Frage von rosalita96, 119

Umzug mit Hund ?

Hallo liebe Hundebesitzer :)
Folgendes:
Mein Freund und ich ziehen im Juni in eine neue Wohnung - mein Hund Koda kommt natürlich mit. Er hatte anfangs länger ein Problem damit, alleine zu bleiben, das haben wir aber super in den Griff bekommen.
Nun mache ich mir Sorgen, dass seine Angst allein gelassen zu werden wieder zurück kommt wenn er dann in einer ganz neuen Umgebung ist :/
Sollte ich dort einfach nochmal das Alleinsein üben wie wir es trainiert haben? - Wir können es eh nur auf uns zukommen lassen und schauen wie es wird aber mich würde interessieren, was ihr für Erfahrungen mit einem Umzug mit Hund gemacht habt!
Gab es Probleme?
Muss ich etwas speziell beachten?
Bin dankbar für alle Tipps und Anregungen :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Berni74, Community-Experte für Hund, 41

Ich würde den Hund erstmal paar Tage gar nicht alleine lassen und dann das Alleinebleiben wieder aufbauen - vielleicht nicht ganz so langsam wie beim ersten Mal, aber schon Schritt für Schritt.

Außerdem würde ich ihn bei jeder Gelegenheit schonmal mitnehmen, damit er die neue Wohnung schon etwas kennt.

Antwort
von sudorc, 42

Ich, bzw. wir haben das schon ein paar mal durch. Ich habe mir dann immer einige Tage frei genommen um meinem Freund das Gewöhnen an die neue Umgebung zu erleichtern. Im Prinzip kannst du in der Zeit, wie bei einem Junghund, das wegbleiben trainieren.

Kommentar von rosalita96 ,

Ok gut :) Danke!

Antwort
von JackyZebrabambi, 3

Umzug bedeutet für Viele neben großer Vorbereitung, Organisation und Planung auch Stress. Ihren geliebten Haustieren ergeht es dabei nicht anders. Die neue Umgebung, Eindrücke, fremde Gerüche – das alles sind unbekannte Variablen für Ihren Hund. Dieser Stress kann sogar zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Wie Sie Ihrem Liebling den Umzug angenehmer machen können? Hier ein paar Tipps.

Besonderheiten bei einem Umzug mit Hund/ Hunden

Klären Sie im Vorfeld mit dem Vermieter ab ob Sie mit Ihren Hund in die neue Wohnung einziehen dürfen. Lassen Sie sich eine Genehmigung für den Einzug mit Hund ausstellen.
Falls es Ihr Hund noch nicht gewohnt ist üben Sie mit Ihm das Autofahren. Gerade bei einem Umzug der nicht innerhalb der Stadt stattfindet, sondern eine längere Autofahrt erforderlich ist, sollte Ihr Hund nicht noch zusätzlichen Stress ausgesetzt werden.
Bei älteren oder kranken Tieren die Medikamente benötigen ist darauf zu achten, dass auch bei einem Wohnungswechsel genügend vorhanden sind.
Erkundigen Sie sich auch nach einem neuem Tierarzt und einer Tierklinik in der Gegend.
Lassen Sie sich ggf. über die Gabe von Bachblüten für Ihren Liebling beraten.
Die neue Umgebung kann selbst bei einem gestandenen Hund Nervosität, Angst, Verunsicherung oder ähnliche Emotionen wecken. Daher nehmen Sie den Hund im Vorfeld ruhig mit in die neue Wohnung, erkunden Sie auch mit einem Spaziergang die neue Umgebung. Bereits 3 Besuche reduzieren den Stresspegel Ihres Lieblings enorm.
Richten Sie dem Hund einen Platz in der neuen Wohnung ein. Wenn möglich mindestens 2 pro Hund. Verwenden Sie dazu bekanntes Spielzeug, Decken oder Körbchen. Somit weiß der Hund wo sein neuer Platz im neuem Zuhause ist und er hat einen Rückzugsort.
Versuchen Sie den Hund während der heißen Phase des Umzuges Ruhe zu gewähren. Während Möbel und Co in das Transportfahrzeug gebracht werden geht es sehr laut und hektisch zu. Organisieren Sie daher für diese Stunden einen langen Spaziergang mit Ihrem Hund oder bringen Sie ihn für ein paar Stunden bei vertrauten Personen unter.
Legen Sie sich alle wichtigen Unterlagen für Ihren Hund bei Seite. Halten Sie für alle Fälle die Rufnummer Ihres Tierarztes, die Haftpflichtversicherungsunterlagen und den Pass Ihres Hundes bereit. Somit sind Sie im Ernstfall abgesichert.
Nehmen Sie genug Trinkwasser für den Hund mit. Gerade bei längerer Autofahrt müssen Sie auch etwas Bewegung einplanen. Vergessen Sie daher nicht das Halsband/ Geschirr und die Leine griffbereit zu haben.
Nutzen Sie eine geräumige Transportbox, ein Anschnallsystem o.ä. für die Fahrt ins neue Zuhause.
Achten Sie darauf gewohntes Futter zu benutzen. Eine Futterumstellung würde für zusätzlichen Stress sorgen und kann Verdauungsprobleme hervorrufen. Am besten füllen Sie auch zusätzlich einige Flaschen Wasser ab. Denn auch anderes Wasser kann bei sensiblen Tieren Beschwerden hervorrufen.
Spielen Sie in den ersten Tagen mehr mit Ihrem Hund, schenken Sie ihm Zuneigung und Ihre Aufmerksamkeit.
Erkunden Sie zusammen das neue Revier. Auch bei einem gut abrufbaren Hund ist es besser ihn in der ersten Zeit nach dem Umzug nur angeleint zu führen.
Und auch ein paar extra Belohnungsleckerlies sind gern gestattet.
Denken Sie daran sich bei den zuständigen Behörden wegen der Ab- bzw. Ummeldung der Hundesteuer zu melden. Bitte beachten Sie dass bei einem Ortswechsel sich auch die Gebühren der Hundesteuer ändern können. Bitte informieren Sie sich darüber bereits im Vorfeld.
Gern unterstützen wir Ihr Umzugsvorhaben und planen alles von Anfang an mit Ihnen zusammen. Stellen Sie dazu einfach Ihre Anfrage hier. http://www.ihr-umzugsplaner.de/umzugsanfrage.html
Wir bieten Ihnen einen kostenlosen und unverbindlichen Besichtigungstermin an indem wir mit Ihnen ein maßgeschneidertes Festpreisangebot erarbeiten. Oder vereinbaren Sie telefonisch unter 030 96 51 31 63 oder 0170 11 40 627 an und profitieren Sie von unserer Festpreisgarantie.

Antwort
von Pandileinchen, 66

Das beste für den Hund wäre es, wenn er ein paar Tage nicht alleine ist, bis er sich eingelebt hat. Er muss wissen, wo sein Platz ist (Decke, Körbchen), sein Futter und Wasser etc. Dann dürfte es keine Probleme geben.

Wenn wir in den Urlaub fahren, nehmen wir die Hundedecken von zu Hause mit. Unsere zwei wissen dann immer, wo ihr Bereich ist.

Kommentar von rosalita96 ,

Ok danke :) ja sein Körbchen wird dann gleich vor ihm einziehen 😊

Antwort
von MiraAnui, 20

Ich hab schon beim renovieren mein Hund mit genommen, damit er die Wohnung schon mal kennt.

Nachdem Umzug hab ich erstmal mit wenigen Minuten angefangen um zu schauen wie er reagiert.

Mein rüde ist da unproblematisch, sobald sein körbchen da ist, ist er zu Hause

Kommentar von rosalita96 ,

Alles klar, danke für die Antwort :)

Antwort
von rommy2011, 35

wenn die neue wohnung nicht allzuweit weg ist, würde ich schon mal in der neuen umgebung gassi gehen. wenn ihr hinfahrt, um die neue whg. zu renovieren, dann immer den hund mitnehmen, das haben wir auch so gemacht und immer in alles miteinbezogen, da schnuppert er schon mal die neue luft und kann sich an das neue haus, treppenhaus usw. gewöhnen, dann ist das, wenn ihr tatsächlich darin wohnt nicht mehr sooo neu.

nimm seine decke immer mit, damit er sich in der neuen wohnung - während ihr die wände streicht - integriert fühlt . auch schon mal ein bischen fresschen dort hinstellen, leckerlis auf seine decke und schwups wird er die neue whg. annehmen.

viel glück

Kommentar von rosalita96 ,

Danke, das ist eigentlich eine gute Idee :) hab mir Sorge, dass es ihm zu laut sein könnte (haben noch sehr viel Arbeit in der Wohnung bis zum Umzug!) und er sie dann vielleicht mit etwas Negativem verbindet? :/

Kommentar von rommy2011 ,

naja, vielleicht gibt es ja nicht jeden tag zu bohren . da wartest du eben, bis nur noch tapeziert wird oder gestrichen, der hund muss ja nicht tagelang eingeführt werden sondern nur mal an 2-3 tagen.

hunde können hämmern und bohren ganz gut ausblenden, wenn er weiss, ihr seid da , da nn wird er auf euch vertrauen, er ist sicher lieber mit euch zusammen als alleine .

Kommentar von sukueh ,

Also ich hab mal nen Hund gehabt, der ist einem beim Hämmern und Bohren immer im Weg gestanden, weil er unbedingt zuschauen musste, was Herrchen/Frauchen so treiben. Auch wenn man dafür sorgen wollte, dass Hundchen gemütlich in einem anderen Zimmer bleiben könnte, wo es nicht so laut ist, war das nie seine Wahl....lieber mitten in der Aktion... Wenn ihr also eher einen ängstlichen Hund habt, findet er die Renovierungsarbeiten und den Lärm vielleicht nicht so toll, wenn er neugierig ist, stört es ihn vielleicht weniger...

Kommentar von rosalita96 ,

Da hast du recht :) Danke!

Kommentar von rosalita96 ,

Danke für den Erfahrungsbericht :) Gott sei Dank hab ich meinem mit den Verlustängsten auch den Kontrollwahn abgewöhnen können und allein in einem anderen Raum zu sein ist gewöhnlich kein Problem! Normalerweise stört ihn Lärm auch nicht, aber mal schauen wie er darauf reagiert 🙈

Antwort
von AniKnowit, 30

Vielleicht könnt ihr euch ein paar freie Tage nehmen, wenn ihr umgezogen seid! Dann einfach wieder etwas üben, vielleicht nimmt er es ja auch ganz einfach auf!

Ach ja, Koda ein ganz toller Name, unser erster Hund hieß auch Koda!!! 😊👍
LG

Kommentar von rosalita96 ,

Ok danke dir :)
Ahh cool :D ! Hab ich sonst noch nie gehört 😍

Antwort
von Wohlfuehlerin, 34
Kommentar von rosalita96 ,

Danke, da sind gute Tipps dabei :)

Antwort
von Jule140, 8

Ich würde auch behaupten das ruhe einerseits das a und o sind. gebt ihn nicht mehr Aufmerksamkeit wie sonst und tut so als wäre der Umzug das normalste der Welt :) kümmert ihr euch vermehrt um ihn wird er nur unnötig nervös und stresst sich rein.

Sonst kann ich mich meinen Vorrednern anschließen ;)

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