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Unabhängige Finanzberatung? Wo sind die Risiken?

gefragt von heringge am 07.06.2009 um 22:47 Uhr

wie unterscheidet sich eine Beratung zu einer Bankberatung?

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Geld x 22.508 Finanzberatung x 22

anonym
beantwortet von hvandrich am 17. November 2009 08:45
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@heringge: Bankberater oder unabhängige Beratung? Der Unterschied ist gar nicht so schwierig: Die unabhängigen Finanzberater greifen auf nahezu alle Anbieter am Markt zurück, der Bankberater hat nur Zugriff auf die Produkte seiner Firma. Somit ist die Auswahl bei einem Bankberater schon von vornherein deutlich eingeschränkt!

Wichtig ist allerdings, dass man bei den Unabhängigen wirklich genau hinschaut. Im Internet kann man klären, ob Jemand wirklich UNABHÄNGIG ist. Ein seriöses VERMITTLERREGISTER findet man unter vermittlerregister.info, ein gutes Angebot des Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. Und das Ergebnis sieht wie folgt aus: AWD und Deutsche Vermögensberatung sind leider nicht unabhängig. Berater von Marschollek, Lautenschläger und Partner sind wirklich unabhängig. Auch sollten man bei den Anbietern überprüfen, ob es Beratungsleitlinien gibt, wie z.B. unter www.mlp-beratungsqualitaet.de Mache kein Geheimnis daraus, dass meine Frau und ich seit 7 Jahren sehr zufriedene Kunden sind.


timey
beantwortet von timey am 26. Juni 2009 13:47
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Ich bin ja selbst unabhängiger Finanzberater, sehe es aber genauso wie die meisten hier...sicher ist man nirgends! Ich selbst lege für niemanden die Hand ins Feuer, nicht mal bei Kollegen!


FinanzCoach
beantwortet von FinanzCoach am 7. Juni 2009 23:36
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Ein wirklich unabhängiger Finanzberater ist z. B. ein Finanz-Makler.

  • er bekommt idealerweise ein Honorar (und keine Provisionen)

  • damit hat er absolut kein Interesse daran, Produkte vom "Meistbietenden" Anbieter zu favorisieren (also die maximale Provision zu bekommen)

  • Der Makler ist rechtlich der "Sachwalter" seiner Mandanten (weil Makler auf der Seite Ihrer Vertragspartner stehen, wie Steuerberater und Rechtsanwälte) sind die "Kunden" des Maklers auch als Mandanten zu bezeichnen

  • Der Makler haftet für seine Tätigkeit (Empfehlungen, Berechnungen, Analysen ...) mit mindestens 1.500.000€ pro Mandant (und muß genau dafür haftpflichtversichert sein - sonst darf er nicht arbeiten)

  • Beim Bank- /Versicherungsberater steht einem die Bank oder die Versicherungsgesellschaft im Falle einer Auseinandersetzung gegenüber. Der Bank- /Versicherungsberater wird niemals gegen seinen "Arbeitgeber" handeln (sonst fliegt er raus)

  • Der Makler steht auf der Seite seiner Mandanten => nicht auf der Seite der Bank, Versicherung, Kapitalanlagegesellschaft, Bausparkasse, Emissionshaus ... usw,

  • MfG

  • FinanzCoach

Kommentar von hvandrich am 17. November 2009 08:53

Die Idee ist toll, aber in Deutschland kenne ich nur sehr wenige Leute, die für Beratung zahlen. Doch auch bei der Provisionsberatung gibt es z.B. für unabhängige MLP-Berater/-Makler Einheitsprovisionen, sodass der angesprochene Anreiz gar nicht existiert, mehr dazu unter: http://www.mlp-beratungsqualitaet.de/


Erdvater
beantwortet von Erdvater am 7. Juni 2009 23:01
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Die Risiken lauern überall. Bei den Banken als auch bei unabhängigen Finanzberatern. Solange man von Menschen persönlich beraten wird besteht immer ein gewisses Risiko. Abhilfe schafft hier Information aus unabhängigen Finazzeitschriften und Testberichte. Lesen, lesen und nochmals lesen.

Sicher ist man allerding nirgendwo - ist so.

Kommentar von hvandrich am 17. November 2009 08:49

Stimme Dir voll zu! In der Wirtschaftswoche Ausgabe 20/2009 hat MLP den Altersvorsorge-Beratungstest des Magazins „Wirtschaftswoche“ und der Unternehmensberatung „S.W.I. Finance“ unter 35 Anbietern gewonnen. Dabei hat MLP nicht nur die beste Wertung in der Kategorie „Finanzvertriebe“, sondern auch mehr Punkte als die Sieger in den Rubriken „Banken“, „Versicherungen“ und „Direktversicherungen“.


anonym
beantwortet von coroner am 7. Juni 2009 22:54
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ich habe noch keine unabhängige gefunden...

Kommentar von hvandrich am 17. November 2009 08:47

na dann schau mal unter www.vermittlerregister.info


anonym
beantwortet von MariusM am 7. Juni 2009 22:53
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Die Antwort ist zunächst theoretisch:
Der Bankbeamte hat vor allem "eigene" Bankprodukte im Blick, der unabhängige Finanzberater vordergründig nicht - er hat mehrere Unternehmen im Angebot.
Praktisch lebt der unabhängige Berater aber auch von Provisionen und bietet daher bestimmte Produkte vielleicht auch besonders gerne an.


anonym
beantwortet von crohnie2 am 7. Juni 2009 22:53
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verdienen muss jeder, meinst du in der Bank sitzen die altruistischen Gutmenschen? Wir haben doch in den letzten Monaten gemerkt, dass es nicht so ist, oder?


roterhahn
beantwortet von roterhahn am 7. Juni 2009 22:51
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na das risiko das se nich unabhängig ist und dir unsinige angebote andreht an denen sie verdient


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