Und täglich grüßt das Murmeltier ...?

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2 Antworten

Ich kenne das ganz gut, ich bin auch jemand der lieber alle Probleme aufschiebt und sich erst in letzter Sekunde um etwas kümmert um nicht noch mehr Probleme entstehen zu lassen.

Das letzte Jahr (bzw. davor auch schon) war ich auch in einem ziemlichen Loch. nach der 11.mitm Fachabi von der Schule gegangen, habe aber jetzt in dem Jahr quasi nichts gemacht. Mal hier und da kurz gejobbt. Wusste auch nicht was ich werden will, also isses ja auch schwer Bewerbungen zu schreiben. Außerdem hab ich mal vergessen was in der Fahrschule abzugeben und hab mich dann 1 1/2 Jahre nicht hingetraut, obwohl die Fahrlehrer da alle total lieb sind. Und ich hab noch mehr kleine Problemchen gehabt. Meinen Eltern und Freunden habe ich mich auch nur sehr beschränkt mitgeteilt was mich belastet. Alle sind super nett, ich weiß auch nicht woran das liegt aber irgendwie denke ich auch ganz oft ich würde die belasten mit meinen Problemen, oder ich bin selbst so trotzig, dass ich denke ich schaff das schon alleine ich brauch keine Hilfe. Introvertiert 4 life !

Seit ein paar Wochen hab ich aber ab dem 1.8 eine Ausbildungsstelle, gestern war ich mal wieder in der Fahrschule und es geht problemlos weiter, hier und da lösen sich noch kleine Probleme und zack merke ich direkt wie es mit mir bergauf geht. Pyshisch als auch psychisch.

Von nichts kommt natürlich nichts, aber fang am besten an dich einfach stückchenweise aus deinem Loch zu befreien. Setze dir eigene Deadlines für manches. Belohne dich ordentlich wenn du mal eine unangenehme Aufgabe hinter dich gebracht hast. Kopf hoch das wird alles wieder. Nicht auf einmal aber Stück für Stück :)

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Kommentar von Neelska
15.06.2016, 17:51

Da kommt mir so einiges ähnliches vor x) Das mit den Deadlines ist ne gute Idee. Ich werde das mal mit mehreren Methoden versuchen und schauen ob da von was funktioniert. Danke dir :)

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Die Frage is zwar jetzt schon ein paar Tage alt, aber vielleicht kann ich dir ja trotzdem weiterhelfen... So allgemein war der erste Tipp ja ziemlich gut, da kann ich dir auch eher nicht weiterhelfen, da ich so eine Situation nicht wirklich kenne. Ich wollte eher was zu dem Problem, dass du dich niemandem wirklich anvertrauen kannst was sagen...vielleicht kannst du es ja mal probieren, über deinen eigenen Schatten zu springen und deiner Mutter erstmal ein "kleines" Problem erzählen.Evtl. merkst du ja dann, dass es ziemlich entlastend ist, wenn man jemanden hat, mit dem man darüber reden kann (zumindest geht es mir immer so). Und vielleicht fällt es dir danach leichter ihr auch andere Sachen anzuvertrauen. Ich weiß das ist jetzt wieder leichter gesagt als getan. Aber vielleicht kannst du dich ja überwinden. Ich wünsche dir viel Glück dafür und hoffe dass du deine Probleme bald wieder los wirst :)

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Kommentar von Neelska
29.06.2016, 01:03

Vielen Dank für deine Antwort!
Ich hab  dass mi meiner Mum schon öfter versucht ihr irgendwo etwas anzuvertrauen. Kleinigkeiten gingen auch einigermaßen. Aber irgendwo ist da eine unüberwindbare Grenze. Das hat auch wohl seine Gründe und deshalb ist in der Sache "Entlastende Gespräche" meine Mutter keine Option. Danke trotzdem :)

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