Frage von lauvik, 51

Unsere Enkelin 3 Jhre ist auf uns fixiert, wenn sie bei uns ist will sie nicht zu Ihre Mutter meine Tochter weint, selbes wen wir bringen Sie in Kindergarten?

Antwort
von Realisti, 26


Könnt ihr auschließen, dass das Kind einen echten Ablehungsgrund hat?
Dann ist das nur eine Phase. In 4 Wochen könnte es sein, dass es genau anders herum ist und sie will nicht mehr zu den Großeltern. Kinder entscheiden das nach Stimmungslage.

Die Mutter sollte ganz cool reagieren. Das Kind merkt, dass es Macht hat und nutzt das auch aus. Es ist eben ein Kind. Es liebt die Aufmerksamkeit, die sein Verhalten auslöst und nutzt das auch aus. Ist ansonsten auch gerne Dramaqueen und liebt den großen Auftritt?

Ich vermute mal, wenn die Großeltern 5 Minuten weg sind, ist alles wieder ok.

Kinder müssen lernen, dass sie zu den verschiedenen Mitgliedern der Familie verschiedene Beziehungen haben. Großeltern sind eben die Verwöhner und die Eltern haben einen Erziehungsauftrag. Aber das Kind braucht keine neue beste Freundin, sondern eine Mutter. Somit ist es völlig normal und ok, dass sie nicht immer Favoritin beim Kind ist. Leider muß sie dabei auch aushalten können, dass ihr Kind sie manchmal ablehnt. Das zeigt ihr schon mal einen Vorgeschmack auf die Pubertät.

Es gibt auch verschiedene Arten oder Formen des Weinens. Wenn ihr genau hinhört, dann merkt ihr welches gerade dran ist. Werden die Erwachsenen gerade erpreßt und manipuliert oder leidet das Kind wirklich?

Ihr Großeltern solltet der Tochter helfen und euch ganz auf die Seite der Mutter schlagen. Das Kind muss lernen, dass es Regeln gibt und auch eine Hirarchie in der Familie. Wenn es ganz genau spürt, es gibt keine Alternative und alle sind sich einig dann funktioniert das. Es wird nur schwer, wenn die Großeltern im Unterbewußtsein stolz darauf sind, so stark gemocht zu werden. Auch unbewußt wird das dem Kind dann vermittelt (Körpersprache/Mimik), und es vermutet eine Alternative. Das passiert leicht, bei besonders süßen Kleinkindern oder wenn alle alles perfekt machen wollen.



Antwort
von petrapetra64, 12

Ich hatte das Problem auch bei meinem jüngeren Sohn. Er war bei Oma und Opa, wenn ich arbeiten war und wenn ich ihn geholt habe, hat er immer einen Aufstand gemacht, dass er nicht mit will und bei Oma und Opa bleiben will. Das ist natürlich als Mutter auch sehr verletzend. 

Meine Eltern und ich, wir haben dann auch ihn eingeredet, dass er doch mitkommen soll und ich/seine Mama ihn ja auch bei sich haben will, dann ging er widerwillig mit. Nach einer Weile wurde des dann wieder besser zum Glück.

Mein Sohn war halt auf meinen Vater sehr fixiert, er hatte keinen Vater, der da war (ich war/bin alleinerziehend und der Vater hatte seit dem Auszug sein Interesse am Kind verloren).

Er fühlt sich halt derzeit besonders wohl bei euch, warum auch immer, das heißt ja aber nicht, dass er sich zu Hause nicht wohl fühlt. Vielleicht muss er sich einfach an die alltäglichen regelmäßigen Schritte (Grosselternzeit, Mamazeit, Kindergartenzeit) gewöhnen, dann wird es besser. 

Eltern und Grosseltern sollten ihm halt beim abholen klar sagen, dass das jetzt so ist und die Grosselternzeit beendet ist bis eben zum nächsten Mal und dass jetzt die Mama dran ist. Und dann den Abschied zügig gestalten, nicht traurig gucken oder sich erweichen lassen und das ganze unnötig verlängern. Wenn er erst weg ist, dann ist es auch meistens gut und das Kind vergisst das schnell.

Antwort
von lauvik, 25

Sie haben recht schon hach 5 min ist alles vorbei, und sie ist lüstig und Spielt Aber andere Großeltern sind beleidigt und sagen das wier vervönen das Kind. Das ist nicht wahr. Von uns möchte sie hicht weg, bei anderen Großeltern ist froh wann ihre Mutter sie holt ab

Antwort
von Menuett, 14

Solche Phasen haben die meisten Kinder. Das geht irgendwann von ganz alleine wieder vorbei.

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