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Unkollegiales Verhalten. Mitarbeiter decken, oder anschwärzen?

gefragt von amalia am 28.08.2007 um 10:18 Uhr

Ein Mitarbeiter von uns macht sich demnächst selbstständig und wirbt fleissig Kunden ab, was ich mitbekommen habe. Wie soll ich mich nun verhalten? Ihn decken, oder die Firma schützen und es dem Chef berichten?


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anonym
beantwortet von maxxx am 28. August 2007 10:21
11x
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Deine Firma ist Dein Arbeitsplatz. Wenn dieser Mitarbeiter Kunden abwirbt, nimmt er in Kauf, dass Du und andere Kollegen arbeitslos werden. Deshalb ist Schonung unangebracht.


Karat45
beantwortet von Karat45 am 28. August 2007 10:21
9x
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Sag Deinem Kollegen, dass Du weißt was er macht und fordere ihn auf es Eurem Chef zu beichten. Wenn nicht, musst Du es sagen. Dein Kollege wird auch nicht für Dich zahlen, wenn Du demnächst arbeitslos wirst, weil Eure Kunden dann zur Konkurrenz gehen.


gri1su
beantwortet von gri1su am 28. August 2007 10:32
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Wie heisst es doch immer? Das eigene Hemd ist Einem näher.....

Wird Dir Dein dann ehemaliger Kollege auch helfen, wenn Du durch sein Verhalten arbeitslos geworden bist? Mit Sicherheit nicht. Hier gibt es überhaupt gar keine Diskussion: Der Kollege legt ein schädigendes Verhalten der Firma und ihren Mitarbeitern gegenüber an den Tag, das sollte auf jeden Fall unterbunden werden. Im Übrigen können Abwerbungen durchaus rechtliche Folgen haben.


reindatt56
beantwortet von reindatt56 am 28. August 2007 10:21
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Der eigene Arbeitsplatz sollte dir doch wohl das wichtigste sein!!!


coffey72
beantwortet von coffey72 am 28. August 2007 10:21
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Logisch betrachtet geht mit jedem verlorenen Kunden Ihrer Firma auch Umsatz verloren. Ergo gefährtdet der Kollege mit dem Missbrauch von internem Wissen auch Ihren Arbeitsplatz. Es ist also in Ihrem eigenen Interesse, daß die Kunden gehalten werden. Den Rest müssen Sie mit Ihrem Gewissen selbst abklären. Ich persönlich würde es melden.



wschlotterbeck
beantwortet von wschlotterbeck am 28. August 2007 10:21
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Diesen Kollegen würde ich entsprechend zur Rede stellen und ihm klarmachen, dass er mit seinem Verhalten einen klaren Vertrauensbruch begeht, der zur FRISTLOSEN Kündigung berechtigt. Vermutlich gibt es aber noch einen Mittelweg zwischen "offenem Verrat" und Stillhalten!


anonym
beantwortet von karlhorst am 28. August 2007 10:22
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Wenn du in der Firma bleiben willst, den Chef informieren! Denn durch aggressive Abwerbung von Kunden kann auch die Firma in Not geraten und deinen Arbeitsplatz gefährden!


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 28. August 2007 15:11
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Dein Brötchengeber sollte Dir hier näher sein als der abtrünnige Kollege, der übrigens eine fristlose Kündigung riskiert mit seinem Verhalten.


KleineFrage
beantwortet von KleineFrage am 28. August 2007 10:33
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Ich würde den Kollegen erstmal zur Rede stellen und ihn damit konfrontieren, dass er damit deinen Arbeitsplatz und den der anderen Kollegen gefährdet. Dann würde ich ihn bitten, die Sachlage dem Chef mitzuteilen und die nötigen Konsequenzen zu tragen. Wenn er das nich machen möchtest, würde ich ihm mitteilen, dass dir dann wohl nichts anderes ürbig bleibt, als in deinem Interesse zu handeln und selbst den Chef in einem vertrauensvollen gespräch zu informieren.

Wenn er den Schaden weitestgehend in Grenzen halten will, wird er sebst den Chef ansprechen.


blaubuddha
beantwortet von blaubuddha am 28. August 2007 10:40
3x
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Ich halte zwar grundsätzlich nichts von Denunziatentum aber in diesem Fall geht es um die Auftragslage der Fa. in der Du arbeitest und damit Dein Arbeitsplatz.

Ich denke aber im Gegensatz zu einigen "Vorrednern", dass es in diesem Fall keineswegs DEINE Aufgabe ist dn Mitarbeiter zur Rede zu stellen. Der Arbeitgeber ist zu informieren, denn der Mitarbeiter verstößt gegen die Treuepflicht gegenüber seinem "Noch"-Arbeitgeber und ggf. gegen speziell vereinbarte arbeitsvertragliche Regelungen. Er kann auch Schadensersatzpflichtig werden.

Da nützt der Kollegen-Rüffel nichts. Der Arbeitgeber ist gefragt.

Gruß

blaubuddha


anonym
beantwortet von wiele am 28. August 2007 12:16
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Ich habe mal in einer Firma gearbeitet, in der das auch so gelaufen ist. Wegen der folgenden Insolvenz habe ich mir einen anderen Arbeitsplatz suchen müssen.
Das spricht für sich, oder?
Gruß wiele


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