Weitere Informationen
Der Trägerkreis Erdgasfahrzeuge hat in einer Pressemeldung unter der Überschrift „Risiko Kraftstoff Flüssiggas“ die Behauptung aufgestellt, die Kraftstoffqualität von Flüssiggas berge die Gefahr von Motorschäden. Nach der politischen Entscheidung, die einseitige Bevorzugung von Erdgas aufzugeben und Flüssiggas (Autogas) und Erdgas als alternative Energien steuerlich gleichwertig zu behandeln, hat die ohnehin zögerliche Entwicklung des Marktes für Erdgas-Fahrzeuge einen deutlichen Rückschlag erlitten. Da Autogas-Fahrzeuge im Gegensatz zu Erdgas-Fahrzeugen eine leichter zu beherrschende Technik aufweisen, in der Umrüstung und Ausrüstung preiswerter sind, deutlich höhere Reichweiten bieten und auf ein erheblich dichteres Tankstellennetz zurückgreifen können, haben sich bereits in der Vergangenheit erheblich mehr Autofahrer für Autogas als für Erdgas entschieden. Dieser Trend nimmt jetzt weiter zu. Der Trägerkreis Erdgasfahrzeuge versucht jetzt offenbar, mit gezielten Fehlinformationen die Konkurrenz-Energie in Misskredit zu bringen und die Autofahrer zu verunsichern. Zugleich torpediert er damit auch die umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung, durch den alternativen Kraftstoff Autogas die Schadstoffemissionen zu senken.


















