpfe besitzen, die immer im mechanischen Toleranzfeld noch einen kleinen "Rasen" rechts und links von der "idealen Spur" der voherigen Magnetisierung übrig lassen, der mit speziell justierten, enger tolerierten Spezialköpfen noch ausgelesen werden kann. Die Platte wird also völlig demontiert und neu zusammengesetzt.
Nach der dreimaligen Formatierung der HDD mit speziellen Tools ist kaum noch etwas auszulesen, da davon ausgegangen wird, daß hier die Toleranzen wirksam werden. Die Köpfe schreiben mal mehr links, mal mehr rechts. Will man sichergehen im Datenzerstören, sollte die Platte in speziellen Schreddern vernichtet werden.

Diese Methode funktioniert sicher!: �berschreibe die Festplatte von vorn bis hinten mit Zufallswerten und wiederhole diesen Vorgang min. 3 mal. Mit jeder Iteration wird es nat�rlich sicherer. Ein Programm mit dem es ganz easy geht ist z.B. das bei jedem Linux/UNIX enthaltene 'dd'. http://de.wikipedia.org/wiki/Dd_(Unix)
geheim am 28. Mai 2007 00:14 und was is bei ner 400GB Platte? wie viele Zahlen muss man da denn schireben??? ... oder was meinst du mit Zufallswerten?
dataghost am 29. Mai 2007 12:39 Pseudozufallswerte sind Zahlen, die vom Computer anhand eines Algorithmus generiert werden und augenscheinlich zuf�llig sind. Ich muss zugeben, dass meine Antwort nicht besonders gut war, denn f�r einen Laien ist das ganze nicht so einfach, weil minimale Unix-Kenntnisse vorausgesetzt. Aber hier trotzdem ein beispielsweiser Aufruf von dd: dd if=/dev/urandom of=/dev/<die_platte>
Weil Du nie wei�t was die Polente an Mitteln zur Verf�gung hat, und wie gut diese Programme sind.
Sie kochen auch nur mit Wasser.
Einem guten Shredder hat niemand etwas entgegenzusetzen.