Umsatzsteuergesetz § 19, befreit von Steuern?

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4 Antworten

§ 19 UStG ist die sog. Kleinunternehmerregelung, die besagt, dass du als Kleinunternehmer, der nicht mehr als € 17500 im Jahr einnimmt, keine Umsatzsteuer ausweisen und dann auch an das Finanzamt abführen musst. Du kannst das aber freiwillig tun, beispielweise wenn du viel Arbeitsmaterial oder Waren einkaufst, deren MwSt du dann von der USt abziehen kannst.

Versteuern musst du deine Einnahmen aber trotzdem, wenn du über die Steuerfreigrenze von knapp € 8500 jährlich kommst.

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Ein Gewerbe liegt dann vor

  • wenn es auf Dauer angelegt ist
  • mit der festen Absicht Gewinn zu erziehlen
  • du betriebst aktiv werbung
    • Umsatzsteuer muss erst ab 17.500 Euro im Jahr bezahlt werden
    • Wenn jemand im Monat 10 Euro verdient das interssiert das Finanzamt nicht, die haben besseres zu tun.
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Schnelle Frage? Okay, aber eine schnelle Antwort kann ganz schön ins Auge gehen. Immerhin kann es sich hierbei auch um eine steuerlich nicht beachtliche Liebhaberei handeln.

Liebhaberei ist vereinfacht gesagt, wenn man so, wie man sein Geschäft führt keine Gewinne erzielen kann. Also eine Fotoausrüstung ständig verbessert, hohe Reisekosten abzugsfähig sind usw.

Ferner kann zwar eine Pflicht zur Gewerbeanmeldung bestehen, die von der Betrachtung des Finanzamtes abweicht.

Dazu muss meiner Meinung nach kontrolliert werden, ob diese Tätigkeit nicht zur Freiberuflichkeit zählt. Auch wieder steuerliche Konsequenzen.

Nimm also vorsichtshalber 200 Euro und lasse Dich von einem Steuerberater beraten. Das dauert vielleicht eine Stunde. Je nach tatsächlichem Umfang kann es dann zwischen 0 Euro und vielleicht etwas mehr als 200 Euro kosten.

Das Geld lohnt sich in jedem Fall.

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 Sobald du regelmäßige Einkünfte  hast oder eine Gewinnsabsichtserzählungen bist du  meldepflichtig. 

 Die Steuerpflicht kommt auch auf deine Unternehmensform an 

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Kommentar von SyKo55
18.07.2016, 00:02

Heißt Meldepflichtig gleich auch Steuern Zahlen oder kann dies weg fallen?

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