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Unser Hund soll eine Tierfutterallergie haben !?.....

gefragt von beckskoehler am 05.05.2008 um 12:23 Uhr

Hallo zusammen, wir waren mit unserem kleinen Westie (7 Monate) beim Tierarzt. Er kratzt sich häufig an den
Ohren, übergibt sich fast täglich, und knabbert an seinen Pfoten rum.

Unser Tierarzt stellte sofort die Diagnose --> Tierfutterallergie. Wir füttern Hill´s Trockenfutter und Rinti Fleisch-Nass-Futter. Ab und zu bekam er Caesar und Eukanuba Trockenfutter....

Er machte keinen Allergietest. Jetzt sollen wir 4 Wochen lang nur abgekochtes Huhn und abgekochten Reis füttern und sämtliche
Leckerlis und anderes Futter weglassen.

Ich zweifle die schnelle und ohne Tests nur mündlich durchgeführte Diagnose an. Experten gesucht!! Vielen Dank.

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Hund x 4.575 Allergie x 1.284 Tierarzt x 362

alexanderb
beantwortet von alexanderb am 5. Mai 2008 17:49
8x
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Tierfutterallergien sich recht häufig und oft auf Konservierungsmittel oder Medikamentenrückstände aus der Massentierhaltung (Antibiotika etc.) Zurückzuführen. Ich nehme mal an, dein TA will mit der 4 wöchigen Diät 1.) bestätigen, dass es sich tatsächlich um eine Futterallergie handelt, 2.) will er vermutlich erst mal Ruhe in die Sache kommen lassen.
Nach 4 Wochen sind noch keine Mangelerscheinungen zu befürchen, also kannst du den Rat ruhig befolgen. Eine Dauerlösung ist es allerdings nicht. Ich würde dir raten, im Anschluss an die 4 Wochen eine Ausschlussdiät zu machen. Dabei bekommt der Hund einige Tage ein Futter, das nur EINE Fleischsorte und z.B. Hirse enthält. (Hirse enthält ein Eiweiß, das nachweislich keine Allergien verursacht). Ich würde dir dafür Terra Pura empfehlen - ein Biofutter (Bioland kontrolliert) das sich wegen seiner Zusammmensetzung sehr gut für eine Ausschlussdiät eignet. Mehr dazu hier:

http://alexdogblog.blogspot.com/2008/01/hundefutter-vergleich-hundefuttertest.ht...

Mein Hund hatte früher auch oft Probleme, ihm geht es super damit.


breitfuesse
beantwortet von breitfuesse am 5. Mai 2008 12:24
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Eine Ferndiagnose unsererseits ist ebeso wenig zielführend. Hol' dir am besten eine zweite Diagnose eines anderen Tierarztes ein.


Baiana
beantwortet von Baiana am 5. Mai 2008 12:42
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Eine Ausschlussdiät, wie von deinem TA vorgeschlagen ist sicherlich erstmal eine sehr sehr gute Alternative. Eukanuba und Cäsar sind zwar teuer, qualitativ aber absoluter Müll! Auch Hills ist sooo toll nicht.

Zum Thema Hundefutter und Tierarzt: Innerhalb der Ausbildung zum Veterinärmediziner nimmt der Bereich "Futter" einen winzigen Bereich ein. Einen TA zu finden, der sich in diesem Bereich tatsächlich auskennt, ist unglaublich schwierig.

Ich kann Dir die Tierfutterexperten auf www.dogforum.de empfehlen, dort dann in der Rubrik Ernährung (Die Mitglieder Balljunkie und Hummel sind echt super, haben richtig Ahnung und auch bei Allergien gute Ideen). Von den beiden wirst Du auch Links zu guten Infoseiten bekommen, sowie viele Tipps, was Du machen kannst. Beide haben sich lang und breit mit dem Thema Hundefutter und vor allem Futtermittelunverträglichkeit auseinandergesetzt und sind eine unerschöpfliche Quelle an Ratschlägen.

Guten Erfolg zu eurer Ausschlussdiät und gute Besserung für Deine süße Fellnase!


critter
beantwortet von critter am 5. Mai 2008 12:34
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Wenn Du das befolgst, was der Tierarzt empfohlen hat, kann dieser nach Ablauf dieser neuen Fütterungsart einige Krankheiten ausschließen. Ist doch besser, den Hund auf die neue Art zu ernähren, als dass der Tierarzt Medikamente gibt und rumdoktort. Ist besser für Deinen Hund und besser für Deinen Geldbeutel. Ich kenne diese Fütterungsempfehlung auch von meinem Tierarzt. Er ist umsichtig und verantwortungsvoll.


anonym
beantwortet von LaBellaMafia am 5. Mai 2008 12:32
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Ich kann mir nicht vorstellen das es so gut ist einen jungen Hund so einseitig zu ernähren. Geh zu einem 2. Tierarzt und hol dir eine 2. Meinung ein.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 5. Mai 2008 15:40

Nun, wenn ein Hund tagein, tagaus irgendwelche Pressbrocken mit Zucker, tierischen Nebenerzeugnissen (das sind Haare, Klauen, Krallen, Federn, evtl. Exkremente), Konservierungsstoffen, Lockstoffen, pflanzlichen Nebenprodukten (unverdauliche Fasern u.ä.), Getreide, dass er nicht verwerten kann usw. frisst, dann ist das sicherlich auch einseitig, aber deutlich gesünder!

Wenn Du Dich mit dem Thema gesunde Tierernährung auseinandersetzen möchtest, dann lies Dir mal die Angaben auf der Seite www.der-gruene-hund.de durch, vor allem den Bereich zu Fertigfutter.

Das ist nämlich nicht nur einseitig, sondern dazu noch ungesund und einfach nur eklig.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 5. Mai 2008 12:25
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möglich ist alles

nur nicht eine Ferndiagnose eines Tieres am PC


anonym
beantwortet von Carlos001 am 6. Juli 2008 07:41
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