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Unser Sohn hat Probleme, Kontakte mit anderen Kindern zu knüpfen.

gefragt von okremer am 10.08.2007 um 12:18 Uhr

Hallo,

meine Frau und ich haben drei Kinder (Sohn wird vier Jahre und Tochter zwei Jahre im November, der Jüngste ist jetzt ca. vier Wochen alt).

Unser Älteste war bisher in der Kinderstube (Eintritt 09/2006) und ist jetzt in den Kindergarten gewechselt. Er ist vom Kindergarten recht begeistert und scheint keine Probleme zu haben. Aber:

Uns ist bereits in der Kinderstube aufgefallen, dass er Konflikte eigentlich immer vermeidet und sich lieber zurückzieht. Auch hat er Probleme, Kontakte mit Kindern aufzunehmen. Auch verweigerte in der Vergangenheit oft die aktive Teilnahme bei Gruppenaktivitäten (Singen, Gruppenspiele) und beobachtet dann "nur". Vor der


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Reply


sternschnups
beantwortet von sternschnups am 10. August 2007 12:20
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fördert ihn mehr indem ihr viel mit ihm unternehmt, ihr selber mit anderen menschen kontakt aufnehmt. vielleicht fällt es ihm dann im laufe der zeit leichter. und viel mit ihm reden...


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 10. August 2007 12:25
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Ich sage: Nehmt euren Sohn so, wie er ist. Warum muss jeder ein Hans-Dampf-in-allen-Gassen sein?

Ich fand Gruppenaktivitäten auch immer doof und beobachtete als Kind oft lieber, als mitten im Geschehen zu sein. Dafür hab ich bisher auch jeder Schlägerei aus dem Weg gehen können und öfter den Überblick über eine Situation gehabt als andere. Hat doch auch was, oder?

Euer Sohn ist bestimmt ganz normal und ganz toll. Gebt ihm eure Liebe, euren Respekt und euer Vertrauen -- und alles wird gut.


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 10. August 2007 13:02
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Ich kann meinen Vorrednern nur Recht geben, laßt Euren Sohn wie er ist und gebt ihm gaaanz viel Liebe und Aufmerksamkeit. Bindet ihn als großen Bruder viel mit ein und macht ihn stark fürs Leben indem Ihr ihm auch viel Zutraut, aber lasst ihn selbst entscheiden wie weit er etwas selbstständig machen möchte. Unser Jüngster war auch so, hat sich zu einem wunderbaren wertvollen jungen Mann entwickelt, der bei Streitereien von Anderen gern als Schlichter genommen wird.


Crîtter
beantwortet von Crîtter am 10. August 2007 12:56
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Keine Angst, Kinder, die sich Gruppenaktivitäten nicht anschließen wollen, werden nicht zwangsläufig später zu Sonderlingen. Die Menschen sind so unterschiedlich, akzeptiert ihn, wie er ist. Er hat doch bestimmt auch so seine Freunde. Versucht, ihn in alles einzubeziehen, aber zwingt ihn nicht dazu. Das erzeugt Gegenwehr und kann dann aus ihm einen richtigen Eigenbrötler machen.


Luise
beantwortet von Luise am 10. August 2007 18:44
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Unser Sohn war genauso: er hatte keine Probleme mit den anderen, hat aber lieber beobachtet oder sein eigenes Ding gemacht. Bei der Einschulung hat seine Erstklasslehrerin zu mir gesagt: seien sie froh, da wird er kein Mitläufer. Mir ist aufgefallen, dass beobachtende Kinder im Vergleich zu Kindern, die immer im Vordergrund stehen wollen, viel besser auf andere eingehen können später und andere auch besser verstehen können. Ich schließe mich Engelhaar an: unser Sohn ist auch ein wunderbarer wertvoller junger Mann geworden mit ganz viel Verständnis für alle anderen.







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