Hallo Leute! Mir ist vorgestern ein LKW auf mein parkendes Auto (mit eingeschlagenen Rädern) direkt auf das linke Vorderrad gefahren. Abgesehen von dem Streß mit dem Fahrer ist nun das linke Federbein, ein paar Kleinteile, Querlenker etc kaputt sodass alles gewechselt werden muss (Schaden ca. 3000€). Heute hat mich dann die Werkstatt angerufen und gefragt, ob sie dann auch gleich das rechte Federbein wechseln sollen da unterschiedlich alte Federbeine schlecht seien (Unterschied dann etwa 20.000km). Meine Frage: Ist das so? Und wenn ja, muss das dann nicht auch die Versicherung des Unfallgegners zahlen?

Hallo! Technisch gesehen besteht kein Bedarf, die meisten Hersteller legen als Grenze auch eher 50.000km fest. Bedeutet: Wenn erst vor 20.000km das andere Federbein gewechselt wurde oder das Auto so jung ist, macht es nichts aus wenn jetzt ein neues dazu kommt. Du wirst es nicht merken. Federbeine haben eine Lebenserwartung von 150.000km +/- 50.000km je nach Fahrweise, da treten bemerkenswerte Unterschiede erst sehr spät auf. Gruß
Dann frag die Werkstatt mal, wie sie das ausreichend begründen möchte, dass die Versicherung des Unfallgegners das auch glaubt. Oder sag der Werkstatt, wenn die Versicherung es glaubt, dann glaubst du es auch. Und überleg dir, ob es für andere Belange vielleicht eine Werkstatt geben könnte, der du mehr vertrauen könntest.
nein das andere ist ja noch funktionsfähig deswegen muss die versicherung das nicht zahlen! aber ruf doch einfach mal da an!"
nein, wenn es so begründet wird wie du es gerade beschrieben hast, musst du es alleine zahlen.
Lass aber bei solchen Schäden auch die Lenkung überprüfen. ( Lenkgetriebe )