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unerklärlich schlechtes blutbild

gefragt von Andrea2906 am 14.09.2008 um 19:44 Uhr

der patient hatte vor ca. 1 jahr die diagnose lymphknotenkrebs im 1. stadium. wurde mit 4 chemos und 15 bestrahlungen behandelt. seitdem ist kein tumor mehr nachgekommen. die vierteljährlichen kontrollen mit blutabnahme usw. sind eingehalten worden. bei den letzten beiden kontrollen sind die weißen blutkörperchen immer weniger (also weit unter dem referenzwert) geworden. sonografie halsweichteile, mammografie, lungenröntgen, usw. wurde gemacht und die befunde waren unauffällig. jetzt wurde eine knochenstanze gemacht (noch kein befund da) die ärzte meinten, wenn da jetzt nichts ist, wissen sie nicht warum die blutkörperchen immer weniger werden was steckt dahinter ?


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DerTroll
beantwortet von DerTroll am 14. September 2008 19:46
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also der Referenzbereich ist 4000 bis 9000 /µl Blut. Und der Patient hat ja eine Chemotherapie bekommen, bzw. sogar mehrere. Dabei hat auch das Knochenmark einen Schaden genommen und kommt dann wohl mit der Bildung der Leucos nicht richtig voran.

Kommentar von 4f19440479ddcdbaecc688e5d7021208smallaline1507 am 14. September 2008 19:50

DH!


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andreas48
beantwortet von andreas48 am 14. September 2008 19:46
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wir als hochgebildetes onkologisches Personal sind natürlich sofort in der Lage die genaue Diagnose abzugeben....

könnte man beim Stellen von Fragen doch mal ein bissel Nachdenken über das hier vorhandene Publikum..


Mismid
beantwortet von Mismid am 14. September 2008 19:46
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wir sind hier kein Ärztediskusionsforum. Frag deinen Professor.

Kommentar von 8f8fce5153a07c2a63f86b38ea633039smallDerTroll am 14. September 2008 19:53

naja wir sind hier ein allgemeines Ratgeberforum. Und ich bilde mir ein, daß ich die fragen zumindest soweit beantworten konnte, daß ich erklären konnte, was vermutlich los ist.


anonym
beantwortet von Andrea2906 am 14. September 2008 19:48
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sorry, aber das könnte man auch anders formulieren. es geht hier um einen engen verwandten und es hätte ja sein können das irgendjemand rat weiß.

wenn ich mir manch andere fragen anschaue, aber bitte

Kommentar von Simple_avatar10smallFotografin am 14. September 2008 19:53

Ich hatte auch Krebs mit allem drum und dran, wie Du es beschrieben hast. Ich lebe seit 10 Jahren mit 2300 weißen Blutkörperchen. Ich gehe viel in die Natur und laufe. Ich gehe zu den "Erkältungszeiten" nicht zu Veranstaltungen. Leute, die erkältet sind, die eine Grippe haben o.ä. gebe ich nicht die Hand, halte mich von ihnen fern. Sie haben Verständnis dafür. Ja, so lebe ich noch.


Imbecillitas
beantwortet von Imbecillitas am 15. September 2008 13:24
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Wenn du mir ein paar mehr informationen geben kannst, kann ich dir vieleicht ein bißchen mehr sagen. welches alter hat der patient, weißt du welche art von lymphdrüsenkrebs (histologische einteilung) genau? welche chemotherapeutika wurden gegeben (ist normalerweise immer ein schema das mit einer buchstaben-kombination abgekürzt wurde (wie z.B. ABVD oder CAD oder so). gabs ne stammzelltransplantation (wurde dem patienten zum beispiel selbst blut entnommen und später wieder transfundiert)?

kannst mich ja als freund adden und mir die sachen so als privatnachricht schreiben, wenn du lust hast.


anonym
beantwortet von Tigerkater am 15. September 2008 14:28
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Es ist durchaus möglich, daß durch Bestrahlung und Chemotaherapie das Knochenmark geschädigt ist. Die Knochenmarksuntersuchung wird Auskunft geben.


anonym
beantwortet von crispin am 15. September 2008 14:35
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Hallo, sicherlich ist das hier nicht unbedingt das richtige Podium für solch eine spezielle Frage. Dennoch: Die Ratlosigkeit der behandelnden Ärzte würde mir zu denken geben. In der Form, ob es wohl die richtigen seien. Ich würde in jedem Fall Rat bei einem Hämatologen suchen.

Viel Erfolg!


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