bommel65 am 10.06.2008 um 12:41 Uhr
In der US-TV-Serie "The Closer" habe ich unlängst gesehen bzw. gehört, daß der Klingelton des Handys der "Brenda Lee Johnson" mit dem Telekom-Klingelton "übersetzt" wurde, im Orginal klang es m. E. (zumindest in den Teilen davor) anders.
Ist das rechtlich zulässig, wenn ja, zu welchen Bedingungen?
Kennt jemand die Rechtslage hier?
Zahlt die Telekom dem Sender dann demnach Geld für diese untergeschobene Werbung?
[Ich empfinde es zudem in höchstem Maße störend und beeinflussend - Werbung habe ich in den Pausen schon genug.]
In den USA ist die Gesetzeslage in jedemfall anders als bei uns. Es ist dort weniger restriktiv was die Werbung darf und was nicht.
Ein Sponsoring in einer Serie ist allerdings nichts Neues. Schau dir mal die Automarken an, die in den Filmen und Serien vorkommen. Fast immer sind diese gesponsort.

Frag doch mal bei der telekom an, was sie dazu meint!
bommel65 am 10. Juni 2008 12:51 Danke, bin schon dabei, aber die werden mir sicher nicht verraten, wenn es "Schleich"-Werbung oder Ähnliches ist...
Das nennt sich "Product Placement" und ist in der Filmbranche gang und gäbe. Achte mal in einem Film gezielt auf Marken, IBM, BMW, Nikon, Casio, Apple, Microsoft, und und und. http://de.wikipedia.org/wiki/Product_placement

Das nennt sich Product Placement und ist weitverbreitet und üblich. Dafür werden teilweise enorm hohe Summen bezahlt. Für das Fernsehen gibt es da gesetzliche Regelungen. Diese Form der Werbung ist den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten verboten. Werbung muss von den Programmen deutlich getrennt sein und als solche erkennbar sein. Für Kino und Video-Filme gibt es da keine Vorschriften. Da musst es ertragen. Diese Werbung ist teilweise so geschickt gemacht, dass Du es oft nicht merkst. Nach dem Kino hast Du Durst auf Cola und kaufst Dir eine Flasche, weil eine solche mehrfach im Film gezeigt wurde, und bei Dir im Unterbewusstsein das Verlangen nach Cola entstand. Ich hoffe nur Du rennst nach einem Film nicht gleich zum nächsten Porsche-Centrum.
wellnessshop am 11. Juni 2008 13:51 Das Teuerste mir bekannte PP war der neue Ford Mondeo im 007 Casino Royal. Die Kurze Fahrt an der Küstenstrasse entlang hat Ford 10 Millionen gekostet.

Da wird die Telekom sicherlich weas für bezahlen, damit sie das darf. Product Placement gibt es auch in jeden Kinofilm.
Stimmt, unter diesem "Deckmäntelchen" könnte es laufen - trotzdem nervig... Danke!
Die deutsche Fassung ist doch aber auf deutsch synchronisiert - und ich kann mir nicht vorstellen, dass die dort im Original den telecom-Klingenton benutzen.
Hat jemand die DVD's und kann mal in Englisch eine Folge anhören?
Warum nicht? T-Mobile gibt es auch in den USA