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Ungewollte Versicherung

gefragt von AndersinnAndersinn am 11.12.2008 um 13:49 Uhr

Ich habe ein kleines Problem mit einer "Ungewollten Versicherung". So wie es aussieht, hat mein Stiefvater jahrelang Versicherungen unter meinem Namen abgeschlossen um seine Abschlussbilanzen bei der Versicherung aufzubügeln, für die er arbeitet. Da er die Versicherungen immer selbst bezahlt hat, habe ich davon nie etwas gemerkt. Mittlerweile hat er wohl keine Lust mehr das zu bezahlen, weshalb sich die Versicherung an mich gewendet hat. Die abgeschlossene Versicherung ist für meine Bedürfnisse völlig überzogen und viel zu teuer, kündigen kann ich sie aber erst in einem Jahr. Da ich nie für diese Versicherung unterschrieben habe müsste der Vertrag doch ungültig sein. Hat mein Stiefvater Urkundenfälschung begannen? Kommt der in den Knast wenn ich der Versicherung sage, dass ich das nie unterschrieben habe? Gibt es nen besseren Weg da raus?


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anonym
beantwortet von anjanni am 11. Dezember 2008 13:52
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Laß Dir Kopien der Versicherungsverträge geben, die Du angeblich abgeschlossen haben sollst.

Dann schreibe der Versicherung, daß das gar nicht Deine Unterschrift ist. In dem Brief schreibst Du, daß Du von einer Anzeige wegen Betrugs absiehst, wenn sie den Versicherungsvertrag zu sofort aufzulösen bereit sind.

Habe ich auch schon mal so machen müssen - hat funktioniert.

Ansonsten hast Du natürlich noch jederzeit die Möglichkeit, Deinen Stiefvater anzuzeigen. - Oder Dein Stiefvater übernimmt auch für dieses Jahr noch die Prämien.


simikra
beantwortet von simikra am 11. Dezember 2008 13:54
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lass dir von der Versicherung die Vertragskopien zusenden kannst du nachweisen das es nicht deine Unterschrift ist, kann der Vertrag rückwirkend zum Versicherungsbeginn aufgehoben werden. Und ja dein Stiefvater kann wirklich ärger bekommen denn das ist Urkundenfälschung


akademikus
beantwortet von akademikus am 11. Dezember 2008 13:53
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das ist vorteilnahme, urkundenfälschung, und betrug. wenn du nicht er einzigste bist bei dem er das gemacht hat, dann wird ihm das ganze auch noch gewerbsmäßig angekreidet. ich denke mit nem einigermassen guten anwalt kommt er mit einer bewährungsstrafe davon. aber deine verträge sind null und nichtig. sie haben keine bestand und sind rechtswidrig. warum willst du dafür zahlen?


Fujikago
beantwortet von Fujikago am 11. Dezember 2008 13:54
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Du hast nicht unterschrieben, also hast Du auch nichts abgeschlossen! Warst Du minderjährig, als Dein Stiefvater die Versicherungen in Deinem Namen abgeschlossen hat?


ihabnefrage
beantwortet von ihabnefrage am 11. Dezember 2008 13:56
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Lies dir mal folgende Paragraphen im BGB durch: §177 Vertragsabschluss durch Vertreter ohne Vertretungsmacht, §179 Haftung des Vertreters ohne Vertretungsmacht



obiwana
beantwortet von obiwana am 11. Dezember 2008 13:52
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Aus meiner Sicht nur zwei Möglichkeiten. Den Stiefvater "ans Messer liefern", wobei ich nicht denke, dass es dafür direkt Knast gibt. Kann mir aber schon vorstellen, dass er damit seinen Job los ist. Was soll das eigentlich heißen, er hat keine Lust mehr das zu bezahlen?Er hat den Mist doch verbockt!Stell ihn vor die Wahl. Entweder er zahlt noch für dieses eine Jahr oder du deckst den Schwindel auf.


malli
beantwortet von malli am 11. Dezember 2008 13:54
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einfach nicht bezahlen dann kündigt dir die versicherung!

Kommentar von 7f86fbb05d1e1f7725c6c4789b177b7bsmallRhiannon am 11. Dezember 2008 13:57

Das wäre sehr unklug. Einfach nicht zahlen, ohne irgendwelche Schritte zu unternehmen finde ich alles andere als ratsam. Und so einfach kündigt dir eine Versicherung nicht. Die holen sich schon ihre Kohle.

Kommentar von 97594e974dadd6a7471ca82d754ea8ffsmallihabnefrage am 11. Dezember 2008 14:01

der sitefvater wäre zu schadenersatz verpflichtet. die versicherung und der fragesteller können zusätzlich noch weitere schritte einleiten wegen urkundenfälschung etc.

Kommentar von 0f186b7d521ae54bf304712d01e67730smallmalli am 11. Dezember 2008 14:05

ich weiß aus erfahrung das es nicht so ist!erst kommen ein paar böse briefe und nach 3-4 monaten kündigen die von selber! wenn sie es nicht machen geben sie ja so zu sagen einen unbezahlten versicherungschutz d.h. je nach dem um was es sich da handelt bezahlt mann im schadensfall schnell und die versicherung muss löhnen.


anonym
beantwortet von IchSchauMal am 11. Dezember 2008 19:50
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Urkundenfälschung: Ja, eindeutig.

Wahrscheinlich ist ihm die Provision ausgegangen um die Verträge zu finanzieren.

Der Gesellschaft ganz klar den Sachverhalt schildern und anzeigen.


Eddy21
beantwortet von Eddy21 am 11. Dezember 2008 22:18
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Man kann im Prinzip jeden versichern ,auch wenn der betreffende keine Kenntnis hiervon hat ! Es schließen viele , besser schlossen Lebensversicherungen für Ihre Mitarbeiter ab ohne das die etwas davon wussten oder wissen ! Diese Versicherungen sind sogar übertragbar !


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