Frage von seifreundlich2, 20

Unfall – Franchise & Selbstbeteiligung?

Die folgenden Fragen beziehen sich auf die Schweiz.

  1. Muss ich als nichterwerbstätiger Student bei einem (selbstverursachten) Unfall die Kosten (500 CHF) komplett selber tragen, solange die jährliche Franchise (2500 CHF) noch nicht aufgebraucht ist?

  2. Und was ist der Unterschied zwischen jährlichem Selbstbehalt (700 CHF) und jährlicher Franchise (2500 CHF)?

  3. Wie kann ich die Kosten insgesamt minimieren?

Vielen Dank für Antwort!

Antwort
von Tellensohn, 10

Salue

Ja, leider. Erst wenn die Franchise/Selbstbehalt aufgebraucht ist, fängt die Krankenkasse an zu bezahlen. Auf diesem Rest hast Du in der Regel auch noch einen Selbstbehalt von 10 %.

Das Ganze ist ein Abwägung des Risikos. Du bist vermutlich jung und wenig krankheitsanfällig. Da kommt Du mit der Franchise von 2500.- pro Jahr in der Regel finanziell besser weg, auch wenn das Risiko von selbst zu bezahlenden Arztbesuchen etc. grösser ist.

Als Beispiel: als 58 jähriger Mann bezahle ich monatlich für meine Krankenkasse rund Fr. 280.- bei einer Franchise von Fr. 2500.-.

Mein Lebenspartner, 48 jährig, hat eine jährliche Franchise von Fr .300.-, bezahlt dafür aber für die Prämie pro Monat aber Fr. 560.-.

Später, wenn Du angestellt bist, bist Du vom Arbeitgeber für Betriebs- und Nichtbetriebsunfälle bei der SUVA versichert. Da ist dann kein Selbstbehalt und Dein Unfall wäre für Dich kostenlos verlaufen.

Es grüsst Dich

Tellensohn

Kommentar von seifreundlich2 ,

Danke, sehr hilfreich! Damit sind meine erste und dritte Frage weitgehend beantwortet. Ist 2500 CHF die höchste Franchise?

Weisst du auch die Antwort auf die zweite Frage?

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