Frage von Mio36, 64

Unfall mit KFZ?

Prüft die Kfz Versicherung bei Schadensregu ob verursacher im besitz vom Fhs ist oder reicht denen die angabe im Fragebogen?

Expertenantwort
von DEVK, Business Partner, 8

Hallo Mio36,

wir bitten den Verursacher nicht explizit darum, uns seinen Führerschein zu zeigen.

Raus kommt es aber trotzdem. Meist informiert uns der Geschädigte. Er bekommt das am Unfallort mit, wenn die Polizei die Führerscheine der Beteiligten kontrolliert.

In vielen Fällen fordern wir die Polizeiakte an. Da würde es auch stehen. Oder im Unfallbericht.

Der Versicherungsnehmer ist vertraglich verpflichtet, uns bei der Schadenmeldung wahrheitsgemäße Angaben zu machen, auch zum Führerscheinbesitz. Fährt er ohne Führerschein und lügt uns dann noch bewusst an, hat er gleich gegen zwei Obliegenheiten verstoßen:

- Fahren ohne Fahrerlaubnis

- unwahre Angaben bei der Schadenmeldung

In so einer Konstellation wäre ein Regress bis 7.500 Euro (ggf. sogar bis 10.000 Euro) denkbar.

Ich hoffe, die Antwort hilft dir :)

Schönes Wochenende wünscht

Lydia vom DEVK-Team

Kommentar von Mio36 ,

Vielen dank. Aber wie verhält es sich wenn keine Polizei vor Ort war?

Antwort
von BenniXYZ, 9

Das ist eine gute Frage. Wenn sich nichts verdächtiges ergibt, wird nicht weiter nachgeforscht. Man geht davon aus, daß die Fragen in der Schadenanzeige wahrheitsgemäß beantwortet werden.

Die Versicherer verlagern ihre Kundenbetreuung oder Schadenbearbeitung zunehmend in`s Ausland. Bulgarien, Rumänien.... Der Telefoncomputer verteilt die Anrufer, drücken sie die 2....Oder die Kunden füllen gleich alles selbst online aus, auch die Schadenanzeigen. Personal kostet halt und alle wollen billig.

Doch laß etwas unklar erscheinen, dann wird nachgeforscht. Und dann kommst du in Teufels Küche.

Antwort
von Apolon, 25

Willst du Informationen zu einem beabsichtigten Versicherungsbetrug haben ?

Natürlich wird bei einem Schaden überprüft, ob der Führer des Fahrzeugs einen gültigen Führerschein hat.

Der Versicherungsnehmer muss lediglich den Fragebogen wahrheitsgemäß ausfüllen.

Wenn der Versicherer dann feststellt, dass dieser Fragebogen absichtlich falsch ausgefüllt wurde, kann er den Versicherungsnehmer in Regress nehmen.

Bitte auch beachten, der Kontakt zwischen den Versicherungsunternehmen und den Kfz-Zulassungsbehörden ist ausgezeichnet.

Kommentar von Mio36 ,

Nein natürlich geht es nicht um den versicherungsbetrug. Nur warum dan die angaben im Fragebogen wenn sie es anscheinend ja doch überprüfen wie du schreibst.

Kommentar von Apolon ,

Der Versicherer erwarten von seinem Versicherungsnehmer, dass dieser wahrheitsgemäß das Schadensformular ausfüllt.

Zur 1. Kontrolle erhält auch noch der Geschädigte einen weiteren Fragebogen.

Wenn ein Polizeibericht vorliegt, wird dies auch noch verglichen.

Und zu guter Letzt werden dann auch noch Anfragen bei der Kfz-Zulassungsstelle (Führerscheinstelle) bezüglich bestehendem Führerschein getätigt.

Wenn sich dabei herausstellt, dass der Versicherungsnehmer den Fragebogen absichtlich falsch ausgefüllt hat, hat der Versicherer die Möglichkeit ihn in Regress zu nehmen.

Und nun, denke einfach mal über meinen Text nach!

Antwort
von chevydresden, 8

Was ist Fhs?

Antwort
von mondfaenger, 32

Das wird auf jeden Fall geprüft.

Kommentar von Mio36 ,

Inwiefern? Fragen die beim Straßenverkehrsamt nach? Oder verlangen die eine Kopie vom Fhs?

Kommentar von mondfaenger ,

Siehe Antwort von Apolon!

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