Frage von geritomato, 86

Unser Pferd hat sich sein hinteres Bein aufgeschlitzt. Kann dies bis zur Einschläferung führen?

Hallo zusammen. Unser Pferd hat sich heute sein hinteres Bein aufgeschlitzt (wie es das geschafft hat, weiss ich noch nicht). Meine Mutter hat den Tierarzt angerufen, dieser kam dann auch und schaute sich das ganze an. Er sagte jedoch Sie müsste mit ihm in den Tierspital nach Zürich, denn er hat sich nicht getraut zu nähen, da was am Sprunggelenk ist. Nun mussten Sie auch Röntgen. Ich habe nun seit fast 4 Stunden nichts mehr gehört. Kann dies tödliche Folgen haben für das Pferd?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo geritomato,

Schau mal bitte hier:
Pferde Verletzung

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde, 82

die verletzung selber nicht. es sei denn, sie infiziert sich oder das bein war lange eingeschnürt oder es sind nerven oder sehnen stark geschädigt. sogar einen glatten bruch oder einen haarriss des knochens kann man zumindest an der hinterhand oft problemlos ausheilen.

wenn nichts mehr zu machen wär, hätten sie schon längst angerufen.

Kommentar von geritomato ,

Dankeschön für deine Antwort! :)

Habe gerade erfahren, wie es sich verletzt hat.

Es war in der Führanlage und hat gebockt.. dann hat er es irgendwie geschafft das Bein über die Bande der Führanlage zukriegen & hat es nicht mehr runter bekommen.. dann hat es gezogen bis sein Bein wieder unten war und hat sich somit irgendwie aufgeschlitzt.

Das Pferd muss erstmals 6 Tage im Spital bleiben. Sehne und Bänder sind nicht beschädigt. Nochmals Glück gehabt!

Kommentar von LyciaKarma ,

Deswegen geht mein Pferd nie niemals in eine Führanlage und schon gar nicht ohne Aufsicht.. 

Alles gute fürs Pferd.

Expertenantwort
von Baroque, Community-Experte für Pferde, 23

Wenn's durch geht, bis auf knöcherne Strukturen oder sogar Gelenke, haben sie die Tierchen gerne stationär, weil da Entzündungen Komplikationen bringen könnten und stationär schaut halt normal alle 2 Stunden ein Tierarzt und nicht alle 5 Stunden ein Laie.

Sie können auch, weil sie dort Behandlungsstand etc. haben, viel sicherer behandeln. Hilft ja nix, wenn das Pferd, weil es die Behandlung fürchtet, den Tierarzt außer Gefecht setzt.

Außerdem haben sie dort die besseren Diagnosegeräte. Oft haben sie in der Klinik ein top Gerät und für unterwegs drei mobile, die zwar nicht schlechter sind, aber wo sich eine Tierklinik vielleicht nicht dreimal das hochwertigste der hochwertigsten leisten kann, d.h. die Diagnostik kann einfach in der Klinik viel besser gemacht werden. Aber wenn es keine Notfalldiagnostik ist, muss sie auch mal einem Notfall hinten anstehen, wenn sie z.B. nur röntgen wollen, um die Behandlung optimieren zu können, weil ein Bruch eh ausgeschlossen ist, werden sie einen Koliker oder einen Bruch vorziehen und das Röntgen ein paar Stunden verschieben.

Wenn es schlimmer ist und man über Behandlungsweisen oder gar über den Tod entscheiden muss, wird man umgehend informiert. Da hilft nur abwarten.

Expertenantwort
von Heklamari, Community-Experte für Pferde, 23

in der Klinik werden sie alles tun, was sie können, auch einer Infektion/Sepsis vorbeugen; viel Glück!

Antwort
von HelfenderHund, 86

Naja, kommt drauf an. Ist die Wunde tief? Wurde viel innerlich verletzt?

Du kannst nur hoffen, das alles gut geht... Viel Glück!

Kommentar von geritomato ,

ich nehm  an schon tief, wenn sogar das Gelenk betroffen ist und der Tierarzt nicht selber nähen kann... ich weiss aber auch nichts genäueres.. mach mir nur sorgen..

Kommentar von HelfenderHund ,

das Sprunggelenk kann schon viel ausmachen. Aber positiv denken :) Das Pferd schafft es bestimmt

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