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unfreundliche Behandlung in Uniklinik: bringt eine schriftliche Beschwerde etwas?

gefragt von ulrike1974ulrike1974 am 23.06.2007 um 12:34 Uhr

Ich war gestern zum Ultraschall und (dazu überredeter) Chorionzottenbiopsie in der Frauen-Uniklinik (Bonn).

Ein Arzt war sehr unhöflich, z.B. hat er mich auf Nachfrage wegen des Eingriffs angeschnautzt: "das hab ich vorhin schon mal erklärt". Als man den zweiten Arzt für den Eingriff suchte, hieß es "der zieht sich draußen grad ne Kippe rein". Bei dem Eingriff sagte der Arzt: "die Nadel ist zu kurz, ich komme nicht durchs Fett im Bauch durch".

Man hat mir gar nichts erklärt, was man macht. Ich musste alles erfragen und kriegte nur genervte Antworten. Als ich dann Panik kriegte, hab ich abgebrochen.

Bringt eine Beschwerde etwas? Es gab noch mehr, aber der Platz hier reicht nicht.

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Behandlung x 356 Beschwerde x 177 Uniklinik x 9 unfreundliche x 1

anonym
beantwortet von vincent am 23. Juni 2007 14:16
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Eine Beschwerde könnte Dir, falls eine Wiedervorstellung vorgesehen ist, nur Nachteile bringen.

Kommentar von Simple_avatar1smallulrike1974 am 23. Juni 2007 14:41

ich soll zwar nochmal hin, werde ich aber nicht! es wird wohl im raum bonn noch andere kliniken oder arzt-praxen geben, die eine punktierung der gebährmutter / plazenta vornehmen.

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 23. Juni 2007 15:35

Ich war damals (vor 7 Jahren) in einer grossen Praxis in Düsseldorf. War allerdings auch nicht gerade der Hit.Hatte das Gefühl, die wollten auf Biegen u.Brechen unbedingt eine Fruchtwasserpunktion vornehmen, rein für ihre Statistik.Hab mich dagegen entschieden, dass konnte der Arzt garnicht verstehen.Meinte ich wäre verantwortungslos usw.Mein Baby war kerngesund.Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe u.Gute. Und lass uns wissen,wenn dein Baby da ist.

Kommentar von Simple_avatar1smallulrike1974 am 24. Juni 2007 12:06

ja, so kam´s mir auch vor! ich sollte schon am empfang, ohne dass jemand wusste, warum ich überhaupt da war, mein einverständnis zu der plazenta-punktion unterschreiben. vielleicht läuft da ´ne wette zwischen den ärzten, wer die meisten punktionen pro tag / woche / monat hat... sind sie bei mir falsch gelandet, ich bin kein wett-objekt! wie´s mit dem baby weitergeht, schreib ich fleißig auf meiner homepage: www.frey-u.homepage.t-online.de


elkera
beantwortet von elkera am 23. Juni 2007 12:42
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Ich weiß zwar nicht ob eine Beschwerde etwas bringt, aber ich würde an die zuständige Ärztekammer schreiben, und den Fall schildern. So muß man sich wirklich nicht als Patient behandeln lassen.

__

Bist du Privatpatienten oder in der gesetzlichen Krankenkasse?

Bei manchen Ärzten kann man direkt feststellen, das sie lieber nur noch Privatpatienten behandeln. Aber das darf man sich auf keinen Fall gefallen lassen.

Kommentar von Simple_avatar1smallulrike1974 am 23. Juni 2007 12:52

Krankenkasse. Es ging ja gestern darum, festzustellen, ob mein Baby im Bauch gesund ist. Dass letztes Jahr mein erstes Baby bei der Geburt gestorben ist, hatte ich denen haarklein erzählen müssen und dabei kamen mir ein paar Tränen. Von daher war ich um so erschrockener, wie man so gefühllos mit einer geängstigten Patientin umgehen kann.

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 23. Juni 2007 13:03

Kann dich gut verstehen. Diese Erfahrung mit Ärzten habe ich leider auch schon machen müssen. Und ich glaube wir sind wirklich teilweise auf den Weg zu einer 2 Klassen Gesellschaft. Gerade Kassenpatienten werden oft unhöflich behandelt, während Privatpatienten oft hofiert werden, weil die ja Geld in die Kasse bringen. Aber versuch es mit der Beschwerde.

--

Wünsche dir viel Glück und alles Gute für dein Baby.

__

Wenn alles gut gelaufen ist und dein Baby da ist, berichte uns doch davon.


SandraBerlin
beantwortet von SandraBerlin am 23. Juni 2007 12:42
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Vielleicht solltest Du mal das Gespräch mit der Klinik Leitung suchen. Alles muss man sich auch nicht gefallen lassen! Und gerade bei Ärzten sollte da etwas mehr "Fingerspitzengefühl" vorhanden sein, da man als Patient eh schon angst hat oder verunsichert ist, da man manchmal nicht weiss was auf einen zu kommt und auf deren Hilfe angewiesen ist. Mag sein das manche Ärzte gestresst sind (stell mir den Job auch nicht leicht vor) allerdings sollte das nicht am Patienten ausgelassen werden.


anonym
beantwortet von saltin am 23. Juni 2007 12:42
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wow, das ist ja wohl der hammer, ich denke schon, das eine beschwerde etwas bringt, ich finde so eine behandlung unter aller sau...mal den armen überlasteten arzt aussen vor, dann hätte er sagen können: sorry, bin z.Zt. etwas überlastet, aber eine hilflose patientin so anzumachen ist nicht in ordnung!! und denk dran: selbst wenn ein brief (oder was auch immer du unternimmst)bei keiner ihn angehenden stelle was bewikt: du hast es dir von der seele geschrieben und wenigstens versucht, etwas zu bewirken...wenn immer alle stumm bleiben, ändert sich nie was!! viel erfolg!!


critter
beantwortet von critter am 23. Juni 2007 14:14
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Wie schon jemand hier schrieb: Sich die Sache wenigstens in einem Brief an den Arzt/die Klinik/die Ärztekammer von der Seele schreiben. Solltest Du Kassenpatientin sein, wirst Du nie eine Antwort bekommen.

Mir ist es im März genau so passiert. Es sollte vor einer Untersuchung ein Arztgespräch stattfinden. Hats aber nicht, und es wurde ohne irgendeine Aufklärung an mir rumgemacht. Nach einiger Wartezeit wurde ich vom Arzt selbst verabschiedet, indem er mir im verschlossenen Umschlag den Bericht an einen anderen Spezialisten in die Hand drückte und bemerkte: Freuen Sie sich, ist alles in Ordnung. - Und der Spezialist sagte: Ganz im Gegenteil, da ist gar nichts in Ordnung! Nur ein Medikament kann mein Problem stoppen (hat es mittlerweile auch). Vor Wut schrieb ich dem 1. Arzt einen Brief, dann nach Wochen einen zweiten. Dann Kopien davon an die Ärztekammer. Kein Schwein reagiert. Die haben es einfach nicht nötig.


stefvol
beantwortet von stefvol am 23. Juni 2007 14:05
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Jaaa diese Halbgötter in weiß sind auch nur Menschen und nach einer langen Schicht auch mal mies drauf. Das kann man zwar verstehen, dennoch gib ihm nicht das Recht seine Patieten - sprich Brötchengeber - wie den letzten Dreck zu behandeln. Ich würde zuerst nochmal das Gespräch mit dem suchen und wen das nichts bringt mit der Klinikleitung, bringt das auch nichts dann Ärztekammen. Diese Halbgötter in weiß müssen ab und an in ihre Schranken gewiesen werden - bevor die zu Göttern mutieren.


Luise
beantwortet von Luise am 24. Juni 2007 09:51
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Die Unikliniken haben immer Klinikdirektoren, dahin würde ich die Beschwerde schicken, da geht vielleicht etwas in die positive Richtung. Glaube nicht, dass eine Ärztekammer etwas tut, auch an den Dekan der Uni würde ich nicht schreiben, der Chef sollte seine Leute im Griff haben.


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