Frage von MyStatement, 42

Umziehen in ein anderes Bundesland. Wie stelle ich das an?

Hallo ihr lieben. Ich würde mehr als nur ein bisschen gerne wieder in meine Heimatstadt Lübeck ziehen, wohne aber derzeit noch in NRW. Aus psychischen Gründen beziehe ich derzeit ALG2, was ich endlich ändern will und das möchte ich tun, wenn ich wieder in meiner Heimat bin (Dort gibt es sehr viele Möglichkeiten).

Ich lebe schon sehr lange weit unter dem Existenzminimum und leide da auch psychisch drunter. Ich habe den Großteil meiner Familie dort und es würde mir zum ersten mal in meinem Leben wirklich gut gehen. Ich weiß allerdings nicht, wie ich das anstellen kann. Ich habe kein Auto und kann nicht mal eben mehrere 100€ ausgeben für einen Besichtigungstermin, der VIELLEICHT klappt. Gibt es alternativen wo ich wohnen könnte (In Lübeck) bis ich eine Wohnung gefunden habe? Frauenhaus oder andere Einrichtungen? Ich bin 21 und wohne derzeit mit meinem Verlobten zusammen, weil ich bei meiner Mutter nicht mehr leben konnte, da sie und mein Stiefvater mich oft misshandelt, benutzt und andere kriminelle Handlungen an mir vollzogen haben. Würde eigentlich fast alles tun um wieder in meiner Heimat leben zu können (Außer gefährliches oder sexuelles natürlich).

Antwort
von burninghey, 31

Mit alg2 benötigst du ein Mietangebot oder nicht-unterschriebenen Mietvertrag, den du dann an dein Jobcenter schickst mit einer Begründung zum Umzug. Sie werden den Umzug dann genehmigen und wenn deine Begründung gut ist, auch bezahlen.

Machst du das nicht, kann es passieren dass die Miete der neuen Wohnung nicht in voller Höhe übernommen wird bzw. nur maximal in Höhe der alten Miete.

Mit einem Jobangebot bekommst du den Umzug sofort bezahlt.

Wohnung finden ist nicht so schwer, wenn du den Umzug unbedingt willst, dann suche nach einem WG Zimmer, notfalls auch bei Familie/Freunden. Du kannst deine Familie auch bitten für dich die Wohnungen anzuschauen.

Schwieriger wird es, den neuen Vermieter davon zu überzeugen, dich als Mieterin zu akzeptieren. Eine schriftliche Bürgschaft mit Einkommensnachweis eines Familienmitglieds wirkt da Wunder.

Kommentar von MyStatement ,

Davon wird nichts klappen. Es sind derzeit keine Wohnung in meinem Budget frei, auch keine WG-Zimmer. Mit meiner Familie bin ich mehr oder weniger zerstritten was heißt, dass kein Kontakt besteht (was ich aber vor Ort ändern möchte). Da ich in meinem aktuellen Wohnort permanent vom Amt schikaniert werde und auch diesen Monat einfach mal über 400€ weniger bekam als ich sollte, gestaltet sich die zusammenarbeit mit denen sehr schwierig, zudem sie sich bei allen Sachen (auf die ich Anspruch hätte) querstellen. Einen Job kann ich aufgrund meiner psychsichen Verfassung nicht machen, welche sich verbessern würde, wenn ich erstmal wieder in der Heimat wäre. Mein Einkommen deckt nicht einmal die Miete aktuell, da wie gesagt, das Amt einfach einen großteil einbehält (nicht wegen Sanktionen, die entscheiden alles im alleingang und ich werde immer vor vollendete Tatsachen gestellt und muss sehen, wie ich an Geld zum Leben komme), deswegen die Frage nach Alternativen wie Frauenhaus oder anderen Einrichtungen.

Kommentar von burninghey ,

Mit Frauenhäusern kenne ich mich nicht aus, das einzige was mir noch einfällt ist betreutes Wohnen oder vielleicht auch eine Kur beantragen, um sich währenddessen nach einer neuen Wohnung umzusehen.

Würde aber vorschlagen du setzt dich erstmal daran die Probleme mit dem Amt in Griff zu bekommen, bei dir gibts garantiert auch eine Arbeitslosen-Selbsthilfe Gruppe wie z.b. http://www.alz-dortmund.de/links.html

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