Frage von bilal007, 282

Unfall: bin ich 100% schuldig?

Hatte heute einen Unfall undzwar:
Ich fahre ne Straße runter 30er Zone & auf der rechten Seite (ich fahre aufm linken Spur) sind Autos geparkt.
Dann kam ein Auto mir entgegen er war auf meiner Spur & es hat geregnet man hat nicht viel gesehen, er hat sich nicht rechts angeordnet sondern ist mittig weitergefahren obwohl er 1 Meter abstand zu den Parken Autos hatte, ich habe voll bremsung eingelegt & war am Bordstein sein linker kotflügel usw ist kaputt bei mir rechte Seite kotflügel & Stoßstange usw. dann kam die Polizei ubd hat gesagt ich bin der Unfall Verursacher aber er wird schauen ob der andere sich auf Fehlerhaft verhalten hat.
Aufjedenfall hätte er 5 Meter davor sich rechts einordnen können da es mein spur war & er hatte 1 Meter abstand zu den parkenden Autos, hätte er bischen nach rechts gefahren würde nichts passieren. Ein Zeuge sagt ich hätte Gas gegeben jedoch hatte er ein wenig Alkohol & ich bin mir zu 99% sicher das ich nicht Gas gegeben habe.. nun meine Frage: bin ich zu 100% schuldig? Oder wird es eher 50/50 ausgehen..

Expertenantwort
von machhehniker, Community-Experte für Auto, 118

Es ist Alles etwas wirr beschrieben, zuerst waren rechts zu Dir Autos geparkt, weshalb Du auf der Gegenspur gefahren bist, dann aber ist der Unfall da passiert wo Du rechts gefahren sein willst und Dein Unfallgegener hatte parkende Autos auf seiner Seite.

Du schreibst dass er Dich schon seit min 80 Metern gesehen haben muss, also hast auch Du ihn über diese Strecke lang gesehen.

Nun war dies eine 30er-Zone und obwohl es eng wurde bist Du mittels einer Vollbremsung nicht stehen geblieben bevor es zum Unfall kam, da frägt sich ob dann der Andere nicht schnell genug angehalten hat. Es war aber die Polizei da, die hat weitere Umstände genau anschauen können und ist der Meinung dass Du der Unfallverursacher bist. Demnach sah es wohl so aus als wäre der Andere schon gestanden als es zum Unfall kam, sonst wäre klar Derjenige der Unfallverursacher der das Hindernis auf seiner Seite hat.

Ich kann da auch nicht genau beurteilen wie das auslaufen wird, zumal es auch noch recht verwirrend dargestellt wurde. Ich gehe von Teilschuld aus, der Andere weil er nicht vor seinem Hindernis gewartet hat bzw dichter hätte ranfahren können, Du weil Du nicht angemessen gefahren bist und nicht rechtzeitig zum Stehen gekommen bist. Wie sich das aber genau aufteilt kann ich nicht einschätzen.

Antwort
von Laestigter, 107

Etwas wirr das Ganze - einfache Fragen:

Da wo der Unfall passiert ist,also an dem Platz genau (nicht davor) standen da auch rechte parkende autos und du bist im Gegenverkehr gefahren oder warest du auff der rechten Strassenseite, es waren auf deiner Seite keine Autos

(Du schreibst nämlich was von "rechts haben autos geparkt und ich fuhr auf der linken spur" - Danach ist das entgegenkommende Auto plötzlich auf deiner Spur gefahren..)

Kann es sein, daß du noch um parkende autos herumgefahren bist, obwohl Gegenverkerh gekommen ist und du jhast es nicht mehr rechtzeitig geschafft, wieder nach rechts zu kommenß)

Wieso ist bei dir etwas Rechts kaputt und bei Ihm sein linker kotflügel? - Das passt doch gar nicht zusammen? - Oder bist du etwa nach links ausgewichen, statt nach rechts?

Skizze wäre auch nicht schlecht..

Kommentar von bilal007 ,

Meine Spur war frei, auf seiner Spur waren Autos geparkten aber 10 Meter hinter dem Unfall Platz hätte er sich rechts einordnen können so das ich durchfahren kann hat er aber nicht gemacht da er schnell rechts abbiegen wollte..
& er hat mich mindestens von 80 Metern entgegen kommen sehen.. Zudem war er ganz mittig & ich war nach dem Unfall am Gehweg mit dem vorderen Rad.

Der Zeuge war angetrunken & hat gesagt ich hätte Gas gegeben aber ich habe nicht Gas gegeben, sollen die mir es Nachweisen..
Normal ist er doch schuldig, er fährt auf meinem spur..

Kommentar von Laestigter ,

Jetzt wirds klarer - aber warum ist bei dir rechts ein Schaden und nicht (auch) links?

Kommentar von bilal007 ,

Eh sorry, bei mir war es links & bei ihm auch. Hätte er ca 50 cm nach rechts gelenkt (obwohl er 1 Meter Platz frei hatte) würde es nicht zum Unfall kommen

Kommentar von Laestigter ,

Alles klar- warum die Ordnungsmacht überhaupt auf die Idee gekommen ist , daß du der Verursacher sein könntest, weis Ich nicht, wahrscheinlich behauptete die Gegenseite (also der Gegenverkehr) du bist nicht ganz rechts gefahren (Rechtsfahrgebot)

Wird wohl ein Fall für den Rechtsschutz - für mich sieht das so aus:

Du bist auf deiner Spur gefahren, der Gegenverkehr hatte ein Hindernis auf seiner Seite (parkende autos) und hätte entweder dahinter warten müssen, bis du an Ihm vorbei bist. Oder, und das hat er gemacht, er sit an den parkenden autos vorbeigefahren, es hätte  trotzdem wahrscheinlich für euch alle vom platz gereicht, wenn er nicht auch noch einen Meter Abstand zu den parkenden Autos gelassen hätte (auf deiner Spur mit den linken reifen)

Du hast das erkannt, bist ganz rechts gefahren (Randstein), aber weil er rechts zu den parkenden Autos soviel Platz gelassen hat, hat das trotzdem nicht mehr gereicht..

Genau so gibst du das zu Protokoll, wenn du zur Polizei musst zwecks Aussage! Ob du instinktiv beschleunigt hast, um dem noch auszuweichen, spielt keine Rolle, damit wolltest du dich sogar ja noch auf den Gehweg retten und es hat nicht mehr gereicht, wenn dich jemand frägt...

Wenn du nen Rechtschutz hast, übergib es ihm, ist das einfachste.

Wer übrigens Schuld (oder Teilschuld) hat, entscheidet ein Gericht und nicht die Polizei oder "Zeugen"

Mach dir also keinen Kopf,  komm runter, da passiert nichts. Wichtig ist, daß niemand verletzt wurde, den Rest zahlt die Versicherung!

Wird schon werden !


Antwort
von Reinhards, 17

Die Prüfung der Frage ob und in welchem Umfang eine Haftung besteht obliegt ausschließlich dem Haftpflichtversicherer. Deshalb sind alle hier geäußerten Meinungen oder Vermutungen hierzu nicht relavant.

rd

Versicherungsmakler

Kommentar von machhehniker ,

Die Prüfung der Frage ob und in welchem Umfang eine Haftung besteht obliegt ausschließlich dem Haftpflichtversicherer.

Ach so? Und wenn ein Richter anderer Meinung wäre?

Ich weiss ja dass Versicherungen ein ziemlich parasites Verhalten haben und schon viel zu viel zu sagen haben, aber dass der Umfang von Haftung ausschliesslich der Haftpflichtversicherer zu prüfen hat ginge nun eindeutig zu weit!

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 48

Er war verpflichtet Abstand zu den parkenden Autos zu halten. Wenn du dagegen wegen der Witterung nichts mehr sehen konntest, hättest du anhalten müssen.

Wer nichts sieht, kann nicht im Blindflugverfahren am Straßenverkehr teilnehmen.

Antwort
von lenzhik, 97

Da der Typ bisschen Alkohol hatte, wird er jetzt Probleme bekommen und mindestens eine Teilschuld. Den Rest kann ein Gutachter genaustens brechnen

Kommentar von Laestigter ,

Ich glaube er meint der "Zeuge" war angelullt..

Kommentar von lenzhik ,

Stimmt...sry

Kommentar von Laestigter ,

Hab Ich auch erst so verstanden, erst im Nachgang hat es dann Klick gemacht. - Wenns der Gegener gewesen wäre, wäre der Drops schon gelutscht

Antwort
von Karl37, 46

Deine Schilderung muss man zunächst ordnen.

Die rechte Seite einer 30er Zone war zugeparkt und du bist links gefahren. Also hast du die Fahrbahn des Gegenverkehr benutzt. Dein Unfallgegner hatte daher Vorfahrt und du warst wartepflichtig.

Wie willst du da eine Mitschuld des Unfallgegner begründen? Übrigens, wenn die Sicht bei deiner Windschutzscheibe eingeschränkt war, dann ist das kein Entschuldigungsgrund sondern einzig in deiner Verantwortung. Du hättest ja dein Auto besser warten können und einmal die Wischer austauschen lassen.

Antwort
von Still, 39

Kann es sein, dass der Ungallgegner angehalten hatte, damit ihr besser aneinander vorbei fahren könnt? Du selbst schreibst, wie schlecht die Sicht war, willst aber andererseits, dass er dich aus 80 Meter Entfernung sieht.

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