Frage von Simsfrau1988, 48

Umzug in einen anderen Landkreis wegen Schwangerschaft, frage zum Bezug von ALG1?

Hallo, vielleicht weiß jemand Rat. Bin in der 6. Woche schwanger wohne noch allein in einer Zweiraum Wohnung, werde aber mit meinem Partner bis spätestens Juni in eine 3 Raum Wohnung in den nächsten Landkreis umziehen. Ich bekomme ALG 1, aber da es nicht viel ist noch ergänzend ALG2 (11 Euro) und die Miete bezahlt. Frage: Muss ich einen Antrag stellen zum Umzug? Wird das ALG1 automatisch weiter gezahlt? Mein Partner arbeitet und die Wohnung würde etwas mehr kosten. Kann ich dann noch zusätzlich Wohngeld beantragen, wenn er sein Einkommen offen legt und sie fest stellen würden, dass es zu wenig ist? Vielleicht kennt sich jemand damit aus. Im August kommt das Baby und die Wohnung 43m² sind zu klein für zwei mit Kind. Zumal es nur eine Zweiraumwohnung ist.

Lg.

Antwort
von ede2012, 21

Wenn du mit deinem Partner zusammziehst ändert sich ja im Prinzip deine gesamte Einkommenssituation. Du musst selber entscheiden ob euer Einkommen ausreichend ist oder ob du zusätzlich ALG 2 beantragst. In diesem Fall wird Dein ALG 1 und sein Einkommen zusammengerechnet. Was euch dann noch zum Grundbedarf ( keine Ahnung,  etwa 1200 € inkl. Wohngeld für 2 Personen) fehlt wird eurer Bedarfsgemeinschaft ausgezahlt. Zuständig für den Antrag und die Berechnung etc ist der neue Landkreis.

Antwort
von konstanze85, 21

Dein ALG 1 bekommst Du weiterhin, die Ergänzun ALG 2 nicht mehr, da Dein Partner voll berufstätig ist und ihr dann eine eheähnliche Wohngemeinschaft seid. Von Wohngeld würde ich auch nicht ausgehen, denn der Umzug für dich plus Kind wäre nicht zwingend und ihr "beide" seid es ja, die Bezüge vom Staat bekommen. Kann sein, dass ihr euch eine günstigere Wohnung suchen müsst.

Antwort
von himako333, 11

Der Mann der für Deinen Zustand mitverantwortlich ist , der ist  von einiger Zeit vor Niederkunft  & weiter bis das Kind 3 Jahre alt ist für Euch beide finanziell verantwortlich.

 Nur wenn er nachweislich dazu gar nicht fähig ist erhaltet ihr staatliche Unterstützungen. Sollte er mehr verdienen können mit Zusatzjob wird ihm evtl.  ein fiktives Einkommen angerechnet wenn er keinen annimmt.. ..

Antwort
von blumenkanne, 13

das alg1 musst du einfach nur ummelden. wenn du aufstockend noch alg2 beantragen möchtest, dann wird sein einkomen eurer bg mit angerechnet. alles übersteigende wird dir angerechnet. ob sich für 11 euro ein neuantrag lohnt ist ehr fraglich. weiterhin hast du ja noch einige monate zeit, in denen du arbeiten gehen kannst. dann wrids wieder neu berechnet, wenn dein elterngeld nur den mindestbetrag hat und dein einkommen nicht ausreicht - dann musst du eben dann alg2 beantragen.

kosten für umzug, etc wirst du selber tragen müssen - da du keinen wichtigen grund für einen umzug nennst.

Antwort
von Medienmensch, 19

Mit ALG I gibt's keine Probleme. Einfach ummelden.

Mit der Aufstockung nach SGB II (ALG II) hingegen wird es Probleme geben. Du müsstest Dir den Umzug genehmigen lassen. In eine teuere Wohnung ziehen geht schon mal gar nicht. Auf Wohngeld hast Du keinen Anspruch.

Kommentar von Simsfrau1988 ,

Und wenn er die Miete allein bezahlt? Dann ist es doch egal, oder? Die Miete ist die günstigste die wir gefunden haben in dem Ort. Billigere gibt es nicht. Muss mich mal erkundigen.


Antwort
von Turbomann, 18

Warum gehst du nicht aufs Amt und erkundigst dich dort mal.

Schreibe dir alle Fragen auf und lasse dir alles erklären.

Wenn du zu deinem Freund zieht, warum solltest du dann zusätzlich Miete bekommen?

Also bitte dort fragen, wo du eh hin musst, zwecks Ummeldung und und und .

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