Frage von WinnfieldVega, 58

Unfallverursacher stellt sich gegenüber seiner Versicherung tot, was kann ich in solch einem Fall tun außer noch länger zu warten?

Hallo, Mir hat jemand beim Ausparken auf einem öffentlichen Parkplatz mein Pkw gerammt. Zum Glück habe ich das ganze beobachten können und der Unfallverursacher gab auch an Ort und Stelle ein mündliches Schuldeingeständnis ab. Ein Freund von mir war ebenfalls mit dabei und ist somit auch Zeuge des ganzen geschehens gewesen. Polizeilich wurde der unfall nicht augenommen, da der UV seine Schuld sofort eingestand und wie oben erwähnt Zeuge dabei war. Soweit sogut....nachdem der UV den Schaden ,entgegen seiner eigenen Aussage, nach gut zwei Wochen immer noch nicht bei seiner Versicherung gemeldet hatte bin Ich selbst aktiv geworden und habe über die Zentralauskunft der Versicherer den Schaden seiner Versicherung gemeldet. Dieser dann auch alle Unterlagen umgehend zugesandt ( Bilder vom Unfallort, Bilder vom Schaden, Kostenvoranschlag etc.). Ein weiterer Monat ist seitdem vergangen ... ich rief nochmals bei der gegnerischen Versicherung an um zu erfahren was nun der aktuelle Stand der Dinge sei. Man erzählte mir, dass man schon mehrmals, sowohl schriftlich wie auch telefonisch, versucht habe den VN zu kontaktieren. Diese versuche jedoch bisher immer erfolglos blieben, da der VN weder auf schreiben antworte noch telefonisch zu erreichen sei.
Heute kam dann endlich mal das erste schreiben der gegnerischen Versicherung in dem stand das man versuche den VN zu kontaktieren und ich mich bitte gedulden solle, da dieser sich bisher noch nicht zum Schadenshergang geäußert habe...also nochmal das gleiche in schriftform was mir die nette Sachbearbeiterin ein paar Tage zuvor schonmal am Telefon gesagt hat. Nun meine Frage.. Muss ich noch bis Weihnachten warten bis der Unfallverursacher aktiv wird oder gibt es Möglichkeiten für mich dem ganzen endlich ein Ende zu bereiten ? Es fängt nämlich langsam an anstrengend zu werden .

Lg WinnfieldVega

Antwort
von TransalpTom, 22

Das ist der klassische Haftpflichtschadenfall, bei dem hast Du Anrecht auf einen von Dir gewählten Sachverständigen (sofern Schaden über der Bagatellgrenze ca 750 EUR liegt) und natürlich auch einen Rechtsanwalt.

Beidem muß auch von der gegnerischen Versicherung bezahlt werden.

Setz der Versicherung eine Frist, nachder Du dann den Rechtsweg beschreiten wirst, danach gehst Du zu einem Rechtsanwalt.

Antwort
von schleudermaxe, 5

... ein Anspruchsteller muß seinen Schaden belegen (ist wohl möglich) und beweisen, wer denn der Verursacher ist. Daran scheitert es wohl und deshalb muß gewartet werden. Durfte ich ín einem Fall auch schon einmal, ein Jahr!

Antwort
von BoeserEngel81, 32

Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast würde ich einen Anwalt einschalten! Und in Zukunft immer die Polizei anrufen und den "Fall" aufnehmen lassen!!!!

Kommentar von mariontheresa ,

Nach meinen Erfahrungen kommt die Polizei bei solchen Bagatellschäden nicht.

Kommentar von BoeserEngel81 ,

Aber ein Anruf  schadet in diesem Moment bestimmt nicht! Um eventuell zu fragen wie man vorgehen soll! Und am besten auch immer etwas unterschreiben lassen! Aber wie gesagt, ich würde an deiner Stelle einen Anwalt einschaltet, und da du sicherlich den Prozess auch gewinnen wirst, muss der Gegner auch die Kosten tragen, falls du keinen Rechtsschutz hast!

Antwort
von healey, 29

Anwalt  nehmen !

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community