Mit unserem Nachbarn verstehen wir uns eigentlich gut. Nun leiht er sich nicht nur Dinge aus, dagegen habe ich nichts, sondern fragt abends mal nach einer Flasche Wein o.ä. Einen Ersatz haben wir dafür nie bekommen.

Etwas auszuleihen finde ich absolut ok. Aber ich hätte auch keine Lust, Lebensunterhalt und Vergnügen von fremden Leuten zu finanzieren. Es ist wohl absolut selbstverständlich, für die geliehende Flasche schnellstmöglich Ersatz zu leisten. Offensichtlich ist der Nachbar da relativ schmerzfrei, was ein Schluß auf seinen Charakter zulässt. Ich hätte das nächste Mal leider keinen Wein mehr im Hause ...

Ich würde ihn ganz höflich darauf ansprechen. Sonst würde ich ihm nichts mehr leihen. Es gibt leider Menschen, die nur von anderen was nehmen ohne Gegenleistung. Es ist am Anfang immer schwer zu erkennen, wo die Grenze ist. Aber ihr solltet euch nciht ausnutzen lassen.

Ich würde ihm beim nächsten Mal höflich aber bestimmt darauf ansprechen, dass gute Nachbarschaft keine Einbahnstrasse ist.

Ich würde mit ihm ganz unaufgeregt reden, viele Leute merken ihr Verhalten nicht, es ist sicher nicht bös gemeint.

Ja da sollte man ihn mal ganz freundlich drauf ansprechen. Vielleicht ist ihm gar nicht klar, dass euch das nervt?
Vorschlag: Geh doch einfach auch mal zum Nachbarn und borge Dir etwas aus, er ist sicherlich ganz offen und erwartet auch kein Zurückgeben. Für ihn ist Nachbarschaft wahrscheinlich Geben und Nehmen, also auch Geben.
Wenn der Nachbar sich wieder etwas ausleihen will, würde ich ihn mal ansprechen und ihn bitten den Wein etc. euch zu ersetzen, da ihr ihn eigentlich auch gekauft hattet, weil ihr ihn trinken wolltet.
Ansonsten würde ich dem Nachbar nichts mehr geben.
Manche nutzen heutzutage auch die Gutmütigkeit der Mitmenschen aus. Aber da ihr euch sonst mir den Nachbarn gut versteht, denke ich das es Nachlässigkeit ist.

Erinnert mich sehr an Homer Simpson, der sich von Ned Flanders Sachen ausleiht aber nie zurück gibt... :-)

Dieser Homer Simpson von Nachbar respektiert Sie ja auch nicht, daher müssen Sie auch seine "IchNehmeMirVonAnderenLeutenAberGebeNichts-" Attitüde nicht länger respektieren und sollten beginnen auch mal "NEIN" zu sagen. Ist ja okay mal zu fragen, auch nach einer Flasche Wein. Aber erstens würde ich dann den Namen des Weines aufschreiben, und diesen sobald die Geschäfte wieder aufmachen ersetzen. Fragen Sie ihn doch mal ob er am kommenden Wochenende mithilft eine Wohnung Ihrer hilfsbedürftigen Tante oder so zu renovieren. Der hat bestimmt irgendwelche Ausreden auf Lager warum er keine Zeit hat. Erfinden Sie genauso gute Ausreden um seinen dreisten Wünschen aus dem Weg zu gehen. Ihm ist mit Sicherheit klar daß Sie das nervt, aber solange Sie nicht "nein" sagen wird er weiter fragen. Er ist ein "user", und das ändert sich nicht so einfach.
Bei einer Gegenleistung wäre es ja kein Leihen mehr, sondern ein Mieten ...
Und wer verleiht, sollte eben mit keiner Gegenleistung rechnen. Wenn es zuviel wird, muß man eben irgendwann mal nein sagen und nichts mehr verleihen ...
Bei einer Gegenleistung wäre es ja kein Leihen mehr, sondern ein Mieten ...
Und wer verleiht, sollte eben mit keiner Gegenleistung rechnen. Wenn es zuviel wird, muß man eben irgendwann mal nein sagen und nichts mehr verleihen ...