Frage von Nici3978, 147

Unser Hund bellt, was kann man tun bei Revierverteidigung?

hallo,ich stelle hier diese frage nochmal da ich beim letzten mal nur zu hören bekommen hab das ich keine Ahnung von meinem Hund habe,er nicht gut erzogen ist und lauter solche Vorfürfe. Zu anfang mein 5 Monate alter Hund (goldener Retriever gekreuzt mit einem slowenischen cuvac)ist gut erzogen,es klappt alles super er hört und lässt auch dinge sein wenn es einer aus der Familie oder ich nicht will.folgendes Problem nun,wir können ihn nicht mehr alleine in den garten lassen da er sobald er draußen ist anfängt zu bellen,anfangs waren es nur die Nachbar Hunde die er angebellt hat(hat sich mit der zeit jetzt aber gelegt)aber mittlerweile ist es jeder,der nur annähernd in Richtung unseres Grundstücks kommt.wir haben schon einiges versucht von nein sagen (er weiß was nein bedeutet)bis zu ihm hingehen und sagen das alles in Ordnung ist und das er nicht bellen braucht im sinne von "alles okey"(hat geholfen gegen das bellen der Nachbar Hunde) nun hilft aber nichts von alldem und mittlerweile bin ich verzweifelt ich habe schon die Tierärztin gefragt genau so wie in der Hundeschule (er ist in der Welpen Gruppe)dort haben sie uns gesagt wir sollen es ignorieren geht aber schwer wenn er sich einfach nicht beruhigt und lautstark bellt so dass es schon peinlich wird,da andere denken wir hätten unseren Hund nicht im griff. also bitte ich euch mir einen gescheiten Rat zu geben der helfen könnte. vielen dank dafür :)

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 58

Hi, ihr habt da natürlich auch ein Mix, der nicht ganz einfach sein wird. Ein Retriever tut alles um seinen Menschen zu gefallen und arbeitet sehr gern mit sein Menschen, macht man das nicht, nimmt der Hund im Zweifel auch negative Bestätigung, Hauptsache der Halter reagiert auf ihn. Der Cuvac ist sehr wachsam und spielt gerne den Beschützer, reinrassig kein Problem da er abwartend und zurückhaltend wäre, nur leider ist ein Retriever das Gegenteil. Bei so Mischlingen kann man nie sagen was durch schlägt, aber wenn ihr Pech habt so habt ihr nun ein sehr arbeitsfreudigen Wachhund, der evtl durch falsche Erziehung auch negative Bestätigung dankbar annimmt.

Sollte er angeleint anders reagieren versucht das Ganze mal mit Geschirr und Schleppleine und Spiel im Garten. Da müsst ihr dann die richtige Zeit abpassen wo der Hund anfängt den Garten zu bewachen, zb würde ich ihn erstmal nicht mehr direkt am Zaun lassen und sobald er anfängt was mit sein Blick zu fixieren normal Nein sagen und wegführen. Und ich würde eben anraten einen Hundetrainer zu suchen der sich mit den Typ Cuvac auskennt, weil die eben nochmal anders ticken als Retriever usw. Und für den Zaun gibt es ja noch die Möglichkeit ein Sichtschutz dran zu bauen, das könnte das Training vielleicht unterstützen.

Um den Retriever gerecht zu werden bring ihn mal was bei, ca 5 Minuten jeden Tag. ZB Sachen holen wie Spielzeug oder was suchen. Wenn er das macht ganz dolle freuen und loben. Dadurch verbessert sich nochmal die Bindung und falls er nur Aufmerksamkeit will, hättest das damit auch schonmal erledigt, so das er nicht bellen muss um ein nein zu bekommen ;)

Kommentar von Nici3978 ,

danke für deine hilfreiche und kompetente Antwort ich werde deine Tipps heute noch umsetzen und es versuchen :)

Kommentar von Jekanadar ,

Unser Pyri hat auch viel am Zaun gebellt. Wir haben mit ihm longiert. Der Hund wusste also bald, dass er das Flatterband nicht übertreten durfte. Kurzerhand haben wir das Flatterband als Grenze ca. 3 m vor dem Zaun gezogen. Es hat geholfen den Wachtrieb etwas zu bändigen.

jww hat ganz recht, wenn er sagt, dass Du einen sehr wachsamen, jedoch arbeitswütigen Hund mit dem "will to please" hast. Such Dir doch beizeiten ein Hobby, mit dem Du deinen Hund auslasten kannst. Je nach dem , welche Anlagen das Tier hat, kannst Du beispielsweise Apportierarbeit, Dog Dancing, Agility oder Obedience machen. Es gibt Haufen von Angeboten.

Wichtig ist, dass Du deinen Hund nicht überforderst, da er noch jung ist. Mit einem halben Jahr ist es auch möglich ihn an das Fahrrad zu gewöhnen...

Kommentar von Nici3978 ,

danke für deine hilfreiche Antwort:)

Antwort
von sigsak, 14

Also ich habe einen Islandhund, eine alte Wikingerrasse, das heißt Mischung aus Wolf und Spitz. Auch meiner ist erst etwas über 1 Jahr. In der Hundeschule hieß es, da ein Spitz drin ist muss ich mich an das Bellen gewöhnen. Aber wir haben es einigermaßen schon im Griff. Denn ich bin der Meinung, ein Hund darf durchaus bellen, aber halt nicht ständig. Ich hab es so gemacht, dass ich sagte es ist in Ordnung und ihn zu mir gerufen. Wenn er dann bei mir ist, wird gespielt, denn er hat ja gehört. Wenn er dann noch weiterhin aufgeregt ist, darf er es mir mit knurren zeigen und ich schau mich etwas um, er scheint dann zufrieden zu sein. Es ist vielleicht seine Eigenart, und ich habe Glück, aber warum muss man immer wieder mit den Rassebeschreibungen kommen, denn auch wir als Menschen dürfen uns nicht überall alles erlauben. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass ein Hund nicht immer zu bellen hat. Aber bedenke trotzdem, dass er ein bischen noch klein ist, und nicht alles so geht wie man es hätte, Erziehung dauert nun mal. Fangt mit kleinen Schritten an, es lohnt sich!

Antwort
von ErsterSchnee, 83

Das liegt am Kuvac. Und das wirst du auch nur schwer bis gar nicht aberziehen können. Immerhin sind sie für genau so etwas gezüchtet worden!

Kommentar von Nici3978 ,

okey,aber hilft den gar nichts ich meine es kann ja nicht immer so weiter gehen momentan geht es noch weil er noch relativ klein ist und ich so auch die mögichkeit habe ihn festzuhalten aber er wird ja noch um einiges größer:(

Kommentar von ErsterSchnee ,

Du hast dir einen Hund angeschafft, der es in den Genen hat, draußen ganz alleine ohne Menschen seine Herde zu bewachen und gegen Wölfe und Bären zu verteidigen. Ist doch logisch, dass er sich jetzt auch gegen andere "Angreifer" so verhält. (Im "richtigen" Leben wartet er ja auch nicht erst ab, bis die Wölfe IN der Herde stehen.) Wenn dir das nicht passt, hättest du eine andere Rasse aussuchen müssen.

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Das wird noch schlimmer! In 1-3 Monaten kommt er in die pupertät! Gebt den Hund ab, wenn ihr keine Zeit habt! Ein Hund dieser Rasse gehört bestimmt nicht alleine in den Garten

Kommentar von Nici3978 ,

wir haben zeit und ich opfere momentan alles für ihn da ich ja auch will das er eine gute erziehung erhält nur ist es so das ich nicht immer wenn er raus will mitgehen kann,es soll auch mal so sein das wenn ich was zu tun habe er rausgeht pinkelt ein bisschen spielt was weiß ich und dann hole ich ihn wieder rein,klar wird es schwer aber ich versuche mein bestes genauso wie meine restliche Familie.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Also nochmal: Ein Kuvac, der alleine ist, bellt, wenn sich ein Angreifer nähert. Alles andere ist ein sicheres Todesurteil für ihn und seine Herde. Also ist dieses Bellen der reine Überlebensinstinkt. Das KANN man nicht ab-erziehen! Gegebenenfalls etwas mindern, aber bestimmt nicht, indem man ihn alleine läßt, solange man ihm das noch nicht beigebracht hat, dass nicht von allen Seiten Gefahr droht. 

Mit jedem Mal "allein im Garten" festigt sich sein Wissen, dass die böse Außenwelt nur durch Bellen vertrieben werden kann! Und alles, was er jetzt in diesem Alter lernt, kann man ihm später nur noch umso schwerer wieder ab- bzw. umgewöhnen. 

Antwort
von froeschliundco, 26

bitte erkundige dich als erstes bei einem herdenschutzhundeverein über die rasse cuvaz...die können dir auch mit solchen problemen weiter helfen...wen ich cuvaz höre und deinen text lese, klingeln bei mir alle alarmglocken...es ist ein herdenschutzhund der gezüchtet wurde um selbstständig ohne zutun seines herrchens zu reagieren und seine herde bis zum tote zu schützen,der sein futter selber sucht...da kann dir keine 0815hundeschule helfen,nur spezialisten die du im herdenschutzhundeverein findest...

Kommentar von Nici3978 ,

Okey Danke ,wir haben uns auch schön überlegt ob wir den hunde Verein wechseln sollen und haben uns auch entschieden nur leider gibt es bei uns in der nähe kein herdenschutzverein wir schauen uns aber diese Woche noch andere hundeschulen an 

Kommentar von froeschliundco ,

ruf mal bei herdenschutzhundeverein an,die können dir sicherlich spezialisten in deiner umgebung empfehlen...ansonsten, spar nicht an der falschen stelle, nimm den weg unter die räder...kaum eine hundeschule kennt sich mit herdenschutzhunden WIRKLICH aus

auf meinem profilbild siehst du in der mitte den hellsten hund, für den bin ich 3/4jahre jeden dienstagabend früher bei der arbeit weg und hab 300km, hin und zurück, gemacht...es hat sich so was von gelohnt...

Antwort
von Mignon3, 60

Wenn man sich einen Hund anschafft, muß man damit rechnen, dass er bellt. Das ist nämlich seine Sprache! Wie würdest du es finden, wenn du nicht sprechen dürftest?

Es gehört auch zum normalen Verhalten eines Hundes, dass er sein Revier verteidigt. Auch das hättest du wissen müssen, wenn du dich vor der Anschaffung des Hundes über seine Verhaltensweisen informiert hättest.

ist gut erzogen,es klappt alles super er hört und lässt auch dinge sein wenn es einer aus der Familie oder ich nicht will.

Das stimmt ganz offensichtlich nicht. Später in deiner Frage schreibst du, dass ihr den Hund nicht beruhigen könnt und er weiterbellt.

da ich beim letzten mal nur zu hören bekommen hab das ich keine Ahnung von meinem Hund habe,er nicht gut erzogen ist und lauter solche
Vorfürfe.

Da du die Vorwürfe offenbar von vielen Nutzern bekommen hast, solltest du dich mal selbstkritisch hinterfragen, was DU falsch gemacht hast. Fehlverhalten von Hunden ist fast immer auf den Hundehalter zurückzuführen, nicht jedoch auf den Hund!

Dein Hund verhält sich ganz normal, also hunde- und artgerecht. Außerdem ist der Hund erst 5 Monate alt und somit fast noch ein Baby bzw. Kleinkind. Du kannst nicht erwarten, dass er in diesem jungen Alter schon 100%-ig so funktioniert und gehorcht, wie du es gerne hättest.

All das hättest du wissen können und müssen, bevor du dir das Tier angeschafft hast. Der Fehler liegt also bei dir. Du hast dich unzureichend informiert.

Kommentar von Nici3978 ,

Ich weiß das sein bellen normal ist,Natürlich aber nicht in so einem ausmaß,was ich geschrieben habe stimmt und der fehler liegt nicht an mir,denn er hört auf alles andere außer wenn es um die revierverteidung geht,klar er muss noch viel lernen und ich weiß das er ein dickkopf ist aber sonst klappt alles aber außer wieder an mir rum zu meckern was ich natürlich wieder fasch gemacht habe hättest du sonst irgendeinen tipp der mir auch weiterhilft ohne das ich mich nur weil ich eine frage stelle blöd fühle.

Kommentar von Mignon3 ,

Du scheinst wirklich lernresistent zu sein. Begreife endlich, dass sich der Hund völlig normal verhält, ob du es nun gut oder schlecht findest.

Natürlich aber nicht in so einem ausmaß,

Jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit und ist anders. Der eine Hund bellt mehr, ein anderer weniger. Es gibt geschwätzige Menschen und Menschen, die still sind und wenig reden. So ist es auch bei Hunden.

Wenn dir das Ausmaß des Bellens nicht gefällt, dann ist das vollkommen subjektiv. Für andere Menschen ist das Ausmaß des Bellens vielleicht völlig normal. Auch dafür ist der Hund nicht verantwortlich.

Du wirst nie einen Hund finden, der "perfekt" auf dich abgestimmt ist. Du bist schließlich auch nicht perfekt und deine Umwelt muß mit dir so leben, wie du bist.

Kommentar von Nici3978 ,

ich bin alles andere als lernresistent ich hatte nur eine hilfreiche Antwort erwartet mit der ich auch was anfangen kann.

Kommentar von Mignon3 ,

Die Antworten, die du suchst, kann man dir nicht geben. Du willst, dass dein Hund hundertprozentig anpassungsfähig ist. Das ist weder art- noch hundegerecht und das ist schlichtweg unmöglich.
Du bist von allen Nutzern hinreichend aufgeklärt worden. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Du kannst noch hundert Fragen zu diesem Thema stellen. Die Antworten werden immer dieselben sein. Wenn du damit nichts anfangen kannst, so ist das auch deine Schuld und nicht die Schuld der Nutzer. Schiebe bitte nicht immer alles auf andere....

Antwort
von brandon, 29

Da kann ich Dir nur denselben Rat geben. Lass den Hund nicht allein in den Garten. Ich verstehe gar nicht warum Du da nicht alleine drauf kommst.

Ein Hund braucht täglich seinen Auslauf von 2-3 Stunden, einen Garten braucht er nicht.

LG

Kommentar von Nici3978 ,

Wir geben in diesen Auslauf auch aber der Garten ist halt am besten zum spielen und wenn ich dann nach drinnen gehe um etwas zu holen oder so ist er halt für eine kurze Zeit alleine draußen natürlich lasse ich ihn da nie länger als 3-5 Minuten und selbst wenn dann nur wenn ich weiß das er was zu tun hat.mir ist es jetzt immer Sommer halt wichtig niemand will den ganzen tag drinnen sein und so sind wir gerne im Garten,er dann natürlich auch.

Antwort
von FrauFriedlinde, 51

Wieso ist er alleine im Garten? Und wieso ist er mit 5 Monaten in der Welpenschule? Lasst einfach dieses alleine im Garten schicken! Geht mit ihm zusammen in den Garten zum trainieren und spielen! Aber nicht alleine!

Kommentar von Nici3978 ,

Er ist nicht oft allein im Garten und selbst wenn wir drinnen sind haben wir einen guten Ausblick so das wir ihn immer sehen können in der Welpen Gruppe ist er nicht mehr lange aber bei uns geht's sie bis der hund ca.5 Monate ist also jetzt

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Dann ab sofort gar nicht mehr alleine in den Garten! Nur noch mit euch zusammen. Schleppleine dran und wegrufen von Zaun üben! ZB : kleiner Zupf an der Schleppleine, das Kommando wenn er euch dann anschaut " zB Ab" und ein lustiger Ball fliegt genau in die andere Richtung und er darf den Ball hinterherhüpfen. Irgendwann, wenn ihr euch sicher seit, er hat das Wort "Ab" mit den Ball verknüpft, kannst du es benutzen wenn er zu Zaun rennen will ( am besten 3 Sekunden bevor er bellt). Du Rufst  laut " Ab" und der Ball fliegt weg zum Zaun. Zum Zweiten normales Training ( Sitz -Platz -Fuß -komm) im Garten, am Zaun längs, so wie die normalen Bindungsspiele ( Suchen , apportieren, Zerren) etc.  Er muss einfach umgepolt werden und wissen, das er andere Dinge im Garten tun muss als Aufpassen! Und noch einmal: es gibt nicht einen einzigen Grund einen Hund alleine in den Garten zu lassen. Und schon gar nicht einen Hund dieser Rasse! Ganz wichtig! Mach das wirklich nicht mehr, auch nicht kurz, sonst nützt das ganze Training nichts!

Kommentar von Nici3978 ,

Okey Danke,ich versuche es.

Antwort
von Geisterstunde, 68

Meine Antwort bleibt gleich: Welpen- bzw.normale Hundeschule.

Kommentar von Nici3978 ,

wir werden sie sowieso wechseln da er dort nicht wirklich was lernt und wir immer nur das selbe machen

Kommentar von Mignon3 ,

Alle haben Schuld: Der Hund, die Hundeschule... nur ihr nicht. Dabei ist klar erkennbar, dass ihr euch einen Hund angeschafft habt, ohne euch vorher richtig zu informieren, was auf euch zukommt.

Sucht die Schuld bitte endlich bei euch selbst!

Kommentar von Nici3978 ,

Du meinst also das nur weil ich nicht weiß wie genau ich auf seine revierverteidigung reagieren soll ich nicht ausreichend informiert bin ?ich bin 15 und versuche das beste,meine vollste Aufmerksamkeit schenke ich im seit wir ihn haben und ich versuche alles erdenkliche was in meiner macht steht,das es ihm gut geht und wenn du mir jetzt sagst das meine Familie ihn garnicht erst hätte kaufen sollen dann geht das mir um ehrlich zu sein ziemlich ans Herz.ich habe gute antworten erhalten mit denen ich etwas Anfang kann und hoffe das du froh bist da du mit deinen antworten mir so ins gewissen geredet hast das ich kurzfristig wirklich dachte das ich alles falsch mache .

Kommentar von FrauFriedlinde ,

Richtig

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten