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Unser Sohn (23) lebt bei uns.Seit 4 Wochen reden mein Mann und er nach einem Streit kein Wort mehr

gefragt von tiedefritz am 30.07.2008 um 9:07 Uhr

Mein Mann und mein Sohn (23) reden nicht mehr miteinander. Wir leben in einem Haushalt. Am liebsten wäre mir, er würde endlich auf die Idee kommen auszuziehen. Er verdient gut und könnte sich ohne weiteres eine Wohnung leisten. Seine Freundin ist auch noch die meiste Zeit bei uns. Wir kommen uns inzwischen ziemlich ausgenutzt vor. Unser Sohn kann nicht mit Kritik umgehen. Ich habe Angst, wenn wir ihn bitten, auszuziehen, dass ich ihn verliere. Ich könnte nur noch heulen. Wer weiß, wie ich (denn die Initiative wird von mir ausgehen müssen) die Sache so sensibel anpacken kann, ohne das Verhältnis Vater/Sohn ganz zu zerstören. Mein Mann wird nicht den ersten Schritt machen.


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Kabark
beantwortet von Kabark am 30. Juli 2008 09:15
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Weniger das "Ausgenutzt werden" steht doch im Vordergrund. Deine Aussage "Ich habe Angst, wenn wir ihn bitten, auszuziehen, dass ich ihn verliere." ist doch die Kernaussage Deines Postings. Das merkt natürlich Sohn wie auch Mann. Besonders der Herr Sohn fühlt sich wahrscheinlich auf sicherem Terrain im Cafe Mama. Auch wenn's weh tut, hier hilft nur Konsequenz im Sinne eines Gesprächs bez. Auszug, sonst ist hier am Ende nämlich nur eine die Verliererin: Du.


Harmoni
beantwortet von Harmoni am 30. Juli 2008 09:09
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Euer Sohn liebt euch ! Und es ist halt einfacher und günstiger bei den Eltern zu wohnen. Setzt euch mal an einen Tisch und helft ihm sich loszubinden und ein eigenes Leben aufzubauen. Unterstützt ihn dabei. Der Auszug ist immer ein großer Schritt in die weite weite Welt !


mausi911
beantwortet von mausi911 am 30. Juli 2008 09:10
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Ich würde es ihm so beschreiben wie du es hier tust dass du dich ausgenutzt fühlst und du willst das er beginnt sein eigenes leben zu managen. Mit deinem Mann solltest du auch reden und ihm sagen dass du dier sorgen über deren verhältnis machst er sollte dir auch ein wenig helfen finde ich.

Kommentar von tiedefritz am 30. Juli 2008 09:17

Danke.Ich bin überrascht, wie schnell hier geantwortet wird. Da ich zurzeit bei der Arbeit bin, und merke, dass die Tränen nur so kullern, werde ich heute abend in Ruhe alle Ratschläge durchlesen. Sorry!

Kommentar von 8fff5b39d724f03eb30d2590a294f6e3smallmausi911 am 30. Juli 2008 09:52

keine sorge das wird schon wieder übrigens wie wäre es mit einem schönen ausflug zu 4 ( du dein mann dein sohn und seine freundin)??


russeliana
beantwortet von russeliana am 30. Juli 2008 09:11
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Das ist schwierig. Natürlich ist es besser, wenn er sich mit seiner Freundin eine Wohnung sucht. Manchmal ist räumlicher Abstand sehr hilfreich. Aber Probleme totzuschweigen ist keine Lösung. Vielleicht solltest du deinen Sohn mal einen Schubs in die richtige Richtung geben, dh. eigene Wohnung. Du verlierst ihn doch nicht, wenn er mal auf eigene Füße stehen soll, sondern du wirst ihn verlieren, wenn du dich an ihn klammerst. Lass erst mal, wenn er von zuhause weg ist, einige Zeit vergehen und dann versuche den Vater-Sohn Kontakt mit einem schönen Abendessen wieder herzustellen. Erzwingen lässt sich so etwas nicht.


vivaldi1969
beantwortet von vivaldi1969 am 30. Juli 2008 09:11
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Die Ursachen liegen wahrscheinlich in der Kindheit. Wenn dein Sohn mit Kritik nicht umgehen kann, wird er nicht nur innerhalb der Familie Probleme haben. Natürlich mag keiner gerne kritisiert werden, aber dein Mann sollte über seinen Schatten springen und den ersten Schritt machen. In Ruhe über das Problem reden und auch deinen Sohn aussprechen lassen und seinen Standpunkt akzeptieren. Viel Glück.



anonym
beantwortet von Nine25 am 30. Juli 2008 09:12
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Eientlich ist es ja EURE Erziehung. Ich würd nochmals in Ruhe das Gespräch suchen, da alles mit Kosten verbunden ist. Habt ihr denn da eine Regelung gefunden, bezahlt er auch etwas dazu oder genießt er vollends Hotel MAMA. Da bin ich aber froh, das es mit meiner Tochter anders gelaufen ist, auch 23 aber schon mit 19 auf den eigenen Beinen. Unterstützung leistet man trotzdem noch genügend, soll auch so sein.


Baiana
beantwortet von Baiana am 30. Juli 2008 09:15
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Schwierige Situation. Ein Vorschlag: Bitte beide zusammen. Zusammen in einem Zimmer werden die beiden Gockel es ja wohl aushalten.

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Dann mach deutlich, dass sie erstens bei diesem Treffen nicht miteinander reden müssen, dass Du ihnen aber zweitens etwas zu sagen hast. Achte bei Deiner "Ansprache" darauf, dass Du nur von Dir, also in der "Ich-Form" redest und dass Du keinen der beiden beschuldigst oder direkt angreifst, denn sonst ist einer der beiden Deppen in einer Verteidigungshaltung und der andere kann ihn dominieren.

.

Sag ihnen, dass Dir die momentane Situation extrem an die Nieren geht und dass Du sehr darunter leidest. Sag ihnen, dass Du überlegt hast, was Du an der Situation ändern kannst, damit es Dir wieder gut geht und Du nicht ständig in Tränen ausbrechen musst, wenn Du über Deine Familie nachdenkst. (Wenn Dir an dieser Stelle die Tränen kommen, dann ist das vollkommen in Ordnung. Lass sie laufen, es muss Dir nicht peinlich sein vor den Menschen, die Du liebst, zu weinen. Taktisch können sie außerdem von Vorteil sein. Aber sprich weiter!)

Sag ihnen, dass Du sie beide liebst, momentan jedoch nicht siehst, wie ihr weiter als Familie unter einem Dach zusammenleben könnt.

Sag ihnen, dass Du mit Deinem Latein am Ende bist, und dass Du keine Kraft mehr hast und dass Du keine Lösung für das Problem weißt. Bitte beide darum, dass sie sich Gedanken machen, wie die Situation zu beheben ist, und dass sie bis zum Abend mit einem Vorschlag zu Dir kommen mögen.

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Dann verlass den Raum.

.

Ich wünsch Dir viel Glück! malindenarmnehmundfestdrück


CLHexe75
beantwortet von CLHexe75 am 30. Juli 2008 09:21
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Vielleicht hört dein Sohn eher auf seine Freundin als auf dich. Ich weiß jetzt nicht, ob du mit ihr gut auskommst. Aber wenn ja, dann würde ich die Freundin bitten ein Wort mit deinem Sohn zu reden. Vielleicht schafft sie es ja, dass er den ersten Schritt auf seinen Vater zu macht. Bei uns war das schon öfter so, dass mein Mann nicht mehr mit seinem Vater geredet hat und wir wohnen auch unter einem Dach. Meine Schwiegermutter und ich haben es oft gemeinsam geschafft, dass die beiden sich wieder vertragen haben.


anonym
beantwortet von Klabauter am 30. Juli 2008 09:58
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Setz den Knaben freundlich und sehr bestimmt vor die Tür. Dann kann er woanders die tyrannisieren, die sich das gefallen lassen.

Harren und hoffen, solange er Euch unter Druck setzt, ist ein Wolkenkuckucksheim.


dschinghi
beantwortet von dschinghi am 13. Dezember 2008 16:08
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Setz ihn vor die Tür - freundlich, aber bestimmt. Sag ihm, deine Ehe und dein gemütliches Zuhause ist dir wichtiger, als seine Befindlichkeiten. Denk endlich an dich - und lern mal, dass es das Wörtchen 'NEIN' gibt. Jeder ist sich selbst der Nächste - heute bist du dran ☼

PS und wenn er beleidigt ist - so what - der kommt schon wieder, wenn er dich braucht.....


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