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Unser Pflegekind (13 Jahre) kennt nur Computer und TV

gefragt von kluki am 30.03.2009 um 9:08 Uhr

Was machen Kinder wenn es draußen noch zu gruselig ist. Womit beschäftigen sich Kinder am Sonntag, wenn niemand auf den Spielplätzen ist. Kann man vom Computer zum Fernsehen laufen und wieder zurück und das von 10:00 - 19:00 Uhr? Dazwischen ist 1 x Gitarrenunterricht, 2 x für 10 Minuten an die frische Luft, eine halbe Stunde Gitarre klimpern und 1 Stunde Musikhören. Er hat kein Interesse am Lesen und auch sonst keine Freunde und er hat auch keine Lust, wenn wir etwas unternehmen wollen. Schwimmen oder Kino geht doch auch nicht jedes Wochenende. Was gibt es sonst noch für Alternativen? Der Ablauf in der Woche ist ähnlich. Er ist schnell fertig mit seinen Hausaufgaben, ich möchte aber erwähnen, dass das PC-Zimmer erst um 15:00 Uhr geöffnet wird. Das Scat-Kabel vom Fernseher ist ab 20:00 Uhr unter Verschluss.


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1f2in
beantwortet von 1f2in am 30. März 2009 13:26
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Alles gute Antworten finde ich, aber auch dem jungen Mann, der ja auch die Pupertät gerade durchlebt Verständnis entgegenbringen für das Interesse am Objekt Computer oder auch an unentschlossenen Verhaltensweisen die Jugendliche in diesem Alter aufweisen können. Der konsequente Verschluß zu den Zeiten ist ganz in Ordnung, aber dabei auch dem jungen Mann erklären weshalb Du das nicht so gut findest, z.B. das es auch im schlimmsten Fall zur regelrechten Sucht werden kann, dass man sich von zuviel Computer vom wirklichen Leben isoliert, ohne dass man es merkt, gerade wenn man noch so jung ist und dass Du eine Verantwortung und Sorge für ihn trägst und ihn in dieser Hinsicht noch schützen musst. Dann würde ich ihm immer wieder viele gute Vorschläge und Angebote machen und vor allen Dingen ihm die Möglichkeit geben selbst daraus entscheiden zu können und vor allem seine eigenen Vorschläge anzunehmen. Wenn er schmollt ihm diese Möglichkeit lassen und diese Langeweile, die er ja nun hat, aushalten lernen zu lassen oder eines von den Angeboten anzunehmen, er kommt von selbst, wenn man ihm keine Vorwürfe macht, sondern die Möglichkeit gibt zu entscheiden. Dazu braucht man konsequente Geduld und Ausdauer. Vielleicht dann auch mal ein Auge zudrücken, Ausnahmen machen und ihn länger als sonst vorm PC lassen und nett hinzufügen, na ja eine Ausnahme geht schon mal, ist ja alles sonst ganz toll an ihm !! Wichtig ist noch was er in dieser Zeit damit anfängt. Keine grauenhaften Gewaltspiele usw. Und je nach dem, wenn er auch harmlosere Knallereispiele spielen sollte, öfter mal zusehen und den eigenen Kommentar gelassen dazugeben und sagen dass man das eigentlich blöd findet und nicht gut und Du es besser findest nicht diese groben Spiele zu spielen. Vielleicht schenkst Du ihm ein harmloses geistreiches Spiel wobei er sich auch messen kann. Ich denke als Eltern oder andere Erziehungsberechtigte, sollte man vorbildhaft am Kind dran bleiben, einschätzen zu lernen ob es sich wohl fühlt in seiner Haut oder nicht. Und ohne oder vorsichtig mit ihm herausfinden zu lernen woran es liegen könnte.

Vor allem, wo sind seine Altersgenossen, bzw. Freunde?? Diese haben doch in jedem Alter immer den Vorrang um Unternehmungen zu starten. Ich würde mich mal mit seinen Lehrern unterhalten, wie sie den Kontakt zu seinen Altersgenossen einschätzen! Es wäre wichtig Freunde einzuladen und in Spiele in der Freizeit einzubeziehen.

Gutes Gelingen


anonym
beantwortet von inawehner am 30. März 2009 16:39
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Dem ist eigendlich nichts mehr zuzufügen was 1f2in geschriben hat Muß sagen mein Sohn war auch so ein Kanditat Ich hab ihn dann den Strom abgeschalten,so ist er vor zorn raus an die Luft ,nur ich war dann noch so hab alle Türen zu gemacht so das er zumindenstens eine Stunde draussen war hab auch nicht vorher auf gemacht Nach einer weile ging er von selbst raus.Im selben Jahr hab ich ihn bei der Wasserwacht angemeltet es ging sogar soweit das meine Töchter und ich auch dazu gegangen sind .Seid dem,war er. Im sommer Täglich ins Freibad gegangen.Und im Winter ins Hallen Bad.So hat es sich mit der Zeit eingespielt.Heute ist er 26 Jahre geht immer noch zum Schwimmen.Sogar bei der Wasserwacht ist er heute noch

Kommentar von kluki am 31. März 2009 10:02

Strom abstellen und rauswerfen hatten wir auch schon. Türen und Fensterscheiben kaputt auch schon. Wie gesagt, es ist ein Pflegekind, schwer erziehbar. Wir sind ganz froh, dass er in dieser Saison noch beim Fußball ist.


treichel
beantwortet von treichel am 30. März 2009 21:33
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Meine Kinder (14, 11) lassen sich sofort durch das gute alte Monopoly von Computer und TV lösen. Eine gemeinsame Spielerunde fördert die Kommunikation und Monopoly dauert vor allem laaaange...

Kommentar von kluki am 31. März 2009 09:47

Da ist was Wahres dran. Wir sind Spielemuffel. Gestern nachmittag (hatte Urlaub) habe ich mit ihm Schach gespielt, leider verloren.


silfith
beantwortet von silfith am 30. März 2009 09:09
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unter verschluss.. dann ist er ja schon eingeschränkt in sachen pc und telefon. wie wärs wenn ihr euch mit ihm mal hinsetzt und was interessantes spielt? also kein kinderkram ... oder mal mit ihm nen ausflug plant, sowas wie heidepark oder so?

Kommentar von kluki am 30. März 2009 09:15

Safaripark,Heidepark wir wohnen da in der Nähe. Würfelspiele lösen doch keine Begeisterung beim einem 13-jährigen aus. Und an einer Türkeireise ist er auch nicht interessiert (ihm zuliebe wie im Vorjahr im Hochsommer)

Kommentar von 819a5cdd5e21738db35d2fd97970103csmallFloeckli am 30. März 2009 09:17

warum nicht?? Ich spiele gern Würfelspiele und ich bin 26!!!


Floeckli
beantwortet von Floeckli am 30. März 2009 09:16
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hmm, kauf ihm richtige Kleidung, also Regenmantel, Stiefel etc,, dann steht dem draussen sein nix mehr im Weg! Wir haben stundenlang draussen gespielt, im Wald und auf den Feldern, PC hatten wir nicht, Fernsehen gabs nur ganz selten und nur bei extrem schlechten Wetter!


anonym
beantwortet von Bonita44 am 30. März 2009 09:27
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Meld ihn doch im Sportverein an: unsere Zwei haben zweimal die Woche Training (einer spielt Fußball, die andere schwimmt) und am Wochende sind Wettkämpfe, Trainingslager etc. Oder du mußtselber ran: wir stromern stundenlang durchs Gelände und zwar bei jedem Wetter, haben den Kompaß-Führer Bäume, Vögel, Blumen etc. dabei und kleben Punkte, falls wir etwas daraus gefunden haben. Natürlich schleppen wir auch ein anständiges Picknik mit.


unterwegs
beantwortet von unterwegs am 31. März 2009 11:40
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mein sohn war auch so. ich war oft verzweifelt, weil er alles was hier so einfach scheint nicht annehmen wollte.

es scheint, als ob ihr mit schach und monopoly bei eurem pflegesohn gute chancen habt. wir haben noch ein spiel das heißt "kreativ quiz". das macht auch jugendlichen und erwachsenen riesen-spaß. das spiel ist neu nicht mehr zu kriegen. wir haben es schon mehrmals über ebay nachgekauft (zum verschenken). hab grad mal bei ebay nachgeschaut. 5 angebote, sofort kaufen für 15 euro oder zum bieten stehen noch auf 1 euro.


Bild/er:

so sieht das spiel aus



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