Hallo zusammen! Ich benutze z. Zt. das Kabelfernsehen, möchte aber ein Satelliten-Fernsehen. Problem: Das Antennenkabel wurde durch alle Anschlussdosen durchgeschleift. Insgesamt werden vier Fernsehgeräte angeschlossen. (Was auch so bleiben sollte) Es gibt keine sternförmige Verlegung des Kabels. Jetzt habe ich etwas von einem Einkabel-System gehört. Wer hat Erfahrungen mit diesem System und kann berichten. Was benötige ich, worauf muss ich achten. Danke für die Antworten.
Diese Frage sollte Dir eigentlich Dein Kabelnetzbetreiber beantworten können.
Von irgendwelchen "eigenmächtigen" Manipulationen an einer irgendwie gearteten Antennenanlage würde ich erst mal abraten. Ganz besonders deswegen, weil Du von einen nicht "sternförmigen" Topologie ausgehst.
Bei einer solchen Anlage störst Du unter Umständen auch den Empfang Deiner Nachbarn.
Andersherum: Bei sternförmiger Kabelverlegung bekommt ja jeder Teinehmer vom Verteiler eine eigene Leitung. Da machte sich so etwas natürlich nur dann bemerkbar bei seinen Geräten in erste Linie, vorausgesetzt die Entkopplung und Rückwärtsdämfung ist ausreichend, um nicht auf den Knotenpunkt zurückzu-"stören".
Evtl. benötigst du einen Leitungsverstärker. Auf alle Fälle brauchst du für jedes Fernsehen einen Receiver.
Das ist mir wohl bewusst und soll auch so sein.

Noch eine weiter häßlich Satellitenschüssel in unserem Himmel. Kabel ist doch mit seiem Angebot ausreichend.
manni1937 am 9. Oktober 2007 08:45 Satelittenfernsehen mit Schüssel gibt es zur Zeit aber noch zum Nulltarif.
Mein Kabelanbieter, ehemals die Fa. ISH, den neuen Namen will ich mir erst gar nicht merken, erhöht jetzt mal eben die Preise um ca. 2,00 € im Monat. Die liegen dann bei 17,?? € im Monat. Die Schüssel hat sich irgendwann selbst bezahlt.

Das normale Einkabelsystem ist NICHT geeignet, da jeder Sat-Receiver Rücksignale zum LNB sendet (zum Umschalten der Polarität - vertikal oder horizontal). Wenn mehrere Receiver an einem Kabel hängen, würde sich das überschneiden. (Ich bin Elektriker und installiere auch Sat-Anlagen). Es gibt aber (sehr teure) andere Lösungen.

Noch eine Ergänzung zu meinem Beitrag von heute morgen. Eine Umrüstung auf die sogenannte Sat-Einkabellösung benötigt zusätzlichen zum normalen Materialaufwand (Schüssel, Receiver, LNB usw.) einen Umsetzer (ab 150 EUR) und den Austausch fast aller Wanddosen (je nach Aufbau) der einzelnen Teilnehmer. Hinzu kommt eine erneute Einstellung des Umsetzers bei jedem Transponderwechsel der einzelnen Sendeanstalten. Ich habe in einem Forum eine Diskussion dazu gelesen, siehe hier: http://www.netzwelt.de/forum/sat-technik/46611-achtung-probleme-einkabelloesung-... Entscheide dich danach, ob nicht ein paar neue Kabel sinnvoller und vor allen Dingen zukunftssicherer wären.
Hallo Joger und an alle anderen! Danke für die Tips und Hinweise. Ich bleibe erst einmal beim Kabel. :-(
Bei uns im Haus existieren Kabelfernsehen (gebührenpflichtig) und Hausgemeinschaftsantenne (kabelgebührenfrei) nebeneinander. Um dem jeweiligen Mieter eine Wahlfreiheit zu lassen, muß jeder eine eigene Stichleitung (Sternform) vom Verteiler aus bekommen. Sonst wäre es ja so, daß der Nachbar, der an der gleichen Anlage hängt bei "durchgeschleiftem Kabel" an der Durchgangsdose auch kein Kabelfernsehen hätte, wenn der Nachabar daneben keins wollte oder umgekehrt. Am Verteileer wird jeweils so geklemmt, wie es der Mieter haben möchte.
Die Glasfaserkabelumstellung soll ja demnächst kommen. Der Kabelbetreiber hat sich schon mal die Dosen in den Wohnungen angeschaut. Jetzt stell Dir mal vor, da ist was rummanipuliert worden. Das dürfte dann wohl ziemlichen Ärger geben. Es wird vom Multiplexer im Keller dann auf die Koax-Sterntopologie geschaltet. Auch Internet und Phone ist dann drin.
Ich will nicht eigenmächtig manipulieren. Das Kabel zur Außenwelt wird physisch abgetrennt. Also keine Verbindung - keine Störung der Kabelgemeinde. In dem im Haus verlaufenden Kabel möchte ich dann Sat-Signale einspeisen. Für mich z.Zt. nur ein technisches Problem. Deshalb die Frage nach der Einkabellösung.