Frage von Kathy1605, 111

Unfall Bergungskosten?

Hallo zusammen ,meine Frage betrifft nicht mich selber sondern einen Bekanten ,allerdings lässt es mir keine ruhe und ich würde gerne eure Meinungen und auch Tipps lesen.

Besagter Bekannter hatte in der ersten Januar Woche einen Verkehrsunfall auf der Autobahn Nähe Wertheim .Er war an dem Unfall nicht Schuld.Er wurde abgedrängt ,Unfall Gegner hat Fahrerflucht begangen und wurde bis heute auch noch nicht ermittelt ,trotz auch Medien Aufrufe.

Polizei kam ,Auto wurde abgeschleppt und aufgrund das er gottlob das er nicht schwer verletzt war konnte er nach 7 Stunden das KH wieder verlassen.Auto wurde abgeschleppt und auf einen Autohof gebracht ,von der Polizei aber nun wieder frei gegeben.Soweit so gut.

Versichert ist er bei der Gesellschafft mit den drei Buchstaben A... Haftpflicht mit Teilkasko 150 Euro Sebstbeteiligung und Schutzbrief .Fährt seit 30 Jahren Unfall frei.

Leihwagen wurde Ihm zugesagt für 21 Tage .

Sodele nun kam von der Versicherung die Aussage ,bezahlt wird der Leihwagen nur für 5 Tage ,als Schäden übernommen werden nur die kaputten Scheiben .Rücktransport des Unfallwagens und auch die Tage die der Wagen auf dem Gelände des Apschleppdienstes stand muss aus eigener Tasche gezahlt werden .

Mit der Versicherung lässt sich überhaupt nicht reden die legen mitten im Gespräch auf

Aber jetzt mal ehrlich ist es normal das er diese Kosten selber tragen muss ? ich habe Ihm geraten einen Anwalt einzuschalten ,aber trotzdem, hat vielleicht jemand so etwas schon mal gehabt ?

Antwort
von peterobm, 80

Es ist klar geregelt was bezahlt wird. Er hat eine Haftpflicht mit Teilkasko. Danach wird abgerechnet. http://www.verkehrsopferhilfe.de/ mal da anfragen. Solange der Unfallverursacher nicht ermittelt wird, trägt er zunächst mal selber die KOSTEN. 

Antwort
von suzisorglos, 43

Also jetzt mal ehrlich: Ja, es ist normal, dass der Freund die verbleibenden Kosten selbst tragen muss. Das sollte ihm nicht schwer fallen - er kann ja dafür einfach einen Teil der eingesparten Vollkasko-Prämie verwenden.

Ist schon 'ne blöde Sache, wenn der Unfallverursacher sich unerlaubt entfernt, oder keine Versicherung hat - da kann dann tatsächlich nur eine Vollkaskoversicherung vollständig regulieren. Auf diesen Versicherungsschutz wurde hier leider verzichtet... 

Antwort
von kim294, 40

Er kann den Schaden doch von dem Geld bezahlen, welches er gespart hat, weil er keine Vollkasko abgeschlossen hat... diese hätte nämlich zumindestens den Schaden am Auto übernommen.

Ansonsten sollte in seinem Vertragsbedingungen genau geregelt sein, was zum Beispiel im Rahmen des Schutzbriefes eingeschlossen ist.

Antwort
von xeemiix, 49

Also Teilkasko ist ja meistens echt nur Glas- und Wildschaden, da wird das halt nur übernommen. Beim Abschleppen, wird nur die Abfahrts- und Ankunftszeit übernommen. Also denke ich schon, das es so sein wird, das man den Rest übernehmen muss.

Antwort
von Apolon, 59

Sodele nun kam von der Versicherung die Aussage ,bezahlt wird der Leihwagen nur für 5 Tage ,als Schäden übernommen werden nur die kaputten Scheiben .Rücktransport des Unfallwagens und auch die Tage die der Wagen auf dem Gelände des Apschleppdienstes stand muss aus eigener Tasche gezahlt werden .

Die Erstattung erfolgte gemäß den Vertragsbedingungen des Schutzbriefes und der Teilkasko-Versicherung.

Eine Vollkasko-Versicherung ist nicht vorhanden.

Kfz-Haftpflicht leistet nur für Fremdschäden.

Wie bereits geschrieben wurde, sollte er sich bei der Verkehrsopferhilfe melden.

Was dein Bekannter sonst noch von seiner Versicherung erwartet ist mir ein Rätsel.

Gruß N.U.

Antwort
von Buerger41, 32

Ihr Bekannter sollte sich hierhin https://www.weisser-ring.de/internet/ ; wenden.

Er braucht professionelle Hilfe. Ihr Bekannter ist Opfer einer kriminellen Handlung . Es besteten Einrichtungen, die man kennen muss um finanzielle Hilfe zu bekommen.

Meine Empfehlung, er selbst sollte dort ihren Fall schildern.


Antwort
von oOmeckiOo, 65

Das ist ein Fall, den ich niemandem wünschen würde. Da der Schädiger nicht ausfindig gemacht werden kann, kann auch deren Versicherung nicht in Anspruch genommen werden.

Dein Bekannter hat in dem Fall nur 2 Optionen. Den Schaden belassen oder seine eigene Versicherung in Anspruch nehmen.

Da er jedoch nur eine Teilkaskoversicherung hat, werden nur bestimmte Teile, wie z.B. die Scheiben ersetzt. Eine Abdeckung über die Vollkasko hätte auch seinen kompletten Schaden übernommen.

Was genau an Zusatzleistungen der Versicherung deines Bekannten übernommen werden, kann er in seinen Vertragsbedingungen nachlesen unter dem Thema der Teilkasko.

Dabei sollte allerdings die Selbstbeteiligung berücksichtigt werden.

Seine Versicherung hat in dem Sinne nichts falsch gemacht. Sollten dennoch Schwierigkeiten bestehen, kann er sich kostenfrei an den Ombudsmann wenden (muss auf jeder Visitenkarte drauf stehen oder findet man auch über Google). Das ist ein Streitschlichter zwischen Kunde und Versicherer. Somit kann der Weg zum Anwalt gespart werden.

Kommentar von peterobm ,

wofür Ombudsmann? Was im Schutzbrief abgedeckt wird, wissen wir nicht. Haftpflicht u. Teilkasko sind klar geregelt.

Kommentar von oOmeckiOo ,

https://www.axa.de/das-plus-von-axa/auto-kfz-unterwegs/kfz-schutzbrief

Das dürfte dir vllt weiter helfen.

Ein Ombudsmann ist dafür da, um Unklarheiten aufzudecken. Sprich, wenn dein Bekannter keine vernünftige Antwort bekommt von seiner Versicherung oder eine Leistungsentscheidung in Frage stellt, die er als unberechtigt empfindet, kann er sich an den Ombudsmann wenden.

Der ist sozusagen ein kostenfreier Rechtsanwalt in Versicherungsangelegenheiten. Ich würde jedem empfehlen erst mit diesem zu sprechen, da er bereits im Vorfeld Sachen klar stellen kann. Wenn das jedoch nichts nützt, bleibt der Weg zum Anwalt unausweichlich.

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