gutefrage.net, die Ratgeber Community
version2_beta
Login   |  Forum |  Richtlinien |  FAQ


Unsere Kinder hängen mehr vor dem PC als vor dem Fernseher- ist das noch normal?

gefragt von VorneLinksVorneLinks am 13.11.2007 um 21:23 Uhr

Früher haben wir gestöhnt, weil sie nicht vom Fernseher weg kamen- heute wünschen wir uns das manchmal zurück, da sah man sie wenigstens noch ab und zu. Denn sie verkriechen sich in ihre Zimmer vor den PC. Ist das bei Euch auch so und habt Ihr Methoden gefunden, sie wieder mehr ins Familienleben einzubinden?


Reply


anonym
beantwortet von klbklb am 13. November 2007 21:36
3x
Thumb_up

Das ist der Lauf der Zeit - auch bei meinen 3 Söhnen war das so. Zudem (wir wohnen in der Schweiz) ist unser Fernsehprogramm I + II sowie U1 und SFinfo so grottenschlecht, dass man sich lieber sein eigenes Programm kreiert. Je nach dem mit was sich die Jungmannschaft am PC beschäftigt ist der Lerneffekt u.U. besser. Dass dabei das Familienleben zu kurz kommt kann ich nicht so ganz bejahen - macht doch keinen Sinn wenn die ganze Familie als Verband stumm vor der Glotze hockt. Sicher gibt es aber gemeinsame Hobbys oder man geht zusammen irgendwohin oder so - da haben dann alle was davon. Wir gehen oft alle zusammen auf Fotopirsch - dann ab vor den PC (zum Bearbeiten des gemeinsam Erschaffenen) und dann treffen wir uns wieder in der Stube und jedes zeigt was es gesehen, fotografiert und bearbeitet hat. Der Sonntag geht so um - man merkt das kaum. Das soll nur ein Beispiel sein - es gibt sicher noch zig andere Möglichkeiten das Familienleben zu geniessen. Kocht ihr nie alle zusammen? Ist ein Heidenspass - versucht das doch mal.


anonym
beantwortet von Tris am 13. November 2007 21:48
2x
Thumb_up

Vielleicht hast Du das Phänomen schon selber erlebt: Irgendwas auf dem Monitor fesselt Dich so, daß Du irgendwann wie in einer Parallelwelt abtauchst. Mit diesem Abtauchen können Erwachsene gut umgehen, Kinder weniger. Die Flimmerwelt versetzt sie in einen mehr oder weniger starken Stresszustand und sie brauchen dann alle Energie, um die Übersicht zu behalten. Es entsteht ein Stresszustand ohne Lerneffekt. Der Spielplatz hat auch Stresssituationen, aber er ermöglicht Lernen. Am Bildschirm fällt das Kind von einem Stress in den nächsten und weil ein Kind so was nicht wegsteckt, entwickelt es je nach Sensibilität mehr oder weniger ausgeprägte Störungen: bei Versuchen zu Konzentration, der Orientierung und des planvollen Handelns. Wenn Deine Kinder keine Probleme haben, hast Du robuste Kinder, ich kenne viele Erfahrungsberichte von Lehrern, die mit zappelnden Schülern zu kämpfen haben, die dem nicht Unterricht nicht folgen können und Schwierigkeiten mit Mitschülern haben. Alles Probleme, die mehr oder weniger ihre Ursachen am Bildschirm haben, ob Fernsehen oder Computer ist dabei sekundär.


williams18
beantwortet von williams18 am 14. November 2007 08:37
1x
Thumb_up

ich würde so tun: Kinder dürfen pro Tag 1-2 Std am Pc sein. Wenn es aber nicht klappt kenne ich so einen Programm(name weiß ich nicht) der nach 1-2 std automatisch Internet ausschließt, dann können sie nicht mehr ins internet. Es gibt jede menge sachen die man machen kann z.b. sport machen, lesen, draussen gehen mit freunde. Frag mal ob sie gern in Vereine hingehen..wie gesagt strenge Erziehung schadet niemanden....du sollst nicht denen gehorchen sondern sie zu dir


liliana91
beantwortet von liliana91 am 14. November 2007 08:53
1x
Thumb_up

Es kommt auch darauf an, was genau sie am Computer machen. Etwas für die Schule oder zum Spaß? Ihr könnt ja ausmachen, dass sie nur ein paar Stunden vorm PC sitzen dürfen (1-2 Stunden halte ich da übertrieben zu wenig). Es kommt auch darauf an, wie alt die Kinder sind. Bei unter zwölfjährigen halte ich es nicht für sinnvoll, wenn diese lange vorm PC sitzen.


Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Weitere Informationen

Mehr Internet als Fernseher
Drei Viertel der Bundesbürger zwischen 16 und 24 Jahren nutzen das Internet praktisch täglich, den Fernseher dagegen nur zwei Drittel.

Damit gehen erstmals mehr junge Menschen öfter online als sie fernsehen. Das ergab eine Umfrage des Werbeverbandes European Interactive Advertising Association (EIAA) unter 7000 Onlinern. Demnach gibt es derzeit vor allem einen Boom-Bereich: Die Zahl der Webnutzer, die aus dem Internet Filme oder Videoclips herunterladen, stieg binnen eines Jahres um über 200 Prozent. Jeder vierte Webnutzer geht damit nun Youtube & Co.




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.