Frage von rotfsh, 53

Umsatzsteuer für psychosoziale Beratung?

Ich bin seit Jahren nebenberuflich stundenweise freiberuflich in der psychsozialen Arbeit tätig - die Durchschnittseinnahmen dafür liegen brutto unter 1000 Euro. Nun will das Finanzamt plötzlich Umsatzsteuer berechnen, die ich jedoch nicht umlegen ksnn. Gibt es eine neue gesetzliche Grunflage dafür?

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Steuern, 18

Wenn Deine Einnahmen nur bei 1.000,- Euro im Monat (12.000,- im Jahr) liegen, dann bist Du Kleinunternehmer und es wird die Umsatzsteuer nicht erhoben.

Kann es sein, dass das Finanzamt keine Umsatzsteuer haben will, sondern nur eine Umsatzsteuererklärung?

Dann fülle eine aus .

Kommentar von rotfsh ,

Ja. Danke sehr. Das stimmt. Es geht um die Umsatzsteuererklärung. Auch die musste ich bisher jedoch nicht einreichen. Bis dato war eine Excel-Tabelle ausreichend.

Kommentar von wfwbinder ,

Und nun ast Du einen Finanzbeamten, der die Erklärung haben möchte. Also fülle sie aus. Wenn Du nebenbei einen Kaffee trinkst, dauert es 5 Minuten. Wenn Du Dich beeilst 2 Minuten.

Antwort
von rotfsh, 8

Vielen Dank. Ich arbeite als Angestellte. 

Kommentar von Hefti15 ,

Ok, damit haben wir ein Problem gelöst. Dann bleibt es bei meiner Antwort (egal ob die 1.000 Euro nun monatlich oder jährlich ist). Die Grenze im Rahmen des § 19 UStG wurde nicht überschritten.

Wenn jetzt nicht irgendwann freiwillig zur USt optiert wurde, wird nichts passieren.

PS: Nur zur Klarstellung die Aussage "brutto unter 1000 Euro" bedeuten nicht, dass die Umsatzsteuer in Rechnung gestellt wurde?

Kommentar von rotfsh ,

Nein, ich stelle natürlich keine Umsatzsteuer in Rechnung. 

Vielen herzlichen Dank für die hilfreichen Antworten.

Antwort
von Lilaa, 38

Du mußt bei deiner Steuererklärung alle Einnahmen angeben.

Als Freiberuflerin bist du selbstständig..  der Krankenkasse, falls gesetzlich versichert auch melden.

Kommentar von Hefti15 ,

Hier geht es doch um Umsatzsteuer! Und egal ob die im Fall genannten Einnahmen nun monatlichen oder jährliche sind, er hat doch dann die Grenze von § 19 UStG nicht überschritten. Somit würde doch keine USt erhoben und der müsste doch gerade kein Steuererklärung (USt) abgeben.

Kommentar von Lilaa ,

Ich habe nur geschrieben das sie alles angeben muss  also eine Gewinnermittlung anfertigen. In der Frage steht ja das Finanzamt will die Umsatzsteuer berechen!  Das etwas gezahlt werden muß habe ich nie behauptet..

Kommentar von Hefti15 ,

"nur geschrieben das sie alles angeben muss"  Er muss doch in der Umsatzsteuererklärung gar nichts angeben, wenn er Kleinunternehmer ist!

Du hast eben nicht geschrieben, dass du dich nur auf die Einkommensteuer / Gewinnermittlung beziehst.

"in der Frage steht ja das Finanzamt will sie berechen" - Falsch. Lese nach: "will das Finanzamt plötzlich Umsatzsteuer berechnen". Hat nicht mit Gewinnermittlung bzw. ESt zu tun!

"Das etwas gezahlt werden muß habe ich nie beahuptet". Auch hier ein kleiner Tipp: Habe ich dir nie unterstellt!

Deshalb versuche es nochmals. Lese den Fall nochmals aufmerksam und dann können wir weiter diskutieren.





Antwort
von Hefti15, 36

Na ja, das wird so einigen nicht stimmen, so wie sie es darstellen.

Sind die 1.000 Euro ein Monats- oder ein Jahreswert?

Und das mit der Umsatzsteuer berechnen kann so nicht stimmen. Weil nach §19 UStG die USt ja gerade nicht erhoben wird, wenn der Umsatz unter 17.500 Euro (bzw. 50.000 Euro) liegen.

Kommentar von Hefti15 ,

"nebenberuflich"? Was ist denn der Hauptberuf? Arbeitnehmer, Unternehmer, Freiberufler....?

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