Frage von KnusperPudding, 235

Unter welchem Betriebssystem habt ihr das Gefühl von Datensicherheit?

Die letzten Tage hatte ich hier auf GuteFrage mehrmals das Thema: Betriebssysteme, die "großen Datenkraken". Es waren hauptsächlich Diskussionen ausgelöst durch das Betriebssystem "Windows 10".

Hauptsächlich waren dabei Sätze gefallen wie: "Google und Apple greifen ja auch Nutzerdaten ab". (In wie weit das stimmt, mag dahin gestellt sein)

Aufgrund dieser Aussage würde mich daher jetzt brennend Interessieren: Unter welchem Betriebssystem Ihr eure Daten beherbergt und verwaltet unter dem Aspekt der Datensicherheit.

Mit welchem OS habt ihr den Eindruck: Eure Daten sind gut aufgehoben? - Es wäre auch sehr nett, wenn ihr eure begründen würdet.

Solltet ihr der Meinung sein: "Ich hab nichts zu verbergen und deshalb ist das OS egal" wählt bitte "Andere" und begründet.

Antwort
von PWolff, 36
Linux

Vermutlich meinst du "Datenschutz".

Zur Begriffsklärung:

"Datensicherheit" bedeutet Sicherung der Daten gegen zufälligen Untergang und zufällige Nicht-mehr-Zugreifbarkeit.

"Datenschutz" bedeutet Sicherung der Daten gegen unbefugten Zugriff und unbefugte Weitergabe.

Und was Datenschutz betrifft, vertraue ich den genannten Systemen in folgender Reihenfolge (und keinem von ihnen zu 100%):

Linux (die meisten Distributionen - siehe das von meinen Vorrednern Gesagte)
iOS
Windows 7
Windows 8 / 8.1
Android
Windows 10

(Das ist - wie so vieles - stark von einem Bauchgefühl bestimmt, das allerdings auf dem kolportierten Verhalten der beteiligten Unternehmen in den vergangen Jahrzehnten beruht)

Kommentar von KnusperPudding ,

Ja, wenn es um die genaue Begriffsdefinition geht, hast du recht, Datenschutz war gemeint.

Wenn du die Frage zulässt: Da du den Systemen nie zu 100% Vertraust, was machst du mit deinen privaten Daten? Speicherst und verwendest du die unter Betrachtung des 'Risikos' ?

Kommentar von PWolff ,

Speicherst und verwendest du die unter Betrachtung des 'Risikos' ?

Ja.

Ein Restrisiko bleibt immer.

Auch, wenn ich einkaufen gehe. Auch, wenn ich esse. Etc.

Letztlich ist fast alles ein Kompromiss zwischen Benutzbarkeit und Sicherheit.

Online-Banking mache ich soweit möglich nicht ohne ein Live-System (Linux), das nach einem Hard-Reset des Rechners startet. (Bei der Auswahl des Systems richte ich mich u. a. nach Empfehlungen von Computerzeitschriften.)

Für Dinge, bei denen ich nichts dagegen habe, dass sie in die Öffentlichkeit kommen, wie GF.net, nehme ich auch einen Standardbrowser in einem Standardsystem.

Antwort
von varlog, 65
Linux

Also ich habe die Diskussion, die du angesprochen hast auch mitgelesen und finde das ist eine echt gute Frage.

Ich habe Linux gewählt, auch wenn das nicht zu 100% zu meiner Meinung passt. Denn Linux ist ja zunächst nur ein Kernel. Dass im Kernel an sich schon Spyware vorhanden ist, ist wohl sehr unwahrscheinlich, da OpenSource. Vor allem wer sollte davon profitieren? Torvalds selbst? Da müsste man schon ein ziemlicher Verschwörungstheoretiker sein um auf die Idee zu kommen.

Wenn du jetzt mit dem Punkt alles meinst was den Linux Kernel verwendet dann wäre Android da halt auch mit drin, allerdings hast du hier ja differenziert. Ich denke mal du meinst eher alle gängigen Linux Desktop Distributionen. Ich persönlich vertraue aber nicht allen gleich stark.

Nahezu 100% vertraue ich Arch Linux, die Distribution die ich gerade benutze. Zunächst mal, weil es hier wieder an Personen mangelt, die davon profitieren würden Daten zu sammeln und zum zweiten  ist die Basis-Installation so minimal, dass da kaum sinnvoll Daten abgegriffen werden könnten.

Trotzdem ist man natürlich auch unter Arch Linux nicht sicher davor, dass Daten gesammelt werden. Es steht und fällt natürlich alles mit den Programmen, die man installiert (Skype z.B. gibt es auch für Linux) bzw. mit den Diensten die man nutzt, aber hier ging es ja explizit um das System selbst.

Eine Linux Distro, der ich z.B: weniger stark vertraue wäre Ubuntu. Es gab ja (oder gibt immernoch?) diese Debatte über die Amazon Integration in die Dash Suche. Wenn Canonical solche tollen Einfälle hat, dann würde es mich auch nicht wundern, wenn da noch mehr gesammelt und/oder weitergegeben wird.

Wichtig ist für mich im Allgemeinen  die Transparenz des Systems. Je transparenter ein System ist, desto sicherer fühle ich mich beim Benutzen. Bei einem Windows System geht die Transparenz für mich gegen das Minimum. Bei Arch Linux gegen das Maximum

Ich selbst nutze auch Android. Wobei man ja sagen kann Android --> Google --> Datenkrake. Ich fühle mich mit meinem Android System trotzdem relativ sicher im Bezug auf das Datensammeln. Das hat folgende Gründe:

1.Ich habe nicht das Stock Android installiert. Sondern SlimKat.

2. Ich nutze Dienste wie Google Now nicht bzw. es ist bei mir nicht mal installiert. (Google Now wirkt auf mich im Übrigen geradezu ausschließlich dazu designed Daten zu sammeln. Als ob der Nutzen für den User eher zweitrangig wäre. <--- Achtung persönliche Einschätzung)

In der Diskussion, die du angesprochen hast schrieb auch jemand etwas in die Richtung "Ihr benutzt doch auch alle WhatsApp und Facebook. Die sind doch viel schlimmer als Windows". Ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, da ich nicht weiß in welchem Ausmaß Windows Daten sammelt. Ich kann es mir aber gut vorstellen, da Facebook wohl schwer zu toppen ist. Facebook nutze ich persönlich aus dem Grund nicht. Von WhatsApp würde ich gerne das gleich behaupten, kann ich aber nicht, weil ich WhatsApp praktisch benutzen muss. Meine gesamte Kommunikation bzgl. Uni läuft über WhatsApp und denen kann ich nicht einfach sagen: Ab jetzt nur noch verschlüsselt per Mail oder zumindest über Threema. M.M.n hätten wir wirklich alle beim Kauf von WhatsApp durch Facebook auf Threema oder Ähnliche wechseln sollen. Leider enthält meine Kontaktliste bei Threema genau 0 und bei Telegram zumindest 5 Einträge.

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke, gute Einschätzung. Und auch richtig erkannt:

Ich denke mal du meinst eher alle gängigen Linux Desktop Distributionen

richtig. 

Facebook konnte ich zum Glück auch gekonnt von mir Streifen, bei Whatsapp befinde ich mich wohl im selben Dilemma wie du. 

Im groben und ganzen kam mir eben der Gedanke, nachdem heutzutage sogut wie alles irgendwo 'schnüffelt' und falls ich mit einem Rechner tatsächlich mal Windows 10 nutzen sollte, (Vermutlich wenn dann zum Gamen oder Dinge bei denen nicht unmittelbar für mich sensible Daten enthalten sind) - Wo bringe ich dann entsprechend Daten unter?

Auch wenn es ein bisschen paranoid ist, aber wenn es einfach in die Richtung geht: Noch mehr Überwachung, wer sagt mir denn dann, dass man mich nicht eines Tages erpresst, weil ich eine Meinung vertrete, die irgendwem gefährlich sein könnte, und das mit Daten die ich für sicher auf meinem Computer geführt habe. 

Werd' mir daher mal auf einem Zweitrechner mal die genannten Distributionen ansehen. 

Kommentar von varlog ,

Werd' mir daher mal auf einem Zweitrechner mal die genannten Distributionen ansehen.

Wenn du Linux Einsteiger bist wirst du mit Arch Linux allerdings zunächst vor einer Herkulesaufgabe stehen. Aber es müssen ja nicht unbedingt die Distros sein, die ich genannt hatte. Ich denke man darf Behaupten, dass man mit jeder gängigen Linux Distro besser dran ist als mit Windows.


Und es geht dir ja scheinbar um das Ablegen deiner Daten. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Windows tatsächlich die Festplatte scannt. Denn entweder müssten die Daten dann ja lokal ausgewertet werden und dann das Ergebnis an M$ übermittelt werden oder die Daten selbst an M$ übermittelt und dann zentral ausgewertet werden. Beides wäre viel zu indiskret, da im ersten Fall hohe Auslastung am PC die Folge wäre, was Kundenbeschwerden hervorruft und beim zweiten enorm hoher kaum stemmbarer traffic übers Netzwerk. Habt ihr/hast du Quellen dazu?

Ich denke eher es geht bei dieser Windows und Datenschutz Geschichte mehr um Nutzungsverhalten. Letztens hatte ich z.B. im Internet Browser auf der xbox360 folgende Einstellung gesehen:

Möchten Sie Ihren Browserverlauf an Microsoft senden, um die Produkte zu verbessern?

Fand ich schon fast ein bisschen witzig. Aber wenigstens fragen die nach :D

Kommentar von KnusperPudding ,

Und es geht dir ja scheinbar um das Ablegen deiner Daten. Ich kann mir schwer vorstellen, dass Windows tatsächlich die Festplatte scannt

Ja, genau. - Mir geht es um lokale Daten. Das mit dem Festplattenscan: Mag weit her geholt sein, aber anfangs standen in den EULAs die man bestätigen musste wortwörtlich drin, dass persönliche Daten ausgewertet werden. Der Nachtrag, dass es sich hierbei nur um Daten aus dem OneDrive handelt, kam erst sehr viel später, ob es ein Übersetzungsfehler war oder nicht, mag dahin gestellt sein, aber zunächst hätte man dieser Bedingung ja eingewilligt.

Bei dem Vermerk auf die Datenauslastung: Es wäre ja schlimm genug, wenn einfach Bilder die aktuell in der Vorschau bei mir sind übermittelt werden, oder Thumbnails. Sowie einige Frames aus Videos.

Zudem beunruhigt das neue Model: "Windows as Service". Wodurch ich dann mehr oder minder gezwungen bin, sämtliche neue Regelungen bedingungslos zu akzeptieren, da ich sonst den Service nicht nutzen kann.- Und wenn dann entsprechende Regelungen Voraussetzung sind, wie einer Datenanalyse meiner Daten zu zu stimmen, guck ich irgendwann wie die Kuh ins Ofenrohr.

An sich mag das unrealistisch und weit hergeholt klingen. Aber es handelt sich um ein US-Konzern. Diesen Service den man dann Bezieht, ist dann eine Leistung eines US-Konzerns. - Heißt letztendlich: Bekommen die dort einen Bekloppten Präsidenten, der bekloppte Regeln einführt (*hust hust, trump, hust*) könnte durchaus etwas derart fatales geschehen. - Natürlich alles unter dem Vorwand der Verbrechensbekämpfung.

Kommentar von varlog ,

Hierzu vielleicht nochmal ein Zitat aus der M$ Datenschutzerklärung

Wir verwenden jedoch keine Ihrer Inhalte aus E-Mails, Chats,
Videoanrufen oder Voicemails oder Ihre Dokumente, Fotos oder andere
persönliche Dateien, um damit Werbung zu erzeugen, die auf Sie abzielt.

https://privacy.microsoft.com/de-de/privacystatement

Hier wird also das genaue Gegenteil behauptet (zumindest in Bezug auf Werbung). Das stelle ich jetzt einfach mal so in den Raum, was ich davon halte behalte ich für mich.

Auch wenn ich eventuell ebenfalls zu den Leuten gehöre, die die Frage nicht 100%ig richtig interpretiert haben, gilt mein ursprüngliche Beitrag dennoch. Denn ich persönlich würde, wenn es um Datenschutz geht immer zu Linux greifen.

Kommentar von PhotonX ,

Wenn du Linux Einsteiger bist wirst du mit Arch Linux allerdings zunächst vor einer Herkulesaufgabe stehen.

Ja, ich nutze auf dem Desktop auch Arch, auf dem Laptop war ich aber schon zu faul mir das System einzurichten und habe Manjaro verwendet, ein sehr einsteigerfreundliches Arch-Derivat. Bin bisher sehr zufrieden damit. :)

Kommentar von varlog ,

Für mich wären zwei Arch Systeme wohl auch zu viel. Es ist ja mit der Installation auch nicht getan, denn so ein Arch System will ja gepflegt werden. Ich meine ich habe eh nur einen Computer, deswegen stellt sich die Frage für mich gar nicht, aber wenn ich auf dem Netbook, was ich früher noch hatte, Arch installiert hätte, dann wäre ich wohl mehr am Reparieren gewesen wie alles andere. Denn das Teil lag auch gerne mal 5 oder 6 Wochen rum ohne eingeschaltet zu werden.

Installation an sich macht allerdings Spaß, wie ich finde. Wenn ich ganz viel Langeweile habe installiere ich zum Spaß manchmal ein Arch System als Virtual Machine.

Und die Jungs von Manjaro haben wirklich gute Arbeit geleistet. Gefällt mir auch. Vor allem das theming in der XFCE Version wirkt sehr stimmig.

Kommentar von varlog ,

Eventuell noch ein kleiner Nachtrag zu

Vor allem wer sollte davon profitieren? Torvalds selbst? 

und

weil es hier wieder an Personen mangelt, die davon profitieren

Das war nicht ganz zu Ende gedacht bzw. falsch formuliert. Natürlich gibt es immer jemanden, der von Spionage profitieren würde, z.B. NSA und co. Im Falle von Linux würden solche Spionage versuche bloß auffallen, da eben das meiste OpenSource ist.

Antwort
von DeinHeld, 63
Linux

Hi,

also ich finde es erstmal etwas komisch, dass alle hier ihre Antworten so sehr auf das "Internet" beziehen, schließlich wurde nach der Datensicherheit unter Betriebssystemen gefragt, und darunter verstehe ich hauptsächlich: 

Schicken Dienste Nutzerdaten an den Hersteller?

Gibt es möglicherweise vom Hersteller eingebaute Backdoors z.B. für Behörden wie es ein New Yorker Richter aktuell durchsetzen will?

Und unter diesen Gesichtspunkten ist für mich Linux ganz klar die beste Wahl, der Quellcode liegt offen und es gibt genug Distros ohne jegliche Kommerzielle Interessen, denen es völlig egal sein kann was irgendein Staat gerne an Hintertüren von ihnen hätte.

Privat Nutze ich hauptsächlich OSX oder eben Linux.

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke allein schon für das fertig lesen der Frage.

Bei eigen der Antworten hatte ich leider den Eindruck als hätte ich mich zu undeutlich ausgedrückt.

Expertenantwort
von ninamann1, Community-Experte für Computer & PC, 73
Andere

Ich verstehe die Angst vor windows 10 nicht , jedes windows hat Daten an microsoft gesendet, 

Google weiß noch vielmehr. Das Handy sendet ständig daten ,
im Auto das Navi .

Wenn wir aus dem Haus gehen , werden wir auf Schritt und Tritt von Kameras beobachtet und Daten Vorrats Speicherung gibt es auch noch .  

Auf Facebook wird das Leben ausgebreitet , In den Geschäften zahlen wir mit Karte und Payback Punkte werden gesammelt

Aber Angst vor windows 10 ? Da wird Doch nur drauf rum gehackt.

Wer soviel Angst hat , der bleibt am Besten zuhause und kappt sofort sein Internet 

Kommentar von KnusperPudding ,


Ich verstehe die Angst vor windows 10 nicht , jedes windows hat Daten an microsoft gesendet

Es sind mehrere Aspekte: 

  1. Früher konnte man Schnüffeleien relativ gut ausschalten via abschalten von Diensten, deinstallieren gewisser Updates
  2. Bei Win 10 ist ein deinstallieren von Updates nicht mehr sehr einfach
  3. Schnüffeloptionen kann nur noch bedingt ausschalten (Für manche Optionen braucht man sogar die Ultimate Edition, und selbst dann ist nicht alles aus)
  4. In den Nutzungsbestimmungen stand bis vor kurzem noch, dass Persönliche Daten ausgewertet werden (Wurde erst vor kurzem geändert auf die Bemerkung, dass es sich nur um Daten auf dem OneDrive beschränkt)
  5. Windows 10 ist nun ein Service

Windows 10 an sich in der Reinen Anwendung ist es klasse. Darüber brauchen wir nicht diskutieren. - Aber es geht mir um ein Betriebssystem auf dem ich das Gefühl der Sicherheit habe, wo ich auch gerne meine persönlichen Daten ablegen kann.

Ich hoffe du verstehst nun meinen Aspekt. 

Ich hab nicht vor in dieser Frage Pro und Kontra Win10 zu diskutieren, meine Frage richtet sich auf: Welches Betriebssystem bietet mir diese Leistung

Kommentar von ninamann1 ,

Es gibt ein Tool von O&O , mit den lässt sich in windows 10 alles abschalten 

http://www.computerbild.de/download/O-O-ShutUp10-12798915.html

Angeblich am sichersten sollte Linux sein . 

Ich speichere sensible Daten wie Kontoauszüge auch einem USB Stick

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke. Ja, von dieser Art der Software habe ich auch schon gehört, hatte hingegen nur gehofft, dass der 'Hersteller' etwas derartiges selbst anbietet...

Antwort
von PhotonX, 62
Linux

Ich habe durchaus den Eindruck, dass bei den meisten Linux-Distros die Daten gut aufgehoben sind. Natürlich, wenn man paranoid ist, kann man vermuten, Geheimdienstler haben die Linux-Community auch schon infiltriert und bauen geheime Hintertüren ein, das halte ich aber aus mehreren Gründen für sehr unwahrscheinlich.

1. Wenn, dann würde es sich nur lohnen die Hintertüren in den Kernel einzubauen, denn es gibt sehr viele Distributionen, nicht wenige Desktops, usw. Die Unübersichtlichkeit, die von Einsteigern oft kritisiert wird, wird hier also klar zum Vorteil. Dass eine Hintertür im Kernel vorhanden ist, bezweifle ich, denn eingereichte Code-Beiträge zum Kernel werden von Linus Torwalds und einigen Maintainern überprüft, bevor sie aufgenommen werden, wenn also nicht gerade einer von ihnen für einen Geheimdienst arbeitet, ist der Kernel vor Hintertüren sicher.

2. Kernel und Userspace-Software sind Open Source, es kann also jeder den Quellcode herunterladen und sich anschauen. Eine Hintertür würde also schnell auffliegen.

3. Es existieren so gut wie keine Viren für Linux, dank der guten Rechteverwaltung und anderer Sicherheitskonzepte, aber natürlich auch weil nur wenige Prozent der Computernutzer Linux nutzen, das Entwickeln von Viren lohnt sich also kaum.

Das größte Sicherheitsloch ist aber meist eh der Benutzer, der bereitwillig selbst seine Daten im Internet preisgibt. Auch wenn man ein OS nutzt, das super sicher ist, hilft es nichts, wenn man sein ganzes Leben bei Facebook ausbreitet. :)

Kommentar von KnusperPudding ,

Sehr gute und umfangreiche Antwort. Danke.

Kommentar von PhotonX ,

Nachtrag: Linux wird auch sehr viel von Unternehmen benutzt (man schaue sich nur die Mitglieder der Linux Foundation an: http://www.linuxfoundation.org/about/members ). So ungern ich das sage, aber: Wenn jemand der Staatsgewalt die Stirn bieten kann, sind es solche großen Unternehmen. Die dürften also dafür sorgen, dass bei der Kernel-Entwicklung alles mit rechten Dingen zugeht.

Kommentar von KnusperPudding ,

Wenn erlaubt, würde ich gerne den 'Linux-Profi' um die Meinung einschätzen, welche Linux-Distribution denn am empfehlenswertesten wäre. Ich hatte bislang nur Erfahrung mit Ubuntu gemacht, und das ist schon eine ganze weile her.

Kommentar von PhotonX ,

Ehrlich gesagt würde ich gerade Ubuntu nicht unbedingt weiterempfehlen. Ubuntu hat die Amazon-Lense-Geschichte (https://linuxundich.de/gnu-linux/das-ist-falsch-an-ubuntus-neuer-amazon-shopping...) hinter sich gelassen, aber das hat zumindest meinem Vertrauen an Ubuntu und Canonical nicht wirklich gut getan.

Aber abgesehen von Ubuntu sollte eigentlich jede andere Distro in Sachen Datenschutz gleich gut sein, zumindest habe ich noch nie was davon gehört, dass eine andere Distro außer Ubuntu "nach Hause telefoniert" hätte. Es gibt einige Distros, die ganz besonderen Wert auf Sicherheit legen, aber darunter muss normalerweise die Alltagstauglichkeit leiden.

Bei der Distro-Wahl würde ich also andere Kriterien als Datensicherheit verwenden: Wie groß und hilfsbereit ist die Community? Wie gut ist die Dokumentation (ein Wiki zum Beispiel)? Gefällt mir die Usability der angebotenen Desktop-Umgebungen? Sind die Repositories groß? Ist die Distro allgemein als problemlos bekannt?

Ich selbst nutze Manjaro Linux, Vorteile sind imho, dass es eine Rolling-Release Distro ist, man muss also nicht regulär große Systemupdates machen, die zu meinen Ubuntu-Zeiten häufiger mal zu Problemen geführt haben; Manjaro hat sehr große Paketquellen, wo wirklich alles drin ist, was man braucht und nicht braucht; Manjaro ist leicht einzurichten und somit einsteigerfreundlich.

Aber da wird dir jeder Linux-Nutzer die von ihm selbst benutzte Distro anpreisen, also am besten selbst Erfahrungen machen und die beste für sich finden!

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke, ich werd's mir mal anschauen. - Das Problem mit den größeren Release-Updates ist mir noch relativ gut im Hinterkopf.. mein erstes Linux war Ubuntu 7.04 und hab auch nur ein Upgrade auf die höhere Version gemacht gehabt und hatte dann irgendwo die Schnauze voll weils nicht so richtig geklappt hat.

Kommentar von PhotonX ,

7.04, das ist ja schon fast ein Jahrzehnt her! Ich habe übrigens auch mit 7.04 angefangen, hatte auch große Probleme gehabt aber zum Glück jemanden gefunden, der mir in den ersten Monaten viel geholfen hat. Mittlerweile läuft alles wesentlich runder, obwohl natürlich auch jetzt noch Probleme auftauchen. Und auch neue Probleme kommen hinzu, zum Beispiel wenn man einen Dualboot mit Windows mit UEFI einrichten will.

Kommentar von KnusperPudding ,

Derjenige der mir Damals 7.04 gezeigt hat, ist mittlerweile einer der größten Windows Fans und beschimpft es als 'unfertige Software' und ich habe keine Anlaufstelle mehr, an wen ich mich diesbezüglich wenden kann. Damit war eben vor dem 'Jahrzehnt' leider Schluss für mich, da ich dann privat auch keine Zeit mehr hatte mich in das Thema rein zu hängen...

Kommentar von PhotonX ,

Nun, wenn du es nochmal versuchen möchtest, stelle ich mich als Anlaufstelle gern zur Verfügung, du kannst mir eine FA schicken.

Antwort
von krzzr, 85

hi,
ich kann nicht erkennen, daß irgendeines der aufgeführten systeme 'sicherer' als das andere wäre..

man muß eines berücksichtigen: im gegensatz zu der meinung, man würde diese b.systeme 'kaufen' im herkömmlichen sinne, erwirbt man nur eine 'lizenz zur nutzung'. wäre es anders, könnte man ja das gekaufte system auf x-beliebig viele computer aufspielen - man hat aber nur die lizenz für einen pc. 

was besagt, daß der 'urheber' (windows) weiterhin das recht hat, daten in jedweder form zu verwenden. oft ist dann von 'optimierung' und fehlerbehebung/-analyse die rede - daher auch die entsprechenden updates von windows..

seine persönlichen daten kann man eigentlich nur mit entsprechenden ad-blockern und/oder sicherheitsprogrammen (kaspersky, ghostery, norton, etc..) sichern, alles andere ist ein trugschluß. 

man könnte allerdings die störungsanfälligkeit der jeweiligen systeme abfragen - ein 'sicherheit' vor datenklau geben diese systeme im grunde nicht - ich laß mich gerne eines anderen belehren..

sorry, aber so siehts aus..

Antwort
von AlderMoo, 36
Linux

Als langjähriger Linux-User, der noch nie ein dahingehendes Problem hatte und der teilweise kopfschüttelnd von den Sicherheitslecks anderer Systeme liest, hoffe ich, daß die Verbreitung von Linux nicht weiter zunimmt und dadurch für "Viren-etc.-programmierer" weiterhin unattraktiv bleibt.

Hervorragend ist natürlich auch, daß es keinen speziellen Hersteller oder übermächtigen Vertreiber gibt, der persönliche Daten abgreift. Das ist ja nicht überall so... 

Kommentar von KnusperPudding ,

Demnach wäre es ratsam persönliche Daten nur unter einer Linux-Distribution zu verwalten?

Kommentar von AlderMoo ,

Ich habe 2000 begonnen, privat allein mit Linux zu arbeiten. Beruflich bekomme ich die "anderen Welten" täglich ans Bein geschmiert...

Alle kochen nur mit Wasser. Aber ich denke, während unter Linux eine idealistische Community tätig ist, bei der monetäre Motivation nicht im Vordergrund steht (und dadurch zielführende Lösungen eher zu erwarten sind), ist das bei den "anderen Systemen" anders. Dort interessiert man sich in erster Linie um die Kohle und macht sicherheitsmäßig nur das, was unbedingt nötig ist und dem eigenen Gewinnstreben nicht im Wege steht - der User kommt da nicht an erster Stelle.

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke für die Einschätzung

Antwort
von Steffile, 77
Andere

Ich gehe davon aus dass die Welt nicht besonders an meinen Daten interessiert ist. Hoert sich naiv an, aber ich nehme es bewusst in Kauf, weil die Vorteile weitaus groesser als die Nachteile sind.

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke für die Antwort. Darf ich dennoch fragen, unter welchem Beteriebssystem? Oder ist es mehr oder weniger 'egal', da es mehrere Sind? Windows/iOS/Android?

Kommentar von Steffile ,

Windows 8.1 und Android, die habe ich aber nicht mit Sicherheit im Hunterkopf gewaehlt IYSWIM. Wichtige Daten speichere ich extern, Hardcopy und Cloud.

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke für deine Ergänzung. Ich wünsche dir jedenfalls, dass du recht hast, und wirklich niemand an deinen Daten interessiert ist.

Antwort
von FooBar1, 69

Ich fühle mich mit Mac OS X relativ sicher (Linux bleibt zu kompliziert zum arbeiten und spielen). Ich Zahl lieber was mehr und hab dafür keine Werbung und Viren.

Antwort
von FrageAntwo, 51
iOS

Ich fühle mich bei Apple eigentlich sehr gut. Ich glaube es ist seriöser als z.B. Google da Apple ja das Geld hauptsächlich mit dem Verkauf der Geräte verdient. Auch hat sich Tim Cook bereits mehrfach gegen Überwachung ausgesprochen und auch hat Edward Snowden hat Apple gelobt. 

Natürlich ist mir bewusst dass Daten eines großen amerikanischen Technikkonzerns (wozu ja auch Apple gehört) nie 100% sicher sind aber so Wichtig sind meine Daten jetzt auch nicht und ich fühle mich bei Apple ausreichend sicher. 

Kommentar von KnusperPudding ,

Verstehe. Also persönliche Daten legst du entsprechend unter Apple-Software ab und hast dort das Gefühl, deine persönlichen Daten sind dort sicher aufgehoben?

Sofern die Frage gestattet: Lokale auf der Festplatte oder in der Cloud?

Kommentar von FrageAntwo ,

Teils teils. Fotos würde ich nicht in die Cloud packen egal welche. Dokumente habe ich dagegen in der iCloud ebenso habe ich dort mein privates E-Mail Konto 

Kommentar von KnusperPudding ,

Verstehe. Danke 

Antwort
von ppatriks, 95

Am sichersten finde ich Linux, denn es gibt kaum Viren (Macintosh und Linux haben wenig)

Und Linux ist das einzigste System, das nicht deine Daten wie Windows 10 ausspäht.

Aber im Endeffekt kommt schon durch das Surfen im Browser eine darenweitergabe deiner Daten.

Kommentar von KnusperPudding ,

Die Sicherheit vor Viren meinte ich nicht, viel mehr um das Abgreifen der Daten.

Die Datenweitergabe durch das Surfen war auch nicht meine Frage.. mir ist schon klar, dass beim Surfen viele Daten übermittelt werden. 

Kommentar von ppatriks ,

Ja aber Mac sammelt Daten und nutzerstatistiken und Windows 10 auch.

Deswegen ist Linux auch so beliebt bei Hackern die unerkannt bleiben wollen.

Kommentar von ppatriks ,

Und auch durch seine nützlichen Tools. Nur kann man ebend keine Spiele von Windows spielen. Nur mit Emulator, aber man kann ja dann zwei Systeme installieren das man im Boot Menü das Betriebssystem auswählen kann.

Antwort
von mrlilienweg, 11
Linux

Ich benutze seit 1994 Linux, mit Viren und Spähsoftware hatte ich noch keinerlei Probleme, ich benutze keine Antiviren-Software. Meine bevorzugte Linux-Distributionen sind 1. ArchLinux, 2. Manjaro, 3. Xubunt, 4. Ubuntu. Ich war Anwendungsprogrammierer und habe seit 1975 mit Unix, ab 1994 mit Linux BS programmiert.

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke für die Antwort - Also auch ein Linux Profi. Mir ist eben wichtig dass das OS nicht 'nach hause telefoniert'. oder ggf. Daten weiter gibt. Aber habe mittlerweile ja schon bei den anderen Antworten mitbekommen, dass man da bei fast allen Linux Distributionen sicherer ist.

Antwort
von Jewi14, 53
Andere

Der Kern von Android besteht aus Linux und Android ist ja nun hinlänglich bekannt  für Sicherheitslücken. Soweit zu Linux ist sicher.

Außerdem hat Datensicherheit wenig mit dem Betriebssystem, sondern ob man mit dem Internet verbunden ist. Cookies spionieren einen aus und sind unabhängig von Betriebssystem und Browser, nur als ein Bespiel. Du brauchst also ein Rechner, der  keine Verbindung zu Internet hat und dann ist jedes Betriebssystem sicher.

Nur so einen Rechner ist heutzutage gar nicht mehr zu gebrauchen. "Andere" heißt in diesem Fall gar keins.

Außerdem stimmt es, dass Google und Apple auch Datenkraken sind.

Außerdem möchte ich mal was zum Hass auf Win10 erzählen, eine PC Zeitschrift kommt mal wieder mit Datenkrake Win10 rüber. Win10 kann via Cortana Emails nach Terminen durchforsten und so im Kalender eintragen. Das kann man natürlich jederzeit ein/ausschalten. Ein absolutes Verbrechen für viele. Nur Gmail scannt seit Jahren Emails und blendet passende Werbung ein, was natürlich total harmlos ist und was nicht abstellbar ist.

Was ist also besser: Nicht abstellbare Werbung oder abstellbare Erinnerung an Terminen? Für mich ist die Antwort glasklar

Kommentar von PhotonX ,

Linux ist nur der Kernel, was um den Kernel an Userspace-Software dranhängt macht einen sehr großen Unterschied. Nur weil Android einen Linux-Kernel verwendet, heißt das noch nicht, dass jede Linux-Distribution genauso unsicher ist wie Android, denn die Sicherheitslücken stecken zu 99,9% im Userspace. Und unter so gut wie allen Linux-Distributionen (abgesehen von Android eben) gibt es keine Apps, die Zugriff auf persönliche Daten haben, es gibt keine nicht abschaltbare Prozesse, durch die das Mikro in Daueraufnahmemodus ist, usw. Der Schluss, Linux sei unsicher, weil Android es ist, ist also schlichtweg falsch.

Kommentar von Jewi14 ,

Dass jeder Linux Kern sicher ist, habe ich auch gar nicht beschrieben! Es geht darum, dass Linux = automatisch sicher eben nicht stimmt.

Kommentar von PhotonX ,

"sicher" gibt es überhaupt nicht, mit ausreichend viel Aufwand kann alles geknackt werden. Es geht darum, was sicherer ist. Und die einschlägigen Linux-Distros sind wesentlich sicherer als Android, auch wenn Android den Linux-Kernel benutzt - das war meine Aussage.

Kommentar von KnusperPudding ,

Die Antwort finde ich relativ fair und neutral gehalten,

allerdings:

Außerdem hat Datensicherheit wenig mit dem Betriebssystem, sondern ob man mit dem Internet verbunden ist.

Da hast du natürlich in soweit recht. Man ist im Internet unterwegs, der Browser selbst teilt der Gegenstelle Daten mit, sowie die Cookies. Über die öffentliche IP lässt sich auch der Provider und die grobe 'Region' ermitteln. 

Allerdings stand in den Windows 10 Nutzungsbedingungen bis vor kurzem noch, dass persönliche Daten abgegriffen und verwertet werden. - Die Passage dass es sich nur um Daten aus dem OneDrive handelt, wurde erst kürzlich hinzugefügt. Mag sein dass es sich eventuell um einen Übersetzungsfehler handelt, aber Wenn ich Windows 10 zu dem Zeitpunkt installiert habe, habe ich dieser Bestimmung letztendlich zugestimmt. 

Es ist bewiesen, dass sobald man mit Win10 mit dem Internet verbunden ist, eine ständige geringe Datenübertragung statt findet, bei der man nicht erkennen kann, was sich dahinter verbirgt (trotz abgeschalteten Diensten). 

Ich stimme auch zu, dass vermutlich Android das nicht anders macht.

Was ist also besser: Nicht abstellbare Werbung oder abstellbare Erinnerung an Terminen?

Es geht mir nicht darum das kleinere Übel zu wählen. Nutze ich google-Dienste, weiß  ich ja welchen 'Preis' ich dafür zahle.

Dazu muss ich sagen, ich "hasse" Windows 10 nicht, aber wenn ich es wirklich nutzen möchte, brauch ich dennoch einen Ort an dem ich bedenkenlos meine Privaten Daten verwalten kann, sprich: Private Fotos, Filme, Dokumente. 

Kommentar von Jewi14 ,

Nein Android ist keinesfalls besser, das stimmt.

Du sollst auch nicht das kleinere Übel wählen, es geht darum, wenn MS und Google das gleiche machen, wird nur auf MS eingeprügelt, aber nicht auf Google. Dies ärgert mich sehr. Außerdem wenn man es bei MS abstellen kann, ist mir das doch 1000 Mal lieber als nicht können wie bei Google.

Kommentar von KnusperPudding ,

MS und Google das gleiche machen, wird nur auf MS eingeprügelt

Ich habe nicht vor zu 'Prügeln'. 

Ich versuch es mal leichter verständlich rüber zu bringen:

Ich gehe zum Bäcker um mir Kekse zu kaufen, dort gibt es meine Lieblings-Kekse. Einmal welche von MS, einmal von Google und einmal von Apple. Nun habe ich mich immer für MS entschieden, denn dort sind als einziges keine Rosinen eingebacken. - Doch eines Tages musste ich feststellen, dass nun auch MS Rosinen rein bäckt, was mich letztendlich doch sehr traurig macht.

Und jetzt kommt es bei mir so an, als müsse ich die MS Kekse Kaufen, wäre aber erstmal damit beschäftigt die Rosinen rauszupicken und das hinterlässt nun mal einen bitteren Beigeschmack.

Antwort
von LustenLu, 50
Linux

Linux - Sehr wenige brauchen dieses Betriebssystem und somit haben es Hacker und Hacksoftwareersteller nicht auf dieses Betriebssystem abgesehen, da Windows und iOS mehr "rendieren" :P

Kommentar von KnusperPudding ,

Mir ginge es ja auch nicht um Viren, sondern um 'Schnüffeleien' der Betriebssystemdienste. - Gegen Viren kann man sich auf die eine oder andere Weise schützen. - Dritte, wie Hacker  meinte ich hierbei eigentlich eher nicht.

Antwort
von gut4fr5g4, 3
Linux

Ich denke bei keinem von dem genannten, bzw. generell keinem sind die Daten sicher. Das was wir alle über die NSA oder Ähnlichem wissen ist glaube ich nur ein Bruchteil von dem, was da wirklich abläuft. 

Aber wenn ich jetzt eins nennen müsste, dann Linux, weil das so weit ich weiß von privaten Leuten erstellt wurde und weiterentwickelt wird und nicht von Firmen, die die Daten der Nutzer, dann an die NSA oder so verkaufen.

Ich persönlich nutze Windows 10, aber habe das Gefühl, dass da meine Daten am unsichersten sind, denn nicht umsonst verteilt man ein kostenloses Betriebssystem (Ich denke es war so: Microsoft hat von der NSA oder anderen Geheimdiensten Geld angeboten bekommen mit dem Auftrag ein Betriebssystem zu entwickeln, was möglichst viele Daten über die Nutzer preisgibt, worauf dann auch die Geheimdienste Zugriff haben. Die haben das dann gemacht und kostenlos verteilt, damit sich das möglichst viele holen und von möglichst vielen die Daten verkauft werden können. Microsoft und die NSA machen dadurch beide Gewinn, Microsoft kriegt Geld von der NSA und die NSA hat die Daten der Nutzer.).

Ich denke es dauert nicht mehr lange, bis man die komplette Kontrolle über uns hat, denn man ist ja mitlerweile nichtmal mehr in Bereichen, wie dem Darknet sicher, weil laut meines Wissens hat die NSA Zugriff auf einige Server von TOR und kann somit die vorher verschlüsselten Anfragen der Nutzer zugreifen und diese orten.

Ich hoffe du kannst mit meiner Meinung was anfangen! :D

LG

Kommentar von KnusperPudding ,

Bei Windows 10 stimmt man mit den AGBs zu, dass die eigenen Daten ausgewertet werden dürfen. Das ist mein Hauptkritikpunkt daran. 

Und ich spreche noch nicht mal von Cortana.

Im groben und Ganzen werde ich mir diesbezüglich sowieso einige der Linux Distributionen ansehen.

Kommentar von gut4fr5g4 ,

ich denke aber, dass die einen so oder so ausspähen, egal ob man das bestätigt

Antwort
von LonelyBrain, 72
Andere

Die größte Sicherheit? Gar kein Betriebssystem.

Kommentar von KnusperPudding ,

Warum? Wo legst du deine Daten ab?

Kommentar von LonelyBrain ,

Das ist nicht die Frage

Kommentar von KnusperPudding ,

Doch, ist es:



Unter welchem Betriebssystem Ihr eure Daten beherbergt und verwaltet unter dem Aspekt der Datensicherheit


warum hab ich das extra in Fettschrift markiert...

Kommentar von LonelyBrain ,

Nein das ist die Frage:

Unter welchem Betriebssystem habt ihr das Gefühl von Datensicherheit?

Und ich habe unter keinem das Gefühl von Datensicherheit ;-) fertig

Kommentar von KnusperPudding ,

Du brauchst mich trotzdem nicht darüber belehren. Der dick markierte Text soll erklären wie es gemeint ist. 

Dennoch interessiert mich die Frage: Unter welchem OS beherbergst du deine Persönlichen Daten?


Bzw. hebst du entsprechend keine Bilder auf, weil du der Meinung bist, die würden abgegriffen? - Bleiben die auf einer MicroSD/MiniSD Speicherkarte auf einer Internetlosen Kamera?

Kommentar von LonelyBrain ,

Das interessiert dich vielleicht. Dennoch hat das ja auch was mit Datenweitergabe zu tun. Und ich bleibe dabei - Teil deiner zentralen Frage ist das nicht.

Kommentar von KnusperPudding ,

Ich bleibe auch dabei, es ist teil meiner Frage. Aber ich kann durchaus verstehen, wenn du es nicht mitteilen willst.

Antwort
von mkinitcpio, 18
Linux

Gentoo

Antwort
von Diodeicieli, 7
Andere

Betriebssystem "Kein Internetanschluss".

Kommentar von KnusperPudding ,

Zwar eine nette Idee, aber so wirklich löst es das Problem nicht..  Es geht ja darum, dass das Betriebssystem keine Daten von sich aus an 'Fremde Quellen' überträgt oder gar derartiges bereitstellt. 

Antwort
von Erklaerbaer17, 56

Sorry bei allen nicht sobald ich im Internet bin muss ich damit rechnen das alles was ich dort Preisgebe von dritten benutzt werden kann.

Beispiel. Bestell mir jeden Tag Pizza im Internet, muss ich damit rechnen das ich mehr mit Pizza und Abnehmtabletten zugespamt werde.

Finde ich auch in Ordnung. Ich sollte mir nur im Klaren sein das alles was ich von mir gebe nicht mehr absolut privat ist.

Kommentar von KnusperPudding ,

Sorry bei allen nicht sobald ich im Internet bin muss ich damit rechnen das alles was ich dort Preisgebe von dritten benutzt werden kann.

Mir geht es nicht um die Internet Nutzung. Daher bitte die Frage richtig lesen.

Mir geht es darum: Wo legst du deine Daten ab und hast das Gefühl die sind dort sicher aufgehoben? Ich rede von persönlichen Fotos, Videos, Dokumente, etc.

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