Frage von Glubschy, 68

Unfähigkeit in der Psychatrie, wohin denn dann?

Ich fasse mich kurz:

Ich bin m/16 und seit 11 Wochen in der Akutpsychatrie. Ich habe die Diagnose, dass ich neurologische "Fehler" habe, wodurch ich Stimmen höre, Halluzinationen und Wahn habe und einiges mehr.

Jedoch wurde mir gesagt, dass ich nicht therapiert werden kann.

Deswegen ist meine Frage, wo ich hin gehen könnte wo ich richtig therapiert werden kann, da die Ärzte meinten, dass ich ein zu undurchsichtiger Fall sei, als das sie mich therapieren könnten.

Ich freue mich über jede brauchbare Antwort!

Antwort
von schloh80, 33

Wenn mit Therapie eine Psychotherapie zur Beseitigung der Stimmen gemeint ist, dann haben die Ärzte recht, da gibt es keine Therapie.

Wenn, dann könnte man nur medikamentös behandeln, Psychotherapie ergänzend, um mit den Einschränkungen und Folgen der Erkrankung im Alltag umzugehen und trotzdem, so weit möglich, ein normales Leben zu führen (d.h. auch, drogenfrei!).

Antwort
von Barbaratlos, 26

Da steigt in mir die Frage auf, ob du dazu bereit bist, eine Therapie anzunehmen und wie groß deine Motivation zur Mitarbeit bei einer vorgeschlagenen Therapie ist.

Wenn du das damit beantworten kannst, dass du Hilfen gut annehmen kannst und willst, dann sind meiner Meinung nach deine Ärzte oder der Sozialdienst der Klinik dafür zuständig, einen geeigneteren Platz für dich zu suchen und zu finden. Sie sind die eigentlichen Experten in der >Therapeuten-Landschaft<.

Wurde dein Problem denn schon neurologisch abgeklärt? Das erschient mir nach deiner Schilderung sinnvoll.

Antwort
von Seanna, 7

Ich weiß nicht, was mit "neurologische Fehler" gemeint sein soll, aber dass man Stimmenhören, Hallus uä nicht in der akuten Psychiatrie behandelt, ist völlig korrekt.

Das gehört in die offene Psychiatrie, dort mit Medikamenten eingestellt, da Psychotherapie oft wenig Sinn hat.

Bei Stabilität kann das auch ambulant gemacht werden.

Antwort
von Belladonna1971, 22

Unfähigkeit ist natürlich schon ein gewaltiger Vorwurf! Sicherlich sind nicht immer alle Therapeuten kompetent. Manchmal gibt es auch Diagnosen, mit denen man im Leben zurecht kommen muss. Dann gilt es, eine entsprechende Strategie mit Hilfe des Fachpersonals zu entwickeln.

Du hast natürlich die Möglichkeit eine Zweit- und auch Drittmeinung einzuholen. Und dennoch bleibt ein wichtiger Punkt: was wirst Du beitragen?

Antwort
von McDuffee, 46

Wie kommst du an einen Rechner? Troll?

Es GIBT psychologische Störungen, die NICHT THERAPIERBAR SIND!

Die einzige Möglichkeit wäre meiner Ansicht nach eine Verlegung in eine PLK! Gibt es sowas bei euch?

Kommentar von Glubschy ,

Ich darf seit kurzem übers Wochenende nach Hause.

Ich bin schon in einem Krankenhaus für Psychotherapie etc.

Ist es ein Unterschied zwischen einem normalen "Krankenhaus" und dem Landeskrankenhaus?

Kommentar von McDuffee ,

klar! Eine PLK ist auf Sonder und Extremfälle ausgelegt. Die MÜSSEN MEHR MACHEN KÖNNEN als die normalen Krankenhäuser! Wenn sie dich heim lassen ist die "Untherapierbarkeit" vielleicht auch einfach mit zu hohen Kosten für die Therapie verbunden. Vielleicht sagen die sich "der ist keine Gefahr, den brauchen wir nicht in eine teure Therapie zu schicken"!

Antwort
von helloyolo, 39

Lass dir eine zweite Meinung von einem anderen Arzt geben. Es kann ja nicht sein, dass die dich einfach fallen lassen.

Viel Glück 

Antwort
von sojosa, 29

Welche Drogen hast du denn genommen und wissen die in der Klinik davon?

Kommentar von Glubschy ,

In der Klinik wissen sie, dass ich Drogen konsumierte, jedoch schließen sie mit Sicherheit aus, dass es durch die Drogen kam, da es schon vor dem Drogenkonsum die Symptomatik gab.

Kommentar von sojosa ,

Dann kannst du wohl nur versuchen eine andere Klinik zu kontaktieren.

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