Frage von Bratrolle, 28

Umzug nch Deutschland nach Auffälligkeit im Straßenverkehr?

Folgendes, ein Deutscher mit ausländischem Wohnsitz und ausländischem Führerschein begeht ein Vergehen in Deutschland im Straßenverkehr und wird, da er nicht in Deutschland wohnt, sehr warscheinlich mit anderen Maßnahmen bestraft und ihm wird nicht sofort eine MPU aufgebrummt.

Nun zieht er kurz nach dem Vergehen nach Deutschland um.

Kann ihm im Nachhinein dann die Stafe für "Deutsche" aufgezwungen werden, da er nun in Deutschland wohnt, oder gilt der Wohnsitz welcher zum Tatzeitpunkt bestand als Anhaltspunkt für seine Bestrafung?

Antwort
von maccvissel, 28

Ausschlaggebend sind natürlich Ort und Zeitpunkt der strafbaren Handlung, sowie die Strafe, mit der das Vergehen zum Zeitpunkt der Handlung bewehrt ist.

Die Nationalität oder der Wohnsitz des Inkulpaten sind nebensächlich. Es gibt keinen "Rabatt" für Auslandsdeutsche oder Ausländer.

Kommentar von Bratrolle ,

Doch, Fahrern mit ausländischem Wohnsitz wird bei Vergehen nicht so schnell eine MPU aufgebrummt, wenn Ihnen überhaupt eine erteilt werden kann. Meistens gibts nur ein Fahrverbot.

Meine Frage ist, ob nach Umzug, deutsche Behörden eine MPU fordern könnten, da man nun in ihrem "Hoheitsgebiet" gemeldet ist.

Muss der neue Wohnsitz eines Studenten aus dem EU Ausland überhaupt gemeldet werden? Bzw. wann muss er gemeldet werden? 

EU Führerscheine müssen ja nicht umgeschrieben werden oder?

Außerdem kann EU Bürgern der Führerschein nicht abgenommen werden, sondern nur ein Fahrverbot erteilt werden.

Wenn der EU Bürger also nun nach Deutschland zieht, könnte der deutsche Staat dann sagen: "So du A**** jetzt wohnst du in Deutschland nun her mit deinem Führerschein" nach der Straftat?

Kommentar von Drizzt1977 ,

Gabs da nicht mal einen Vermerk auf dem jeweiligen Führerschein, dass das Fahren in Deutschland nicht mehr erlaubt ist? Oder verwechsel ich da was?

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