Frage von Joerg31, 20

unerwünschte Buchsendung trotz Vorabankündigung?

Ich habe folgenden Sachverhalt. Vor ein paar Wochen, etwa zur Weihnachtszeit erhielt ich einen Brief eines Buchverlages mit etwa folgendem Inhalt, den ich hier verkürzt, aber nicht verfälscht wiedergebe. „Sehr geehrter Herr….., wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir für Sie folgendes Buch (Titel etc. folgt) reserviert zu haben. Wir werden Ihnen das Buch ab dem….. zur Anschau zuschicken. Sollen Sie keine Zusendung wünschen, erbitten wir Mitteilung bis zum….. Mit freundlichen Grüßen …….“ Da ich zur Weihnachtszeit wichtigere Dinge zu tun hatte, als mich um solche unerwünschten Dinge zu kümmern, habe ich es versäumt dem Verlag mitzuteilen, mir das Buch bitte nicht zuzuschicken. Mit dem Ergebnis das Buch per Buchsendung erhalten zu haben. Welches ich entweder wieder zurück schicken soll oder es zu bezahlen, wenn ich es behalten möchte. Nun meine Frage: Bin ich dennoch zum Rückversand oder zur Bezahlung des Buches verpflichtet? Zugegeben war es mein Fehler, den Verlag nicht rechtzeitig darüber zu informieren, dass ich das Buch nicht wünsche. Aber ich sehe es nicht ein, dass ich mir hierfür unnötige Arbeit mache, auch wenn der Aufwand nicht groß ist. Vielen Dank für die Antworten!

Antwort
von Jewi14, 9

Es gibt den §241a BGB, der besagt, dass unbestellte Ware weder zurückgesendet werden muss, noch bezahlt werden muss. Handelt es sich um einen Irrtum des Händler, musst du es natürlich zurückgeben. Daher mein Vorschlag, informiere den Händler, dass du nichts bestellt hast und er doch bitte auf seine Kosten die Ware abholen soll bis XXX.

Es gibt aber Buchhändler, wo du Mitglied wirst und dich verpflichtet, einmal im Quartal ein Buch zu kaufen und wenn nicht, wird dir ein Exemplar zu gesandt. Der Bertelsmann Club war so etwas. Aber das meinst du wohl nicht.

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