Frage von pikatchuu 10.03.2012

Ungerechte Justiz Deutschlands

  • Antwort von PeRiBa 10.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kim Schmitz wird nicht hier, sondern in den USA angeklagt.

  • Antwort von IWillDominate 10.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Also, beim Töten nach einer Vergewaltigung wird wohl im Regelfall Mord vorliegen (Verdeckungsabsicht/niedrige Beweggründe), und damit gibt es da eine lebenslange Freiheitsstrafe. Auch Vergewaltiger werden wohl nur in der geringsten Zahl aller Fälle mit einer 2-jährigen Bewährungsstrafe, wie du es unten schreibst, davonkommen, in dem Fall wird wohl irgendwas besonderes vorgelegen haben (oder das ist einfach Bullshit, wovon ich ausgehe).

    10 Jahre Freiheitsstrafe für Urheberrechtsverletzungen ist auch Quatsch, das gibt es in Deutschland nicht, sondern das ist USA.

    In der Mehrzahl aller Fälle wird wohl eine gerechte Strafe ausgesprochen, und ich finde die deutsche Justiz gut. Die einzelnen Fälle, die ungerecht erscheinen, sind ja wirklich sehr selten und werden auch dementsprechend aufgebauscht.

  • Antwort von patricia96 10.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    darauf gibt es nur eine Antwort - Geld!!! Wem nützt was, warum, wieviel ... traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast! Wie überall scheint Amerika hier das gute Beispiel zu sein! Für mich auch nicht nachvollziehbar - wirtschaftliche Interessen stehen bei jeder denkbaren Entscheidung im Vordergrund - ob im Großen oder im Kleinen!!! Schade, traurig und nicht zu ändern!

  • Antwort von Rasputin6969 16.05.2012

    Einerseits werfen Sie hier eine Menge durcheinander und produzieren : Salat !

    Hinzu kommt : daß Sie sich dem "Strassenwissen" anschließen und es hier zum Besten geben !

    Sexualstraftäter werden in D-land überhaupt nicht mit Samthandschuhen angefasst und verbüßen in der Regel 3/3 ! Kommt es nach der Haft zu einem neuen Verdacht sitzen die sofort in U-haft !

  • Antwort von Haferbeck 11.03.2012

    In Deutschland (Kim Schmitz wird nach dem USA-Strafrecht behandelt und hat in dieser Frage hier gar nichts zu suchen) stehen Eigentumswerte oftmals vor den körperlichen Schadenswerten. Das Strafgesetzbuch ist hier in den letzten Jahren ein wenig angepasst worden, also hin zu den Körperverletzungsdelikten. Diese Urteile, auch teils vom BGH bestätigt, gehören der Vergangenheit an. Heutzutage werden nachgewiesene Vergewaltigungsdelikte korrekt abgeurteilt, und Tötungsdelikte in diesem Zusammenhang als Mord.

  • Antwort von juergen04 10.03.2012

    Tja.... die Antwort liegt schon in deiner Fragestellung. "Man hört"..... wo und von wem hörst du? Boulevard-Medien (Bild, Brisant, Pro7 usw) sind nicht an einer wahren vollständigen Berichterstattung über Gerichtsprozesse interessiert, sondern an quotenbringenden Schalgzeilen. Mach die keine Meinung über die Justiz aufgrund von Sensations-Journalismus. Ob ein Urteil angemessen ist oder nicht, kannst du als Außenstehender evtl. als aufmerksamer Zuhörer eines öffentl. Strafprozesses erfahren.... aber dazu muß man eben dabei sein. Um z.B. zu hören, was Zeugen und Sachverständige aussagen..... Oder lies Zeitschriften wie Spiegel oder Zeit oder Süddeutsche..... da schreiben Journalisten, die auch juristische Erfahrung haben.

  • Antwort von kosy3 10.03.2012
    • Am 10.03.11 hat das Landgericht Baden-Baden einen 38-jährigen wegen "schweren sexuellen Missbrauchs eines Mädchens" nur zur einer Haftstrafe von 4 Jahren und 3 Monaten verurteilt.

    • Juni 2011. In Haßmersheim wurde eine 20-Jährige unter "unmenschlichen Umständen" bei einer Familie eingeschlossen. Sie wurde von der 3-köpfigen Familie als eine Art "Sexsklavin" gehalten. Sie haben die Frau über 9 Monate in ihrem Haus eingesperrt, "misshandelt und gedemütigt". Strafen: Der 51-jährige Familienvater zu 8 Jahren, 10 Monaten, seine 46-jährige Ehefrau zu 3 Jahren und 6 Monaten. Der geständige Sohn ging straffrei aus.

    • Dem Kindermörder Gräfgen wurde mehr als 3000€ Entschädigung zugesprochen, weil die Polizei ihm Schläge angedroht hat, wenn er das Versteck, in dem er den kleinen Jungen gefangen hält, nicht verrät.

      1. "Foltermord-Prozess" Siegburg. Drei Jugendliche (17, 19 und 20) Jahre alt quälten einen anderen Jugendlichen (20) zu Tode. Sie "demütigten, schlugen und vergewaltigten" ihn. Keiner bekam lebenslänglich. Die Strafen: 10 Jahre, 15 Jahre und 14 Jahre.
    • Frankfurt, Mai 2010.Ubahn-Schläger greifen ohne Vorwarnung eine 20-Jährige, die auf die Ubahn wartet, an. Hossin H. (19) schlug ihr zweimal mit der Faust ins Gesicht und warf sie anschließend auf die Gleise. Nur durch Glück wurde sie von der bereits herannahenden Ubahn nicht getötet. Urteil: 1 Jahr auf Bewährung. Eine "Tötungsabsicht konnte nicht nachgewiesen werden". Ich frage mich, ist das notwendig?

    (Zitate aus dem Gerichtsurteil habe ich in Anführungsstriche gesetzt)

    Hier höre ich jetzt auf, weitere Beispiele anzuführen. Die Zeitungen sind voll davon.

    Aber der Fragesteller hat schon Recht, finde ich. In Deutschland werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vergleichsweise mild geahndet, während Steuerhinterziehung unverhältnismäßig hart bestraft wird (Freiheitsentzug).

    Ab und zu gibt es diese Richter, die durchgreifen. Erinnern wir uns mal an das Jahr 2001. Da gab es am Landgericht Hamburg einen Richter Schill, auch "Richter Gnadenlos" genannt. Der wurde von der Presse und der Öffentlichkeit so lange bekämpft, bis er seinen Hut nehmen musste. Da ist doch klar, dass kein anderer Richter einem solchen Beispiel folgen möchte. Wegen zu milder Urteile musste noch kein Richter gehen. Wenn ich Richter wäre, würde ich auch nur noch die Weichspül-Taktik fahren.

    Die Medien und die Politik tragen m. E. die Hauptschuld und die Bürger (Öffentlichkeit) springt auf diesen Zug, nach dem Motto "Auch der gemeinste Straftäter hat Rechte", "Wir müssen sozialisieren, nicht bestrafen", etc., auf.

  • Antwort von Nico41 10.03.2012

    weil häufig Macht und Geld ne Rolle spielt und Menschen leider oft bestechlich sind. Ich vermute, dass hat was mit dem jeweiligen Richter zu tun: entweder er ist ein Arschkriecher oder schwimmt gegen den Strom, dementsprechend fallen auch die Urteile aus!

  • Antwort von GTAVplayer 10.03.2012

    Tja die wollen nur Geld diese Opfer...

  • Antwort von deFleescha 10.03.2012

    Ähm ... USA ist nicht gleich Deutschland... Die USA hat einen anderes Rechtssystem und entsprechend andere Strafen! ...

    Einfach vorher informieren! ....

  • Antwort von MrFreddd 10.03.2012

    die meisten die vergewaltigen etc sitzen trotzdem lebenslang (5 Jahre offiziller Knast dann Sicherheitsverwahrung)

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